Handbuch für Lehrende

Site: EMIL HAW-Hamburg
Course: EMIL HAW-Hamburg
Book: Handbuch für Lehrende
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Date: Friday, 27 November 2020, 4:13 AM

Table of contents

1. Einführung


Das "Handbuch für Lehrende" ist in erster Linie ein Nachschlagewerk für die den Lehrenden und Mitarbeiter*innen der HAW zur Verfügung stehenden Funktionen von EMIL und deren Einstellmöglichkeiten.
Weiterhin sind - vor allem bei den Inhaltselementen ab Kapitel 10 - didaktische Einsatzszenarien als Anregung und Praxisbeispiel für die Lehre aufgeführt.

Wir versuchen im "Handbuch" u.a. Antworten auf folgende Fragen zu geben:


Falls Sie an einer kurzen, strukturierten Einführung in die Grundfunktionen von EMIL für Lehrende interessiert sind, dann steht Ihnen ein offener Kurs "Selbstlernmodul - EMIL Basiswissen" zur Verfügung. Der Kursraum spiegelt inhaltlich den Live-Online-Workshop "EMIL kennenlernen und erkunden" wieder und kann in ca. 1,5 Stunden absolviert werden.
 
Der für Lehrende offene Kursraum "Digitales Lernen und Lehren" richtet sich direkt an Sie als Lehrende der HAW und hält viele Informationen bereit betreffs digitaler Lehre und nützlicher Software an der Hochschule (z.B. zu MS Teams oder Zoom).
Wenn Sie eine Frage zu EMIL oder zur digitalen Lehre haben, von der Sie meinen, dass diese von KollegInnen beantwortet werden kann; oder dass die Antwort auf Ihre Frage auch Ihren Kolleginnen und Kollegen nützen könnte, dann schreiben Sie diese Frage gerne in das Forum im Kursraum "Digitales Lernen und Lehren".

1.1. Was ist EMIL?


EMIL steht für „Elektronische Medien Informationen Lehre“ und ist ein ausschließlich über die HAW-Kennung zugängliches Learning Management System (LMS), eine Lernplattform für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der HAW. Sie können EMIL beispielsweise nutzen, um Ihren Studierenden Medien und Literaturlisten bereitzustellen, um mit ihnen zu kommunizieren, um Arbeitsgruppen zu organisieren, um vorbereitende (Lehr-)Inhalte für Präsenzphasen zu erstellen, um Hausarbeiten oder Laborprotokolle 'einzusammeln' etc.

EMIL basiert auf der freien Software Moodle, die durch eine weltweite Community ständig weiterentwickelt und in ihren etablierten Funktionen umfassend dokumentiert wird. Moodle bietet verschiedene Oberflächen an, um eine Installation der Software vom Interface her individueller zu gestalten. An anderen Hochschulen kann Moodle also anders aussehen als EMIL an der HAW, das auf dem beliebten Theme "Fordson" aufbaut. Die Kerfunktionalität ist aber die selbe.

An der HAW werden zwei Moodle-Installationen mit unterschiedlichen Oberflächen genutzt. Das ist einmal EMIL als Lernplattform, auf der Sie sich jetzt gerade befinden; und ViaMINT mit Selbstlernmodulen für MINT-Inhalte, das Ihnen, Ihren Studierenden und allen interessierten Gästen ebenfalls zur Verfügung steht.

  

Zahlreiche Funktionen von EMIL/Moodle werden über PlugIns, d.h. zuschaltbare Software-Erweiterungen, erfüllt.
Die HAW prüft regelmäßig, ob neue Erweiterungen nützlich für EMIL sein könnten (z.B. eine zukünftige Videokonferenzerweiterung) oder warnt, wenn eine Erweiterung veraltet ist und ggf. Probleme auftauchen könnten (z.B. bei der Editierung in komprimierten Themenabschnitten).
Moodle - und damit EMIL - entwickelt sich also in seinen Möglichkeiten weiter. Wir, Ihre Ansprechpartnerinnen in den Fakultäten, Departments und der Arbeitsstelle für Studium und Didaktik, unterrichten sie ggf. dabei über kommende für Sie wichtige oder nützliche Veränderungen.

Zugangsvoraussetzungen für EMIL

Nur Nutzer*innen mit einem gültigen HAW-Account bzw. gültiger A-Kennung können Zugang zu EMIL erhalten.
Jeweils zum 01.03. und 01.08. eines Jahres werden EMIL-Accounts ohne gültige A-Kennung gelöscht.

  • Studierende erhalten eine A-Kennung ab Immatrikulation, die noch 70 Tage nach der Exmatrikulation bestehen bleibt; die 70-tägige Frist beginnt mit dem Zugang des Exmatrikulationsbescheides. 
  • Professor*innen/Beschäftigte erhalten die A-Kennung so lange, wie sie vertragsgerecht Angehörige der HAW Hamburg sind. Professor*innen können bei Ihrer Emeritierung einen Sonderantrag auf eine Fortführung der Kennung stellen.
  • Lehrbeauftragte erhalten die A-Kennung für die Dauer des Lehrauftrages zuzüglich 60 Tagen.

Technische Voraussetzungen für EMIL

EMIL/Moodle 3.9.1 läuft auf folgenden aktuellen und aktualisierten Desktop-Browsern:
Chrome, Firefox, Safari, Edge, Internet Explorer.
Auf Mobilen Geräten werden Mobile Safari und Google Chrome unterstützt.

Probleme in Darstellung und Funktionalität kann es bei folgenden Browsern geben:
Internet Explorer 10 und Safari 7 sowie deren ältere Versionen.

Stand: 03.11.2020


1.2. Wie ist EMIL aufgebaut?


Sie werden in EMIL als Lehrende*r hauptsächlich drei "Ansichten" von EMIL zu Gesicht bekommen: den Login für den Zugang zu EMIL, Ihr persönliches Dashboard mit all Ihren Kursen und die Kursräume, in denen Sie entweder gestaltender "lecturer" oder teilnehmener "student" sein können.

Sie haben in Ihren eigenen Kursräumen mit den Rechten eines "lecturers" oder in fremden Kursräumen mit den Rechten eines "students" unterschiedliche Möglichkeiten:


  • Der Login: Hier loggen Sie sich mit Ihrer HAW-Kennung (A-Kennung im Format "AXX000") ein.
  • Das Dashboard: Dies ist Ihre persönliche Übersicht über Ihre eigenen Kursräume (als "lecturer") oder die Kursräume, in denen Sie als Teilnehmende*r eingetragen sind (als "student").
    Hier können Sie ebenfalls Kursräume suchen oder neue Kursräume via Formular beantragen.
    EMIL bietet Ihnen eine virtuelle Tour durch die Funktionen Ihres Dashboards an; wählen Sie dazu "Tour starten" in der Fußleiste des Fensters an.
  • Die Kursräume: Hier können Sie als Teilnehmende*r (als "student") Inhalte rezipieren, kommunizieren, Aufgaben bearbeiten etc.; bei eigenen Kursräumen (als "lecturer") können Sie Inhalte und Aktivitäten gestalten, Teilnehmende einladen und verwalten etc..

Die Kursräume

Sie können sich einen Kursraum wie einen Ordner vorstellen (s. Abbildung unten, "Mein Kurs"), in denen sich wiederum kleinere, frei anlegbare Ordner - die Themenabschnitte - befinden (s.u., "Thema 1", "Thema 2"). In diesen Themenabschnitten stehen die Materialien und Aufgaben.

         


In Ihrem Kursraum haben Sie als Besitzer und als gestaltender "lecturer" zwei besondere Ansichten zur Verfügung, die Sie mit zwei zusätzlichen Knöpfen in der Kopfzeile einstellen können:


  • Das Kursmanagement (blauer Button)
    Im Untermenü "Kursmanagement bearbeiten" beschreiben Sie z.B. Ihren Kurs; unter "Einschreibemethoden" können Sie über "Selbsteinschreibung" Ihren Kursraum per Codewort für Studierende öffnen und diese unter "Teilnehmer/innen" verwalten.
  • Der Bearbeiten-Modus (grüner/roter Button für an-/ausschalten/ )
    Bei Aktivierung können Sie Ihrem Kursraum Inhalte und Aktivtäten hinzufügen, diese layouttechnisch arrangieren und per Einstellung anpassen und verändern.

Jedes einzelne Inhaltselement, das Sie in Ihrem Kursrraum haben, hat ein Menü "Einstellungen", welches Sie über einen Button "Bearbeiten" erreichen. Über diese "Einstellungen" können Sie u.a. Titel, Beschreibung, Inhalte und Funktionsweise der einzelnen Elemente festlegen.

Eine genaue Erklärung der Elemente Ihres neu angelegten Kursraums sehen Sie in diesem Kapitel.


1.3. Wofür lässt sich EMIL verwenden?


EMIL kann, ganz basal, eine Funktion als virtueller Seminarordner erfüllen.
EMIL kann aber auch als Informations- und Kommunikationskanal für Ihre Seminarteilnehmenden dienen, zur Verwaltung der Abgabe von Hausaufgaben, zur Organisation von Gruppenarbeit oder zur Erstellung von Selbstlernmodulen, z.B. nach dem Prinzip des Inverted Classroom.

Nachdem Sie einen Kursraum beantragt und Ihren Wünschen entsprechend eingerichtet haben, können Sie dort zum Beispiel

Zu den aufgeführten Funktionen erhalten Sie in den Hilfekapiteln jeweils zu Anfang Beispiele zu didaktischen Szenarien, in denen Sie diese einsetzen können.


1.4. Wie kann ich einen Kursraum bestellen?


Im Dashboard gibt es direkt unter Ihrem Namen rechts oben in der Kopfnavigation den Button Kurs-Block-Panel“. Mit einem Klick auf diesem Button erscheint ein Block "EMIL-Raum-Anfrage" mit einem weiteren Button Ihre EMIL Räume verwalten. Dieser Button öffnet ein Formular, mit dem ein neuer Kursraum beantragt werden kann.


Sie können unter "Zusätzliche Anmerkungen und Hinweise" eintragen, ob Sie z.B. einen bereits existierenden Kurs kopieren möchten, um diesen im Urzustand im kommenden Semester erneut einzusetzen.

Die Anträge werden von Ihren jeweils zuständigen Ansprechpersonen Ihrer Fakultät bzw. Ihres Departments bearbeitet, diese finden Sie auch unter "Hilfe"->"Ansprechpartner*innen" in Ihrem Kopfzeilenmenü.

Bei Nachfragen zur Raumbestellung oder wenn Sie Ihren Raum per Mail bestellen möchten, wenden Sie sich bitte an die entsprechende Person.


1.5. Wohin wende ich mich bei Fragen?


Eigene Recherche

  • Sie können selbstständig nach Informationen suchen, indem Sie in einer Suchmaschine den Begriff "moodle" und entsprechende Schlagworte zu ihrer Frage eingeben.
  • Eine umfangreiche Online-Dokumentation mit Videotutorials, Hinweisen, Einsatzszenarien und diaktischen Tipps befindet sich im Web, ebenso wie eine umfassendere Englische Dokumentation.
  • In EMIL selbst haben viele Einstellungen einen kleinen, blauen Fragezeichen-Button , der Ihnen einen ersten Hinweis auf bestimmte Funktionen gibt und teils auch auf die obige Moodle-Dokumentation verlinkt.
  • Jede Seite in EMIL besitzt in der Fußleiste einen Kontext-Link , der auf die jeweils spezifische Moodle-Dokumentation der aktuellen Funktion verlinkt (auf dieser Seite ist dies die Aktivität "Buch", mit der die Online-Hilfe erstellt wurde).
  • Spezifische Hilfe zu EMIL und den didaktischen Funktionen dort können Sie weiterhin in dieser im Aufbau befindlichen Online-Hilfe, dem “Handbuch für Lehrende”, finden.

Persönliche Unterstützung

Workshops

2. Aufbau meines Kursraums


Wenn Sie sich in einem eigenen, neu angelegten Kursraum befinden (in einem Kursraum, in dem Sie die Rolle "lecturer" haben), dann haben Sie diese Ansicht vor sich:


In der Kopfnavigation befinden sich zwei wichtige Buttons:

  • „Kursmanagement“
    Hiermit gelangen Sie in ein Menü, wo Sie über "Kurseinstellungen bearbeiten" Ihren Kurs beschreiben oder die Laufzeit festlegen können.
    Über den Menüpunkt "Einschreibemethoden" können Sie über "Selbsteinschreibung (student)" einen Einschreibeschlüssel generieren, über den die Studierenden in Ihren Kursraum gelangen können.
  • „Bearbeiten einschalten“
    In diesem Modus können Sie Ihrem Kursraum neue Themenabschnitte hinzufügen, diese mit Inhalten und Aktivitäten füllen und layoutechnisch arrangieren. Der Knopf wird in diesem Modus rot, Sie können den Bearbeiten-Modus damit wieder ausschalten.

Im linken Seitenmenü, dass Sie ggf. über den Button mit dem stilisierten Menü ein- und ausklappen können, sehen Sie:

  • "Teilnehmer/innen" - hierüber können Sie die Teilnehmenden Ihres Kursraums verwalten.
  • Eine Auflistung der Themenabschnitte, zu denen Sie, insbesondere bei umfangreichem Inhalt, schnell und ohne viel Scrollen hinspringen können.
Der rechte, untere Bereich ist für die eigentlichen Kursinhalte vorgesehen.
Hier finden Sie voreingestellt ein Forum für Ankündigungen für Ihre Studierenden und Themenabschnitte für die eigentlichen Lehrinhalte.

2.1. Kursteilnehmende ansprechen über das Forum "Ankündigungen"


Im Inhaltsbereich, oberhalb der regulären Themenabschnitte, gibt es bei jedem EMIL-Kursraum voreingestellt einen unbetitelten Themenabschnitt mit einem Forum "Ankündigungen". Alle Kursteilnehmenden haben dieses Forum automatisch abonniert, können aber selbst nichts posten, so dass Lehrende dieses Forum als Benachrichtigungskanal für Ihre Veranstaltung verwenden können.


Studierende können das Forum einsehen, erhalten aber alle Postings darin automatisch als Mail von EMIL zugesendet.
Das Posten im Forum ist dabei nur Ihnen als Lehrende*n vorbehalten.
Das zusätzliche Anhängen von Dateien ist unter "Erweitert" möglich.

Um ein Posting hinzuzufügen und gleichzeitig einen neuen thematischen Thread anzulegen, klicken Sie auf "Ankündigungen" und danach auf "Neues Thema hinzufügen" .


Wie kann ich das voreingestellte Forum "Ankündigungen" in meiner Lehre einsetzen?


Das Ankündigungs-Forum für Rundmails und als geordnetes Archiv für diese Rundmails nutzen

"Ich verschicke im Laufe meiner Veranstaltungen organisatorische Daten und reagiere auf Nachfragen in der Präsenzlehre mit thematischen Hinweisen und Literaturtipps. Die organisatorischen Daten sollen alle Studierenden sicher erhalten.  Bei Bedarf sollen sie alle von mir versendeten Informationen später noch schnell auffinden und nachlesen können, ohne dass diese Informationen im Mailfluss untergehen."

Da nur Lehrende im Ankündigungs-Forum posten können und Studierende voreingestellt alle neue Postings abonniert haben, können Sie das Forum als Rundmailer für wichtige Veranstaltungshinweise verwenden: Diese erreichen automatisch alle Kursteilnehmenden. Gleichzeitig können Sie über einzelne thematische Threads, z.B. zur Organisation, für Literatur etc. im Forumsverlauf ihre Postings geordnet archivieren.

Ein Forum als kommentierte Materialsammlung mit automatischer Benachrichtigung

"Ich reagiere im Laufe der Veranstaltung auf bestimmte Themenaspekte, die die Studierenden gerne behandeln würden, und ergänze die Quellensammlung dementsprechend. Ich würde die Studierenden gerne über neue Materialien auf dem Laufenden halten und gleichzeitig kommentieren, unter welchem Kontext ich die neuen Materialien eingestellt habe."

Sie können das voreingestellte Forum "Ankündigung" als kommentierbare, dynamische Materialsammlung verwenden. Wenn Sie z.B. eine Grafikdatei als Anhang zu einem Forumsbeitrag hinzufügen, dann wird das Bild direkt im Anschluss an den Text in voller Größe angezeigt; PDF-Dateien können dementsprechend aus dem kommentierenden Forumsbeitrag herunter geladen werden. Dies ist eine effektive Möglichkeit, Dateien zu verbreiten ohne den Umweg über Dateiup- und -download zu gehen. Weiterhin werden Ihre Kursteilnehmenden über jeden neuen Beitrag per Mail informiert.

3. Das "Kursmanagement" - meinen Kurs einrichten


Das Menü "Kursmanagement" beinhaltet Verwaltungsoptionen für Ihren Kursraum. Hier können Sie Ihren Kursraum u.a. nach außen darstellen, z.B. im Kursverzeichnis, im Dashboard oder in der Kurssuche.

In Ihrem Kursraum gelangen Sie im Kopfzeilenmenü links über den blauen Button "Kursmanagement" in das entsprechende Kursmanagement-Menü, das Sie unten als Abbildung sehen.

Sie benötigen folgend den Untermenüpunkt "Kurseinstellungen bearbeiten", den Sie in der Spalte "Kurseinstellungen" finden.

Die Untermenüpunkte "Teilnehmer/innen", "Einschreibemethoden" und "Gruppen" in der rechten Spalte unter "Nutzer-Links" werden im folgenden Kapitel, wo es um die Verwaltung Ihrer Kursteilnehmenden bzw. Studierenden geht, behandelt.






3.1. "Kurseinstellungen bearbeiten" - meinen Kurs beschreiben

In der Spalte "Kurseinstellungen" des Menüs unter "Kursmanagement" finden Sie den Untermenüpunkt "Kurseinstellungen bearbeiten". Hier sind hauptsächlich Einstellungen, die Ihren Kurs nach außen hin beschreiben, z.B. wie er im Dashboard Ihrer Studierenden angezeigt wird.





In den Kurseinstellungen können Sie Folgendes festlegen:

Allgemeines

Der "Kurstitel", "Kurzer Kursname" und der "Kursbereich" sind von Ihren jeweiligen Ansprechpersonen an den Fakultäten bzw. Departments auf Grundlage Ihres Kursraum-Antrags bereits ausgefüllt worden.

Über die "Kurssichtbarkeit" können Sie hier bestimmen, ob der Kurs bereits im EMIL-Verzeichnis für Ihre Studierenden angezeigt wird.


Kursbeschreibung

Eine kurze, informative Kursbeschreibung mit Angabe der Lehrenden bzw. Ansprechpersonen hilft Studierenden und Lehrenden einen schnellen Überblick über Ihr Kursthema zu erhalten.
Die Beschreibung erscheint zusammen mit dem Titel im Kursverzeichnis und hilft, den Kurs anhand von Suchbegriffen über die Funktion „Kurssuche“ ausfindig zu machen.


Kursbild

Fügen Sie hier ein Bild im Format .gif, .jpg oder .png ein.

Dieses Bild wird - ggf. automatisch beschnitten und passend skaliert - auf dem breiten Bild im Kopf Ihrer Kursansicht, dem 'Banner', in ihrem Kursraum dargestellt sowie ebenfalls in der Dashboard-Übersicht Ihrer Studierenden. Dort kann ein thematisch passendes Titelbild das Auffinden Ihres Kurses erleichtern (s.u. im Beispiel).
Beachten Sie bitte, dass sehr kleine Bilddateien bei einer automatischen Vergrößerung pixelig erscheinen können!

Wenn Sie kein Kursbild angeben, wird stattdessen das blaue Standard-Bild der HAW-Kurse verwendet.

Hier haben wir als Beispiel für den Kursraum "Sandbox - EMIL erkunden" eine Baustelle gewählt:


Zum Einfügen eines Kursbilds klicken Sie das „Datei hinzufügen“-Icon an und wählen z.B. ein Bild aus, das Sie von Ihrem Rechner hochladen können. Aus den „Wikimedia Commons“ können Sie sich unter dem entsprechenden Suchwort ggf. lizenzfreie Bilder vorschlagen lassen.
Zum Löschen klicken Sie auf die Bilddatei und wählen "löschen" als Aktion aus.


Kursbeginn und Kursende

Kursteilnehmende können auch nach dem Kursende noch auf den Kurs zugreifen, d.h. das Datum schränkt nicht den Zugriff auf den Kurs ein.

Wenn Sie möchten, dass eine Einschreibung in Ihren Kursraum nur in einem bestimmten Zeitfenster möglich ist, nutzen Sie die Einstellungen "Einschreibungsbeginn" und "Einschreibungsende" in der Selbsteinschreibung.

Weitere Information zu "Kursbeginn" und "Kursende" erhalten Sie hier auf der Moodle-Webseite.


Kursformat

Über das "Kursformat" können Sie entscheiden, wie die Inhalte Ihres Kursraums übergreifend gegliedert und dargestellt werden sollen.

Voreingestellt ist hier das "Themenformat", wir empfehlen dieses Format für Ihre Lehrveranstaltung:


Wählen Sie "Wochenformat", dann werden so viele Themenabschnitte mit Wochendaten generiert, wie die Laufzeit Ihres Kurses beinhaltet, wobei die aktuelle Woche farbig unterlegt wird:


Die Wahl "Komprimierte Abschnitte" kann den Kursraum übersichtlicher machen, da die Themenabschnitte damit auf- und zuklappbar werden, Sie also eine Art Verzeichnis aus den Themenüberschriften generieren. Beachten Sie jedoch unseren Warnhinweis weiter unten.




VORSICHT BEIM UMGANG MIT "Komprimierten Abschnitten"!


Die aktuelle Moodle-Version der HAW hat Auswirkungen auf das Kursformat „komprimierte Abschnitte“, das durch ein älteres PlugIn ermöglicht wird.
Daraus ergibt sich die dringende Empfehlung, Bearbeitungen ausschließlich im Themenformat vorzunehmen!
Sollten Sie dennoch dieses Format bevorzugen, stellen Sie zur Editierung von Themenabschnitten bitte auf "Themenformat" um.
Zum genauen Umgang mit dem Kursformat "Komprimierte Abschnitte" schauen Sie bitte auf diese Hilfeseite!

4. Studierende verwalten


Wenn Sie Ihren Kursraum eingerichtet und mit Inhalten gefüllt haben, ergibt sich die Frage, wie sich Studierende in Ihren Kurs einschreiben können und wie Sie z.B. Arbeitsgruppen einrichten oder Anwesenheitslisten erstellen können.

Das Menü "Kursmanagement" beinhaltet Verwaltungsoptionen für Ihren Kursraum, hier finden Sie u.a. die Einschreibemethoden, Teilnehmendenübersicht und die Gruppenverwaltung.

In Ihrem Kursraum gelangen Sie im Kopfzeilenmenü links über den blauen Button "Kursmanagement" in das entsprechende Kursmanagement-Menü, das Sie unten als Abbildung sehen.

