Handbuch für Lehrende

Site: EMIL HAW-Hamburg
Course: EMIL HAW-Hamburg
Book: Handbuch für Lehrende
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Date: Thursday, 9 December 2021, 8:48 AM

Table of contents

1. Einführung


Das "Handbuch für Lehrende" ist in erster Linie ein Nachschlagewerk für die den Lehrenden und Mitarbeitenden der HAW zur Verfügung stehenden Funktionen von EMIL und deren Einstellmöglichkeiten.
Weiterhin sind - vor allem bei den Layout- und Inhaltselementen ab Kapitel 9 - didaktische Einsatzszenarien als Anregung und Praxisbeispiel für die Lehre aufgeführt.

Wir versuchen im "Handbuch" u.a. Antworten auf folgende Fragen zu geben:


Falls Sie an einer kurzen, strukturierten Einführung in die Grundfunktionen von EMIL für Lehrende interessiert sind, dann steht Ihnen im Hilfemenü ein Selbstlernmodul "EMIL Basiswissen" zur Verfügung.
 
Der für Lehrende offene Kursraum "Digitales Lernen und Lehren" richtet sich direkt an Sie als Lehrende der HAW und hält viele Informationen bereit betreffs digitaler Lehre und nützlicher Software an der Hochschule (z.B. zu MS Teams oder Zoom).
Wenn Sie eine Frage zur digitalen Lehre haben, von der Sie meinen, dass diese von KollegInnen beantwortet werden kann; oder dass die Antwort auf Ihre Frage auch Ihren Kolleginnen und Kollegen nützen könnte, dann schreiben Sie diese Frage gerne in das Forum im Kursraum "Digitales Lernen und Lehren".
Es gibt dort ebenfalls ein Forum rund um Fragen zu EMIL.

TIPP: Falls das Inhaltsverzeichnis im rechten Seitenmenü wegen der Umbrüche schwer lesbar sein sollte, schieben Sie das Browserfenster etwas zusammen - ab einer bestimmten Fensterbreite springt das Inhaltsverzeichnis in voller Breite nach unten und ist dann besser lesbar.


TECHNISCHE VORAUSSETZUNGEN FÜR EMIL

Wir empfehlen die Verwendung des aktuellen Firefox-Browsers.

EMIL/Moodle 3.9.11 läuft auf folgenden aktuellen Desktop-Browsern:
Firefox, ChromeSafariEdgeInternet Explorer.
Auf Mobilen Geräten werden Mobile Safari und Google Chrome unterstützt.

Probleme in Darstellung und Funktionalität kann es bei folgenden Browsern geben:
Internet Explorer 10 und Safari 7 sowie deren ältere Versionen.

Bei Chrome kann die Handhabung des Texteditors ggf. umständlich ausfallen (keine automatische Cursorplatzierung am Zeilenende) und skalierte Bilder ggf. mit niedrigerer Qualität dargestellt werden.

Stand: 30.12.2021


1.1. Was ist EMIL?

In diesem Kapitel finden Sie in weiteren Abschnitten u.a.:

  • Zugangsvoraussetzungen für EMIL - Nutzendengruppen und Nutzungsdauer
  • Zugangsvoraussetzungen und Löschfristen 
  • Technische Voraussetzungen für EMIL

Allgemeines

EMIL steht für „Elektronische Medien Informationen Lehre“ und ist ein über die HAW-Kennung zugängliches Learning Management System (LMS), eine Lernplattform für Studierende, Lehrende und Mitarbeitende der HAW. Sie können EMIL beispielsweise nutzen, um Medien und Literaturlisten bereitzustellen, um in Foren zu kommunizieren, um Arbeitsgruppen zu organisieren, um vorbereitende (Lehr-)Inhalte für Präsenzphasen zu erstellen, um Hausarbeiten oder Laborprotokolle 'einzusammeln' etc.
Die Abschnitte des "Hilfe"-Menüs können auch ohne HAW-Kennung angesteuert werden, die Inhalte sind per Schlagwort extern von Suchmaschinen z.B. mit dem Zusatz site:emil.haw-hamburg.de durchsuchbar.

EMIL basiert auf der freien Software Moodle, die durch eine weltweite Community ständig weiterentwickelt und in ihren etablierten Funktionen umfassend dokumentiert wird. Moodle bietet verschiedene Oberflächen an, um eine Installation der Software vom Interface her individueller zu gestalten, an anderen Hochschulen kann Moodle also anders aussehen als EMIL an der HAW. Wir haben uns für das beliebten Theme "Fordson" entschieden, die Kerfunktionen sind aber üblicherweise die selben wie in anderen Moodle-Installationen gleicher Versionsnummer.

An der HAW werden mehrere Moodle-Installationen mit unterschiedlichen Oberflächen genutzt. Das ist z.B. einmal EMIL als Lernplattform, auf der Sie sich jetzt gerade befinden; ViaMINT mit Selbstlernmodulen für MINT-Inhalte, das Ihnen, Ihren Studierenden und allen interessierten Gästen ebenfalls zur Verfügung steht; und das E-Assessment, das u.a. das Online-Prüfen für MINT-Fächer unterstützt.

  

Zahlreiche Funktionen von EMIL/Moodle werden über PlugIns, d.h. zuschaltbare Software-Erweiterungen, erfüllt.
Die HAW prüft regelmäßig, ob neue Erweiterungen nützlich für EMIL sein könnten (z.B. eine zukünftige Videokonferenzerweiterung) oder warnt, wenn eine Erweiterung veraltet ist und ggf. Probleme auftauchen könnten (z.B. bei komprimierten Themenabschnitten).
Moodle - und damit EMIL - entwickelt sich also in seinen Möglichkeiten weiter. Wir, Ihre Ansprechpartnerinnen in den Fakultäten, Departments und der Arbeitsstelle für Studium und Didaktik (ASD), unterrichten sie ggf. dabei über kommende für Sie wichtige oder nützliche Veränderungen - und freuen uns auch über Ihre Vorschläge!

1.2. Zugangsvoraussetzungen und Löschfristen

ZUGANGSVORAUSSETZUNGEN FÜR EMIL - NUTZENDENGRUPPEN UND NUTZUNGSDAUER


Nutzer*innen mit einem gültigen HAW-Account bzw. gültiger A-Kennung haben automatisch Zugang zu EMIL.
Jeweils zum 01.03. und 01.08. eines Jahres werden EMIL-Accounts ohne gültige A-Kennung gelöscht.

