Selbstlernmodul EMIL Basiswissen


2. Was ist EMIL und was kann ich damit machen?

EMIL (für „Elektronische Medien Informationen Lehre“) ist ein Kurs- und Learning Management System, basierend auf der weit verbreiteten Open-Source Software Moodle↗. EMIL wird DSGVO-konform am Rechenzentrum der HAW gehostet und kann nach technischer Prüfung ggf. durch PlugIns um notwendige oder didaktisch gewünschte Funktionen erweitert werden.
Zugang zu EMIL haben Studierende, Lehrende und Verwaltungsangehörige mit gültiger HAW-Kennung ("axx000", siehe Zugangsvoraussetzungen).

EMIL stellt Ihnen virtuelle Kursräume zur Verfügung, die Sie für Ihre Studierenden und zusammen mit Ihren Studierenden z.B. thematisch, chronologisch, funktional oder nach Arbeitsgruppen strukturiert mit Inhalten füllen können.
Dies kann z.B. in Form von PDF-Dateien, Texten, Literaturlisten, Bildern und Videos sein aber auch Aktivitäten wie z.B. Foren zum Austausch, Aufgaben zur Abgabe von Seminararbeiten oder Abstimmungen umfassen. Die Kursräume können Ihnen und Ihren Tutor*innen ebenfalls bei der Organisation der Studierenden z.B. über die Erstellung von Teilnehmendenlisten oder Arbeitsgruppen helfen.

Das Auswahlmenü für Aktivitäten und Materialien in EMIL und beispielhafte Einsatzmöglichkeiten.
Durch einen Klick öffnet sich das Bild in einer vergößerten Darstellung.


Tipp: Eine Sammlung von Beispielen, Ideen und Impulsen, strukturiert als EMIL-Aktivität "Glossar", finden Sie hier im Kursraum "Digitales Lernen und Lehren".


Für welche Lern- und Lehrformate eignet sich EMIL besonders gut? 

EMIL eignet sich u.a. gut für

  • Blended Learning, also für einen Verbund aus Online- und Offline-Lehre durch das strukturierte zur Verfügung stellen von Lernressourcen, von Aufgaben und von Assessments zur Vorbereitung von Präsenzlehre; z.B. für das Konzept des Inverted/Flipped Classroom oder des Just in time teaching (JITT);
  • asynchrones Lernen und Lehren, z.B. für eine zeitunabhängige Bearbeitung von Lernressourcen (wie z.B. dieses Selbstlernmodul), für zeitversetzte Diskussion und Kommunikation über Foren und Kommentare sowie für Kollaboration und Dokumentation in Projektarbeiten über einen längeren Zeitraum;
  • die Organisation von Kursteilnehmenden in Arbeitsgruppen und der Zuteilung gruppenspezifischer Ressourcen und Aktivitäten;
  • die Durchführung von Open Book Online-Prüfungen bei Einschränkung der Möglichkeit schriftlicher Präsenz-Prüfungen. Hier müssen allerdings technische, organisatorische, didaktische und rechtliche Aspekte bedacht werden, die u.a. in den Ressourcen im Kursraum "Digitales Lernen und Lehren" angesprochen werden;
  • sequenzierte Selbstlerneinheiten, z.B. durch Aktivitäten wie die "Lektion" oder die Möglichkeit, den erfolgreichen (oder erfolglosen) Abschluß von Aktivitäten zur Vorbedingung auf den Zugriff von weiteren Inhalten und Aktivitäten zu machen.
Für synchrone Kommunikation und Lehre, insbesondere Face-to-Face, benötigt EMIL eine externe Ergänzung wie z.B. Zoom oder MS Teams.


Was unterscheidet EMIL von MS Teams oder Zoom?

MS Teams und Zoom sind in erster Linie Videokonferenzsysteme mit der Möglichkeit, den Bildschirminhalt zu teilen, zum Textchat und für Umfragen. Durch die Aufzeichnungsfunktionen eignen sich beide Systeme auch als schnelle Möglichkeit, Lehrvideos zu erstellen.

MS Teams stellt darüber hinaus auch Büro- und Organisationsfunktionen bereit, um z.B. Dateien im MS Office Format wie .doc., ppt. oder .xlsx zu erstellen, gemeinsam zu bearbeiten, in Ordnerstrukturen zu ordnen und zu teilen.

MS Teams und Zoom sind gut geeignet für die synchrone Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen und eignen sich für z.B. Live-Veranstaltungen, Arbeits- und Projektgruppengespräche oder Sprechstunden.

EMIL, MS Teams bzw. Zoom sowie die Präsenzlehre ergänzen sich damit in Ihren Möglichkeiten.