Wir benötigen folgend u.a. die Untermenüpunkte "Teilnehmer/innen", "Einschreibemethoden" und "Gruppen" in der rechten Spalte unter "Nutzer-Links".







In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen Folgendes:

  • "Einschreibemethoden" um Studierende in Ihren Kursraum einzuschreiben bzw. diese sich einschreiben zu lassen;
  • "Teilnehmer/innen" um Ihre Studierenden zu verwalten und zu kontaktieren. Diese Option ist auch über das linke Seitenmenü erreichbar;
  • "Gruppen", mit dem Sie bei Bedarf Arbeitsgruppen für Ihre Kursteilnehmenden erstellen können; und
  • "Anwesenheit", eine Aktivität, die Sie Ihrem Kursraum hinzufügen können, um Teilnehmenden- und Anwesenheitslisten zu erstellen.

  • 4.1. "Einschreibemethoden" - Studierende in meinen Kursraum einladen


    Im "Einschreibemethoden"-Untermenü legen Sie fest, ob Ihre Studierenden sich via Passwort ("Einschreibeschlüssel") selbst in Ihren Kurs eintragen können, ob Sie sie persönlich einladen wollen - oder Ihren Kursraum für alle EMIL-Nutzenden frei zugänglich machen wollen.

    In der rechten Spalte "Nutzer-Links" des Menüs "Kursmanagement" finden Sie die "Einschreibemethoden".





    Wählen Sie diese bitte an.

    Wir beschreiben im Folgenden zwei Möglichkeiten, Studierende in Ihren Kurs zu holen:

    • Per Selbsteinschreibung über ein von Ihnen zu vergebendes Passwort und
    • als von Ihnen aktiv durchgeführte Einschreibung einzelner Studierender.


    Selbsteinschreibung über ein Passwort als Einschreibeschlüssel


    Um den Kursteilnehmenden zu ermöglichen, sich selbst mit einem Passwort in Ihren Kursraum einzuschreiben, müssen Sie die Option „Selbsteinschreibung (Student)“ in den Einschreibemethoden aktivieren.


    Hierfür klicken Sie auf das durchgestrichene Augensymbol - das Auge muss "geöffnet" sein, damit Ihren Studierenden diese Möglichkeit angezeigt wird.
    Danach können Sie auf dem Zahnrad daneben die Einstellungen für die Selbsteinschreibung öffnen.

    In den folgenden Einstellungen können Sie unter „Einschreibeschlüssel“ ein Passwort für den Kurs vergeben oder sich ein bereits vergebenes durch das Augensymbol anzeigen lassen.



    Das Passwort muss den Kursteilnehmenden z.B. in der Präsenzveranstaltung oder per E-Mail mitgeteilt werden, damit diese sich einschreiben können.

    Sie können in den Einstellungen z.B. auch einstellen, wie lange die Kursteilnehmenden eingeschrieben bleiben oder in welchem Zeitraum eine Einschreibung möglich ist. Nutzen Sie hierfür die Einstellungen "Einschreibungsbeginn" und "Einschreibungsende".

    Weitere Informationen zur Selbsteinschreibung finden Sie auf der Moodle Webseite.


    Den Kursraum für alle Interessierte öffnen


    Ein unausgefülltes Passwort bei aktiver Selbsteinschreibung (s.o.) öffnet den Kursraum für alle Interessierten, ein Passwort ist dann nicht nötig. Bitte achten Sie ggf. darauf, dass Sie den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Lehrmaterialien nur Ihren Studierenden erlauben!

     
    Einzelne Studierende aktiv in den Raum einladen


    Um Kursteilnehmende manuell einzuschreiben, klicken Sie in den Einschreibemethoden bei „Manuelle Einschreibung“ ganz rechts auf das Personensymbol mit dem Plus.


    Es öffnet sich eine Seite, die links ein Fenster mit allen in Ihren Kursraum eingeschriebenen Kursteilnehmenden zeigt.
    Rechts ist ein Feld, in dem per Suchanfrage EMIL-Nutzer*innen ohne Einschreibung in Ihrem Kursraum ("Nichteingeschriebene Nutzer/innen") anzeigt werden können.


    Geben Sie rechts unten in das Suchfeld den Namen von gewünschten Kursteilnehmenden ein. Die gefundenen Personen erscheinen in dem Fenster der "Nichteingeschriebene Nutzer/innen". Wählen Sie die passende Person aus und klicken Sie auf den Button „Hinzufügen“ zwischen den beiden Fenstern.

    Weitere Informationen zur manuellen Einschreibung finden Sie auf der Moodle Webseite.

    4.2. "Teilnehmer/innen" - Übersicht über meine Kursteilnehmenden behalten


    Über das Menü "Teilnehmer/innen" behalten Sie die Übersicht darüber, wer sich alles in Ihren Kursraum eingetragen hat. Sie können hier z.B. Teilnehmendenlisten erzeugen, Zuteilung zu Gruppen im Auge behalten oder gezielt Studierende oder Gruppen über EMIL anmailen.

    Das Untermenü "Teilnehmer/innen" finden Sie am schnellsten im linken Seitenmenü ihres jeweiligen Kursraums.



    Bei Klick auf das Menü "Teilnehmer/innen" öffnet sich eine tabellarische Ansicht aller Personen, die in Ihrem Kursraum eingetragen sind, dies sind Sie, Ihre Studierenden und ggf. andere Lehrende und Tutor*innen.

    Ausgewählte Funktionen des Teilnehmer/innen-Menüs in der Übersicht.
    Klicken Sie bitte auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht.

    Achtung: Es kann sein, dass Ihnen die Teilnehmendenliste nicht in voller Breite angezeigt wird. Sie können dies umgehen, indem Sie das linke Seitenmenü mit der entsprechenden Taste einklappen.

    Liste der Teilnehmenden als ausdruckbare Datei erstellen
    Für Anwesenheitslisten kann EMIL Ihnen ggf. ausdruckbare PDFs erstellen.


    1. Um eine Liste aller Kursteilnehmenden zum Download und Ausdruck zu erhalten, wählen Sie über das Auswahlrechteck links oben an der Liste alle Teilnehmenden aus (s.o.).
    2. Wählen Sie danach unter "Für ausgewählte Nutzer/innen... Auswählen...“ ein gewünschtes Downloadformat im Abschnitt "Tabellendaten herunterladen als" aus. Für den Ausdruck eignet sich ein PDF-Dokument am besten.
      Im Dokument sind Name, Vorname, EMailadresse, Matrikelnummer und Studiengang aufgelistet.


    Editieren von Rollen oder Gruppenzuordnungen

    Rolle

    Personen mit eingeschränkten Gestaltungsrechten im jeweiligen Kursraum sind "students". In Ihrem Raum sind dies üblicherweise die Studierenden; allerdings ist dies eine reine Funktionsrolle - in Informationsräumen wie "Digitales Lernen und Lehren" besitzen z.B. die Moderatoren die "lecturer"-Rolle und die teilnehmenden Lehrenden sind die "lecturer".

    • Bei Tutor*innen kann die Rolle hier auf "tutor" gesetzt werden, um Studierenden gleiche Rechte wie Ihnen als "lecturer" bei der Gestaltung des Kursraums einzuräumen.
    • Wenn Sie weitere, gleichberechtigte Lehrende in Ihrem Kursraum haben, können Sie diesen die Rolle "lecturer_2" zuweisen. Diese Lehrenden haben die selben Rechte wie Sie im Kursraum, werden aber für die Studierenden nicht als Ansprechpartner  aufgeführt.

    Gruppe
    Wenn Studierende in Arbeitsgruppen organisiert sind, wird hier die Gruppenzugehörigkeit angezeigt und kann ebenfalls editiert werden.


    Allen oder bestimmten Kursteilnehmenden per EMIL eine Mail schicken

    Sie können Ihren Kursteilnehmenden über den Menüpunkt "Mitteilungen senden" per EMIL Mails zusenden lassen.
    Die Mails können an alle, an einzelne Teilnehmer oder an Gruppen verschickt werden. Wählen Sie dazu die jeweiligen Kursteilnehmenden in der Liste aus oder verwenden Sie vorher die Filteroptionen für eine angeschränkte Auswahl.

    Wenn Sie sich selbst mit ausgewählt haben, erhalten Sie wie alle anderen Empfänger*innen eine Kopie Ihrer Mail.

    Das "Ankündigung"-Forum: Alternative für Mitteilungen an alle Studierende Ihres Raumes
    Wenn Sie alle Kursteilnehmenden erreichen und Ihre Mitteilungen gleichzeitig als stets zugängliches Archiv vorhalten möchten, ist es empfehlenswert, das voreingestellte Forum "Ankündigungen" in Ihrem Kursraum zu nutzen.

    4.3. "Gruppen" - Kursteilnehmende in Gruppen organisieren


    Sie können Ihre Studierenden in (Arbeits-)Gruppen organisieren. Eine Gruppenzuordnung ermöglicht es z.B., ausgewählte Materialien oder Aufgaben nur den jeweiligen Gruppenteilnehmenden zugänglich zu machen oder an bestimmten Gruppen gesondert Mitteilungen zu versenden.


    WIE KANN ICH Gruppen IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    Materialien gesondert nach Arbeitsgruppen zur Verfügung stellen

    "Ich möchte, dass den einzelnen Arbeitsgruppen jeweils ein eigenes Verzeichnis mit Materialien und Hinweisen zugänglich ist, um die Zuordnung der jeweils relevanten Dateien für die Gruppen zu erleichtern."

    Jedes Element in EMIL besitzt unter "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" die Möglichkeit, nur für eine bestimmte Gruppe freigegeben zu werden.

    Inhalte und Aktivitäten von verschiedenen Mitlehrenden getrennt halten - Mehrere "Kursräume" im selben Kursraum anlegen

    "Ich betreue mit mehreren weiteren Lehrenden eine größere Veranstaltung. Ich und meine Kolleg*innen sollen weiterhin Zugriff auf gemeinsame Ressourcen im Kursraum haben, wir möchten aber, dass es voneinander unabhängige Foren zur Unterstützung der Studierenden sowie zusätzliche Materialien und Hinweise gibt, auf die nur die jeweils betreute Gruppe an Studierenden Zugriff hat. In gewisser Weise hätten wir gerne die Vorteile kleiner, eigenständiger Kursräume verbunden mit den Vorteilen eines gemeinsamen größeren Kursraums."

    Jeder Themenabschnitt kann über das rechts in der blauen Leiste anklickbare Menü "Bearbeiten" -> "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" mitsamt all seinen Inhalten nur einer bestimmten Gruppe zugänglich gemacht werden. So können einzelne Themenabschnitte schnell zu kompletten, kleinen 'Kursräumen' im Kursraum der Gesamtveranstaltung angelegt werden.


    Studierende einer bestimmten Gruppe zuordnen

    Die Gruppenzuteilung können Sie auf drei verschiedene Arten durchführen:

    • Sie können Gruppen selbst benennen und Studierenden zuordnen (s. "Nutzer/innen verwalten" in diesem Unterkapitel).
    • Sie können Gruppen automatisiert erstellen und randomisiert mit Studierenden füllen (s. "Gruppen automatisch anlegen" in diesem Unterkapitel).
    • Sie können den Studierenden über die Aktivität "Gruppenwahl" die Möglichkeit geben, sich einer von Ihnen vorher erstellten Gruppe selbst zuzuordnen.
      Dies behandeln wir in einem eigenen Kapitel unter "Gruppenwahl (Aktivität)".

     

    Gruppen anlegen und bearbeiten


    In der Spalte "Nutzer-Links" des Menüs unter "Kursmanagement" finden Sie den Untermenüpunkt "Gruppen".
    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, links im Seitenmenü „Teilnehmer/innen“ anzuklicken und dann über das obere rechte Zahnrad „Gruppen“ auszuwählen.


    Sie gelangen nun zu einer Übersicht "Gruppen" mit zwei Listenfenstern, die Ihnen im linken Fenster alle vorhandenen Gruppen und die Anzahl der jeweiligen Gruppenteilnehmenden zeigt und im rechten Fenster - bei Auswahl einer der Gruppen im linken Fenster - die Kursteilnehmenden, die dieser Gruppe zugeordnet sind:


    Eine neue Arbeitsgruppe anlegen

    Um eine neue Gruppe anzulegen, klicken Sie auf den Button „Gruppe anlegen“ unter dem Gruppenfenster.
    In dem folgenden Menü können Sie einen Gruppennamen bestimmen, eine Beschreibung hinzufügen und einen separaten Einschreibeschlüssel vergeben.

    Kursteilnehmende einer vorhandenen Gruppe hinzufügen

    Sie können einer Gruppe Kursteilnehmende hinzufügen, wenn Sie eine Gruppe im linken Fenster auswählen und auf "Nutzer/innen verwalten" klicken. Es öffnet sich dann ein Fenster „Mögliche Mitglieder“ der ausgewählten Gruppe, dort wählen Sie eine Person aus und klicken auf den Button „Hinzufügen“.

    Eine vorhandene Gruppe bearbeiten

    Vorhandene Gruppen können Sie bearbeiten, indem Sie sie im Gruppenfenster auswählen und dann auf den Button „Gruppe bearbeiten“ klicken, der sich unterhalb des Fensters befindet.

    Automatisiert Gruppen anlegen und Kursteilnehmende zuordnen

    Über "Gruppen automatisch anlegen" können Sie über ein weiteres Menü u.a. bestimmen, ob Gruppen randomisiert über Gruppenanzahl oder Personenanzahl mit Kursteilnehmenden gefüllt werden.

    Weitere Informationen über Gruppen finden Sie auf der Moodle Webseite.

    4.4. "Anwesenheit" - Anwesenheit über EMIL dokumentieren


    Prüfungsordnungen oder Verwaltungsvorgaben können es nötig machen, dass Sie die Teilnehmenden bzw. Studierenden Ihres Kursraums in Form von Teilnahmelisten erfassen. Bei der Dokumentation der Teilnahme kann Ihnen EMIL helfen.

    Als Alternative zur hier dargestellten Aktivität "Anwesenheit" können Sie sich ebenfalls über den Seitenleistenmenüpunkt "Teilnehmer/innen" eine Teilnehmendenliste generieren lassen, herunterladen, ausdrucken und händisch abhaken.


    Wie richte ich die Aktivität "Anwesenheit" in meinem Kursraum ein?

    Wenn Sie für eine Lehrveranstaltung bereits einen EMIL-Kursraum angelegt haben, können Sie über die Aktivität „Anwesenheit“ die Anwesenheit der Studierenden bzw. Teilnehmenden dokumentieren. Nachfolgend finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für diese Aktivität.

    Wie bei jeder Aktivität, die Sie in Ihren EMIL-Kursräumen anlegen möchten, aktivieren Sie zunächst die Bearbeitung durch Klick auf den grünen Stift in der Menüleiste ganz links oben.

    Anschließend wählen Sie in dem Abschnitt, in dem Sie die Aktivität hinzufügen möchten, die Option „Material oder Aktivität anlegen“ und gelangen damit in die Auswahl aller in EMIL vorhandenen Aktivitäten oder Materialien. 


    Dort wählen Sie die Aktivität „Anwesenheit“.

    In dem Menü, das sich nun öffnet, können Sie einen kurzen Beschreibungstext eingeben.
    Wichtig ist, dass Sie im unteren Bereich bei „Weitere Einstellungen“ die Verfügbarkeit „Auf Kursseite anzeigen“ wählen.

    Bestätigen Sie anschliessend die Einstellungen mit „Speichern“ unten auf der Seite.

    Wie bereite ich meine Veranstaltungen zur Erfassung vor?


    Im Kursraum wird nun die Aktivität beispielsweise so dargestellt:


    Wenn Sie auf „Anwesenheit“ klicken (oder ggf. die Alternativbezeichnung, den Sie oben unter "Name" vergeben können), gelangen Sie zu den weiteren erforderlichen Einstellungen.

    Über „Lerneinheit hinzufügen“ können Sie die Daten der geplanten Präsenzveranstaltungen anlegen. Bei wiederkehrenden Terminen müssen Sie die einzelnen Daten nicht eingeben, sondern können ein Wiederholungs-Intervall angeben.

    Wichtig: Entscheiden Sie unten noch, ob die Studierenden bzw. Teilnehmenden sich selber eintragen können oder ob Sie dies zu Beginn der Lehrveranstaltung machen möchten, indem Sie die Namen einzeln durchgehen.

    Bestätigen Sie die Einstellungen mit „Hinzufügen“.

    Das System zeigt Ihnen nun die angelegten Termine an. Einzelne Termine, die doch nicht in Präsenz stattfinden, können Sie über das Mülleimer-Symbol jederzeit auch nachträglich wieder löschen. Weitere Termine können Sie problemlos hinzufügen. Außerdem können Sie auch bei jedem einzelnen Termin über das Zahnrad-Icon wieder in die Einstellungen gelangen und diese bei Bedarf verändern.

    Wie trage ich die Anwesenheit der Teilnehmenden ein?


    Wenn Sie in einer Präsenzveranstaltung die Anwesenheit selber erfassen wollen, klicken Sie bei dem entsprechenden Termin auf das blaue Dreieck.


    Sie gelangen zu der Liste aller Studierenden bzw. Teilnehmenden, die in diesem EMIL-Kursraum eingetragen sind:


    Für jede Person können Sie nun wählen zwischen 

    P - Present
    L - Late
    E - Excused
    A - Absent

    Die Angaben werden über „Anwesenheit speichern“ gesichert.

    Wie kann ich mir einen Bericht anzeigen lassen oder herunterladen?


    Wenn Sie als Lehrende*r im Kursraum auf die "Anwesenheit" klicken, haben Sie folgende Optionen:


    • Über "Bericht" erhalten Sie bei Bedarf eine Übersicht über die Teilnahme der Studierenden.
    • Über "Export" können Sie sich eine Teilnahmeliste z.B. als Excel-Datei herunter laden. Sie sich dafür alle oder ausgewählte Teilnahmende, Veranstaltungen in einem bestimmten Zeitraum und Zusatzangaben anzeigen lassen.
    • Wenn Sie andere Status-Angaben benötigen, können Sie diese über „Status-Katalog“ anpassen.
    • Über „Temporäre Teilnehmer/in hinzufügen“ können Sie bei Bedarf weitere Personen erfassen, die an Ihrer Präsenzveranstaltung teilgenommen haben, aber nicht in den EMIL-Kursrraum eingetragen sind. Hier erfassen Sie neben dem vollständigen Namen auch eine E-Mail-Adresse.
    • Nach Erfassung der Anwesenheit finden Sie in der Terminliste Ihrer Lehrveranstaltungen einen neuen grünen Pfeil. Mit Klick auf diesen können Sie jederzeit Angaben ergänzen, umbenennen oder ändern.

    5. "Bearbeiten"-Modus - Meinem Kursraum Inhalte hinzufügen


    Ihr Kursraum besteht aus blau betitelten Themenabschnitten, die wiederum Materialien und Aktivitäten beinhalten können. Dies ist das grundlegende Prinzip, über das EMIL Inhalte gliedert und bereitstellt.

    In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihrem Kursraum inhaltlich über Themenabschnitte gliedern, diesen Inhalte hinzufügen und diese arrangieren können.


    Bearbeiten-Modus einschalten

    Um Inhalte hinzuzufügen oder verändern zu können, müssen Sie in den Bearbeiten-Modus wechseln.
    Diese Option haben Sie ausschließlich in Kursräumen, in denen Sie die Rechte als "lecturer" haben.

    Im Kopfleistenmenü finden Sie links zwei zusätzliche Knöpfe, der rechte, grüne ist der Knopf, der den Bearbeitungsmodus einschaltet und als roter Knopf wieder auschaltet.


    Nach dem Anklicken des grünen Buttons befindet sich der Kurs im Editierungsmodus.
    In diesem Modus können Sie Elemente über Verschiebekreuze umpositionieren und können Menüsanwählen, mit denen Sie z.B. über "Einstellungen" die Elemente mit Inhalten füllen und in Ihren Funktionen Ihren Wünschen anpassen können.


    Bei Klick auf den roten Button wechselt der Kurs wieder vom Editier- in den Benutzungsmodus.

    Verschiebekreuze sind nun sichtbar und jedes Element und jeder Text lässt sich bearbeiten. Ganz am Ende des Themenabschnitts können Sie mit dem Button "Material oder Aktivität anlegen" neue Elemente hinzufügen:


    5.1. Themenabschnitte hinzufügen und bearbeiten


    Wenn Sie einen neuen Kursraum erhalten, ist dieser mit vier Themenabschnitten ausgestattet, weiß auf blau betitelt als "Thema 1"  bis "Thema 4". Themenabschnitte sind thematische Kapitel und gleichzeitig layouttechnisch kleine, verschiebbare Container für Ihre Lehrinhalte und Aktivitäten.

    Ein einzelnes, leeres Thema sieht so aus:

                                                                                             

    Im Bearbeiten-Modus können Sie Folgendes mit den Themenabschnitten tun:

    • Titel umbenennen: Sie können den Abschnitt über das Stiftsymbol umbenennen; schließen Sie mit einem RETURN ab. Die Titel erscheinen links im Seitenmenü und erleichtern die Navigation im Kursraum.
    • Reihenfolge verändern: Sie können die Themenabschnitte über das Verschiebekreuznach oben oder unten verschieben. bei einem Klick auf das Verschiebekreuz können Sie die gewünschte neue Position auch in einem Menü auswählen.
    • Abschnitte löschen: Sie können über das "Bearbeiten"-Menü rechts im Abschnitt den Abschnitt löschen.
    • Abschnitt vor Ihren Kursteilnehmenden verbergen: Wenn Ihre Studierenden einen Abschnitt (noch) nicht sehen sollen, dann können Sie diesen über das "Bearbeiten"-Menü rechts im Abschnitt verbergen.
    • Themenabschnitte hinzufügen: Dies können Sie ganz unten, unter dem letzten Themenabschnitt, über "+ Themen hinzufügen" tun.

    • Dem Themenabschnitt Inhalte hinzufügen: Sie können über "+ Material oder Aktivität anlegen" dem Themenabschnitt Inhalte wie Materialien und Aktivitäten hinzufügen.
      Wie dies geht behandeln wir im nächsten Kapitel.
    Schalten Sie den Bearbeiten-Modus danach wieder aus, um in die Normalansicht Ihres Kurses zu gelangen.

    Es gibt unterschiedliche Formatierungsoptionen für die Themenabschnitte.
    Wir haben Ihnen hier die Standard-Einstellung vorgestellt. Falls Sie eine andere Formatierung als eine thematische wünschen, z.B. nach Semesterwochen, dann schauen Sie bitte in das Kapitel "Kursmanagement" unter "Kursformat".

    5.2. Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen


    In den Materialen und Aktivitäten befinden sich die eigentlichen Inhalte Ihres Kursraums. Sie können diese aus einer Vielzahl vorgefertigter Elemente auswählen und mit Inhalten wie  z.B. Texten, Videos oder PDF-Dateien füllen; oder damit bestimmte Aktivitäten wie zu lösende Aufgaben oder Diskussionsforen erstellen.