  • Studierende erhalten eine A-Kennung ab Immatrikulation, die noch 70 Tage nach der Exmatrikulation bestehen bleibt.
    Die 70-tägige Frist beginnt mit dem Zugang des Exmatrikulationsbescheides. 
  • Professor*innen/Beschäftigte erhalten die A-Kennung so langewie sie vertragsgerecht Angehörige der HAW Hamburg sind. Professor*innen können bei Ihrer Emeritierung einen Sonderantrag auf eine Fortführung der Kennung stellen.
  • Lehrbeauftragte erhalten die A-Kennung für die Dauer des Lehrauftrages zuzüglich 60 Tagen.

  • Einzelne Gastaccounts (genauer: "Externe Accounts") können Sie bei Notwendigkeit bei Ihren jeweiligen Ansprechpersonen an den Fakultäten und Departments beantragen. Diese gelten nur für den Zugang zu EMIL und werden nach sechs Monaten ohne Nutzung gelöscht.


Vorhaltedauer von Kursräumen und Löschung eingereichter Dateien

  • Kursräume werden laut EMIL-Datenschutzerklärung nach acht Semestern gelöscht.

  • In Kursräumen eingereichte Dateien und Arbeiten von Studierenden wie z.B. Hausarbeiten werden laut EMIL-Datenschutzerklärung bei der Exmatrikulation der jeweiligen Studierenden gelöscht.

Achtung: Falls Sie als Lehrende in EMIL prüfungsrelevante Dateien erstellen bzw. einreichen lassen, achten Sie bitte ggf. auf deren Sicherung. Die Vorhaltefrist prüfungsrelevanter Daten wird durch die Allgemeinen Prüfungs- und Studienordnungen geregelt.
Für prüfungsrelevante Leistungen, die innerhalb EMIL erbracht werden, können deshalb bei den Ansprechpersonen an den Fakultäten und Departments besonders gekennzeichnete Kursräume beantragt werden, für die die üblichen Löschfristen für Kursräume nicht gelten.


1.3. Wofür lässt sich EMIL verwenden?

In diesem Kapitel finden Sie in weiteren Abschnitten:

  • Für welche Lern- und Lehrformate eignet sich EMIL besonders gut?
  • Was unterscheidet EMIL von MS Teams, Zoom oder BigBlueButton?

Allgemeines


EMIL kann die Funktion eines virtuellen Seminarordners erfüllen; es kann aber auch als Informations- und Kommunikationskanal für Ihre Seminarteilnehmenden dienen, zur Verwaltung der Abgabe von Hausaufgaben, zur Organisation von Gruppenarbeit, für kollaboratives Arbeiten oder zur Erstellung von Selbstlernmodulen.

Nachfolgend sehen Sie die Elemente, die Sie - neben Gruppen- und Teilnehmendenverwaltung - in EMIL einsetzen können:


"Aktivitäten" und "Materialien", die Sie in Ihren Kursraum einfügen können.
Mit Klick auf das Bild öffnen Sie eine größere Ansicht.


Nachdem Sie einen Kursraum beantragt und Ihren Wünschen entsprechend eingerichtet haben, können Sie dort zum Beispiel

Zu fast allen aufgeführten Funktionen erhalten Sie in den Hilfekapiteln jeweils zu Anfang Beispiele zu didaktischen Szenarien, in denen Sie diese einsetzen können.

Eine zusammengestellte Sammlung von Beispielen, Ideen und Impulsen, organisiert als EMIL-Aktivität "Glossar", finden Sie hier im Kursraum "Digitales Lernen und Lehren".


Für welche Lern- und Lehrformate eignet sich EMIL besonders gut? 

EMIL eignet sich u.a. gut für

  • Blended Learning, also für einen Verbund aus Online- und Offline-Lehre durch strukturierte Lernressourcen und von Aufgaben und Assessments zur Vorbereitung von Präsenzlehre, wie dies z.B. im Konzept des Inverted/Flipped Classroom oder des Just in time teaching (JITT) Anwendung findet;
  • asynchrones Lernen und Lehren, z.B. für eine zeitunabhängige Bearbeitung von Lernressourcen, zeitversetzte Diskussion und Kommunikation über Foren und Kommentare sowie Kollaboration und Dokumentation in Projektarbeit über einen längeren Zeitraum hinweg;
  • Zur Unterstützung von hybriden Lernsettings, d.h. von Kombinationen aus synchronen und asynchronen, präsenten und telepräsenten Elementen; aus verschiedenenen Gruppenformaten  und unterschiedlicher Frequenz und Zusammensetzung der vorher genannten Elemente.
  • die Organisation von Kursteilnehmenden in Arbeitsgruppen und der Zuteilung gruppenspezifischer Ressourcen und Aktivitäten;
  • die Durchführung von Open Book Online-Prüfungen bei Einschränkung der Möglichkeit schriftlicher Präsenz-Prüfungen. Hier müssen allerdings technische, organisatorische, didaktische und rechtliche Aspekte bedacht werden, diese werden u.a. in Ressourcen von Präsidium und Kolleg*innen im Kursraum "Digitales Lernen und Lehren" behandelt;
  • die Erstellung von strukturierten und sequenzierten Selbstlerneinheiten, z.B. durch Aktivitäten wie die "Lektion" oder die Möglichkeit, den erfolgreichen (oder erfolglosen) Abschluß von Aktivitäten wie z.B. dem "Test" zur Vorbedingung auf den Zugriff von weiteren Inhalten und Aktivitäten zu machen.

EMIL ermöglicht eine relativ freie Gestaltung der Darstellung der Inhalte (Layoutfunktionen, Formeleditor), einen großen Funktionsumfang betreffs asynchroner Interaktion, Kommunikation und Kommentierung (Forum, Glossare, Wikis, PDF Annotationen etc.), speziell für die Lehre ausgerichtete Möglichkeiten (Aufgabe, Test, Umfrage, Gegenseitige Beurteilung, Anwesenheit, Gruppenwahl, Lektion etc.) sowie die Möglichkeit, den Zugriff auf Inhalte sehr fein und individuell angepasst zu steuern (Voraussetzungen über bereits abgeschlossene Inhalte, Bewertungen, Gruppen, Studiengänge etc.).

Für die didaktisch wichtige synchrone Lehre und persönliche Kommunikation eignet sich EMIL weniger gut.
EMIL benötigt in dieser Hinsicht eine feste Basis in der synchronen Präsenz und/oder Telepräsenz.


Was unterscheidet EMIL von MS Teams, Zoom oder BigBlueButton?