    Wie fügen Sie so ein Element einem Themenabschnitt hinzu?
    Im "Bearbeiten"-Modus sehen Sie in den einzelnen Themenabschnitte rechts unten den Button "+Material oder Aktivität anlegen":



    Wenn Sie darauf klicken, gelangen Sie in ein Menü mit hinzufügbaren Materialien und Aktivitäten.
    Materialien
    sind vorwiegend statische Inhalte wie Texte, Medien, Links, Dateien.
    Aktivitäten
    sind vorwiegend durch Ihre Studierende einzeln oder kollaborativ bearbeitbare Inhalte wie Aufgaben, Foren, Wikis oder Tests.

    Seit dem Update von EMIL Anfang Oktober 2020 sieht das Menü wie folgt aus:


    Über die voreingestellten Reiter "Alle", "Aktivitäten" und "Arbeitsmaterial" können Sie die Ansicht filtern.

    • Wenn Sie bestimmte Elemente immer wieder verwenden, können Sie diese über das kleine Sternchensymbol favorisieren und erhalten einen weiteren Reiter für Ihre Favoriten.
    • Das "i"-Symbol führt zu einer kurzen Beschreibung des Elements und einem Link zur umfangreichen Moodle-Dokumentation.

    Klicken Sie auf ein Element, um es Ihrem Kursraum hinzuzufügen.
    Sie gelangen dann in die entsprechende Einstellungen des jeweiligen Elements.
    Die elementspezifischen Einstellungsoptionen werden in den folgenden Kapiteln genauer erläutert.

    Vergessen Sie bitte nicht, ganz am Ende der Einstellungen auf "Änderungen Speichern" zu klicken!


    Nach dem Abspeichern der Einstellungen erscheint das entsprechende Element im jeweiligen Themenabschnitt.

    Ein Material oder eine Aktivität später nachbearbeiten oder verschieben


    Jedes angelegte Element hat rechts in seiner Zeile eine blaue Aufschrift "Bearbeiten".


    Über diesen Button "Bearbeiten" gelangen Sie in ein Untermenü, wo Sie u.a. Folgendes mit dem Element tun können:

    • Einstellungen: Hier gelangen Sie (wieder) in die Einstellungen des Elements und können bei Texten z.B. die eigentlichen Texte oder Beschreibungen eingeben etc.
    • Nach rechts / links schieben: Hiermit rücken Sie für ein übersichtlicheres Layout den Titel des Elements in der Zeile nach rechts oder links.
    • Verbergen: Hiermit verbergen Sie das Element vor Ihren Kursteilnehmenden.
    • Duplizieren: Hiermit erzeugen Sie eine Kopie des Elements; bei Aktivitäten sind diese Elemente "unbenutze" Kopien, d.h. z.B. bearbeitete Aufgaben erzeugen eine unbearbeitete Kopie.
    • Löschen: Hiermit löschen Sie das Element.
    Den Namen des Elements (die "Überschrift" in den Einstellungen) können Sie bequem über ein Klick auf das Stiftsymbol und anschließendes RETURN editieren.

    Die Reihenfolge der Elemente können Sie über die Verschiebekreuze ändern - greifen Sie das Verschiebekreuz mit der Maus und ziehen Sie es an die gewünschte Position.
    Bei einem Klick auf das Verschiebekreuz wird Ihnen eine Auswahl an möglichen neuen Positionen angegeben.

    5.3. Hinweise zum übersichtlichen Layout ihres Kursraums


    Sie können Ihren Kursraum über eine sinnvolle Gliederung und Gruppierung sowie die Einrückung von Elementen und die Verwendung von Überschriften und Bildern übersichtlicher und thematisch nachvollziehbar gestalten.

    • Nutzen Sie die Themenabschnitte für eine zeitliche, thematische und/oder funktionale übergeordnete Gliederung Ihrer Kursinhalte.
    • Wählen Sie kurze, aussagekräftige Namen für Ihre Materialien und Aktivitäten und erläutern Sie diese ggf. in den Beschreibungen (beides in den Einstellungen festlegbar).
    • Vermeiden Sie wenn möglich eine größere Anzahl an langen Beschreibungen, da lange Textabschnitte im Kursraumlayout die Orientierung erschweren können. Das Kursformat "Komprimierte Abschnitte" in den Kurseinstellungen kann dem entegenwirken, beachten Sie dabei allerdings die technischen Einschränkungen.
    • Gliedern und gruppieren Sie Inhalte visuell innerhalb der Themenabschnitte z.B. über Leerzeilen, Grafiken oder Einrückungen.
    • Verwenden Sie Textfelder für formatierte Unterüberschriften.
    • Verwenden Sie leere Textfelder mit einem Leerzeichen darin als Platzhalter bzw. Leerzeile.
    • Rücken Sie Elemente ein.
    Beispiel mit einer Grafik, formatierten Überschriften und Leerzeilen in Textfeldern - 
    die Textfelder und die Materialien wurden der Gliederung entsprechend eingerückt:




    Links zu Webressourcen

    5.4. Ihren Kursraum aus der Sicht Ihrer Studierenden betrachten


    Sie sehen Ihren Kursraum ganz anders und haben dort auch andere Möglichkeiten als Ihre Studierenden.
    Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Kursraum aus der Sicht Ihrer Studierenden anschauen und testen können, bevor Sie ihn freigeben.

    Klicken Sie dazu rechts oben im Kopfleistenmenü auf Ihren Namen.
    Im aufklappenden Menü wählen Sie ganz unten "Rolle wechseln" und dort "student" aus.



    Solange unter Ihrem Namen in der Kopfleiste die ausgewählte Rolle angezeigt wird, sehen und handhaben Sie den Raum so, wie es Ihre Kursteilnehmenden tun würden.
    Beachten Sie, dass diese Option an den jeweiligen Kursraum gebunden ist und nicht global eingestellt werden kann.

    Durch einen nochmaligen Klick auf Ihren Namen und "Zurück zur Ausgangsrolle" kehren Sie wieder in Ihre alte Rolle zurück.

    6. Hinweise zur Erstellung barrierefreier Inhalt in EMIL


    Das Arbeiten mit der Online-Lernplattform der HAW „EMIL“, u.a. auch in Form von E-Lectures als Selbstlernangeboten für Studierende, kann insbesondere den Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung zu Gute kommen, da es ihnen ermöglicht, die Lehreinheiten in ihrem eigenen Tempo vorzubereiten bzw. nachzuarbeiten. Allerdings sollten Sie dabei bedenken, dass Studierende mit Beeinträchtigungen diese Angebote nur dann uneingeschränkt und selbstständig nutzen können, wenn sie barrierefrei gestaltet sind.

    Dieses Kapitel wurde leicht verändert entnommen aus: "Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung ein Studium ermöglichen. Ein Leitfaden zur Gestaltung barrierefreier Lehre für Dozentinnen und Dozenten an der HAW Hamburg." (Kapitel 4.6 und 4.7)

    Barrierefreie Gestaltung von Dokumenten: Welche Barrieren können auftreten?


    Viele von Ihnen erstellen Ihre vorlesungs- oder seminarbegleitenden Dokumente, z.B. Skripte, Präsentationen oder Literaturlisten, in gängigen Textverarbeitungs- programmen wie MS Word oder mithilfe von Präsentationssoftware wie MS PowerPoint. Oft werden den Studierenden diese Dokumente dann auf den entsprechenden Online-Lernplattformen zur Verfügung gestellt. Dabei laden Sie die Dateien entweder direkt in diesen Formaten hoch oder erstellen daraus zuvor eine Datei im sogenannten Portable-Document-Format (PDF). Für Studierende mit Beeinträchtigung, insbesondere aber für die mit Sehbeeinträchtigungen, können diese Dateien zu Barrieren werden. Die betroffenen Studierenden lassen sie sich meist mithilfe einer Sprachausgabesoftware vorlesen oder vergrößern sie mit einer entsprechenden Bildvergrößerungssoftware.


    Folgende Barrieren können in solchen Dokumenten auftreten:

    Rein grafische Dokumente

    Ein Extremfall sind rein grafische Dokumente. Sie enthalten keinen Text, sondern bestehen lediglich aus einem oder mehreren Bildern, was oft bei gescannten (Text-) Dokumenten der Fall ist, die nicht direkt mit einer Texterkennungssoftware bearbeitet wurden. Eine Sprachausgabesoftware arbeitet textorientiert und kann mit diesen Dateien deshalb nichts anfangen. Sie liest dem/der Nutzer/in der Software lediglich „Grafik“ vor. Der Textinhalt ist für viele sehbeeinträchtigte Studierende damit nicht zugänglich.

    Dokumente ohne Struktur

    Textdokumente, die nicht durch semantische Informationen wie Überschriften, Absätze und Listen strukturiert sind, sind für eine Vorlesesoftware ebenfalls problematisch. In diesem Fall erkennt sie nur einen einzigen, zusammenhängenden Text ohne sinnvolle Einheiten. Betroffene Studierende mit Sehbeeinträchtigung können mit diesem Dokument nicht oder nur sehr mühsam arbeiten, da eine gezielte Navigation innerhalb des Dokuments nicht möglich ist. Gleiches gilt für Textdokumente ohne Inhaltsverzeichnis und für PDF-Dokumente ohne Lesezeichen und sogenannte Tags (logische Strukturinformationen).

    Nicht-lineare Dokumente

    Sollte Ihr (Text-)Dokument mehrspaltig sein oder viele Bilder, Grafiken oder Listen enthalten, kann dies dazu führen, dass die Linearität des Textflusses gestört wird. Ein Sprachausgabeprogramm liest die einzelnen Textabschnitte dann möglicherweise in einer völlig veränderten Reihenfolge vor und die Inhalte des Dokuments erschließen sich den betroffenen Studierenden nicht oder nur sehr schwer.

    Bilder, Grafiken, eingebundene Audio- und Videodateien ohne Alternativtexte

    In das Dokument eingefügte Bilder, Grafiken, Audio- und Videodateien kann ein Sprachausgabeprogramm nicht wiedergeben, sofern diese nicht mit beschreibenden Alternativtexten versehen sind. In diesem Fall entgehen Studierenden mit Sehbeeinträchtigung die visuell vermittelten Inhalte.

    Dokumente mit fehlerhaften Sprachkennzeichnungen

    Für jedes (Text-)Dokument lässt sich in den Dokument-Eigenschaften die Standardsprache festlegen, auf die ein Sprachausgabeprogramm bei der Wiedergabe des Textes zurückgreift. Ist die Standardsprache für ein Dokument nicht oder nicht richtig festgelegt oder fehlt die Markierung von Sprachwechseln im Text selbst, so führt dies dazu, dass eine Sprachausgabesoftware den Inhalt des Dokuments phonetisch nicht korrekt umsetzt: Zum Beispiel ist es möglich, dass ein deutscher Text auf der Grundlage englischer Ausspracheregeln wiedergegeben und damit völlig unverständlich wird.

    Dokumente mit unvorteilhafter visueller Gestaltung

    Eine zu geringe Schriftgröße und/oder die kontrastarme Darstellung von Schrift und grafischen Inhalten stellen für Studierende mit noch vorhandenem Restsehvermögen Barrieren dar.

    PDF-Dokumente ohne angemessene Vergrößerungsmöglichkeiten

    Studierende mit noch vorhandenem Restsehvermögen passen die Schriftgröße der von Ihnen zur Verfügung gestellten PDF-Dokumente in aller Regel an ihre Bedürfnisse an. Durch die starke Vergrößerung der Schrift muss der/die betroffene Studierende, wenn die sogenannte Umfließen-Funktion nicht aktiviert ist, jede einzelne Zeile entlang nach rechts scrollen, wodurch die Arbeit mit dem Text für ihn sehr umständlich wird. Die Umfließen-Funktion bewirkt, dass sich bei einer stark vergrößerten Schrift der Zeilenumbruch so verschiebt, dass ein Scrollen nach rechts nicht mehr erforderlich ist.

    Wie werden barrierefreie Dokumente erstellt?


    Eine detaillierte Anleitung zu einzelnen Arbeitsschritten kann an dieser Stelle nicht gegeben werden. An der Liste der am häufigsten auftretenden Barrieren können Sie in Grundzügen erkennen, dass sich bereits bei der Erstellung der Word- und PowerPoint-Dokumente viele dieser Barrieren vermeiden lassen, indem Sie die Dokumente beispielsweise durch die Verwendung von Formatvorlagen strukturieren, Bilder, Grafiken und Multimediainhalte mit beschreibenden Alternativtexten belegen und darauf achten, dass die Sprachkennzeichnungen korrekt sind.

    Sollten Sie in einem zweiten Schritt diese Quelldokumente in ein PDF konvertieren wollen, nutzen Sie dazu am besten das Werkzeug Adobe Acrobat Pro, da dieses die bestmöglichen Ergebnisse bei der Erzeugung eines barrierefreien PDFs erzielen kann und im Idealfall ihre Vorarbeiten übernimmt.
    Ein weiteres gutes Konvertierungsprogramm ist das (noch) kostenlose axesPDF (www.axespdf.com).
    Mit dem bereits barrierefrei gestalteten Word- bzw. PowerPoint-Dokument als Grundlage können Sie den Nachbearbeitungsaufwand zur Erstellung eines wirklich barrierefrei nutzbaren PDF- Dokumentes sehr gering halten. Im Idealfall besteht die Nachbearbeitung lediglich darin, zu prüfen, ob die im Quelldokument angelegten Strukturinformationen, die Leserichtung und -reihenfolge, Lesezeichen und z.B. Sprachkennzeichnungen usw. korrekt übernommen wurden, um gegebenenfalls kleinere Korrekturen vorzunehmen. Diese Prüfung kann teilweise automatisiert mit entsprechenden Prüfwerkzeugen in Adobe Acrobat Pro durchgeführt werden.

    Weiterhin ein Hinweis: EMIL/Moodle stellt im Texteditor bereits eine kleine Palette an Barrierefreiheits-Werkzeugen bereit, die Ihnen helfen kann, Ihre Texte barrierefrei(er) zu gestalten.

    Wenn Sie Ihre Dokumente barrierefrei gestalten, unterstützen Sie damit nicht nur die Studierenden mit Beeinträchtigung, sondern schaffen Mehrwerte für alle.
 Von einer besseren Navigierbarkeit innerhalb der Dokumente und einer kontrastreichen, ansprechenden Visualisierung profitieren alle Nutzer/innen, letztlich auch Sie selbst.

    Ein netter Nebeneffekt ist außerdem die Tatsache, dass Sie Ihre Dokumente, sollten Sie diese außerhalb EMILs veröffentlichen, durch die barrierefreie Gestaltung für Suchmaschinen optimieren.

    Weitere Ressourcen im Web


    Unter folgenden Links erhalten Sie Informationen zur barrierefreien Gestaltung digitaler Angebote (z.B. Leitfäden zu Powerpoint, Word, Office) sowie Informationen zu aktuellen Gesetzen und Richtlinien:

    7. Der Texteditor - Texte, Sonderzeichen und Medien einfügen


    Mit dem Text-Editor können Sie Texte und Formeln eingeben und formatieren sowie Dokumente, Bilder und Videos einbetten.

    Der Text-Editor ist ein basales, allgegenwärtiges Allround-Werkzeug in EMIL.

    • Er taucht überall dort auf, wo Text eingegeben werden muss: In Beschreibungen von Aktivitäten und Arbeitsmaterialien, in Eingabefeldern bei Forumsbeiträgen, in Testfragen oder Aufgabenabgaben etc.
    • Der Texteditor kann an vielen dieser Stellen verwendet werden, um Bilder oder Videos darzustellen.
    • Formeln können über den Gleichungseditor in TeX- oder MathJax-Notation eingegeben werden (s.u.).
    • Emoticons werden über bestimmte Zeichenkombinationen ermöglicht und sind für die nonverbale Kommunikation in Foren hilfreich.
    • Sie können ebenfalls Dokumente und Dateien über den Texteditor hochladen und direkt in den Text als Link einfügen (s.u. "Verlinkungen").
    • Eine automatische Sicherung speichert Ihren eingebenen Text alle 60 Sekunden zwischen.

    Voreingestellt ist eine Zeile mit Bedienelementen, eine weitere Bedienelementzeile lässt sich mit der Ausklapptaste ein- und ausklappen.

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die Bedienelemente des Texteditors und ihre Symbole der Reihe nach vor.

    Erste Zeile der Bedienelemente


    Ein- und Ausklappen der zweiten Zeile der Bedienelemente


    Formatierungen

    • Fünf verschiedene voreingestellte Schriftformate (Normal, Blocksatz, drei Überschriftformate)
    • Fettdruck ("Broad")
    • Kursiv ("Italic")
    TIPP: Falls die Formatierung "hängen" bleibt, versuchen Sie, 1.) den Text einmal abzuspeichern und dann wieder zu bearbieten; 2.) "Formatierungen entfernen"auf den Text anwenden (s.u.); oder 3.) die Auflistung herauszukopieren, alle Leerzeilen um die betreffende Position herum zu löschen und die Aufzählung wieder an ihren Platz zu kopieren.
    Alle Methoden können unsichtbare Formatierungszeichen entfernen.

    Aufzählungen/Listen

    • Bulletpoint-Liste
      TIPP: Mit der Rechtseinrückungstaste (s.u., zweite Zeile der Bedienelemente) können Sie Listenpunkte eine Ebene tiefer einrücken. Sie erhalten dann ein anderes Bulletpoint-Symbol.
      • Beispiel für zweite Einrückungsebene
        • Beispiel für dritte Einrückungsebene
    • Nummerierte Liste
    TIPP: Falls die Formatierung "hängen" bleibt, versuchen Sie, 1.) den Text einmal abzuspeichern und dann wieder zu bearbieten; 2.) "Formatierungen entfernen"auf den Text anwenden (s.u.); oder 3.) die Auflistung herauszukopieren, alle Leerzeilen um die betreffende Position herum zu löschen und die Aufzählung wieder an ihren Platz zu kopieren.
    Alle Methoden können unsichtbare Formatierungszeichen entfernen.

    Verlinkungen

    • Link setzen
      • Wenn Sie im Verlinkungsmenü "Repositories durchsuchen" auswählen, können Sie ein Dokument oder eine beliebige Datei in EMIL hochladen und im selben Schritt verlinken.
      • Sie können auch Bilder (z.B. Symbole) auswählen und verlinken.
    • Link löschen

    Medien einbetten:
    Bild, Video, Audioaufnahme, Videoaufnahme, Mediendateiverwaltung


    Zweite Zeile der Bedienelemente


    Sonderformatierungen

    • Unterstrichener Text
    • Durchgestrichener Text
    • Tiefergestellter Text
    • Hochgestellter Text

    Textausrichtung


    • Linksbündig
    • Zentriert
    • Rechtsbündig

    Texteinrückung

    • Linkseinrückung (bzw. Rechtseinrückung rückgängig machen)
    • Rechtseinrückung
    TIPP: Falls die Formatierung "hängen" bleibt, versuchen Sie, die Einrückungen herauszukopieren, löschen Sie alle Leerzeilen um die betreffende Position herum (entfernt unsichtbare Formatierungszeichen) und kopieren Sie den Text wieder an seinen Platz.

    Formeln
    , Sonderzeichen und Tabellen einfügen sowie Formatierungen entfernen

    • Gleichungseditor
      Hiermit lassen sich mathematische Sonderzeichen und Formeln darstellen. In EMIL sind TeX und MathJax Notationsmöglichkeiten voreingestellt, d.h. Sie geben im Editor eine bestimmte Zeichenfolge umschlossen von speziellen Zeichen ein und erhalten in der späteren Ausgabe eine Formeldarstellung.
      Im Editor geben Sie z.B. ein um   \sum{a,b}  darzustellen.
    • Sonderzeichen einfügen (regionale Sonderzeichen wie z.B. Å, é, œ oder Symbole wie ©)
    • Tabelle einfügen
    • Formatierungen entfernen
      Hiermit lassen sich unsichtbare Steuerzeichen entfernen, die eine gewünschte Formatierung verhindern; dies kann z.B. nötig werden, wenn Sie Texte aus Word in das Textfeld kopieren.

    Rückgängig/Wiederherstellen

    Barrierefreiheit

    • Tests zur Barrierefreiheit - hier wird ein Bericht nach möglichen Fragestellungen betreffs des Textes erstellt:
      • Haben alle Bilder einen alternativen Text?
      • Entspricht der Kontrast zwischen Text- und Hintergrundfarbe den WCAG AA Richtlinien?
      • Sind lange Texte durch Überschriften strukturiert?
      • Haben alle Tabellen eine Legende?
      • Enthält eine Tabelle verbundene Zellen (Das erschwert die Navigation für Screen-Reader)?
      • Enthält die Tabelle Überschriften für Zeilen bzw. Spalten?
    • Hilfe für Screenreader
      Um automatisiert Texte in Sprache umwandeln zu können, stellt diese Funktion zusätzliche Informationen über den Inhalt einer Textbox bereit und listet u.a. alle enthaltenen Bilder und Links auf.

    HTML-Modus ein/aus

    EMIL speichert die Texte in HTML-Notation. Wenn Sie sich in HTML-Notation auskennen, können Sie in dieser Ansicht Formatierungen händisch eingeben, löschen oder verändern (z.B. eine praktische Trennlinie durch <HR> einsetzen).


    Weitere Bedienelemente dazuschalten

    Sie können unter Kursmanagement -> Kurseinstellungen -> Filtereinstellungen weitere Bedienelemente und Anzeigemodi einstellen.


    Links zu weiteren Ressourcen zum Texteditor

    8. Der Texteditor - Bilder und Videos einfügen

    Bilder, Grafiken und Icons erläutern und ergänzen schriftliche Inhalte. Der passende Einsatz verschiedener Medien - Schrift, Bild, Video und Audio - als Medienmix kann gerade bei Online-Materialien die Rezeption komplexer Sachverhalte erleichtern und Inhalte visuell ansprechender gestalten.

    Dabei müssen Sie nicht alle Medien selber herstellen. In der Online-Hilfe erfahren Sie unter "Urheberrecht", was Sie an bestehenden Materialen von Dritten urheberrechtlich erlaubt in Ihrer Lehre verwenden dürfen.
    Im Bilddialog (s.u., "Bild einfügen oder bearbieten") wird Ihnen unter "...Repositories durchsuchen" weiterhin angeboten, gemeinfreie Bilder auf Wikimedia Commons zur Einbettung in Ihren Text zu suchen.


    Medieneinbindungen über den Texteditor

    In der Werkzeugleiste des Texteditors gibt es eine Symbolgruppe, die es Ihnen ermöglicht, Bilder, Audios und Videos einzubetten:


    Über diese Werkzeuge können Sie:

    • Bilder verlinken, hochladen, darstellen, skalieren und ausrichten
    • Videos verlinken oder hochladen
    • 2-minütige Audioaufnahmen durchführen und einbetten
    • 2-minütige Videoaufnahmen durchführen und einbetten
    • Mediendateien verwalten

    Im Folgenden erklären wir Ihnen die obigen Funktionen.

    Bild einfügen oder bearbeiten


    Im sich öffnenden Dialogfenster "Bildeigenschaften" haben Sie folgene Optionen:


    "URL eingeben"
    Kopieren Sie hier ggf. die URL eines bereits im Netz befindlichen Bildes ein.

    "Repositories durchsuchen..."
    Dies öffnet das Dialogfenster "Dateiauswahl". Dort können Sie Folgendes auswählen:

    Durchsuchen
    Im Modus "Datei hochladen" wählen Sie hier eine Bilddatei auf Ihrem Computer zum Hochladen aus.

    Lizenz
    Stellen Sie sicher, dass hochgeladene Medien ordnungsgemäß lizensiert bzw. urheberrechtlich verfügbar sind
    .

    "Beschreibung für jemanden, der das Bild nicht sehen kann" / "Beschreibung nicht notwendig"
    Geben Sie hier ggf. eine Bildbeschreibung ein bzw. wählen Sie eine beschreibungsfreie Darstellung.

    Größe / Proportional
    Skalieren Sie Bilder (z.B. Screenshots) auf eine auch auf kleineren Monitoren gut darstellbare Größe (600 Pixel Breite z.B.) und klicken Sie auf "Proportional" zum anpassen der Seitenverhältnisse.

    TIPPS zur Skalierung:

    • Wenn Sie Bilder über den Texteditor kleiner skalieren, dann ist dies nur ein Layout-Effekt, die Datei selbst wird im Original nicht verändert. Das heisst, dass ein 5 MB großes Bild immer noch einen 5 MB Download bedeutet. Passen Sie die tatsächliche Bildgröße wenn möglich der gewünschten Bildgröße in EMIL an.
    • Wenn Sie notwendigerweise ein großes, detailreiches Bild einbinden möchten, es aber im Raum erst einmal nur als kleine Vorschau, als einen Thumbnail, darstellen wollen: Skalieren Sie das Bild über das Dialogfenster "Bildeigenschaften" klein und kopieren Sie dessen URL heraus. Verlinken Sie dann das Bild über den Texteditor -> Link anlegen mit der Option "in einem neuen Fenster öffnen" (s. Beispielbild "HAW Hamburg" unten)

    Ein paar Beispiele für Skalierungen:

    Link zum Originalbild (512 x 188 Pixel)

    300 Pixel breit, mittig ausgerichtet:

    150 Pixel breit:

    75 Pixel breit:  

    Ausrichtung
    Positionieren Sie Bilder relativ zum Text.

    • "Rechts" und "Links" lassen den Text um ihre fix am rechten oder linken Textfeldrand stehenden Bilder herumfliessen.
    • "Oben", "Unten" und "Mittig" bezeichnen die Höhe, in der die jeweilige Textzeile auf ein beliebig positioniertes Bild trifft. Ein eingefügtes Bild verhält sich in diesem Fall wie ein einzelner (meist sehr großer) Buchstabe.

    TIPPS zu Bildern:

      • Sie können auch bereits eingefügte Bilder noch nachträglich bearbeiten, skalieren oder ausrichten, in dem Sie diese im Editor auswählen und auf das Editiersymbol klicken.
      • Sie können Bilder auch direkt per Drag-and-Drop aus einem Verzeichnis Ihres Computers in den Editor ziehen und dort über das Symbol bearbeiten.
      • Größere Bilder, Schemata, Statistiken, Konstruktionszeichnungen mit vielen Details etc. sollten als herunterladbare Datei hochgeladen und nicht in Texte eingebettet werden (s. Link zum Kapitel "Datei").

    Videodateien einfügen oder bearbeiten

    Im sich öffnenden Dialogfenster "Medien einfügen" haben Sie folgene Optionen:


    Link
    Hier können Sie ein externes Video über dessen URL in Ihren Text einbetten.
    Im Editiermodus wird due IRL dargestellt, im Ansichtsmodus wird mittig das Video angezeigt.

    Ein Beispiel eines eingebetteten Youtube-Videos:


    Datei auswählen
    Hier erhalten Sie das selbe Menüfenster wie bei "Repositories durchsuchen"  in der Bildeinbettung.

    Durchsuchen
    Im Modus "Datei hochladen" wählen Sie hier eine Videodatei auf Ihrem Computer zum Hochladen aus.

    Lizenz
    Stellen Sie sicher, dass hochgeladene Medien ordnungsgemäß lizensiert bzw. urheberrechtlich verfügbar sind.


    TIPPS zu Videodateien:
    EMIL stellt im Gegensatz zu z.B. Youtube keine Streaming-Funktion zur Verfügung. D.h. hochgeladene Dateien müssen zur Gänze auf den Rechner Ihrer Studierenden herunter geladen werden, bevor diese dargestellt werden können. Achten Sie in diesem Fall bei auf EMIL hochgeladenen Videos deshalb bitte auf möglichst kleine Dateigrößen oder verwenden Sie die HAW-Cloud als Ablageort. Dort ist der Up- und Download größerer Videodateien, insbesondere mit dem SyncClient, komfortabler als in EMIL.

    Audio aufnehmen

    Wenn ein Mikrofon an Ihren Computer angeschlossen und für eine Aufnahme freigegeben worden ist, können Sie hier Audioaufnahmen bis zu 2 Minuten Länge aufnehmen und einbetten.



    Video aufnehmen

    Wenn eine Webcam o.Ä. an Ihren Computer angeschlossen und für eine Aufnahme freigegeben worden ist, können Sie hier Videos bis zu 2 Minuten Länge aufnehmen und einbetten.

    Dateien verwalten

    Über dieses Menü erhalten Sie einen Überblick über alle in den jeweiligen Text eingebetteten Medien.
    Ebenso über Medien, die eingebettet aber nicht dargestellt werden (diese können Sie löschen) oder Medien, die zwar dargestellt werden sollen, aber nicht vorhanden sind (diese müssen Sie ggf. noch einmal hochladen und einbetten).


    9. Textfeld (Material) - Informationen und Layout für die Themenabschnitte


    Textfelder
    stellen Texte, Bilder oder Medien direkt im Kursraum dar. Textfelder können z.B. verwendet werden, um kurze Zusatzinformationen zu geben oder zu beschreiben, was die Kursteilnehmer/innen als nächstes tun sollen. Die Inhalte eines Themenabschnitts können damit ggf. besser strukturiert und übersichtlicher gestaltet werden, z.B. durch das Einfügen von Leerzeilen, Trennlinien oder Überschriften in ein Textfeld vor Arbeitsmaterialien oder Lernaktivitäten.

    Folgend ein beispielhaft über Textfelder gegliederter (Grafikelementen, Überschriften verschiedener Größen und Leerzeilen) Themenabschnitt (Klick für Vergrößerung):




    Tipps und Tricks zu Textfeldern


    Bessere Übersichtlichkeit des HTML-Codes

    Sollten Sie viel im HTML-Code von Texten arbeiten, empfiehlt sich eine Strukturierung längerer Texte und Layouts über Textfelder – im Gegensatz zu einer Anlage in einer längeren Textseite. Durch die Strukturierung in kurzen Textstücken ist HTML-Code wesentlich leichter auffindbar.


    Einstellungen zu Textfeldern

    ALLGEMEINES

    Textfeld
    Hier lässt sich der Inhalt des Textfelds festlegen, der ebenso Bilder oder andere Medien umfassen kann.
    Klicken Sie für eine genauere Beschreibung der Möglichkeiten auf die Beschreibung des Texteditors.

    10. Textseite (Material) - Texte, Bilder und Medien darstellen


    Textseiten
    können längere Texte, angereichert mit Bildern und Medien, aufnehmen, die erst bei Klick auf die jeweilige Überschrift im Kursraum sichtbar werden. Im Kursraum steht ggf. nur eine kurze Beschreibung des eigentlichen Inhalts. Ein Vorteil gegenüber z.B. herunterladbaren PDF-Dateien ist die direkte Anzeige in EMIL und die leichter lesbare Darstellung unabhängig von der Displaygröße (z.B. auf einem Handy), da der Zeilenumbruch dynamisch stattfindet. Medien wie Grafiken und Videos können über den Texteditor relativ unaufwändig eingebettet werden können.

    Screenshot einer beispielhaften Textseite mit eingebetteten Grafiken (Klick für Vergrößerung):


    Wie Sie Textfelder und Textseiten in einen Themenabschnitt einfügen und verschieben können, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Für eine genauere Erläuterung der Einstellungen kehren Sie danach bitte zu diesem Kapitel zurück.


    Einstellungen zur Textseite

    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name ihres Textes (Pflichtfeld), dieser wird im Kursraum als Link zum Text angezeigt.

    Beschreibung
    Hier können Sie eine kurze Beschreibung Ihres Textes oder Hinweise zu seiner Rezeption anführen.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Wenn Sie diese Option aktiviert haben, wird zusätzlich zum Namen auch die Beschreibung Ihres Textes im Kursraum angezeigt.

    INHALT

    Seiteninhalt
    Dies ist der eigentliche Text. Sie können hier ebenfalls Bilder, Links und Medien wie Videos oder Audios einsetzen.
    Klicken Sie hier für eine genauere Beschreibung der Möglichkeiten des Texteditors.

    DARSTELLUNG

    Seitenname anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Name des Textes als Titel oberhalb des Textes angezeigt.

    Beschreibung oberhalb des Seiteninhalts anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Beschreibung - z.B. Ihre Rezeptionshinweise - oberhalb des Textes angezeigt.

    Zeitpunkt der letzten Bearbeitung anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird jeweils das letzte Datum der Bearbeitung der Textseite angegeben.

    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Hiermit lässt sich das Textfeld ggf. vor den Kursteilnehmenden verbergen, weil es z.B. noch von Ihnen in Bearbeitung ist oder der Inhalt noch nicht von Ihren Studierenden gelesen werden soll.


    Hinweis für längere oder komplexer gegliederte Texte


    Für dir Organisation größerer, gegliederter Textwerke aus mehreren  Seiten stehen das lineare Format "Buch" und das verlinkte Format "Wiki" zur Verfügung.
    Das "Handbuch für Lehrende", in dem Sie gerade lesen, ist z.B. im Format "Buch" aufgesetzt.

    11. Datei und Verzeichnis (Material) - Medien zur Verfügung stellen


    Die Datei (Material) stellt eine einzelne Datei zur Verfügung. Bilder (z.B. JPG oder PNG) sowie Videos (z.B. MP4) werden direkt in EMIL angezeigt, formatierte Textdokumente (z.B. PDF oder DOCX) werden per Klick direkt aus dem Kursraum herunter geladen.

    Das Verzeichnis (Material) bietet die Möglichkeit, den Kursraumteilnehmenden mehrere Dateien, ggf. strukturiert in Ordnern und Unterordnern, zur Verfügung zu stellen. Die Dateien können, inklusive der Ordnerstruktur, von den Kursteilnehmenden bequem als zip.-Datei heruntergeladen werden.

    Dateien und Verzeichnisse können von den Kursteilnehmenden allerdings nicht verändert oder um neue Dateien erweitert werden. Für diese Funktion empfehlen wir die Verwendung von HAW-Cloud-Ordnern.

    Wie Sie ein Verzeichnis prinzipiell in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".

    Für die Einstellungen, die Sie im Verzeichnis vornehmen können, sehen bitte das folgende Unterkapitel.


    So werden Verzeichnisse (gelbes Ordnersymbol) und Dateien (ein PDF, ein JPG-Bild und ein MP4-Video) im Kursraum dargestellt:



    So sieht ein Verzeichnis aus, nachdem es aus dem Kursraum heraus von Ihren Studierenden angeklickt wurde:



    WIE KANN ICH Verzeichnisse IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    Mehrere Dateien in Ordnern strukturiert den Studierenden zugänglich machen

    "Ich möchte meinen Studierenden als Quellmaterial gescannte Textausschnitte zur Verfügung stellen, die ich thematisch in Ordner organisiert habe."

    Um Verzeichnisse anzulegen, können zip-komprimierte Ordner hochgeladen oder die Ordnerstruktur selbst via Material "Verzeichnis" angelegt werden.

    Einzelne Dateien kommentiert zur Verfügung stellen

    "Ich habe ein halbes Dutzend Fallbeispiele im PDF-Format, bei denen ich jeweils Kommentare zum Kontext und zur Rezeption der Texte geben möchte" 

    Wenn Sie jede Datei einzeln kommentieren und kontextualisieren möchten, bietet sich das Material "Datei" an.

    Ein Ablageort für Dateien, auf die von anderswo im Kurs verlinkt wird

    "Im Kursraum gibt es zahlreiche Texte und Grafiken, die als Erläuterung auf die selben ca. ein Dutzend Ausschnitte aus Primärquellen zurück greifen; die Studierenden sollten diese Primärquellen stets zur Hand haben. Ich möchte diese Ausschnitte aber nicht jedesmal neu hochladen sondern einfach darauf verlinken können."

    Sie können mit einem Rechtsklick auf eine im Verzeichnis hochgeladene Datei die spezifische URL dieser Datei als Linkziel über den Texteditor überall in Ihrem Kursraum einfügen. Achtung: Wenn Sie Dateien oder Ordner im Verzeichnis umbenennen, müssen Sie den jeweiligen Link ebenfalls aktualisieren!

    Eine gemeinsame Dateiablage, die von Studierenden und Lehrenden gleichermaßen genutzt werden kann

    "Ich benötige eine Art Cloud-Speicher, in der Dateien von mir und meinen Studierenden abgelegt und wieder herunter geladen werden können."

    Da das Verzeichnis in EMIL nur als passive Ablage für den Download eingerichtet werden kann, ist es als eine für alle offene und erweiterbare Dateiablage nicht geeignet!
    Die HAW bietet in dem Fall einen Cloudspeicher an, den Sie für Ihre Studierenden per Passwort freigeben und in Ihrem EMIL-Raum verlinken können.
    Weiterhin lassen sich folgende andere Aktivitäten in EMIL für öffentliche Postings in einer kollaborativ nutzbaren Dateiablage verwenden:

    • in einem Forum (chronologische Struktur),
    • über Seiten in einem Wiki (vernetzte oder baumartige verlinkte Struktur)
    • oder in einer Datenbank (tabellarisch durchsuchbare Struktur)


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Verzeichnissen?
    Weitere Informationen und Tipps zu Verzeichnissen gibt es auf moodle.org.
    (Letzter Zugriff: 06.04.2020)

    11.1. Einstellungen des Verzeichnisses

    EINSTELLUNGEN DEs Verzeichnisses

    Verzeichnis Einstellungen


    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name Ihres Verzeichnisses (Pflichtfeld).

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihr Verzeichnis beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt und nicht erst, wenn man das Verzeichnis geöffnet hat.


    INHALT

    Dateien
    Hier können Sie entweder einen zip-komprimierten Ordner hochladen oder die Dateien selbst in einer Ordnerstruktur anlegen. Sie können Dateien direkt in das Feld ziehen (drag-and-drop) oder weitere Ordner anlegen. Hierfür klicken Sie auf den Ordner-Button „Verzeichnis erstellen“. Vergeben Sie einen Namen und danach erscheint ein Ordner.

    TIPP
    : Üblicherweise ist es einfacher, komplexe Ordnerstrukturen zuerst auf dem heimischen Computer zu erstellen, dann zu einer ZIP-Datei zu komprimieren und in EMIL wieder zu entpacken. Wählen Sie dazu die hochgeladene ZIP-Datei an und klicken Sie auf "Entpacken".

    Verzeichnis Upload 

    Mit einem Klick auf diesen Ordner können Sie Inhalte dort anlegen. Auf diese Weise lassen sich auch Unterverzeichnisse erstellen.

    Verzeichnisinhalt anzeigen
    Wenn der Inhalt des Verzeichnisses auf der Kursseite dargestellt werden soll, gibt es keinen Link zu einer neuen Seite. Wird hingegen die Option "Auf separater Seite" ausgewählt, wird das Verzeichnis auf einer neuen Seite geöffnet.
    Wenn der Verzeichnisinhalt offen auf der Kursseite angezeigt wird, können keine individuellen Zugriffe mehr geloggt werden.

    Unterverzeichnisse aufgeklappt anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Unterverzeichnisse aufgeklappt angezeigt.

    Taste "Verzeichnis herunterladen" anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, gibt es einen Button, mit dem das gesamte Verzeichnis heruntergeladen werden kann.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Verzeichnis sehen können.
    Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Verzeichnis nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    12. Elektronischer Semesterapparat ELSE (Aktivität)

    Elektronische Semesterapparate (kurz ELSE) ist die rechtssichere, digitale Version des klassischen Handapparates. In einem Semesterapparat stellen Sie die Literatur zusammen, die die Studierenden für Ihre Arbeit in ihren Lehrveranstaltungen benötigen.
    Mit ELSE können Sie:

    • die für die Lehrveranstaltung ausgewählten Printbücher des HIBS (Hochschulinformations- und Bibliotheksservice) für einen physischen Semesterapparat in einer der Fachbibliotheken des HIBS bestellen, wo sie für die Dauer einer Lehrveranstaltung speziell ihren Studierenden zur Verfügung stehen,
    • Bücher aus dem Bestand des HIBS als Literaturverweise einbinden und
    • E-Books des HIBS verlinken.
    Achtung: Zur Zeit (seit Frühjahr 2020) ist nur der digitale Literaturverweis möglich.

    In diesem kurzen Erklärvideo stellen die HAW-Bibliotheken die Verwendung von ELSE vor:

     

     

    Ein kurze schriftliche Anleitung zur Verwendung von ELSE finden Sie hier.


    WIE KANN ICH ELSE IN MEINER LEHRE EINSETZEN?


    ELSE zur Erstellung von Literaturlisten

    "Ich brauche eine Möglichkeit, Literaturlisten mit gedruckten und digitalen Quellen einfach und schnell zu erstellen und im Kursraum zur Verfügung zu stellen."

    Legen Sie ELSE in Ihrem Kursraum an. Aktivieren Sie beim Hinzufügen gedruckter Medien das Kästchen "Als Literaturliste", damit das Medium nicht physisch in der Bibliothek in den Semesterapparat gestellt sondern nur im Kursraum als Literaturhinweis aufgenommen wird. Online-Ressourcen werden immer als verlinkter, abrufbarer Teil einer Literaturliste in ELSE angelegt.

    ELSE zur Erstellung physischer Semesterapparate

    “Meine Studierenden benötigen relevante Fachliteratur aus dem HAW/HIBS-Bestand, die ich ihnen möglichst aufwandlos zusammen gefasst in einem Semesterapparat zur Verfügung stellen möchte.”

    Legen Sie ELSE in Ihrem Kursraum an. Bei der Auswahl gedruckter Medien wählen Sie nicht das Kästchen "Als Literaturliste" aus. Bleibt das Kästchen deaktiviert, wird das Medium in der Bibliothek in den physischen Semesterapparat aufgenommen.

    Rechtssichere Verfügbarkeit von Off- und Online-Dokumenten

    "Ich verwende längere Auszüge aus eigenen und fremden Publikationen in meiner Lehre. Ich möchte dabei gerne urheberrechtlich auf sicherem Boden stehen."

    ELSE  stellt Ihren Studierenden physische Publikationen als zusammengestellten Handapparat für Lichtkopien oder als von der HAW lizensierte elektronische Ressource zur Verfügung und ist damit rechtskonform.
    Für weitere Hinweise zur Verwendung von Zitaten, Volltexten und anderen Medientypen in der Lehre, die unter das UrhG fallen, haben wir hier Hinweise für Sie zusammen gestellt.


    12.1. Wie füge ich Literatur in ELSE hinzu?

    Wählen Sie in ihrem Kursraum den angelegten elektronischen Semesterapparat in dem jeweiligen Themenabschnitt aus. Es öffnet sich eine Seite mit einer Leiste mit vier Buttons. Hier können Sie Medien hinzufügen, allgemeine Einstellungen ändern, den Semesterapparat ausdrucken und die Hilfe aufrufen.

    ELSE Leiste

    MEDIUM ANLEGEN
    Um ein Medium dem elektronischen Semesterapparat hinzuzufügen, wählen Sie das Icon mit einem Buch und einer +1 aus. Es öffnet sich eine Katalogsuche des HIBS, bei der Sie nach Titel, Autor oder Signatur recherchieren können. Nachdem Sie die Suche ausgeführt haben, wird Ihnen eine Liste mit den Treffern angezeigt.

    ELSE Suchergebnisse

    In dieser Liste wird Ihnen bei den Informationen über das Medium beim Format auch angezeigt, ob es sich um eine Online-Ressource oder um ein gedrucktes Medium handelt.

    Wählen Sie nun die gewünschte Titel aus der Ergebnisliste aus.

    Es öffnet sich nun ein Fenster, das noch einmal die wichtigsten Informationen zu dem Medium anzeigt und Ihnen die Möglichkeit gibt, eine Bemerkung für Ihre Kursteilnehmenden zu hinterlegen.

    Voreingestellt ist, dass von Ihnen ausgewählte physische Medien für Ihre Veranstaltung von HIBS-Mitarbeiter*innen in einem Handapparat in einem der HAW-Bibliotheksstandorte zusammengestellt werden.
    Es ist auch möglich eine Bemerkung für die HIBS-Mitarbeiter*innen zu hinterlegen.

    Wenn Sie möchten, dass die Titel nur in Ihrer Literaturliste erscheinen aber nicht, dass diese in einem physischen Handapparat zusammengestellt werden, aktivieren Sie das Häkchen bei "Als Literaturhinweis".

    Achtung: Zur Zeit (seit Frühjahr 2020) ist nur der digitale Literaturverweis möglich.

    Mit einem Klick auf "Speichern" fügen Sie den Titel Ihrem elektronischen Semesterapparat hinzu.


    AKTIVIERUNG ODER DEAKTIVIERUNG EINES TITELS

    Der Titel wird nun in ELSE mit dem Status als "ist aktiv" angezeigt, wodurch Sie wissen, dass Ihre Kursteilnehmenden die Ressource sehen können:



    Links neben dem Status befindet sich ein Zahnrad-Button um diesen Titel zu bearbeiten, aus Ihrer Liste zu löschen oder ihn zu deaktivieren. Wenn er deaktiviert ist, können die Kursteilnehmenden ihn nicht mehr (oder noch nicht) sehen.




    ALLGEMEINE INFORMATIONEN DES SEMESTERAPPARATS BEARBEITEN

    In der oberen Leiste von ELSE können Sie auf das Zahnrad "Bearbeiten der allgemeinen Infos des Semesterapparats" klicken. Hier können Sie einige allgemeine Informationen hinterlegen.

    Standort des Semesterapparats
    Hier können Sie die HIBS-Bibliothek auswählen, in der der physische Semesterapparat angelegt werden soll.

    Bemerkungen für die Studierenden zum Semesterapparat (Optional)
    Hier können Sie Ihren Studierenden Hinweise und Informationen zum Semesterapparat hinterlegen.

    Semester
    Bei dieser Einstellung können Sie das Semester auswählen, für das der Semesterapparat angelegt werden soll.