  • MS Teams, Zoom und BigBlueButton sind Videokonferenzsysteme mit der zusätzlichen Möglichkeit, den Bildschirminhalt zu teilen, für Audio- und Textchat sowie für synchrone Umfragen;
    EMIL besitzt keine Videokonferenzfunktionalität und nur einen rudimentären Textchat.
  • MS Teams, Zoom und BBB sind gut geeignet für die synchrone Kommunikation zwischen zwei oder mehreren Personen und eignen sich für z.B. Live-Veranstaltungen, Arbeits- und Projektgruppengespräche oder Sprechstunden.
  • Durch die Aufzeichnungsfunktion eignen sich MS Teams und Zoom auch als schnelle Möglichkeit, Lehrvideos zu erstellen; EMIL unterstützt in dieser Hinsicht nur 2-Minuten-Video- oder Audioaufzeichnungen über die Webcam (s. Texteditor).
  • MS Teams stellt Büro- und Organisationsfunktionen bereit, um z.B. Dateien im MS Office Format wie .doc., .ppt oder .excel zu erstellen, gemeinsam zu bearbeiten, in Ordnerstrukturen zu ordnen und zu teilen.

EMIL, Videokonferenzsysteme wie MS Teams bzw. Zoom sowie die Präsenzlehre ergänzen sich damit in deren Möglichkeiten.

1.4. Wie ist EMIL aufgebaut?


Nach dem Login für den Zugang zu EMIL werden Sie als Lehrender hauptsächlich drei "Ansichten" von EMIL zu Gesicht bekommen: Ihr persönliches Dashboard mit einer Übersicht über all Ihre Kurse; und die Kursräume selbst, in denen Sie entweder als gestaltende*r "lecturer" die Bearbeitungsansicht oder als teilnehmende*r "student" die Rezeptionsansicht der Kursräume sehen können.

Sie haben in Ihren eigenen Kursräumen mit den Rechten eines "lecturers" oder in fremden Kursräumen mit den Rechten eines "students" unterschiedliche Möglichkeiten:


  • Das Dashboard: Dies ist Ihre persönliche Übersicht über Ihre eigenen Kursräume (als "lecturer") oder die Kursräume, in denen Sie als Teilnehmende*r eingetragen sind (als "student").
    Hier können Sie ebenfalls Kursräume suchen oder neue Kursräume via Formular beantragen.
    EMIL bietet Ihnen eine virtuelle Tour durch die Funktionen Ihres Dashboards an; wählen Sie dazu "Tour starten" in der Fußleiste des Fensters an. Eine Erläuterung des Dashboards mit Screenshots finden Sie ebenfalls in der "Einführung in EMIL".
  • Die Kursräume: Hier können Sie als Teilnehmende*r (als "student") Inhalte rezipieren, kommunizieren, Aufgaben bearbeiten etc.; bei eigenen Kursräumen (als "lecturer") können Sie Inhalte und Aktivitäten gestalten, Teilnehmende einladen und verwalten etc..

Die Kursräume

Sie können sich einen Kursraum wie einen Ordner vorstellen (s. Abbildung unten, Kurs "Sandbox 90"), in denen sich wiederum kleinere, frei anlegbare und benennbare Ordner - die Themenabschnitte - befinden (s.u., "Aufgaben", "Literatur" etc.). In diesen Themenabschnitten stehen z.B. Materialien und Aufgaben.

         
Bei Klick auf das Bild wird eine vergößerte Darstellung angezeigt.


In Ihren eigenen Kursräumen haben Lehrende ("lecturer") besondere Optionen zur Verfügung, die Sie mit zwei zusätzlichen Knöpfen in der Kopfzeile einstellen können:


  • Das Kursmanagement (blauer Button)
    Im Untermenü "Kursmanagement bearbeiten" beschreiben Sie z.B. Ihren Kurs; unter "Einschreibemethoden" können Sie über "Selbsteinschreibung" Ihren Kursraum per Codewort für Studierende öffnen und diese unter "Teilnehmer/innen" verwalten.
  • Der Bearbeiten-Modus (grüner/roter Button für an-/ausschalten/ )
    Bei Aktivierung können Sie Ihrem Kursraum Inhalte und Aktivtäten hinzufügen, diese layouttechnisch arrangieren und per Einstellung anpassen und verändern.

Jedes einzelne Inhaltselement, das Sie in Ihrem Kursrraum haben, hat ein Menü "Einstellungen", welches Sie über einen Button "Bearbeiten" erreichen. Über diese "Einstellungen" können Sie u.a. Titel, Beschreibung, Inhalte und Funktionsweise der einzelnen Elemente festlegen.

Eine genaue Erklärung der Elemente Ihres neu angelegten Kursraums sehen Sie in diesem Kapitel.


1.5. Wie kann ich einen Kursraum bestellen?


Im Dashboard gibt es direkt unter Ihrem Namen rechts oben in der Kopfnavigation den Button Kurs-Block-Panel“. Mit einem Klick auf diesem Button erscheint ein Block "EMIL-Raum-Anfrage" mit einem weiteren Button Ihre EMIL Räume verwalten.
Dieser Button öffnet ein Formular, mit dem ein neuer Kursraum beantragt werden kann.



Die Anträge werden von Ihren jeweils zuständigen Ansprechpersonen Ihrer Fakultät bzw. Ihres Departments bearbeitet, diese finden Sie auch unter "Hilfe"->"Ansprechpartner*innen" in Ihrem Kopfzeilenmenü.

Bei Nachfragen zur Raumbestellung oder wenn Sie Ihren Raum per Mail bestellen möchten, wenden Sie sich bitte per Mail an die entsprechende*n Ansprechpartner*innen.

Wünsche zur Kursraumbestellung?


Sie können unter "Zusätzliche Anmerkungen und Hinweise" oder in Ihrer Mail z.B. angeben,

  • welche Lehrenden ("Lecturer", Ansprechpersonen) und assistierenden Lehrenden ("Lecturer_2") für den Kursraum eingetragen werden sollen;
  • ob der Kursraum zuerst einmal komplett unsichtbar sein soll, bis sie ihn freigeben möchten;
  • ob der Kursraum Deutsch oder Englisch als Standardsprache erhalten soll; oder
  • ob der Kursraum ein reiner Testraum zum EMIL-Kennenlernen sein und nach einer bestimmten Zeit wieder komplett gelöscht werden soll.
Wenn Sie bereits bestehende Kursräume haben und diese für das kommende Semester kopiert haben möchten, können Sie weiterhin z.B. angeben,

  • ob der Kursraum einen neuen bzw. anderen Namen erhalten soll;
  • welche Elemente und Inhalte beim Übertrag gelöscht werden sollen;
  • was ggf. aus zwei bestehenden Kursräumen in einem neuen Kursraum zusammengeführt werden soll; oder
  • ob ein bestehender Kursraum in zwei oder mehrere neue Kursräume aufgeteilt werden soll.