    Export/Import
    Mit einem Klick auf "Export" können Sie Ihre Literaturliste im Excel-lesbaren Textformat herunterladen.

    Ein beispielhafter Titel würde dann so aussehen (hier wurden der besseren Darstellbarkeit zwei Umbrüche hinzugefügt):

    2;;233 S.;;5;;1;;Konstruktivistisches Lernen mit Moodle;;Höbarth, Ulrike;;2., 
    aktualisierte und erg. Aufl.;;978-3-940317-77-3;;;;Paed 720 126/2.A.;;632837195
    ;;;;;;2020-02-27 09:13:10;;2020-02-27 09:13:10;;1;;

    Der Import findet in der gleichen Formatierung per Drap-and-Drop statt.
    Sie können also bestehende Listen exportieren, bei sich abspeichern und für spätere Kurse wieder importieren.


    13. Aufgabe (Aktivität)

    Mit der Aktivität "Aufgabe" können Lehrende die Einreichung einer Datei oder auch eines kürzeren, Online in EMIL getippten Textes für Ihre Studierenden einrichten. Für die Abgaben kann ein Fälligkeitsdatum eingestellt werden, bis zu dem die Kursteilnehmenden eine Lösung eingereicht haben müssen, wobei die genaue Zeit der Abgabe gespeichert und den Kursteilnehmenden per Mail mitgeteilt werden kann. Die eingereichten Lösungen können tabellarisch dargestellt und von den Lehrenden kommentiert, bewertet und verwaltet werden.
    [Anmerkung: Im folgend verwenden wir die Schreibweise "Aufgabe", wenn wir auf die gleichnamige Aktivität in EMIL verweisen.]

    Wie Sie eine "Aufgabe" in einen Themenabschnitt einfügen und verschieben, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Für die Erstellung, Lösung und Bewertung der EMIL-Aktivität "Aufgabe" gibt es ein ca. 15-minütiges Videotutorial:
     

    Inhalt dieser Seite:

    Wie kann ich die Aktivität "Aufgabe" in meiner Lehre einsetzen?

    • Als "Postfach" zum Einreichen von Studien- und Prüfungsleistungen wie z.B. Hausarbeiten oder Laborprotokollen
    • Zur inhaltlichen Vorbereitung
    • Erfolgreiche Lösung von Aufgaben als Zugangsvoraussetzung für weitere Informationen
    • Semesterbegleitende Aufgaben
    • Grafische Kommentierung von Lösungen z.B. bei Konstruktionszeichnungen oder handschriftlichen Einreichungen (als PDF)
    • Effiziente, automatisierte Bearbeitung und Bewertung von Abgaben?

    Was muss ich bei Aufgaben beachten?

    • Feedbacktexte der Lehrenden sind in den Browsern Safari und Explorer nicht sichtbar.
    • In EMIL sind nur PDFs Online grafisch anzeigbar und annotierbar.
    • Die Online-Annotationswerkzeuge sind nur bei ausreichender Fensterbreite sichtbar.

    Tipps und Tricks

    • "Aufgabe" zusammen mit einem Forum für Rückfragen einsetzen
    • Einen Kommentar zur "Aufgabe" als Audioaufnahme abgeben
    • "Aufgabe" zusammen mit den jeweiligen Einstellungen schnell duplizieren

    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Aufgaben?

    • Externe Links


    Wie kann ich Die Aktivität "Aufgabe" in meiner Lehre einsetzen?

    Hier nennen wir Ihnen einige Beispiele für die Verwendung der Aktivität "Aufgabe".

    Als "Postfach" zum Einreichen von Studien- und Prüfungsleistungen wie z.B. Hausarbeiten oder Laborprotokollen

    "Ich benötige eine ganz einfache Möglichkeit für die Studierenden, ihre Hausarbeiten als Datei bei mir einzureichen; und für mich eine Möglichkeit, schnell zu sehen, wer schon eingereicht hat und wer noch aussteht. Die Bewertung selbst erledige ich üblicherweise nicht in EMIL."

    Sie können in den Einstellungen über "Bewertung"->"Bewertung"->"Typ"->"Kein" auswählen, dass keine Bewertung durch Sie innerhalb der "Aufgabe" vorgenommen werden soll. Eine Tabelle mit allen eingereichten und ausstehenden Lösungen können Sie sich dann im "Bewertungsüberblick"->"Alle Abgaben anzeigen" anzeigen lassen. Am selben Ort können Sie sich über das Dropdownmenü oben im Fenster mit "Bewertungsvorgang"->"alle Abgaben herunterladen" sämtliche bis dahin erfolgten Abgaben auf Ihren Rechner laden.

    “Meine Studierenden hätten gerne eine automatische Quittung für die sichere Einreichung von Hausarbeiten; und ich eine Übersicht über eingegangene Arbeiten.”

    Das Datum sowie die Uhrzeit der Abgabe werden automatisch erfasst und die Studierenden mit einer Mail über die erfolgreiche Einreichung benachrichtigt, wenn in den Einstellungen unter "Systemnachrichten" -> “Teilnehmer/innen benachrichtigen” ausgewählt wurde. Auf diese Weise können Lehrende und Studierende sicher sein, dass die Prüfungsleistung fristgerecht abgegeben und nicht in einem E-Mail-Fach übersehen wurde oder die Mail nicht angekommen ist.

    "Ich benötige zusammen mit den abgegebenen Lösungen jeweils eine Eigenständigkeitserklärung der Studierenden."

    Sie können unter "Abgabeeinstellungen" -> "Erklärung zur Eigenständigkeit muss bestätigt werden" einstellen, dass die Studierenden vor Abgabe eine Checkbox abhaken müssen; dieser Vorgang wird allerdings nicht mit der eingereichten Lösung gespeichert bzw. archiviert.

    Falls Sie archivierte, unterschriebene Eigenständigkeitserklärungen benötigen, senden Sie Ihren Studierenden eine auszudruckende Eigenständigkeitserklärung - z.B. mit dem Namen der gestellten Aufgabe, dem Semester, Kursnamen und Ihrem Namen - als PDF zu. Nach Eintragen persönlicher Daten wie Namen und Matrikelnummer sowie händischer Unterschrift und Datum kann die Erklärung abfotografiert, das Bild z.B. in ein MS Word-Dokument eingefügt und als PDF abgespeichert werden. Lassen Sie die Studierenden diese Datei zusammen mit der Lösungsdatei hochladen.
    In der tabellarischen Bewertungsübersicht können Sie oben im Fenster über den “Bewertungsvorgang” ->“Alle Abgaben speichern” alle Abgaben geordnet nach Studierenden - also auch die Erklärung - per Zip-Datei auf Ihren Computer herunter laden.

    Achtung: Beachten Sie bitte Ihre jeweilige Prüfungsordnung über die Archivierung der eingereichten, bewerteten Arbeiten über die Veranstaltung hinaus. EMIL ist leider sowohl technisch als auch rechtlich nicht als Archivierungsort vorgehesen.

    Zur inhaltlichen Vorbereitung

    "Um sich inhaltlich mit dem Thema der nächsten Lehrveranstaltung auseinanderzusetzen und damit ich den Kenntnisstand meiner Studierenden besser einschätzen kann, sollen sie zur Diskussionsvorbereitung jeweils vor dem nächsten Plenum verbindlich eine Frage bearbeiten und die Antwort im Vorfeld abgeben. Anstatt einer Bewertung möchte ich wenn nötig mit einem kurzen Kommentar darauf eingehen."

    Sie können in den Einstellungen unter "Verfügbarkeit" ein Datum setzen, bis wann eine Antwort abgegeben werden muss.  Die Studierenden erhalten eine Benachrichtigung für die eigene Einreichung und ebenfalls, wenn Sie als Lehrende*r einen Kommentar zu der jeweiligen Lösung gepostet haben. Sie können dies in den Einstellungen unter "Systemnachrichten" -> "Standardeinstellung für Teilnehmer­benachrichtigung" -> "ja" festlegen.
    Über "Bewertung"->"Bewertung"->"Typ"->"Kein" stellen Sie die Bewertungsfunktion der "Aufgabe" aus.
    Ihren Kommentar können Sie der jeweils eingereichten Lösung anhängen, nachdem Sie unter "Feedback-Typen" -> " Feedback als Kommentar" ausgewählt haben.

    Erfolgreiche Lösung von Aufgaben als Zugangsvoraussetzung für weitere Informationen

    "Ich möchte, dass meinen Studierenden nach erfolgreicher Abgabe einer Aufgabenlösung automatisiert Zugriff auf Musterlösungen und Zusatzaufgaben einer höheren Schwierigkeitsstufe erhalten."

    In den Einstellungen der "Aufgabe" können Sie unter Aktivitätsabschluss angeben, ab wann eine "Aufgabe" als "abgeschlossen", d.h. als gelöst definiert ist.
    Weitere Aktivitäten oder Materialien - auch weitere "Aufgaben" - lassen sich dann in deren jeweiligen Einstellungen über Voraussetzungen -> Voraussetzung hinzufügen: Aktivitätsabschluss -> "... muss abgeschlossen sein" mit dem Abschluss freischalten. So können einzelne Elemente gezielt freigegeben aber auch ganze Kaskaden von aufeinander folgenden "Aufgabe" und begleitenden Informationen aufgebaut werden.

    Achtung:
    Die Freischaltung muss durch Sie erfolgen. EMIL kann dies automatisiert nur, wenn die Bedingung lediglich die Abgabe einer Lösung ist.

    Semesterbegleitende Aufgaben

    "Da Laborprotokolle im zweiwöchentlichen Abstand über das Semester verteilt eingereicht werden, möchte ich gerne einen Ort haben, wo meine Studierenden ihre Protokolle Online 'sammeln' können. Die eigentliche 'Abgabe' und Bewertung der Protokolle erfolgt dann am Ende der Veranstaltung."

    Sie können Ihren Studierenden erlauben, immer wieder zur Aufgabe zurückzukehren und diese weiter zu bearbeiten und weitere Dateien hochzuladen. Stellen Sie dafür in den Einstellungen "Abgabeeinstellungen" ->"Abgabetaste muss gedrückt werden" auf "nein"; achten Sie darauf, dass unter "Abgabetypen" -> "Anzahl hochladbarer Dateien" eine entsprechend ausreichende Anzahl möglicher Dateienuploads eingestellt ist.

    Achtung:
    Sie können diese offene Abgabeform erst dann Online bewerten, wenn die Studierenden nach der letzten Abgabe den Button "Zur Bewertung freigeben" betätigt haben.

    Grafische Kommentierung von Lösungen z.B. bei Konstruktionszeichnungen oder handschriftlichen Einreichungen

    "Meine Studierende reichen als Aufgabenlösung kleine Schemazeichnungen ein. Üblicherweise lade ich diese herunter, öffne sie in Acrobat Professional, markiere bzw. kommentiere an jeweils relevanten Stellen und sende sie dann mit einem Kommentar und einer Bewertung an die Studierenden zurück."

    Lösungen können, wenn sie als PDF-Dokument eingereicht werden, von Ihnen über die "Aufgabe" nicht nur kommentiert sondern auch mit grafischen, im Dokument positionierten Annotationen versehen werden, ähnlich, wie dies auch ein einfacher PDF-Editor ermöglichen würde.

    Achtung:
    Um die Annotationswerkzeuge anzuzeigen, müssen Sie ggf. die Anzeige des PDF-Dokuments über die volle Breite Ihres Bildschirms einstellen. Wählen Sie dazu in der Bewertungsansicht rechts unten die linke der drei Bildaufteilungtstasten.

    Effiziente, automatisierte Bearbeitung und Bewertung von Aufgabenlösungen?

    Da ich alleine sehr viele Studierende betreuen muss, bleibt mir leider nur sehr wenig Zeit für die Bewertung der eingereichten Arbeiten; und gar keine für Korrekturen oder individuelles schriftliches Feedback.

    Leider lassen sich über „Aufgabe“ keine Bewertungsprozesse digital übersetzen und damit automatisieren. Die "Aufgabe" ist dafür geeignet, wenn Zeit, Lehrinhalte und Lernziele eine persönliche Rezeption der Abgaben durch die Lehrenden zulassen und didaktisch erforderlich machen. Um Bewertungsprozesse zu digitalisieren, müssen die Eingabemöglichkeiten der Studierenden formalisiert und reduziert werden. Dies ist in EMIL prinzipiell mit der Aktivität „Test“ möglich, diese baut auf Multiple-Choice-Fragen, Zuordnungen, Lückentexten etc. auf. Sie finden weitere Informationen zur Aktivität "Test" in der Moodle-Dokumentation.


    Was muss ich bei der "Aufgabe" beachten?

    Feedbacktexte der Lehrenden sind in den Browsern Safari und Explorer nicht sichtbar
    Sie können Ihren Studierenden in Form eines Online in EMIL eingetippten Textes ein Feedback zu deren eingereichten Lösungen geben. Diese Feedbacktexte sind für Ihre Studierenden aus technischen Gründen nur in den Browsern Firefox und Chrome sichtbar.
    Von Ihren Feedbacktexte werden den Studierenden üblicherweise die ersten 100 Zeichen angezeigt, über Klick auf ein "+"-Symbol wird der Rest sichtbar. In Browsern wie Safari oder Explorer ist diese Funktion ausgestellt. Weisen Sie Ihre Studierenden bitte auf die Verwendung der entsprechenden Browser Firefox oder Chrome hin, wenn Sie mit Feedback arbeiten.

    In EMIL sind nur PDFs Online grafisch anzeigbar und annotierbar
    Wenn Ihre Studierenden Grafiken, Diagramme oder Schemata einreichen und Sie diese Online in EMIL ansehen und annotieren möchten, dann müssen die Abgaben das Format PDF haben. MS Word oder Powerpoint haben die Möglichkeit, Dokumente im PDF-Format abzuspeichern, so kann ein Scan oder Foto im Format JPG oder PNG über die Einbettung in ein Word- oder Powerpoint-Dokument als PDF erzeugt werden.
    Eine Verkleinerung oder Vergrößerung des Dokuments in der Ansicht ist leider nicht möglich.

    Die Online-Annotationswerkzeuge sind nur bei ausreichender Fensterbreite sichtbar
    Wenn Sie Online abgegebene PDFs annotieren möchten, benötigen Sie die Symbolleiste mit den Annotationswerkzeugen. Diese ist nur sichtbar, wenn das PDF-Fenster ausreichend breit dargestellt wird. Maximieren Sie dafür die Breite Ihres PDF-Fensters mit den Fensteraufteilungssymbolen unten rechts und ziehen Sie das Browserfenster so breit wie möglich; bereits ein Laptopfenster mit 768 x 1280 Pixel Auflösung kann zu schmal dafür sein.

    Tipps und Tricks

    Aktivität "Aufgabe" zusammen mit einem Forum für Rückfragen einsetzen
    Aufgabenformulierungen sind nicht allen Studierenden immer gleich verständlich. Richten Sie für die Aufgaben ein Forum ein, in dem Sie zu jeweils festen Zeiten auf Rückfragen eingehen, so dass Sie nicht individuell und ggf. wiederholt auf die selben Fragen antworten müssen. Siehe "Nachfragen zu wöchentlichen Aufgaben bündeln und beantworten" unter 7. Kapitel, "Forum (Aktivität)".

    Einen Kommentar zur "Aufgabe" als Audioaufnahme abgeben
    Wenn Sie Lösungen kommentieren, dann hält der Texteditor die Möglichkeit für Sie bereit, eine bis zu 2 Minuten lange Audioaufnahme aufzunehmen und mit dem (oder anstatt des) schriftlichen Kommentar zu speichern.

    Eine "Aufgabe" zusammen mit den jeweiligen Einstellungen schnell duplizieren
    Wenn Sie mehrere Aufgaben mit den selben Grundeinstellungen benötigen, dann können Sie sich die Arbeit erleichtern, indem Sie eine Aufgabe in der Kursansicht im "Bearbeiten"-Modus mehrmal duplizieren und die Duplikate dann anpassen. Dies ist auch mit bereits von Studierenden bearbeiteten Aufgaben möglich - hier wird dann eine neue, unbearbeitete Aufgabe erstellt.


    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Aufgaben?


    13.1. Einstellungen der Aufgabe

    Dies sind die Einstellungen für eine Aufgabe mit Namen "Aufgabe".

        

    ALLGEMEINES

    Name der Aufgabe
    Der Name ihrer Aufgabe (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie ihre Aufgabe beschreiben.
    Sie können hier, wie bei allen Textfeldern, auch Bilder einfügen oder Videos hochladen bzw. verlinkend einbinden.
    Achten Sie bitte darauf, dass Sie größere Videodateien möglichst über die HAW-Cloud via Verlinkung zur Verfügung stellen.
    Vergessen Sie nicht, ggf. zu beschreiben, in welcher Form und in welchem Format (z.B. PDFs) die Lösungen von Ihnen erwartet werden; stellen Sie sicher, dass Ihre Studierenden die Möglichkeit zur Erstellung dieser Formate haben.

    Beschreibung im Kurs zeigen
    Dies bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man die Aufgabe über Klick auf den Aufgabennamen geöffnet hat.

    Zusätzliche Dateien
    Hier können Sie ihrer Aufgabe zusätzliche Dateien wie z. B. Antwortvorlagen, ausdruckbare Eigenständigkeitserklärungen (s. 11. Kapitel, "Aufgabe (Aktivität)" -> "Tipps und Tricks") oder Bewertungsrichtlinien hinzufügen.



    VERFÜGBARKEIT

    Über die Verfügbarkeit legen Sie u.a. fest, ab wann und für wie lange die Aufgabe für Ihre Kursteilnehmenden bearbeitbar ist.

    Verfügbarkeitseinstellungen

    Abgabebeginn
    Wenn diese Option deaktiviert ist, können Aufgaben ab sofort abgegeben werden.
    Ist diese Option aktiviert, ist die Abgabe erst ab dem gesetzten Datum möglich.

    Fälligkeitsdatum
    Das Fälligkeitsdatum ist das Datum, an dem die Abgabe fällig wird.
    Eine Abgabe kann allerdings technisch auch noch später stattfinden, sie wird dann lediglich als verspätet angezeigt. Um ein verbindliches Abgabedatum zu erzwingen, aktivieren Sie die Einstellung Letzte Abgabemöglichkeit.

    Letzte Abgabemöglichkeit
    Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird eine Abgabe nach Ablauf dieses Datums verhindert.

    An Bewertung erinnern
    Diese Option benachrichtigt die Lehrenden im Dashboard unter "Aktuelle Termine" und erinnert sie an zu einem bestimmten Datum fällige Bewertungen.

    Beschreibung immer anzeigen
    Diese Option ist voreingestellt aktiviert und macht Ihre Aufgabe samt Ressourcen für alle Studierenden auch schon vor Beginn des Abgabedatums sichtbar.
    Möchten Sie, dass Ihre Studierenden die Aufgabe erst mit dem Beginn des Abgabedatums einsehen können, stellen Sie diese Option aus.

        

    ABGABETYPEN

    Abgabetypen

    Abgabetypen
    Diese Option ermöglicht die Auswahl zwischen einer Online-Texteingabe, bei der die Kursteilnehmenden die Lösung in ein Texteingabefeld im Editor eintragen, und einer Dateiabgabe.
    Aktivieren Sie die Dateiabgabe, dann können Sie mit den nachfolgenden Optionen weitere Einstellungen vornehmen.

    Anzahl hochladbarer Dateien
    Hier legen Sie fest, wie viele Dateien als Abgabe hochgeladen werden dürfen.
    Stellen Sie sicher, dass, wenn Ihre Studierenden zusammen mit den eigentlichen Lösungen z.B. Eigenständigkeitserklärungen einreichen sollen, die Anzahl an hochladbaren Dateien dafür ausreichend ist.

    Maximale Dateigröße
    Hier legen Sie fest, wie groß eine Datei maximal sein darf.
    Voreingestellt sind 500 MB. Falls es nicht unbedingt nötig ist - wie z.B. bei Abgaben von Videos als Seminarleistung - können Sie den Wert heruntersetzen. 5 MB sollten z.B. für eine schriftliche Hausarbeit mit einigen Abbildungen ausreichend sein.

    Akzeptierte Dateitypen
    Hier werden für die Abgabe akzeptierte Dateitypen aufgelistet.

    Die Dateiendungen werden, wenn Sie sie manuell eingeben, durch ein Leerzeichen getrennt, z.B. ".pdf .docx .doc .rtf".
    Die Eingabe durch die "Auswahl" ist ggf. komfortabler; achten Sie bitte im Auswahlmenü darauf, dass Sie Ihre Wahl ganz unten im Menü (Scrollen ist üblicherweise nötig) abspeichern!
    Wenn das Feld "Akzeptierte Dateitypen" leer bleibt, sind alle Dateitypen erlaubt!

    In der Bewertungsansicht in EMIL können Sie PDFs annotieren (s. Videotutorial in Kapitel 11, "Aufgabe (Aktivität)"). Wenn Sie dies vorhaben, beschränken Sie den Dateitypen auf PDF.

    Achtung! Stellen Sie sicher, dass Ihre Studierenden die zugelassenen Dateitypen erstellen und Sie selbst die Dateitypen öffnen und lesen können!


    FEEDBACK-TYPEN

    Feedback-Typen

    • Feedback-Kommentar: Wenn diese Option aktiviert ist, können Lehrende Feedback-Kommentare zu jeder abgegebenen Lösung schreiben.
      WICHTIGER HINWEIS:
      Feedbacktexte sind für Ihre Studierenden nur in den Browsern Firefox und Chrome sichtbar!
      Von Ihren Feedbacktexte werden den Studierenden üblicherweise die ersten 100 Zeichen angezeigt, über Klick auf ein "+"-Symbol wird der Rest sichtbar. In Browsern wie Safari oder Explorer ist diese Funktion ausgestellt! Weisen Sie Ihre Studierenden bitte auf die Verwendung der entsprechenden Browser Firefox oder Chrome hin, wenn Sie mit Feedback arbeiten.

    • Anmerkungen im PDF: Wenn diese Option aktiviert ist, können Lehrende Kommentare, Korrekturen, Kennzeichnungen und Stempel direkt in der als Lösung abgegebenen PDF-Datei hinzufügen. Dies geschieht im Browser, es wird keine zusätzliche Software benötigt.
    • Offline-Bewertungstabelle: Die Aktivierung dieser Option ermöglicht es Lehrenden eine Bewertungstabelle herunterzuladen, offline auszufüllen und dann wieder hochzuladen.
    • Feedbackdateien: Lehrende können ihr Feedback als Datei zur Verfügung stellen, wenn diese Option aktiviert ist. Diese Feedbackdatei könnte z. B. eine korrigierte Version der Teilnehmerlösung oder eine Musterlösung sein. Auch ein gesprochener Kommentar als Audiodatei ist möglich.