1.6. Wohin wende ich mich bei Fragen und Problemen?


Bei Fragen zur Bedienung oder zum didaktischen Einsatz von EMIL in der Lehre


Eigene Recherche

  • Sie können selbstständig nach Informationen suchen, indem Sie in einer Suchmaschine den Begriff "moodle" und entsprechende Schlagworte zu ihrer Frage eingeben.
  • Eine umfangreiche Online-Dokumentation mit Videotutorials, Hinweisen, Einsatzszenarien und didaktischen Tipps befindet sich im Web, ebenso wie eine umfassendere Englische Dokumentation.
  • In EMIL selbst haben viele Einstellungen einen kleinen, blauen Fragezeichen-Button , der Ihnen einen ersten Hinweis auf bestimmte Funktionen gibt und teils auch auf die obige Moodle-Dokumentation verlinkt.
  • Jede Seite in EMIL besitzt in der Fußleiste einen Kontext-Link ("Dokumentation zu dieser Seite"), der auf die jeweils spezifische Moodle-Dokumentation der aktuellen Seite/Funktion verlinkt (auf dieser Seite ist dies z.B. die Aktivität "Buch", mit der diese Online-Hilfe erstellt wurde).
  • Spezifische Hilfe zu EMIL und den didaktischen Funktionen dort können Sie weiterhin in dieser Online-Hilfe, dem “Handbuch für Lehrende”, finden; eine strukturierte Einführung in die Grundfunktionen für Lehrende in diesem "Selbstlernmodul EMIL".

Persönliche Unterstützung

  • Wenden Sie sich bei technischen sowie fach- oder fakultätspezifischen Fragen an eine Ansprechperson Ihrer Fakultät, diese finden Sie in der EMIL-Hilfe unter “Ansprechpartner*innen.
  • Wenn Sie technische, rechtliche oder organisatorische Fragen zur digitalen Lehre haben, von der Sie meinen, dass eine Antwort darauf auch für Ihre Kolleg*innen von Interesse könnte: Schreiben Sie diese Frage gerne in unser Austausch-Forum im KursraumDigitales Lernen und Lehren”.
    Im Kursraum erhalten Sie weiterhin Informationen betreffs nützlicher Software an der HAW (z.B. für videogestützte Seminarformate), rechtliche Hinweise für die Verwendung von Online-Lehrmaterialien und Links zu weiterführenden Themen.

Workshops


Bei technischen Problemen und Funktionsstörungen

  • Sollten Sie schwerwiegende Störungen der Funktionen von EMIL oder Ihres Kursraums haben, können Sie sich an die Ansprechperson Ihrer Fakultät wenden, die Ihre Frage ggf. an das Rechenzentrum der HAW (ITSC) weiterleitet.
  • An den UserHelpDesk des ITSC können Sie sich auch bei allen Fragen rund um die IT-Services der HAW wenden.
  • Sollte es ein bekanntes technisches Problem sein, existiert dafür eventuell bereits eine Lösung in "Probleme und Lösungen".

Wiederherstellung von EMIL-Kursräumen aus Backups

Das ITSC hält Wochenbackups aller EMIL-Kursräume jeweils vier Wochen lang vor, Tagesbackups jeweils eine Woche.
Im Notfall kann ein korrumpierter oder beschädigter Kursraum so aus einem früheren Zustand wieder hergestellt werden.
Wenden Sie sich bei so einem Fall möglichst rasch (!) an den UserHelpDesk des ITSC oder an eine Ansprechperson Ihrer Fakultät.


Stand: 07.01.2021

2. Aufbau meines Kursraums


Wenn Sie sich in einem eigenen, neu angelegten Kursraum befinden (in einem Kursraum, in dem Sie die Rolle "lecturer" haben), dann haben Sie diese Ansicht vor sich:


Klicken Sie auf das Bild, um eine vergößerte Darstellung zu erhalten.

In der Kopfnavigation befinden sich zwei wichtige Buttons:

  • „Kursmanagement“
    Hiermit gelangen Sie in ein Menü, wo Sie über "Kurseinstellungen bearbeiten" Ihren Kurs beschreiben oder die Laufzeit festlegen können.
    Über den Menüpunkt "Einschreibemethoden" können Sie über "Selbsteinschreibung (student)" einen Einschreibeschlüssel generieren, über den die Studierenden in Ihren Kursraum gelangen können.

  • „Bearbeiten einschalten“
    In diesem Modus können Sie Ihrem Kursraum neue Themenabschnitte hinzufügen, diese mit Inhalten und Aktivitäten füllen und layoutechnisch arrangieren. Der Knopf wird in diesem Modus rot, Sie können den Bearbeiten-Modus damit wieder ausschalten.

Im linken Seitenmenü, dass Sie ggf. über den Button mit dem stilisierten Menü ein- und ausklappen können, sehen Sie:

  • "Teilnehmer/innen" - hierüber können Sie die Teilnehmenden Ihres Kursraums verwalten.
  • Eine Auflistung der Themenabschnitte, zu denen Sie, insbesondere bei umfangreichem Inhalt, schnell und ohne viel Scrollen hinspringen können.
Der rechte, untere Bereich ist für die eigentlichen Kursinhalte vorgesehen.
Hier finden Sie voreingestellt ein Forum für Ankündigungen für Ihre Studierenden und Themenabschnitte für die eigentlichen Lehrinhalte.

2.1. Kursteilnehmende ansprechen über das Forum "Ankündigungen"


Im Inhaltsbereich, oberhalb der regulären Themenabschnitte, gibt es bei jedem EMIL-Kursraum voreingestellt einen unbetitelten Themenabschnitt ("Allgemeines") mit einem Forum "Ankündigungen". Alle Kursteilnehmenden haben dieses Forum automatisch abonniert, das heisst, dass sie bei neuen Beiträgen diese per EMail als Kopie mitgeteilt bekommen. Die Kursteilnehmenden selbst können hier nichts posten sondern nur gepostete Beiträge einsehen, so dass Lehrende dieses Forum als Benachrichtigungskanal und Nachrichtenarchiv für Ihre Veranstaltung verwenden können.



Um einen Beitrag hinzuzufügen und gleichzeitig einen neuen thematischen Thread anzulegen, klicken Sie auf "Ankündigungen" und danach auf "Neues Thema hinzufügen".