    Inline-Kommentar
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird der vom studierenden direkt eingetippte Abgabetext zur Bewertung in das Kommentarfeld kopiert, Lehrende können also wie bei einer Antwort-E-Mail direkt auf bestimmte Texabschnitte des Abgabetextes verweisen. Dies vereinfacht die Inline-Kommentierung oder ermöglicht die Bearbeitung des Originaltextes.

       

    ABGABEEINSTELLUNGEN

    Abgabetaste muss gedrückt werden
    Achtung: Wir empfehlen hier die Option "Ja" einzustellen, voreingestellt ist "Nein"!
    Bei "Nein" bleibt die Abgabe bis zu Ihrer Bewertung für die Studierenden bearbeitbar.
    Bei "Ja" müssen die Studierenden bewußt einen "Abgabe"-Button betätigen, der die Abgabe abschliesst und die Abgabe ab dem Zeitpunkt für eine weitere Bearbeitung durch die Studierenden sperrt.

    Erklärung zur Eigenständigkeit muss bestätigt werden
    Wenn diese Option aktiviert ist, müssen Kursteilnehmende vor der endgültigen Abgabe ihrer Lösung eine Checkbox für eine Erklärung zur Eigenständigkeit abhaken. Diese digitale Erklärung wird allerdings nicht gespeichert.
    Für eine Möglichkeit, verbindliche Eigenständigkeitserklärungen hinzufügen s. 11. Kapitel "Aufgabe (Aktivität)" -> "Wie kann ich die Aktivität 'Aufgabe' in meiner Lehre einsetzen" -> Aufgabe als Postfach.

    Versuche erneut bearbeitbar
    Wenn bei dieser Option “Nie” ausgewählt wird, dürfen Kursteilnehmende die eingereichte Lösung nicht noch einmal bearbeiten. Bei “Manuell” können Lehrende entscheiden, ob die Lösung noch einmal bearbeitet werden darf und bei “Automatisch bis zum Bestehen” darf die eingereichte Lösung so oft bearbeitet werden, bis die Aufgabe als "bestanden" bewertet wurde.

        

    EINSTELLUNGEN FÜR GRUPPENEINREICHUNGEN

    Teilnehmer/innen geben in Gruppen ab
    Wenn Ihre Studierenden in Gruppen organisiert sind, besteht die Möglichkeit, dass diese Ihre Lösungen als Gruppe einreichen.
    Wenn Sie „Teilnehmer/innen geben in Gruppen ab“ auf „ja“ stellen, erhalten Sie folgende weitere Einstellungsoptionen:

    Gruppe notwendig, um etwas abgeben zu können
    Dies bestimmt, ob auch Studierende, die keiner Gruppe zugehören, die Aufgabe lösen dürfen.

    Erfordert eine Abgabebestätigung durch alle Gruppenmitglieder

    Diese Option verzweigt in zwei unterschiedliche Abgabemodi für die Gruppenmitglieder und bestimmt, ob eine einzelne Person für die gesamte Gruppe abgeben darf oder ob alle Gruppenmitglieder die Abgabe bearbeiten und einzeln bestätigen müssen.

    Bei „nein“ kann ein einzelnes Gruppenmitglied für die gesamt Gruppe abgeben.
    Die Abgabe gestaltet sich wie bei der Abgabe durch eine Einzelperson, nur dass die Abgabe und die Bewertung allen Studierenden der Gruppe gleichzeitig zugeordnet wird.

    Bei „ja“ können alle Studierenden den Entwurf der Abgabe (und alle von der Gruppe bisher eingereichten Dateien oder Texte!) weiter bearbeiten, löschen etc. und individuell als "abgeben" kennzeichnen. Die Abgabe gilt im System erst dann nicht mehr als "Entwurf" sondern als vollständig abgegeben, wenn alle Gruppenteilnehmenden "abgegeben" haben.
    Im „Abgabestatus“ für die Studierende erscheint weiterhin die Information „Nutzer/innen, die noch nicht abgegeben haben:“ mit den Namen der noch ausstehenden Studierenden.
    Vergessen Sie nicht, ggf. die maximale Anzahl an Dateiabgaben entsprechend der Anzahl der Gruppenmitglieder anzupassen!

    Bewerten Sie die Gruppenmitglieder einzeln oder erhalten alle die selbe Bewertung?
    Sollte die Einreichung aus mehreren zuordbaren Teilen bestehen, möchten Sie eventuell individuelles Feedback und Kommentare vergeben.
    Rechts im Bewertungsfenster gibt es daher nun zusätzlich die Option „Einstellungen für Gruppeneinreichungen“ -> „Bewertungen und Feedback der gesamten Gruppe zuweisen“. Bei „nein“ vergeben Sie weiterhin für jedes Gruppenmitglied ein eigenes Feedback und eine eigene Bewertung.

    Soll jede Gruppe eine individuelle Aufgabe bearbeiten?
    Wenn jede Gruppe eine individuelle Aufgabe bearbeiten soll, müssen Sie entsprechend viele Aufgaben erstellen. Diesen Aufgaben fügen Sie unter „Voraussetzungen“ die Einstellung „Gruppe“ hinzu; unter „Gruppe“->“Auswählen…“ ordnen Sie dann der jeweiligen Aufgabe die gewünschte Gruppe zu, die sie exklusiv bearbeiten soll.

    Sie erleichtern sich ggf. die Arbeit, indem Sie eine Aufgabe bis auf die Aufgabenbeschreibung und „Voraussetzungen“ fertig einstellen und dann in der Kursansicht bei der Aufgabe rechts im Menü mehrmals auf „duplizieren“ klicken. Sie erhalten so mehrere eingestellte Aufgabenduplikate, die Sie nur noch den Gruppen entsprechend anpassen müssen.

    Weitere Informationen zur Anlage und Verwaltung von Gruppen finden Sie unter https://docs.moodle.org/38/de/Gruppen.



    SYSTEMNACHRICHTEN

    Mitteilungen an bewertende Person senden
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Lehrende benachrichtigt, wenn eine Lösung fristgerecht oder verspätet abgegeben wird. Die Zustellung der Benachrichtigung ist individuell einstellbar.

    Bewerter/innen über verspätete Abgabe von Lösungen informieren
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Lehrenden benachrichtigt, wenn eine Lösung verspätet abgegeben wird.

    Standardeinstellung für Teilnehmerbenachrichtigung
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Standardwert für das Auswahlfeld “Teilnehmer/innen benachrichtigen” im Bewertungsformular festgelegt. Die Studierenden erhalten dann per Mail eine "Quittung" über die erfolgreiche Einreichung Ihrer Abgabe in EMIL.

        

    BEWERTUNG

    Bewertung
    Hier wird die Art der Bewertung ausgewählt. Wählen Sie z. B. “Punkte” aus, dann können Sie die Maximalpunkte angeben, wählen Sie “Skalen” aus, erscheint später im Bewertungsfenster ein Dropdown Menü, das Skalen, z.B. "Bestanden/Nicht bestanden" zur Auswahl stellt.

    Bewertungsmethode
    Wählen Sie hier die erweiterten Bewertungsmöglichkeiten, um Noten detailliert zu berechnen. Die Option “Einfache direkte Bewertung” stellt die Default-Einstellungen wieder her.

    Bewertungskategorien
    Diese Einstellung legt fest, in welcher Kategorie des Bewertungsbereichs die Aktivität angezeigt wird.

    Bewertung zum Bestehen
    Hier wird die erforderliche Mindestbewertung zum Bestehen festgelegt.
    Dies ist gleichzeitig nötig für einen "Aktivitätsabschluß", falls Sie an die erfolgreiche Lösung der Aufgabe per "Voraussetzungen" den Zugang zu weiteren Materialien knüpfen wollen.

    Anonyme Bewertung
    Wenn Sie diese Option aktivieren, bewerten Sie die Abgaben mit anonymisierten Kursteilnehmenden, d.h. Ihnen wird während der Bewertung der Name der Kursteilnehmenden nicht angezeigt.
    Sobald die erste Lösung eingereicht oder bewertet wurde, kann diese Einstellung nicht mehr verändert werden.

    Bewerteridentität für Teilnehmer/innen verbergen
    Wenn diese Option aktiviert ist, sehen Kursteilnehmende nicht, wer sie bewertet hat.

    Bewertungsworkflow verwenden
    Wenn diese Option aktiviert wird, werden für die Bewertung mehrere Schritte durchlaufen bevor Kursteilnehmende sie sehen. Dies bietet sich für mehrere Bewertungsdurchläufe an, die dann alle gleichzeitig für die Kursteilnehmenden sichtbar werden.

        

    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Aufgabe sehen können.
    Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden die Aufgabe (noch) nicht sehen können, sondern nur die Lehrenden des Kursraums.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben,  sie kann aber nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen alles zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben, d.h. die Lehrenden können z.B. bestimmen, dass bestimmte Aufgaben von Gruppen, andere wiederum von allen Kursteilnehmenden gelöst werden müssen.
    Falls der Gruppenmodus auf Kursebene über die Kurseinstellungen erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.

    13.2. Verwalten und Bewerten von Aufgabenlösungen

    Wie verwalte und bewerte ICH eingegangene LösUngen?

    Klicken Sie in dem entsprechenden Themenabschnitt auf die Aufgabe. Ihnen wird nun der Bewertungsüberblick angezeigt. Hier sind Informationen über die Abgabe zu finden. Sie können sehen,

    • wie vielen Studierenden die Aufgabe gestellt wurde,
    • wie viele Studierende bereits eine Lösung eingereicht haben,
    • wie viele noch eine Bewertung erwarten,
    • wann die Aufgabe fällig zur Abgabe ist und
    • wie viel Zeit bis dahin noch verbleibt.

    Bewertungsüberblick


    • Der Button "Alle Abgaben anzeigen" führt zu einer tabellarischen Übersicht aller Abgaben. Die Tabelle ist sehr breit und kann durch scrollen nach rechts komplett eingesehen werden. Durch die Option "Bewertung" in den einzelnen Tabellenzeilen können Sie hier gezielt in die fokussierte Bewertungsansicht wechseln.

    • Mit einem Klick auf den Button "Bewertung" gelangen Sie zur fokussierten Bewertungsansicht, in der Sie automatisch von Lösung zu Lösung schreiten und diese bewerten können.

    Die Bewertungsansicht

    In der Bewertungsansicht können Sie die abgegebenen Lösungen einzeln ansehen, bewerten und kommentieren.
    Die Bewertungsansicht sieht so aus:

    Bewertungsansicht

    • Oben links gelangen Sie zurück zum Kursraum, zum Bewertungsüberblick oder zur Übersichtstabelle
    • Oben mittig wird der Name des/der einreichenden Studierenden angezeigt
    • Oben rechts können Sie zur nächsten Lösung weiterspringen
    • Links befindet sich die editierbare Darstellung der PDF-Lösungseinreichung (eine online-Annotation ist leider nur für Dateien im PDF-Format möglich)
    • Rechts finden Sie Informationen zur Abgabe; die Online-Texteingabe; die abgegebeneNo, durch Sie herunterladbareNo Datei sowie die Kommentare der Studierenden zu deren Abgabe. In dieser rechten Spalte befindet sich auch die eingestellte Bewertungsmöglichkeit und ein Texteingabefeld für Ihr schriftliches Feedback. Wenn Sie bewertet und abgespeichert haben, wird im studentischen "Abgabestatus" die Abgabe als "Bewertet" angezeigt. Unterhalb des Abgabestatus werden den Studierenden dann Ihr Kommentar und ggf. die annotierte Version der Lösungs-PDF dargestellt.
      WICHTIGER HINWEIS:
      Feedbacktexte sind für Ihre Studierenden nur in den Browsern Firefox und Chrome sichtbar!
      Von Ihren Feedbacktexte werden den Studierenden üblicherweise die ersten 100 Zeichen angezeigt, über Klick auf ein "+"-Symbol wird der Rest sichtbar. In Browsern wie Safari oder Explorer ist diese Funktion ausgestellt! Weisen Sie Ihre Studierenden bitte auf die Verwendung der entsprechenden Browser Firefox oder Chrome hin, wenn Sie mit Feedback arbeiten.

    • Unten links können Sie einstellen, ob Studierende über die Bewertung per Mail benachrichtigt werden sollen, sobald Sie Ihre Bewertung abgespeichert haben. Dies ist voreingestellt, kann aber hier verändert werden, wenn es in der jeweiligen Situation nicht sinnvoll ist.
    • Unten mittig speichern Sie ihre Bewertung.
    • Unten rechts können Sie die Bildschirmaufteilung mit den drei Aufteilungssymbolen Ihren Bedürfnissen anpassen.

    Hinweise zur Handhabung des EMIL-internen PDF-Editors
    Die PDF-Dateien sind erst dann editierbar bzw. es wird erst dann die Symbolleiste mit Kommentarfunktionen angezeigt, wenn das Fenster breit genug ist. Sie müssen ggf. die Fensteraufteilung so einstellen, dass das PDF-Fenster die gesamte Breite des Browserfensters einnimmt und dieses selbst eventuell noch breiter stellen.
    Um eine Kommentierung oder Markierung im PDF zu löschen, wählen Sie diese mit dem Pfeilsymbol aus. Am Objekt erscheint nun ein kleines anklickbares Mülleimersymbol.



    14. Forum (Aktivität)

    Ein Forum ermöglichen den Austausch von Kursteilnehmenden untereinander und mit den Lehrenden. Sie können für alle Kursteilnehmenden oder auch für einzelne Gruppen zur Diskussion, Koordination, Dokumentation oder als Benachrichtigungsmedium verwendet werden. Abonnements sind möglich, so dass EMail-Benachrichtigungen bei Postings erfolgen. Foren sind eines der vielseitigsten und nützlichsten Werkzeuge in EMIL.

    Wie Sie ein Forum prinzipiell in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Wie kann ich Foren in meiner Lehre einsetzen?

    Wir stellen Ihnen hier ein paar Beispiele für die Verwendung von Foren in der Lehre vor.

    Nachfragen zu wöchentlichen Aufgaben bündeln und beantworten

    "Ich stelle meinen Studierenden wöchtenlich Aufgaben, habe aber als Lehrbeauftragte nur ein sehr enges Zeitfenster für Mail-Rückfragen, die teils über die ganze Woche - und noch lange danach - eingehen. Zusätzlich ist nicht klar, ob es Studierende gibt, die sich vielleicht gar nicht erst trauen, mich anzusprechen, wenn Ihnen etwas unklar ist."

    Sie können ein Forum, z.B. betitelt "Rückfragen zu den Aufgaben", erstellen, mit Threads zu den jeweiligen Aufgaben. Weisen Sie darauf hin, wann Sie das Forum und neu eingegangene Fragen jeweils beantworten werden und dass Ihre Studierenden die jeweils für sie interessanten Threads - oder das gesamte Forum - abonnieren können. So werden Nachfragen, die vielleicht noch mehr Studierende haben, für alle sichtbar und Ihre Antworten darauf geordnet dokumentiert und für alle nachlesbar.

    Alle Studierende mit allgemeinen Ankündigungen erreichen

    "Ich möchte meine Studierenden mit Hinweisen auf aktuelle Arbeitsaufträge, Praktika und Tutorien auf dem Laufenden halten, möchte aber vermeiden, dass diese Informationen im Kursraum übersehen werden."

    In jedem Kursraum gibt es ein voreingerichtetes Forum "Ankündigungen", das den regulären Themenabschnitten vorgelagert ist. Ihre Studierenden sind automatisch Abonnent*innen von in diesem Forum geposteten Nachrichten, d.h. sie erhalten diese als EMails zugesandt, können dort selbst aber nicht posten. Da die Nachrichten gleichzeitig im Forum erscheinen, dient es ebenfalls als Archiv für wichtige Bekanntmachungen.

    Ein Forum als Möglichkeit, um individuelle Lösungen zu sammeln

    "Für bestimmte Fragestellungen ist es wichtig für die Studierenden, eine individuelle Antwort zu entwickeln. Allerdings sollten sie sich vor der Beantwortung nicht von den Antworten der Mitstudierenden beeinflussen lassen, danach aber ihre Antwort in Bezug zu denen der anderen stellen können."

    Wählen Sie in den Einstellungen unter Forumstyp das Frage-Antwort-Forum aus, es eignet sich, wenn Sie Antworten zu einer bestimmte Fragen sammeln wollen. Sie können eine Frage stellen und die Studierenden schreiben ihre Antwort in einem Antwortbeitrag. Standardmäßig müssen die Studierenden dann erst einen eigenen Antwortbeitrag verfassen, bevor sie die Antworten ihrer Mitstudierenden sehen.

    Forum als Möglichkeit, ein Portfolio zu führen

    "Meine Studierenden sollen als Studienleistung im Verlauf des Seminars aufeinander abfolgend Ergebnisse und persönliche Erfahrungen sammeln, dokumentieren und reflektieren."

    Foren können durch ihre zeitliche Sortierung und thematische Gliederung bei einer kleineren Zahl von Studierenden oder bei Gruppenarbeit als ein niedrigschwelliges Portfolio bzw. Lernjournal eingesetzt werden. Dazu wird für jeden Studierenden - oder jede Gruppe von Studierenden - ein eigenes Forum eröffnet und lediglich der oder den betroffenen Person(en) zugänglich gemacht. Dies geschieht in den Einstellungen über "Voraussetzungen". Für seminar- und semesterübergreifende Portfolioarbeit empfehlen wir die auf Mahara basierende Portfoliosoftware der HAW, ERNA.

    Ein Forum als seminareigenes schwarzes Brett

    "Studierende sprechen sich üblichereise über Seminarorganisation, Verständnisfragen, Prüfungsthemen etc. in selbstorganisierten Gruppen in sozialen Netzwerken ab. Mir ist es wichtig, dass meine Studierenden sich untereinander austauschen - aber auch, dass es für die Lehrveranstaltung einen 'offiziellen' Platz im Kursraum für Diskussionen gibt, in denen ich bei Bedarf angesprochen werden und zu denen ich beitragen kann."

    Ein Forum kann für die offene Kommunikation zwischen Kursteilnehmenden untereinander, in Arbeitsgruppen und den Lehrenden dienen. Diskussionen sind dann im Forum dokumentiert und später referenzierbar. In den Einstellungen kann unter "Abonnement" eingestellt werden, ob die Forumsteilnehmenden über neue Postings per EMail z.B. "verpflichtend" informiert werden sollen.

    Ein Forum als kommentierte Materialsammlung mit automatischer Benachrichtigung

    "Ich reagiere im Laufe der Veranstaltung auf bestimmte Themenaspekte, die die Studierenden gerne behandeln würden, und ergänze die Quellensammlung dementsprechend. Ich würde die Studierenden gerne über neue Materialien auf dem Laufenden halten und gleichzeitig kommentieren, unter welchem Kontext ich die neuen Materialien eingestellt habe."

    Sie können das voreingestellte Forum "Ankündigung" auch als kommentierbare, dynamische Materialsammlung verwenden. Wenn Sie z.B. eine Grafikdatei als Anhang zu einem Forumsbeitrag hinzufügen, dann wird das Bild direkt im Anschluss an den Text in voller Größe angezeigt; PDF-Dateien können dementsprechend aus dem kommentierenden Forumsbeitrag herunter geladen werden. Dies ist eine effektive Möglichkeit, Dateien zu verbreiten ohne den Umweg über Dateiup- und -download zu gehen. Weiterhin werden Ihre Kursteilnehmenden über jeden neuen Beitrag per Mail informiert.


    Was muss ich bei Foren beachten?

    Benachrichtigungseinstellungen anpassen

    Foren können abonniert werden, damit die Kursteilnehmenden eine Mail-Benachrichtigung bekommen, wenn es einen neuen Beitrag gibt. Diese Einstellungen können ggf. von den Lehrenden angepasst werden, z.B. kann ein Forum automatisch für alle Kursteilnehmenden verpflichtend abonniert werden. Wenn ein Forum nicht abonniert ist, können Kursteilnehmende eventuell Beiträge verpassen, wenn sie das Forum und die entsprechenden Threads nicht eigenständig und regelmässig aufrufen.

    Voreingestelltes Ankündigungsforum für Lehrende
    Das Ankündigungsforum ist standardmäßig von Anfang an in jedem EMIL-Kursraum vorhanden. In diesem Forum können nur die Lehrenden Einträge schreiben, die dann als E-Mail-Benachrichtigung "verpflichtend" (voreingestellt) an alle Kursteilnehmenden gesendet werden.


    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Foren?


    14.1. Einstellungen des Forums

    Foreneinstellungen

    ALLGEMEINES

    Forumsname
    Der Name Ihres Forums (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihr Forum beschreiben.

    Beschreibung im Kurs zeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man das Forum geöffnet hat.

    Forumstyp
    Hier wählen Sie den Forumstypen aus. Es gibt fünf verschiedene Forentypen:

      • Diskussion zu einem Thema: Das Forum ist zu einem einzigen Thema. Alle dürfen antworten, separate Gruppen funktionieren nicht mit diesem Forumstyp.
      • Jede Person darf genau ein Thema anlegen: In diesem Forum dürfen alle Kursteilnehmenden ein Thema anlegen. Alle Kursteilnehmenden dürfen auf alle Themen antworten.
      • Frage-Antwort-Forum: Bei dieser Art von Forum müssen die Kursteilnehmenden erst einen eigenen Beitrag schreiben, bevor sie die Einträge der anderen sehen und beantworten können.
      • Standardforum in blog-ähnlicher Anzeige: In diesem offenen Forum kann jeder neue Themen beginnen und auf alle Beiträge antworten. In der Übersicht sind Betreffzeilen und Beitragsanfänge sichtbar. Ein Link führt zu dem jeweiligen Gesamtbeitrag und dessen Antworten.
      • Standardforum: In diesem offenen Forum kann jeder neue Themen beginnen und auf alle Beiträge antworten. In der Übersicht sind die Betreffzeilen zu sehen.


    VERFÜGBARKEIT

    Fälligkeitsdatum
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein Eintrag in das Forum zu dem gesetzten Datum fällig. Das Fälligkeitsdatum wird im Kalender angezeigt. Nach Ablauf des Fälligkeitsdatums ist ein Eintrag in das Forum trotzdem noch möglich, es sei denn es wurde eine Letzte Abgabemöglichkeit bestimmt.

    Letzte Abgabemöglichkeit
    Wenn diese Option aktiviert ist, ist kein Foreneintrag nach diesem Datum mehr möglich.


    ANHÄNGE UND WORTZAHL

    Maximale Dateigröße
    Hier stellen Sie ein, welche maximale Dateigröße pro Anhang in diesem Forum erlaubt ist.

    Anhänge (max.)
    Hier stellen Sie ein, wie viele Anhänge maximal pro Beitrag in diesem Forum erlaubt sind.

    Wortzahl anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Wortzahl für jeden Forenbeitrag angezeigt.


    ABONNEMENT UND TRACKING

    Abonnement
    Abonnent*innen bekommen die Beiträge als Mitteilungen an ihre Mail-Adresse gesendet. Es gibt vier verschiedene Abonnementoptionen:

    • Optional: Kursteilnehmende dürfen selber auswählen, ob sie das Forum abonnieren möchten oder nicht.
    • Verpflichtend: Alle haben das Forum abonniert und niemand kann es abbestellen.
    • Automatisch: Alle haben das Forum abonniert, das Abbestellen des Forums ist jederzeit möglich.
    • Deaktiviert: Das Forum kann von niemandem abonniert werden.