Das zusätzliche Anhängen von Dateien an einen Beitrag ist unter der Option "Erweitert" möglich.

Achtung: Voreingestellt ist eine Verzögerung von 30 Minuten nach Absenden des Beitrags, in der dieser noch von Ihnen editiert werden kann. Sie können unter der Option "Erweitert" einstellen, dass der neue Beitrag sofort versendet wird.


Wie kann ich das voreingestellte Forum "Ankündigungen" in meiner Lehre einsetzen?


Das Ankündigungs-Forum für Rundmails und als geordnetes Archiv für diese Rundmails nutzen

"Ich verschicke im Laufe meiner Veranstaltungen organisatorische Daten und reagiere auf Nachfragen in der Präsenzlehre mit thematischen Hinweisen und Literaturtipps. Die organisatorischen Daten sollen alle Studierenden sicher erhalten. Bei Bedarf sollen sie alle von mir versendeten Informationen später noch schnell auffinden und nachlesen können, ohne dass diese Informationen im Mailfluss untergehen."

Da nur Lehrende im Ankündigungs-Forum posten können und Studierende voreingestellt alle neuen Beiträge per Abonnement zugesandt bekommen, können Sie das Forum als Rundmailer für wichtige Veranstaltungshinweise verwenden: Diese erreichen automatisch alle Kursteilnehmenden. Gleichzeitig können Sie über einzelne thematische Threads, z.B. zur Organisation, für Literatur etc. im Forumsverlauf ihre Postings geordnet archivieren.

Ein Forum als kommentierte Materialsammlung mit automatischer Benachrichtigung

"Ich reagiere im Laufe der Veranstaltung auf bestimmte Themenaspekte, die die Studierenden gerne behandeln würden, und ergänze die Quellensammlung dementsprechend. Ich würde die Studierenden gerne über neue Materialien auf dem Laufenden halten und gleichzeitig kommentieren, unter welchem Kontext ich die neuen Materialien eingestellt habe."

Sie können das voreingestellte Forum "Ankündigung" als kommentierbare, dynamische Materialsammlung verwenden. Wenn Sie z.B. eine Grafikdatei als Anhang zu einem Forumsbeitrag hinzufügen, dann wird das Bild direkt im Anschluss an den Text in voller Größe angezeigt. In der Mail gibt es einen Hinweis auf die Datei, zur Ansicht/Download muss jedoch das Forum besucht werden; PDF-Dateien können dementsprechend ebenfalls aus dem kommentierenden Forumsbeitrag herunter geladen werden. Dies ist eine effektive Möglichkeit, Dateien zu verbreiten ohne den Umweg über Dateiup- und -download zu gehen. Weiterhin werden Ihre Kursteilnehmenden über jeden neuen Beitrag per Mail informiert.


Sie können selbst ebenfalls Foren anlegen, wobei diese dann voreingestellt z.B. allen Kursteilnehmenden das Posten von Beiträgen erlauben. Mehr zur Aktivität "Forum" erfahren Sie hier.

3. Das "Kursmanagement" - meinen Kurs einrichten


Das Menü "Kursmanagement" beinhaltet Verwaltungsoptionen für Ihren Kursraum. Hier können Sie Ihren Kursraum u.a. nach außen darstellen, z.B. im Kursverzeichnis, im Dashboard oder in der Kurssuche; oder in seiner grundsätzlichen Formatierung verändern.

In Ihrem Kursraum gelangen Sie im Kopfzeilenmenü links über den blauen Button "Kursmanagement" in das entsprechende Kursmanagement-Menü, das Sie unten als Abbildung sehen.

Sie benötigen folgend den Untermenüpunkt "Kurseinstellungen bearbeiten", den Sie in der Spalte "Kurseinstellungen" finden.

Die Untermenüpunkte "Teilnehmer/innen", "Einschreibemethoden" und "Gruppen" in der rechten Spalte unter "Nutzer-Links" werden im folgenden Kapitel, wo es um die Verwaltung Ihrer Kursteilnehmenden bzw. Studierenden geht, behandelt.






3.1. "Kurseinstellungen bearbeiten" - meinen Kurs beschreiben und formatieren

In der Spalte "Kurseinstellungen" des Menüs unter "Kursmanagement" finden Sie den Untermenüpunkt "Kurseinstellungen bearbeiten". Hier sind hauptsächlich Einstellungen, die Ihren Kurs nach außen hin beschreiben, z.B. wie er im Dashboard Ihrer Studierenden angezeigt wird, oder die Darstellung der Inhalte übergreifend bestimmt.





In den Kurseinstellungen können Sie Folgendes festlegen:

Allgemeines

"Kurstitel", "Kurzer Kursname", "Kursbereich" und "Kurssichtbarkeit" sind von Ihren jeweiligen Ansprechpersonen an den Fakultäten bzw. Departments auf Grundlage Ihres Kursraum-Antrags bereits ausgefüllt worden.
Über die "Kurssichtbarkeit" kann voreingestellt werden, ob der Kurs bereits im EMIL-Verzeichnis für Ihre Studierenden angezeigt wird.

Kursbeschreibung

Eine kurze, informative Kursbeschreibung mit Angabe der Lehrenden bzw. Ansprechpersonen hilft Studierenden und Lehrenden einen schnellen Überblick über Ihr Kursthema zu erhalten.
Die Beschreibung erscheint zusammen mit dem Titel im Kursverzeichnis und hilft, den Kurs anhand von Suchbegriffen über die Funktion „Kurssuche“ ausfindig zu machen. 

Kursbild

Fügen Sie hier ein Bild im Format .gif, .jpg oder .png ein.

Dieses Bild wird - ggf. automatisch beschnitten und passend skaliert - auf dem breiten Bild im Kopf Ihrer Kursansicht, dem 'Banner', in ihrem Kursraum dargestellt sowie ebenfalls in der Dashboard-Übersicht Ihrer Studierenden. Dort kann ein thematisch passendes Titelbild das Auffinden Ihres Kurses erleichtern (s.u. im Beispiel).
Beachten Sie bitte, dass sehr kleine Bilddateien bei einer automatischen Vergrößerung pixelig erscheinen können!
Wenn Sie kein Kursbild angeben, wird stattdessen das blaue Standard-Bild der HAW-Kurse verwendet.

Hier haben wir als Beispiel für den Kursraum "Sandbox - EMIL erkunden" eine Baustelle gewählt:


Zum Einfügen eines Kursbilds klicken Sie das „Datei hinzufügen“-Icon ()  an und wählen z.B. ein Bild aus, das Sie von Ihrem Rechner hochladen können. Aus den „Wikimedia Commons“ können Sie sich unter dem entsprechenden Suchwort ggf. lizenzfreie Bilder vorschlagen lassen.
Zum Löschen klicken Sie auf die Bilddatei und wählen "löschen" als Aktion aus.


Kursbeginn und Kursende

Kursteilnehmende können auch nach dem Kursende noch auf den Kurs zugreifen, d.h. das Datum schränkt nicht den Zugriff auf den Kurs ein.
Der Filter in der Kursübersicht des Dashboards (Laufende/Zukünftige/Vergangene Kurse) orientiert sich aber an den beiden Daten: Wenn Sie Ihre Kurse in der Kursübersicht nach vergangenen und aktuellen Kursen gefiltert haben möchten, sollten Sie das Kursende korrekt einstellen.

Achtung: Wenn Sie möchten, dass eine Einschreibung in Ihren Kursraum nur in einem bestimmten Zeitfenster möglich ist, nutzen Sie die Einstellungen "Einschreibungsbeginn" und "Einschreibungsende" in der Selbsteinschreibung!

Weitere Information zu "Kursbeginn" und "Kursende" erhalten Sie hier auf der Moodle-Webseite.


Abschlussverfolgung - Checkboxen und Fortschrittsbalken


Steht in den Kurseinstellungen die "Abschlußverfolgung" wie voreingestellt auf "Ja", dann ist in der Ansicht der Kursteilnehmenden im Kopfzeilenmenü->Blaues Zahnrad ("Dieser Kurs") sowie in der Übersicht im Dashboard ein Fortschrittsbalken zu sehen.


Der Fortschrittsbalken im "Mein Kurs"-Menü der Studierenden (links) und in der Kursübersicht (Listenansicht, rechts).
Klicken Sie auf die Bilder für eine größere Ansicht.

Steht die "Abschlußverfolgung" auf "Nein", dann verschwindet der Fortschrittsbalken und die Checkboxes () an den Elementen im Kursraum.

Bei aktivierter "Abschlußverfolgung" -> "Ja" steht bei jedem Element im Kursraum eine Checkbox:


In den Einstellungen jedes Elements kann jetzt der "Aktivitätsabschluß" drei Zustände haben:

  •     "Manuell" (voreingestellt): Teilnehmende machen sich selbst ein Häkchen, wenn sie denken, das Element abgeschlossen zu haben.
  •     "Abschluß, wenn alle Bedingungen erfüllt sind": Bei Erfüllung bestimmter Bedingungen erscheint ein Häkchen (z.B. durch eine Bewertung durch die Lehrperson oder den erfolgreichen Abschluß eines MC-Tests).
  •     "Abschluß wird nicht angezeigt": Hier wird die Aktivität aus der prozentualen Berechnung des Fortschrittsbalkens herausgenommen und die einzelne Checkbox entfernt.


Umbenennen der Rolle

Sie können hiermit die Bezeichnungen der vorgegebenen Rollen ändern, z.B. könnten Kursteilnehmende mit der Rolle "student" dann in der "Teilnehmer/innen"-Liste als z.B. in "Lehrende" oder "Alumni" umbenannt werden.
Dies ändert nichts an den ursprünglichen Rechten der Rollen.


Kursformat

Über das "Kursformat" können Sie entscheiden, wie die Inhalte Ihres Kursraums übergreifend gegliedert und dargestellt werden sollen.

Voreingestellt ist hier das "Themenformat", wir empfehlen dieses Format für Ihre Lehrveranstaltung:



Wählen Sie "Wochenformat", dann werden so viele Themenabschnitte mit Wochendaten generiert, wie die Laufzeit Ihres Kurses beinhaltet, wobei die aktuelle Woche farbig unterlegt wird:



Die Wahl "Komprimierte Abschnitte" kann den Kursraum übersichtlicher machen, da die Themenabschnitte damit auf- und zuklappbar werden, Sie also eine Art Verzeichnis aus den Themenüberschriften generieren.
Beachten Sie jedoch unseren Warnhinweis weiter unten.



VORSICHT BEIM UMGANG MIT "Komprimierten Abschnitten"!


Die aktuelle Moodle-Version der HAW hat Auswirkungen auf das Kursformat „komprimierte Abschnitte“, das durch ein älteres PlugIn ermöglicht wird.
Daraus ergibt sich die dringende Empfehlung, Bearbeitungen ausschließlich im Themenformat vorzunehmen!
Sollten Sie dennoch dieses Format bevorzugen, stellen Sie zur Editierung von Themenabschnitten bitte auf "Themenformat" um.
Zum genauen Umgang mit dem Kursformat "Komprimierte Abschnitte" schauen Sie bitte auf diese Hilfeseite!

4. Studierende verwalten


Wenn Sie Ihren Kursraum eingerichtet und mit Inhalten gefüllt haben, ergibt sich die Frage, wie sich Studierende in Ihren Kurs einschreiben können und wie Sie z.B. Arbeitsgruppen einrichten oder Anwesenheitslisten erstellen können.

Das Menü "Kursmanagement" beinhaltet Verwaltungsoptionen für Ihren Kursraum, hier finden Sie u.a. die Einschreibemethoden, Teilnehmendenübersicht und die Gruppenverwaltung.

In Ihrem Kursraum gelangen Sie im Kopfzeilenmenü links über den blauen Button "Kursmanagement" in das entsprechende Kursmanagement-Menü, das Sie unten als Abbildung sehen.

Wir benötigen folgend u.a. die Untermenüpunkte "Teilnehmer/innen" (dieses Menü erhalten Sie auch über das linke Seitenmenü), "Einschreibemethoden" und "Gruppen" in der rechten Spalte unter "Nutzer-Links".




In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen Folgendes:

  • "Einschreibemethoden" um Studierende in Ihren Kursraum einzuschreiben bzw. diese sich einschreiben zu lassen;
  • "Teilnehmer/innen" um Ihre Studierenden zu verwalten und zu kontaktieren. Diese Option ist auch über das linke Seitenmenü erreichbar;
  • "Gruppen", mit dem Sie bei Bedarf Arbeitsgruppen für Ihre Kursteilnehmenden erstellen können; und
  • "Anwesenheit", eine Aktivität, die Sie Ihrem Kursraum hinzufügen können, um Teilnehmenden- und Anwesenheitslisten zu erstellen.