    Forumstracking
    Kursteilnehmende sehen gelesene und ungelesene Beiträge im Forum unterschiedlich markiert, wenn diese Option aktiviert ist.

      • Optional: Bei dieser Option können Kursteilnehmende die Markierung selber ein- und ausschalten. Wenn sie vorher das Forumstracking in den persönlichen Einstellungen aktiviert haben, finden sie hierfür einen Eintrag in der Forumsadministration.
      • Aus: Die Markierung ist aus und gelesene und ungelesene Beitrage werden gleich dargestellt.


    THEMENSPERRUNG

    Themen bei zu langer Inaktivität sperren
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Themen nach dem angegebenen Zeitraum der Inaktivität gesperrt. Lehrende und Tutor*innen können das Thema erneut öffnen und antworten.


    NUTZER/INNEN SPERREN

    Sperrdauer
    Wenn diese Option aktiviert ist, können für diesen Zeitraum maximal nur so viele Beiträge pro Kursteilnehmenden ins Forum eingetragen werden, wie mit der Zahl "Sperre" festgelegt ist. Ausgenommen von dieser Sperre sind Kursteilnehmende mit der Berechtigung mod/forum:postwithoutthrottling.


    BEWERTUNGEN

    Rollen, die Bewertungen vornehmen dürfen
    Hier werden die Rollen angezeigt, die Beiträge bewerten können. Sie als Lehrende können dies in Ihrer Rolle als "Lecturer" oder "Lecturer_2" sowie Tutor*innen als "Tutor".

    Summierungstyp
    Bei dieser Einstellung wird bestimmt, wie die Einzelwertungen zu einer Endwertung zusammengefasst werden.

      • Mittelwert: Der Mittelwert aus allen Einzelwerten ist der Gesamtwert.
      • Anzahl: Der Endwert ist die Anzahl aller erreichten Wertungen. Die Anzahl kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
      • Maximalwert: Die größte erreichte Bewertung ist die Endwertung.
      • Minimalwert: Die kleinste erreichte Bewertung ist die Endwertung.
      • Summe: Die Summe aller erreichten Bewertungen ist die Endwertung. Die Summe kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
      • Keine Bewertung: Die Aktivität erscheint nicht in der Bewertungsübersicht.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Forum sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Forum nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen die Foren zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.

    14.2. Hinweise zur Moderation eines Forums

    Die EMIL Aktivität „Forum“ bietet Ihnen die Möglichkeit, Studierende im Semesterverlauf über einen zeitversetzten (asynchronen) Kommunikationsweg zu betreuen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

    Wenn Sie das Forum abonnieren, werden Sie zeitnah über neue Beiträge der Studierenden per E-Mail informiert. Forumsbeiträge können in thematischen Diskussionssträngen, sogenannten Threads, geordnet werden; diese Threads können ggf. auch separat abonniert werden.

    Vorteile und Herausforderungen eines Forums

    • Die Kommunikation findet unabhängig von Zeit und Ort statt.
    • Die Studierenden können sich untereinander unterstützen.
    • Eigene Beiträge können in Ruhe formuliert und die Beiträge anderer in Ruhe gelesen werden.
    • Fragen der Studierenden können für alle beantwortet werden.
    • Diskussionen und Beiträge sind jederzeit wieder aufrufbar.

    Die Herausforderung liegt für die Online-Moderator*innen darin, das Forum (und damit die Unterstützungssituation) lebendig zu halten und Vertrauen aufzubauen.

    Wieso stellt dies eine Herausforderung dar? 
Es ist davon auszugehen, dass sich die Erfahrungen der Studierenden mit asynchronen Kommunikationskanälen auf individuelle E-Mails oder Nachrichten auf einem sozialen Netzwerk (z. B. Blog-Foren, Facebook) beziehen, die privat sind.
    Dagegen geht es im Kontext des Studiums um eine Bewertung, das darbringen einer Leistung und die Vorgabe von Inhalten. Daher beschäftigt die Studierenden Fragen, die sie der Gruppe nicht mitteilen werden, z.B.:

    „Darf ich ohne Aufforderung etwas schreiben?“
    „Was wohl die anderen über das denken, was ich geschrieben habe?“
    „Ist es gut, sich zu beteiligen? Wie häufig soll ich mich beteiligen?“
    „Wie lang darf mein Beitrag sein?“

    Um Unsicherheiten rechtzeitig zu begegnen, sollten die Online-Moderator*innen diese Fragen aktiv aufgreifen. Sie ermutigen ihre Studierenden, sich zu beteiligen, indem sie sich an transparente Verhaltensregeln halten, einen verbindlichen Umgang miteinander unterstützen, ein Klima gegenseitigen Vertrauens schaffen und Impulse zum Commitment und zur Kommunikation bzw. Interaktion geben.

    Konkrete Hinweise für Moderator*innen von Foren


    Netiquette
    (Verhaltensregeln der virtuellen Kommunikation) beachten und respektvoll kommunizieren

    • Geben Sie sich Mühe mit den Beiträgen: Achten Sie auf korrektes Deutsch, formulieren Sie Beiträge leicht und verständlich, gestalten Sie eigene Beiträge vorbildlich.
    • Seien Sie höflich.
    • Nur über reine Textkommunikation sind z.B. Ironie oder positive Neugier schwer zu interpretieren. Sie können in EMIL Emoticons/Smiley-Symbole nutzen, um Missverständnisse zu vermeiden bzw. um Zusatzinformationen zu geben, die darin unterstützen, den Inhalt einer Nachricht richtig zu interpretieren. smile

    Zu einem verbindlichen und verlässlichen Umgang miteinander motivieren


    • Steigen Sie generell zunächst mit einer eher niedrigschwelligen Anforderung ein, laden Sie zur Eröffnung (Kick-off) des Forums ein und seien Sie Vorbild durch ersten Thread.
    • Sprechen Sie Beiträge direkt an und gehen Sie auf diese ein.
    • Bedanken Sie sich für Beiträge oder am Ende einer Diskussion.
    • Gewährleisten Sie verbindliche, kontinuierliche Begleitung und Ansprechbarkeit

    Interesse zeigen durch Nachfragen

    Ein Mangel an persönlichem Kontakt oder direkter Ansprache kann bei den Studierenden in vorrangig online durchgeführten Veranstaltungen zu einem Gefühl der Isolation führen. Es kann ein Klima von Unverbindlichkeit entstehen, sodass Absprachen und/oder die Aufgabenerfüllung nicht eingehalten werden.

    • Zeigen Sie Interesse am Wissen und den Erfahrungen des anderen, stellen Sie Verbindungen her; fördern Sie einen Austausch statt eines Nebeneinanders von Informationen.
    • Zeigen Sie Interesse an der gemeinsamen Weiterentwicklung der Wissens- und Erfahrungsbestände zu einem Thema.
    • Zeigen Sie Interesse an den Hintergründen und an der Person.

    Transparenz über organisatorische und technische Rahmenbedingungen herstellen

    • (Er)Klären Sie im Vorfeld Erwartungen, Kommunikationsregeln und Verhaltensstandards (s.o.).
    • Erklären Sie den Zweck des Forums, d.h. wozu es dient (z.B. Austausch, Hilfestellung) und wozu es nicht dient (z.B. Bewertung, Benotung).
    • Erklären Sie, dass und wozu die Beiträge gespeichert werden und wer Zugang dazu hat (z.B. für spätere Diskussion; Zugang ausschließlich für die Kursteilnehmenden und die Moderation). Weisen Sie im Vorfeld alle Forenteilnehmer*innen auf die Vertraulichkeit der Beiträge hin.
    • Weisen Sie darauf hin, dass Forenbeiträge ggf. auch nachträglich von den jeweiligen Autor*innen gelöscht werden können.
    • Posten Sie Beispielbeiträge, die die erwartete Form, Art und Umfang verdeutlichen.

    Commitment über Bindungen und persönlichen Bezug ermöglichen

    • Ermutigen Sie Studierende, persönliche, anwendungsbezogene Erfahrungen einzubringen.
    • Nutzen Sie ggf. auch Adjektive oder Emoticons, die Emotionen verdeutlichen bzw. helfen, Aussagen besser einzuordnen.
    • Im Forum sollte ggf. auch Raum für private und nicht inhaltsbezogene Kommunikation gegeben sein.

    Beispiele:

    „Liebe Studierende, ich freue mich, mein erstes Forum mit Ihnen zu starten und bin neugierig, zu welchen ersten Ergebnissen wir dort kommen werden.“

    „Es hat sich ein spannender Austausch innerhalb ihrer Gruppe entwickelt. Klasse, dass Sie alle so engagiert mitdiskutieren.“

    Impulse zur Kommunikation setzen

    • Sorgen Sie für eine deutliche Übertragung der Verantwortung, senden Sie z. B. eine E-Mail an die Studierenden, die sich nicht beteiligen, und fordern Sie diese auf, auf einen bestimmten Eintrag im Forum zu antworten (Sie können ggf. den E-Mail-Verteiler von EMIL nutzen).
    • Zur Unterstützung einer Diskussion: Akzentuieren Sie Start und Ende der Diskussion durch
      a) ausdrückliche Angabe des Zeithorizonts,
      b) eindeutig formuliertes Diskussionsthema und
      c) am Ende einer Formulierung einer Zusammenfassung oder eines Fazits der Diskussion.
      Eine Formulierung oder ein Fazit kann natürlich auch durch ein Gruppenmitglied erstellt und gepostet werden.
    • Fordern Sie auf, auch persönliche Erfahrungen zu einem Thema oder einer Aufgabenbearbeitung einzubringen.
    • Fordern Sie auf, ein Votum oder eine Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt abzugeben (die Aktivität "Abstimmung" lässt sich hier ebenfalls nutzen; binden Sie einen Link dazu in einen Forenbeitrag ein).
    • Verknüpfen Sie die Kommunikationsaufforderungen mit klarer zeitlicher Terminierung (bis…)
    • Konzipieren Sie Erinnerungshilfen (z. B. To-Do-Liste).
    • Starten Sie zur Aktivierung der Gruppenmitglieder ein Brainstorming zum Einstieg in ein Thema, zum Sammeln von Ideen und potenziellen neuen Beiträgen.

    Sie können die Moderation auch an Tutor*innen oder an Studierende übertragen, die damit ggf. eine Teilleistung erbringen können. Haben Sie nicht selbst die Moderation des Forums inne, dann beobachten Sie dennoch die Kommunikation zwischen Moderator*innen und Forumsteilnehmer*innen und werden aktiv, wenn Sie den Eindruck haben, dass das Vertrauen (s. o.) gestört ist oder die Netiquette nicht eingehalten wird und um selbst immer wieder Präsenz zu zeigen.

    Begriffe des Forums

    • posten = vom Englischen to post für: eine Nachricht anschlagen; das Einstellen von Nachrichten in einem Forum
    • Das Posting = der Beitrag / die Nachricht
    • Der Thread = ein Thema oder der Diskussionsfaden; eine zusammenhängende Folge von Beiträgen zu einem bestimmten Thema. Je prägnanter die Betreffzeile eines Threads formuliert wird, desto leichter ist es für die Leser*innen zu entscheiden, ob dieses Thema bzw. dieser Thread für sie von Interesse ist.



    15. Abstimmung (Aktivität)

    Abstimmung

    Die Abstimmung ist ein schnell konfigurierbares Instrument, um über eine einzelne Frage mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten die Meinungen von Kursteilnehmenden abzufragen. Die Abstimmergebnisse sind für die Kursteilnehmenden anonymisiert oder öffentlich darstellbar, für die Lehrenden jedoch stets personalisiert zuordbar.
    Eine anonymisierbare und umfangreichere Art der Abstimmung mit mehreren Fragen steht Ihnen ggf. mit der Befragung zur Verfügung. Wir behandeln diese in einem gesonderten Kapitel.

    Wie Sie eine Abstimmung in einen Themenabschnitt einfügen und verschieben, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".

    Für die weiteren Einstellungen der Aufgabe schauen Sie bitte in das folgende Unterkapitel.


    Wie kann ich Abstimmungen in meiner Lehre einsetzen?

    Aktivierung der Kursteilnehmenden
    "Ich möchte meine Studierenden zu Eingang jeder Seminarsitzung zum Nachdenken über eine bestimmte Fragestellungen anregen, z.B. 'Was ist die wichtigste Eigenschaft in interkulturellen Geschäftsbeziehungen'? Eine Abstimmung, bei der sich jede*r einzelne Studierende bewußt für eine Antwort entscheiden und eine Aussage treffen muss, regt eher zur ernsthaften Behandlung des Themas an."

    Eine Abstimmung verlangt von den Studierenden über die eigene Stimme aktives Handeln damit und Nachdenken über den Kontext bzw. die Konsequenzen der einzelnen Abstimmungsoptionen. Dies kann z.B. auch in Vorbereitung einer Folgeaktivität wie einer Forumsdiskussion oder einer Aufgabenbearbeitung sein.
    Achtung: Die Abstimmung in EMIL zeichnet die abgegebenen Stimmen dauerhaft und potenziell personalisiert auf, was sie z.B. von Clicker-Systemen oder anderen Online-Präsenz-Abstimmungsmethoden z.B. in Zoom unterscheidet. Die Abstimmung hat dadurch als Werkzeug zur Reflektion eine andere Wirkung. Halten Sie die Abstimmung in diesem Fall anonymisiert für die Kursteilnehmenden.

    Abstimmung über gewünschte Themenschwerpunkte für Referate
    "Ich verwende Abstimmungen, um die Kursteilnehmenden in die Gestaltung der Veranstaltung einzubeziehen. Über Abstimmungen ist es z. B. möglich, dass die Studierenden für die Themen stimmen, die sie in Referatsgruppen später bearbeiten möchten."

    Abstimmungen eignen sich für die Abstimmung über inhaltliche Themen oder organisatorische Themen, wie z. B. ein Datum, an dem ein Großteil der Kursteilnehmenden Zeit hat.

    Abstimmung als Möglichkeit, einen Disclaimer oder ein Agreement elektronisch unterschreiben zu lassen
    "Da ich meinen Studierenden vielfältige digitale Quellen nach §60a UrhG 'Unterricht und Lehre' zur Verfügung stelle, aber nicht möchte, dass diese - zumindest nicht unbedacht - weitergereicht werden, möchte ich, dass jede*r Studierende einen Disclaimer elektronisch unterschreibt."

    "Ich möchte mit meinen Studierenden zu Beginn der Veranstaltung einen 'Kursvertrag' über Verhaltens- und Kommunikationsregeln aufsetzen, der von allen elektronisch anerkannt wird. Die bewußte Zustimmung zum Vertrag soll gleichzeitig eine Reflektion über eigene Verhaltensweisen ermöglichen."

    Wenn Sie eine elektronische Einverständniserklärung aller Studierenden einholen möchten, eignet sich eine Abstimmung mit einer einzigen Option (z.B. "Ich stimme zu") als Antwort auf den Disclaimer als 'Abstimmungsfrage'. Sie können im Ergebnis jederzeit sehen, wer bereits 'unterschrieben' hat.

    Was muss ich bei Abstimmungen beachten?


    Die Abstimmung ist nicht auf allen Ebenen anonym.

    Auch, wenn unter "Ergebnisse veröffentlichen" das Abstimmergebnis vor den Studierenden verborgen werden kann, sind die Stimmenzuordnungen zu Personen für die Lehrenden immer einsehbar. Für eine komplett anonyme Stimmerhebung verwenden Sie in diesem Fall eher die Aktivität "Befragung".

    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Abstimmungen?
    Weitere Informationen und Tipps zu Abstimmungen gibt es auf moodle.org.
    (Letzter Zugriff: 01.04.2020)

    15.1. Einstellungen der Abstimmung

    ALLGEMEINES

    Abstimmungsname
    Der Name ihrer Abstimmung (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihre Abstimmung beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man die Abstimmung geöffnet hat.

    Anzeigemodus
    Diese Option bestimmt, ob die Abstimmung horizontal oder vertikal angezeigt werden soll.

    OPTIONEN

    Optionen Einstellungen


    Änderung der Auswahl erlauben
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann die Auswahl nachträglich geändert werden.

    Mehr als eine Auswahl erlauben
    Diese Auswahl zeigt an, ob mehr als eine Auswahl erlaubt ist.

    Anzahl der Antworten bei den Abstimmungsoptionen beschränken
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann die maximale Anzahl von möglichen Stimmenabgaben für die jeweilige Abstimmoption festgelegt werden. Wenn diese Obergrenze erreicht ist, kann sich niemand mehr für die Abstimmoption entscheiden.
    Bei Aktivitäten im Gruppenmodus gilt diese Obergrenze pro Gruppe. Das heißt, dass bei einer Obergrenze von 5 jeweils 5 Mitglieder pro Gruppen diese Abstimmoption wählen können.
    Wenn diese Option deaktiviert ist, gibt es keine Obergrenze.

    Option 1 - Option X
    In den Optionsfeldern werden die Abstimmoptionen eingetragen, zwischen denen die Kursteilnehmenden sich entscheiden sollen. Pro Feld wird eine Abstimmoption eingetragen. Nicht benötigte Felder können frei gelassen werden, sie werden in der Abstimmung nicht angezeigt. Weitere Optionsfelder erhalten Sie über den Button "Optionen hinzufügen".


    VERFÜGBARKEIT

    Antworten zulassen ab
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Antworten erst ab diesem Datum zugelassen.

    Antworten zulassen bis
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Antworten nach diesem Datum nicht mehr zugelassen.

    Vorschau anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, können die Kursteilnehmenden die Abstimmung schon vor Abstimmungsbeginn sehen.


    ERGEBNISSE

    Ergebnisse veröffentlichen
    Für das Veröffentlichen von Ergebnissen gibt es vier verschiedene Optionen.

    • Keine Ergebnisse veröffentlichen: Die Ergebnisse werden nicht für die Kursteilnehmenden veröffentlicht.
    • Nach eigener Stimmenabgabe: Die Ergebnisse der Abstimmung werden den Kursteilnehmenden angezeigt, nachdem sie ihre Stimme abgegeben haben.
    • Nach Abstimmungsende: Die Ergebnisse der Abstimmung werden den Kursteilnehmenden nach Abstimmungsende angezeigt.
    • Ergebnisse immer anzeigen: Die Ergebnisse der Abstimmung werden den Kursteilnehmenden immer angezeigt.
    Teilnehmer/innen ohne Antwort anzeigen 
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Kursteilnehmende ohne Antwort angezeigt.

    Einschließlich Ergebnissen von inaktiven/gesperrten Nutzer/innen
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden auch Ergebnisse von inaktiven oder gesperrten Kursteilnehmenden mit einbezogen.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Aufgabe sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden die Aufgabe nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen alles zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.

    16. Gruppenwahl (Aktivität) - Studierende wählen (Arbeits-)Gruppen aus

    Die Aktivität "Gruppenwahl" ermöglicht es den Kursteilnehmenden, sich eigenständig einer von der bzw. dem Lehrenden definierten Gruppe zuzuordnen. Die Gruppen müssen vorher unter "Teilnehmer/innen" -> "Einstellungen" (Zahnradsymbol ) -> "Gruppen" erstellt und benannt werden.
    Wie Sie Gruppen anlegen, erklären wir in diesem Unterkapitel.

    Gruppen lassen sich u.a. dazu nutzen, um ausgewählte Materialien oder Aktivitäten einer bestimmten (Arbeits-)Gruppe zugänglich zu machen oder gesondert Mitteilungen an Gruppen zu versenden.


    WIE KANN ICH die Gruppenwahl IN MEINER LEHRE EINSETZEN?


    Selbstständige Einteilung der Kursteilnehmenden

    "Ich habe mehrere Themen für Gruppenreferate, die ich über die Dauer der Veranstaltung abhalten lassen möchte. Ich möchte, dass sich jedem Thema bzw. jedem Termin maximal fünf Studierende selbsttätig zuordnen können."

    Sie können Gruppen inklusiver maximaler Gruppengröße für die Gruppenwahl vordefinieren. Ihre Studierenden können sich dann den Gruppen eigenständig zuteilen.


    Sich selbstständig bildende kleine Arbeitsgruppen in mehreren größeren Laborgruppen

    "Ich habe zwei verschiedene Laborgruppen A und B. Innerhalb dieser Gruppen sollen sich Zweierarbeitsgruppen zusammen finden."


    Sie legen in Ihrem EMIL-Raum zwei Gruppen, "Laborgruppe A" und "Laborgruppe B" an und schieben die Studierenden händisch über die Einstellung "Gruppen" im "Kursmanagement" in die entsprechende Gruppe. Für die Studierenden sind diese Gruppen nicht interessant - aber EMIL kann ab jetzt zwischen Studierenden anhand dieses Merkmals unterscheiden.

    Sie legen jetzt so viele leere Zweiergruppen an, wie Sie jeweils für Laborgruppe A und Laborgruppe B benötigen, also z.B. bei jeweils 16 Personen pro Laborgruppe "Arbeitsgruppe A1" bis "Arbeitsgruppe A8"; und dann "Arbeitsgruppe B1" bis "Arbeitsgruppe B8". Das sind die späteren Zweier-Arbeitsgruppen, in die sich die Studierenden per "Gruppenwahl selbst einsortieren können.

    Zum Zusammenfinden der Arbeitsgruppen legen Sie dann zwei "Gruppenwahl"-Aktivitäten im Kursraum an, jeweils mit entweder der Voraussetzung "Gehört zur Laborgruppe A" bzw. "Gehört zur Laborgruppe B". Stellen Sie nun die Sichtbarkeit bei Nicht-Zutreffen aus (das kleine, graue Auge deaktivieren), dann sehen die Studierenden von Anfang an nur die Arbeitsgruppen-Gruppenwahl ihrer jeweiligen Laborgruppe und können sich auch nur dort zusammenfinden.

    Dann fügen Sie pro Gruppenwahlaktivität die jeweils zugehörigen acht Arbeitsgruppen als Wahloption ein, Obergrenze 2 Personen.


    Für weitere Beispiele, wie Sie Gruppen als solche einsetzen, sehen Sie sich bitte das Kapitel "Gruppen" an.


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZUr Gruppenwahl?

    Weitere Informationen zur Gruppenwahl auf moodle.org

    (Letzter Zugriff: 15.07.2020)

    16.1. Einstellungen der Gruppenwahl

    EINSTELLUNGEN DEr Gruppenwahl

    Gruppenwahl Einstellungen

    ALLGEMEINES

    Name der Gruppenwahl
    Hier können Sie den Namen Ihrer Gruppenwahl eingeben (Pflichtfeld).

    Beschreibung
    Hier können Sie für Ihre Studierenden beschreiben, für was Sie diese Gruppenwahl einsetzen.
    Setzen Sie hier ggf. einen Link zu einer Textseite, in der die Gruppen (und ggf. deren Aufgaben, Termine, Anforderungen etc.) genauer beschrieben werden.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll oder erst, wenn man die Gruppenwahl geöffnet hat.


    VERSCHIEDENE EINSTELLUNGEN

    Eintrag in mehreren Gruppen erlauben
    Wenn Sie diese Option aktivieren, können Kursteilnehmende sich in mehr als einer Gruppe eintragen.

    Ergebnisse veröffentlichen
    Hier wird eingestellt, ob die Ergebnisse der Gruppenwahl veröffentlicht werden, d.h. ob die Teilnehmenden der Gruppen für alle sichtbar werden. Es gibt folgende Optionen:

    • Keine Ergebnisse veröffentlichen: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl nicht sehen.
    • Nach der eigenen Stimmabgabe: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl sehen, nachdem sie selbst gewählt haben.
    • Ergebnisse erst anzeigen, nachdem die Wahl beendet ist: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl erst sehen, nachdem die Gruppenwahl beendet ist.
    • Ergebnisse immer anzeigen: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl zu jedem Zeitpunkt sehen. Dies ist die Standardeinstellung.

    Anonymität
    Diese Einstellung legt fest, ob die Ergebnisse anonym angezeigt werden. Es gibt folgende Optionen:

    • Vollständige Ergebnisse (mit Name und Gruppe): Die Ergebnisse werden nicht anonymisiert dargestellt. Kursteilnehmende können die Namen der jeweiligen Gruppenmitglieder sehen.
    • Anonyme Ergebnisse (kein Name): Die Ergebnisse werden anonymisiert dargestellt. Die Kursteilnehmenden können die Namen der jeweiligen Gruppenmitglieder nicht sehen.

    Änderung der Wahl ermöglichen
    Diese Option ermöglicht es, die Gruppenwahl im Nachhinein noch einmal zu ändern, wenn sie aktiviert ist.

    Spalte für Teilnehmer/innen ohne Wahl
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Kursteilnehmende, die noch nicht gewählt haben, in einer extra Spalte angezeigt.

    Obergrenze für Wahl erlauben
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann eine Obergrenze für die Mitgliederanzahl von Gruppen gesetzt werden. Wird diese Obergrenze erreicht, kann niemand diese Gruppe mehr wählen. Ist diese Option deaktiviert, gibt es keine Obergrenze.

    Generelle Obergrenze
    Wenn die vorherige Option für eine Obergrenze aktiviert ist, kann diese hier definiert werden. Mit einem Klick auf "Obergrenze für alle Gruppen anwenden" wird die Obergrenze für alle Gruppen definiert.


    GRUPPEN

    In diesem Abschnitt der Einstellungen werden die Gruppen ausgewählt, die die Kursteilnehmenden wählen können. Damit hier Gruppen angezeigt werden, müssen sie zuerst im Kursraum erstellt worden sein.
    Wir erklären die Anlage von Gruppen im vorhergehenden Unterkapitel zu "Gruppen" im Kursmanagement.

    Nachdem sie Gruppen erstellt haben, werden sie Ihnen hier im Fenster "Verfügbare Gruppen" angezeigt.

    [Bild Gruppeneinstellungen, Screenshot: Gruppenwahl_3]

    Gruppen Einstellungen

    Klicken Sie eine Gruppe an, die unter "Verfügbare Gruppen" angezeigt wird und wählen Sie dann den Button "Gruppe hinzufügen" in der Mitte aus, um die ausgewählte Gruppe zu einer wählbaren Option in der Gruppenwahl zu machen. Die für die Gruppenwahl gewählten Gruppen, werden unter "Ausgewählte Gruppen" angezeigt. Wenn Sie eine diese Gruppen entfernen möchten, wählen Sie sie aus und klicken auf den Button "Gruppe entfernen" in der Mitte.

    Gruppenliste sortieren nach

    Hier können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen, um die Gruppenliste zu sortieren. Es gib folgende Optionen:

    • Systemstandard (Derzeit: Erstellungsdatum der Gruppen): Dies ist der voreingestellt Systemstandard. Aktuell ist es identisch mit der Option "Erstellungsdatum der Gruppen"
    • Erstellungsdatum der Gruppen: Die Gruppen werden nach ihrem Erstellungsdatum sortiert. Zuerst erstellte Gruppen, werden als erstes angezeigt.
    • Gruppenname: Die Gruppen werden alphabetisch nach ihrem Namen sortiert.


    WAHL AUF ZEITRAUM BESCHRÄNKEN

    Wahl auf Zeitraum beschränken
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Zeitraum ausgewählt werden, in dem die Gruppenwahl möglich ist.

    Verfügbar / Bis
    Hier kann das Datum und die Uhrzeit angegeben werden, ab und bis zu dem die Kursteilnehmenden eine Gruppe wählen können.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Gruppenwahl sehen können. Die Einstellung “Für Teilnehmer/innen verborgen” führt dazu, dass (vorerst) nur Lehrende die Gruppenwahl sehen können.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.

    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen die Gruppenwahl zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen.
    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.


    Wie sehe ich das Ergebnis DER GRUPPENWahl?


    Um das Ergebnis der Gruppenwahl einzusehen, wählen Sie zuerst im Kursraum die Gruppenwahl aus. Danach klicken Sie rechts über dem Kasten mit den Wahlmöglichkeiten auf "Antworten anzeigen". Sie gelangen zu einer Übersicht, die die Mitglieder der jeweiligen Gruppen auflistet.

    Ergebnis Gruppenwahl

    Sie haben in dieser Ansicht auch die Möglichkeit, einen Studierenden auszuwählen und bei "Aktion auswählen" auf "Löschen" zu klicken, um diese Person aus der Gruppe zu entfernen.

    Ein Export der Daten in den Formaten ODS, Excel und Text ist ebenfalls möglich.


    17. Glossar (Aktivität)

    Mit einem Glossar kann eine von den Lehrenden und/oder den Kursteilehmenden alphabetisch sortierte Liste von Begriffen und dazugehörigen Texten erstellt werden. Zu den Texten können Dateianhänge, Bilder, Videos etc. hinzugefügt werden. Eine personalisierte Kommentierung der Einträge ist möglich.
    Glossare können separat gespeichert und in neuen Kursräumen hochgeladen und wiederverwendet werden; eine Darstellung aller Begriffe auf einer einzelnen Webseite für persönliche Speicherung oder zum Ausdruck ist ebenfalls möglich.

    Wie Sie ein Glossar in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Wie kann ich ein Glossar in der Lehre einsetzen?

    Wir stellen Ihnen hier einige Beispiele für die Verwendung von Glossaren vor.

    Glossar zur Klärung von Schlüsselbegriffen

    “Um in der Diskussion der Literatur Missverständnissen vorzubeugen, sollen meine Studierenden übergreifende Schlüsselbegriffe und deren fachspezifische Interpretation kennen und ggf. zur Klärung einfach darauf zugreifend können.”

    Bereiten Sie ein Glossar mit Schlüsselbegriffen Ihres Seminars vor, das Ihre Kursteilnehmenden im Vorfeld und begleitend zur Lektüre durchlesen können. Wählen Sie dafür in den Einstellungen unter Darstellung -> Anzeigeformat die Option Wörterbuch (mit Synonymen) aus.

    Glossareintrag als Arbeitsaufgabe

    “Im Laufe des Seminars sollen die Studierenden als Teil ihrer Seminarleistung aus der gelesenen Literatur eine Sammlung an Schlüsselbegriffen erarbeiten und deren unterschiedliche Definitionen erstellen.”

    Erstellen Sie ein leeres Glossar, in das Sie Ihre Kursteilnehmenden nach einer Diskussion zur Auswahl der Begriffe die Einträge mit unterschiedlichen Definitionen selbst eintragen lassen. Wählen Sie unter Darstellungen -> Anzeigeformat dazu Enzyklopädie aus, um die Namen der Autor*innen für eine Bewertung mit darzustellen. Beiträge der Studierenden müssen per Voreinstellung erst von Ihnen freigegeben werden, bevor sie für alle sichtbar sind.
    Weitere Möglichkeiten, diese Form der Arbeitsaufgabe in EMIL umzusetzen, sind das Wiki und die Datenbank.

    Glossar als FAQ-Liste

    “In meinen Seminaren stellen die Studierenden immer wieder die selben Fragen zum Seminarablauf, zur Prüfung und zu Hausarbeiten.” 

    Erstellen Sie ein Glossar mit einer Liste der ständig auftauchenden Fragen und Ihren Antworten dazu (FAQ). Dieses Glossar können Sie als XML-Datei auf Ihren Rechner herunter laden und in jeden neu erstellen EMIL-Kursraum rasch wieder einfügen und anpassen. Wählen Sie dazu unter Darstellungen -> Anzeigeformat die Option Häufig gestellte Fragen aus.  Der Titel des Eintrags ist dabei die "Frage", der Definitionstext Ihre "Antwort" dazu.
    Eröffnen Sie das FAQ-Glossar für Kommentare über "Einträge" -> "Kommentare" -> "Ja", um auf weitergehende Fragen der Kursteilnehmenden aufmerksam zu werden; für einen eher dialogbasierten Ansatz empfiehlt sich jedoch das Forum.

    Glossar als Mediengalerie

    “Um einen Diskussionseinstieg thematisch vorzubereiten, möchte ich den Studierenden die Möglichkeit geben, eine kleine Sammlung von kurzen Videoclips mit einer Bewertung zu kommentieren.“ 

    Erstellen Sie ein Glossar mit durchnummerierten oder betitelten Einträgen, in die Sie Videos oder andere Medien einfügen. In den Einstellungen können Sie unter "Einträge" -> "Kommentare" -> "Ja" Ihren Kursteilnehmenden erlauben, personalisierte Kommentare dazu zu posten.

    Glossarbeiträge sollen von allen Studierenden kollaborativ bearbeitet werden können

    "Ich habe in den letzten Semestern ein umfangreiches thematisches Glossar erstellt und würde die Beiträge gerne für alle Studierenden zur Bearbeitung und Erweiterung freigeben."

    Die Stärke des Glossars - eine eindeutige Zuordnung der Autorenschaft - ist in bestimmten Szenarien auch seine Schwäche: Glossarbeiträge können nur vom ursprünglichen Autor oder der ursprünglichen Autorin weiterbearbeitet werden.
    Sie können sich aber das gesamte Glossar als "Druckfreundliche Version" anzeigen lassen (Zahnrad-Menü rechts oben) und in eine Wiki-Seite kopieren. Das Layout der Glossaransicht bleibt dabei erhalten, es wird ein übersichtlicher Index erstellt und die Beiträge sind ab jetzt für alle Kursteilnehmenden editierbar.


    Was muss ich bei Glossaren beachten?

    Es gibt zahlreiche Einstellmöglichkeiten, wie ein Glossar dargestellt werden kann
    Sie können das Glossar über Einstellungen -> Darstellung -> Anzeigeformat in vielen unterschiedlichen Formaten darstellen. Sollten Sie eine personalisierte Bewertung der Beiträge der Beiträge planen, empfiehlt sich das Anzeigeformat "Vollständig mit Autor/in". Eine nähere Erläuterung zu den Formaten finden Sie hier.

    Es gibt keine Benachrichtigung bei neuen Kommentaren oder Eintragsänderungen.
    Anders als bei Beiträgen im Forum besteht für Lehrende und Kursteilnehmende nicht die Möglichkeit, über Kommentare oder Veränderungen automatisch benachrichtigt zu werden.

    Die Funktion, neue Einträge hinzuzufügen, kann nicht ausgeschaltet werden
    Allerdings muss per Default-Einstellung jeder so gepostete Eintrag erst von Ihnen freigeschaltet werden.
    Das Eingabefeld als solches kann aber ggf. zu Irritationen führen.

    Es gibt weitere Möglichkeiten kollaborativer Texterstellung in EMIL
    Falls Sie nach Möglichkeiten suchen, um Texte mit Ihren Kursteilnehmenden strukturiert und kollaborativ zu erarbeiten und ggf. zu diskutieren, dann bieten sich das diskussionsbasierte Forum, das verlinkungsbasierte Wiki oder die suchfeldbasierte Datenbank als Alternativen an


    Weitere Beispiele und Informationen zu Glossaren


    17.1. Einstellungen des Glossars


    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name Ihres Glossars (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie beschreiben, welchen Zweck Ihr Glossar im Rahmen Ihres Kursraums hat.

    Beschreibung im Kurs zeigen
    Dies bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man das Glossar geöffnet hat.

    Glossartyp
    Für ein einfaches Glossar nutzen Sie den voreingestellten Typ “Sekundärglossar”


    EINTRÄGE

    Ohne Prüfung
    Wählen Sie “Ja”, wenn Ihre Kursteilnehmenden ohne Ihre Freigabe Glossarbeiträge hinzufügen dürfen.
    Bei “Nein” wird den Kursteilnehmenden bei Eingabe eines Beitrags “Dieser Eintrag ist aktuell nicht sichtbar” angezeigt.
    Sie erhalten bei Aufrufen des Glossars dann rechts oben unter “Einträge zur Prüfung” die Anzahl n an Beiträgen, die zur Freigabe anstehen. Klicken Sie auf das “Daumen hoch”-Icon neben dem Beitrag, um diesen freizugeben.

    Kommentare
    Wählen Sie “Ja”, wenn Sie personalisierte Kommentare zu den Glossarbeiträgen erlauben möchten.


    DARSTELLUNG

    Anzeigeformat

    Wählen Sie hier eines von sieben möglichen Formaten für die Darstellung der Beiträge aus. “Wörterbuch (ohne Synonyme)” kommt einer klassischen Online-Glossargestaltung am Nächsten.

    Einträge pro Seite

    Bei sehr vielen oder umfangreichen Beträgen empfiehlt es sich, die Anzahl an Beiträgen pro Seite zu begrenzen, so dass im Glossar 'geblättert' werden kann.

    Verfügbarkeit
    Sie können das Glossar vor den Kursteilnehmenden verbergen, z.B. wenn Sie es selbst noch bearbeiten.


    Vergessen Sie nicht, eventuelle Änderungen zu speichern!


    Glossar exportieren und importieren

    Sie können das Glossar auch in anderen EMIL-Kursräumen nutzen oder eine Sicherungskopie im .xml-Format für sich selbst anlegen. Sie können dies im Glossar selbst, rechts oben am Aktionsmenü (Zahnrad-Symbol) unter den Optionen “Einträge exportieren” und “Einträge importieren”, tun.


    18. Wiki (Aktivität)

    Unter einem Wiki wird eine Sammlung von Webseiten verstanden, die einfach untereinander verlinkbar, editierbar und erweiterbarer sind. In EMIL lässt sich einstellen, ob ein Wiki als ein von den Kursteilnehmenden kollaborativ erstelltes oder als ein persönliches Dokument gehandhabt wird. Wikis lassen sich exportieren und in andere Kursräume wieder importieren.

    Wie Sie ein Wiki prinzipiell in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Wie kann ich ein Wiki in meiner Lehre einsetzen?

    Hier nennen wir einige Beispiele für die Verwendung von Wikis in der Lehre.

    Wiki zum Brainstorming und als Mindmap

    "Ich verwende Wikis als ein Werkzeug für Brainstorming und Mindmapping. Die Kursteilnehmenden tragen ihre Ideen in das Wiki ein, wodurch eine für alle einsehbare verzweigte Ideensammlung entsteht. Die Hemmschwelle etwas beizutragen ist dabei niedriger, da das Anlegen neuer Seiten anonym passieren kann."

    Wikis ähneln mit ihrer frei verlinkbaren und erweiterbaren Struktur einer Mindmap, bei der jeweils eine Wikiseite ein thematisches Element darstellt. Gemeinsame Wikis können von allen Kursteilnehmenden eingesehen, bearbeitet und erweitert werden, eine automatisch generierte Indexseite erleichtert dabei die Übersicht. Allerdings kann die Navigation in einem vorgabenarmen, umfangreichen und vielfach verlinkten Wiki schwierig sein - dies kann bei einem assoziativen Einsatz des Wikis aber auch wünschenswert sein.

    Persönliches Wiki als Abgabeformat einer Hausarbeit

    "Ich halte es für methodisch wichtig, dass Referenzierungen auf Quellen, z.B. Texte, Studienergebnisse, Grafiken oder auch weitere Medienformate wie Videos etc. stets in einem nachvollziehbaren Kontext zum eigenen Gedankengang bei der Bearbeitung eines Themas erfolgen. Fußnoten sind mir da meist zu knapp. Ich möchte den Studierenden die Gelegenheit geben, kurz zu erläutern, wie sie auf ihre Quellen gestossen sind, ihre Einschätzung der Legitimität, ihr Fokus auf bestimmte Aspekte in den Quellen und ihre Kritik."

    Wikis können einerseits eine normale Dokumentenstruktur mit Index, Haupt- und Unterkapitel abbilden, haben aber durch ihre Verlink- und Erweiterbarkeit die Möglichkeit, ausführliche verlinkte Marginalien und Fußnoten zuzulassen, ohne dass der Textfluss gestört wird. Zu bedenken ist allerdings, dass das Format sich nicht als einfach rezipierbares Dokument - wie ein MS Word-Dokument oder ein PDF - herunterladen lässt: hier müsste ggf. für eine dauerhafte Archivierung Wikiseite für Wikiseite händisch per Copy & Paste in einem Dokument zusammen gefasst werden.

    Wikis als übersichtliche Layoutmöglichkeit für hierarchisch angelegte Texte und Materialien

    "Ich habe Texte mit zahlreichen Lektionen und Unterlektionen vorliegen. Ich möchte aber den Kursraum nicht mit Textseiten voller Kapitel und Unterkapitel vollstellen, das geht schnell auf Kosten der Übersicht."

    Ein Wiki ist das einzige Textformat in EMIL, dass beliebig tiefe Texthierarchien ermöglicht. Weiterhin generiert jede Wikiseite ab vier Überschriften einen Index aus allen Zeilen der jeweiligen Seite, denen im Editor das Format "Überschrift" zugewiesen wurde.

    Wiki für die Dokumentation einer Referatsthemenzuordnung

    "Meine Studierenden sollen sich selbst Referatshemen zuordnen, die sie bearbeiten wollen. Ich möchte, dass sowohl die noch zu vergebenden Themen als auch die bereits belegten und die bearbeitenden Studierenden dabei für alle frei einsehbar sind."

    Auf einer Startseite des Wikis kann eine Liste mit Themen angelegt werden, hinter der sich die Studierenden mit ihrem Namen eintragen. Eine Unterseite des jeweiligen Themas kann von den bearbeitenden Studierenden verlinkend zur Liste angelegt und für die Ablage der jeweilig genutzten Literatur, von Dateien oder weiteren Medien genutzt werden und stellt so gleichzeitig eine Dokumentation der Referate für alle Studierenden zur Verfügung.
    Achtung! Das gleichzeitige Editieren der selben Seite durch mehrere Studierende kann zu Datenverlust führen! Nutzen Sie zur Themenvergabe vorher die Aktivität "Abstimmung", kann dies den Editier-"Wettlauf" um Themen entzerren.

    Ein semester- und kursübergreifendes Wiki nutzen

    "Ich möchte für meine Studierenden über mehrere Semester und Veranstaltungen hinweg ein großes, gemeinsam geführtes Lernwiki anlegen."

    Die Nutzung von Aktivitäten und Materialien ist auf einen bestimmten Kursraum und deren eingeschriebene Teilnehmende beschränkt. Ein Wiki kann in EMIL deshalb leider nur von eingetragenen Teilnehmenden des jeweiligen Kursraums genutzt werden. Als Workaround kann jedoch ein semesterübergreifender Extra-Kursraum beantragt, dort ein Wiki angelegt und der Wiki-Kursraum dann den jeweiligen Teilnehmenden als zusätzlichen Raum neben dem eigentlichen, semestergebunden Kursraum zur Verfügung gestellt werden; z.B. als über Link zum Wiki zusammen mit dem Passwort zum Wiki-Kursraum.


    WAS MUSS ICH BEI Wikis BEACHTEN?

    VORSICHT BEI GLEICHZEITIGEM EDITIEREN DER SELBEN SEITE
    Das Wiki ist ein kollaboratives Textwerkzeug, stößt aber bei gleichzeitiger Editierung der selben Seite durch verschiedene Personen an seine Grenzen. Es wird üblicherweise eine Warnmeldung ausgegeben, wenn eine Seite gerade editiert wird, diese ist aber nicht immer zuverlässig. Für gleichzeitiges, kollaboratives (Vor)Schreiben am selben Dokument durch mehrere Personen, z.B. für ein Gruppenprotokoll während einer Seminarsitzung, empfehlen wir eine Etherpad-Software wie z.B. https://board.net/. Das Ergebnis kann danach in das Wiki übertragen werden.

    ANONYMITÄT DER BEITRÄGE
    Im Wiki selbst wird nicht automatisch angezeigt, wer was hinzugefügt hat (wie z.B. im Forum oder im Glossar). Trotzdem ist das Wiki nicht komplett anonym, da im Bearbeitungsverlauf nachverfolgt werden kann, wer wann welche Änderungen vorgenommen hat.

    UNSICHTBARE FORMATIERUNGEN
    Wikiseiten werden - wie alle längeren Texte in EMIL - wie Webseiten "unsichtbar" in HTML formatiert; Sie können sich die Formatierung im Texteditor über die taste [ </> ] anzeigen lassen. Wenn Sie Texte aus Textverarbeitungsprogrammen wie z.B. Word oder kopiert aus Webseiten übernehmen, kann es leider passieren, dass versteckte Formatierungen mit übernommen werden und schwer bzw. nur in der HTML-Ansicht wieder zu entfernen sind.


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Wikis?
    (Letzter Zugriff: 14.07.2020)

    18.1. Einstellungen des Wikis


    Wiki Einstellungen

    ALLGEMEINES

    Name des Wikis
    Der Name Ihres Wikis (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihr Wiki beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll oder erst, wenn man das Wiki geöffnet hat.

    Wikimodus
    Der Wikimodus legt die Bearbeitungsart fest. Es gibt zwei Optionen:

    • gemeinsames Wiki: alle benutzen und bearbeiten ein gemeinsames Wiki.
    • persönliches Wiki: alle Kursteilnehmenden haben ihr eigenes Wiki, das nur sie bearbeiten können.
     Name der Startseite
    Geben Sie hier den Namen der Startseite Ihres Wikis ein. Der Name kann nicht nachträglich geändert werden (Pflichtfeld).


    FORMAT

    Standardformat
    Hier können Sie das Bearbeitungsformat von Wikiseiten festlegen.

    • HTML: Der Texteditor ist verfügbar
    • Creole: Ein Markup-Editor für Wikis, der eine Werkzeugleiste hat
    • NWiki: Markup-Editor der MediaWiki ähnelt

    Format vorgeben
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann bei der Erstellung einer neuen Wikiseite kein anderes Format ausgewählt werden.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Wiki sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Wiki nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen das Wiki zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.