  • 4.1. "Einschreibemethoden" - Kursteilnehmende in meinen Kursraum einladen

    In diesem Unterkapitel finden Sie in den folgenden Abschnitten:

    • Selbsteinschreibung für Studierende über ein Passwort ("Einschreibeschlüssel")
    • Studierende können nicht in den Kursraum, obwohl sie eingeschrieben sind ("Status: Nicht aktuell")
    • Den Kursraum für alle Interessierte öffnen
    • Einzelne Studierende oder EMIL-Nutzende aktiv in den Raum einladen
    • Eingeschriebene Studierende aus Ihrem Kursraum wieder austragen
    • Eingeschriebene Studierende für die Teilnahme an Ihrem Kursraum blockieren
    • Meta-Einschreibung - Automatische Zusatzeinschreibung in andere Kursräume

    Allgemeines

    Im "Einschreibemethoden"-Untermenü legen Sie fest, ob Ihre Studierenden sich via Passwort ("Einschreibeschlüssel") selbst in Ihren Kurs eintragen können, ob Sie sie persönlich einladen wollen - oder Ihren Kursraum für alle EMIL-Nutzenden frei zugänglich machen wollen. Weiterhin können Sie so auch Mitlehrende in Ihren Kursraum aktiv eintragen.

    In der rechten Spalte "Nutzer-Links" des Menüs "Kursmanagement" finden Sie die "Einschreibemethoden".





    Wählen Sie diese bitte an.

    Wir beschreiben im Folgenden zwei Möglichkeiten, Studierende in Ihren Kurs zu holen:

    • Per Selbsteinschreibung über ein von Ihnen zu vergebendes Passwort und
    • als von Ihnen aktiv durchgeführte Einschreibung einzelner Studierender bzw. EMIL-Nutzende.


    Selbsteinschreibung für Studierende über ein Passwort ("Einschreibeschlüssel")


    Um den Kursteilnehmenden zu ermöglichen, sich selbst mit einem Passwort in Ihren Kursraum einzuschreiben, müssen Sie die Option „Selbsteinschreibung (Student)“ in den Einschreibemethoden aktivieren.


    Hierfür klicken Sie auf das durchgestrichene Augensymbol - das Auge muss "geöffnet" sein, damit Ihren Studierenden diese Möglichkeit angezeigt wird.
    Danach können Sie auf dem Zahnrad daneben die Einstellungen für die Selbsteinschreibung öffnen. 

    In den folgenden Einstellungen können Sie unter „Einschreibeschlüssel“ ein Passwort für den Kurs vergeben oder sich ein bereits vergebenes durch das Augensymbol anzeigen lassen.



    Das Passwort muss den Kursteilnehmenden z.B. in der Präsenzveranstaltung oder per E-Mail mitgeteilt werden, damit diese sich einschreiben können.

    Sie können in den Einstellungen z.B. auch einstellen, wie lange die Kursteilnehmenden eingeschrieben bleiben ("Teilnahmedauer") oder in welchem Zeitraum eine Einschreibung möglich ist ("Einschreibungsbeginn" und "Einschreibungsende").

    Weitere Informationen zur Selbsteinschreibung finden Sie auf der Moodle Webseite.


    Studierende können nicht in den Kursraum, obwohl sie eingeschrieben sind
    ("Status: Nicht aktuell")

    Es kann ab und zu passieren, dass auf einmal Studierende nicht mehr in Ihren Kursraum gelangen, obwohl sie eingeschrieben sind und in der Teilnehmer/innen-Liste auftauchen. Eventuell steht in der Status-Spalte der Studierenden in der Liste dann Folgendes:


    Dies bedeutet, dass die Einschreibung ausser Kraft gesetzt wurde.
    Üblicherweise können Sie durch Klick auf das Zahnrad-Symbol den Grund hierfür erfahren. Z.B.:

    • Die Einschreibedauer ist abgelaufen.
      Zur Lösung klicken Sie auf das Zahnrad-Symbol und deaktivieren das "Einschreibeende" über die Checkbox.

    • Die Einschreibemethode (z.B. die "Selbsteinschreibung"), mit der die entsprechenden Studierenden sich eingeschrieben haben, wurde danach mit Klick auf das "Augensymbol" deaktiviert:


    Achtung: Wenn Sie nach einer Einschreibephase das "Auge" deaktivieren, deaktivieren Sie auch alle Studierenden, die sich bis dahin mit dieser Methode eingeschrieben haben - deren Status wird dann auf "Nicht aktuell" gesetzt.
    Zur Lösung reaktivieren Sie die Einschreibemethode wieder.

    Wenn Sie nicht möchten, dass sich weitere EMIL-Nutzende über die "Selbsteinschreibung (student)" in Ihren Kurs einschreiben, nutzen Sie bitte die Einstellung "Einschreibungsende" oder die Einstellung "Selbsteinschreibung erlauben" -> "Nein" im Menü "Einschreibemethoden"->"Selbsteinschreibung".
    Die Einstellung "Existierende Einschreibungen erlauben" muss dabei weiterhin auf "Ja" stehen!


    Den Kursraum für alle Interessierte öffnen


    Ein unausgefülltes Passwort bei aktiver Selbsteinschreibung (s.o.) öffnet den Kursraum für alle Interessierten, ein Passwort ist dann nicht nötig. Bitte achten Sie ggf. darauf, dass Sie den Zugang zu urheberrechtlich geschützten Lehrmaterialien nur Ihren Studierenden erlauben!

     
    Einzelne Studierende oder EMIL-Nutzende aktiv in den Raum einladen

    In der Teilnehmendenliste (linkes Seitenmenü -> "Teilnehmer/Innen") können Sie Studierende auch aktiv einzeln in Ihren Kursraum einschreiben. Dies kann sinnvoll sein, wenn Sie aus Sicherheitsgründen kein Passwort vergeben wollen oder Teilnehmende gleich z.B. die Rolle als "lecturer_2" (Mitlehrende) zugewiesen bekommen sollen.

    Klicken Sie ggf. auf das Bild für eine vergößerte Darstellung.

    1. Klicken Sie im linken Seitenmenü auf "Teilnehmer/Innen" und auf der folgenden Seite rechtsoben auf "Nutzer/Innen einschreiben".
    2. Im sich öffnenden Menüfenster geben Sie im Feld "Nutzer/Innen auswählen" den Namen oder Namensbestandtteil der gewüschten Person ein. Sofern diese Person sich mindestens 1x in EMIL eingeloggt hat, wird Ihnen dann die entsprechende Person vorgeschlagen. Wählen Sie diese durch Klick aus.
    3. Stellen Sie ggf. die gewünschte Rolle im Kursraum um, falls die Person keine reguläre Rolle als "student"/Teilnehmende*r haben soll.
    4. Bestätigen Sie Ihre Wahl unten im Fenster mit "Nutzer/innen einschreiben".

    Weitere Informationen zur manuellen Einschreibung finden Sie auf der Moodle Webseite.


    Eingeschriebene Studierende aus Ihrem Kursraum wieder austragen


    Aus organisatorischen Gründen können sich Studierende nicht selbst aus Ihrem Kursraum austragen, dies muss manuell durch die Lehrenden erfolgen.

    Dazu können Sie entweder in der "Teilnehmer/innen"-Liste in der jeweiligen Zeile der Teilnehmenden auf das Mülleimer-Symbol klicken; oder Sie können ganze Gruppen von Teilnehmenden über eine Auswahl in der Liste und das Aufklapp-Menü darunter je nach Einschreibungsart (Selbsteinschreibung oder Einschreibung durch die Lehrenden) austragen.


    Eingeschriebene Studierende für die Teilnahme an Ihrem Kursraum blockieren

    Sollte so ein Schritt notwendig sein, dann können bei Ihnen in Ihrem Kursraum eingeschriebene Studierende von einer weiteren Teilnahme blockiert werden, indem diese auf "Inaktiv" gesetzt werden. Inaktive Studierende Ihres Kursraums können diesen nicht mehr sehen bzw. "betreten" und erhalten keine Nachrichten aus abonnierten Foren mehr.



    Dazu klicken Sie in der "Teilnehmer/innen"-Liste in der jeweiligen Zeile der Teilnehmenden auf das Zahnrad-Symbol und setzen den Status auf "Inaktiv". Daraus ergibt sich auch, dass Sie Studierende, die noch nicht in Ihren Kursraum eingeschrieben sind, nicht 'präventiv' blockieren können.


    Meta-Einschreibung - Automatische Zusatzeinschreibung in andere Kursräume

    Die zuschaltbare Einschreibemöglichkeit "Meta-Einschreibung" erlaubt es Ihnen, alle Studierenden oder bestimmte Gruppen von Studierenden, die sich in Ihren Kursraum eingeschrieben haben, automatisch auch in andere Kursräume einzuschreiben.
    Sie finden die Meta-Einschreibung als Option unter "Methoden hinzufügen" in den "Einschreibemethoden"



    Dies kann nützlich sein, wenn Sie z.B. die Studierenden aus mehreren parallelen Kursen oder über mehrere Semester laufende Kurse in einen gemeinsamen Kursraum zusammenführen möchten. Hier können Sie z.B. ein geteiltes, wachsendes Wiki oder übergreifende Diskussionsforen anlegen.



    4.2. "Teilnehmer/innen" - Übersicht über meine Kursteilnehmenden behalten

    In diesem Kapitel finden in weiteren Abschnitten:

    • Liste der Teilnehmenden als ausdruckbare Datei erstellen
    • Editieren von Rollen oder Gruppenzuordnungen
    • Allen oder bestimmten Kursteilnehmenden per EMIL eine Mail schicken
    • Kursteilnehmende aus dem Kursraum austragen


    Allgemeines

    Über das Menü "Teilnehmer/innen" behalten Sie die Übersicht darüber, wer sich alles in Ihren Kursraum eingetragen hat. Sie können hier z.B. Teilnehmendenlisten erzeugen, Zuteilung zu Gruppen im Auge behalten oder gezielt Studierende oder Gruppen über EMIL anmailen.

    Das Untermenü "Teilnehmer/innen" finden Sie am schnellsten im linken Seitenmenü ihres jeweiligen Kursraums.



    Bei Klick auf das Menü "Teilnehmer/innen" öffnet sich eine tabellarische Ansicht aller Personen, die in Ihrem Kursraum eingetragen sind, dies sind Sie, Ihre Studierenden und ggf. andere Lehrende und Tutor*innen.

    Ausgewählte Funktionen des Teilnehmer/innen-Menüs in der Übersicht.
    Klicken Sie bitte auf das Bild für eine vergrößerte Ansicht.

    Achtung: Es kann sein, dass Ihnen die Teilnehmendenliste nicht in voller Breite angezeigt wird. Sie können dies umgehen, indem Sie das linke Seitenmenü mit der entsprechenden Taste einklappen.

    Liste der Teilnehmenden als ausdruckbare Datei erstellen
    Für Anwesenheitslisten kann EMIL Ihnen ggf. ausdruckbare PDFs erstellen.


    1. Um eine Liste aller Kursteilnehmenden zum Download und Ausdruck zu erhalten, wählen Sie über das Auswahlrechteck links oben an der Liste alle Teilnehmenden aus (s.o.).
    2. Wählen Sie danach unter "Für ausgewählte Nutzer/innen... Auswählen...“ ein gewünschtes Downloadformat im Abschnitt "Tabellendaten herunterladen als" aus. Für den Ausdruck eignet sich ein PDF-Dokument am besten.
      Im Dokument sind Name, Vorname, EMailadresse, Matrikelnummer und Studiengang aufgelistet.


    Editieren von Rollen oder Gruppenzuordnungen

    Rolle

    Personen mit eingeschränkten Gestaltungsrechten im jeweiligen Kursraum sind "students". In Ihrem Raum sind dies üblicherweise die Studierenden; allerdings ist dies eine reine Funktionsrolle - in Informationsräumen wie "Digitales Lernen und Lehren" besitzen z.B. die Moderatoren die "lecturer"-Rolle und die teilnehmenden Lehrenden sind die "students".

    • Bei Tutor*innen kann die Rolle hier auf "tutor" gesetzt werden, um Studierenden gleiche Rechte wie Ihnen als "lecturer" bei der Gestaltung des Kursraums einzuräumen.
    • Wenn Sie weitere, gleichberechtigte Lehrende in Ihrem Kursraum haben, können Sie diesen die Rolle "lecturer_2" zuweisen. Diese Lehrenden haben die selben Rechte wie Sie im Kursraum, werden aber für die Studierenden nicht als Ansprechpartner  aufgeführt.

    Gruppe
    Wenn Studierende in Arbeitsgruppen organisiert sind, wird hier die Gruppenzugehörigkeit angezeigt und kann ebenfalls editiert werden.


    Allen oder bestimmten Kursteilnehmenden per EMIL eine Mail schicken

    Sie können Ihren Kursteilnehmenden über den Menüpunkt "Mitteilungen senden" per EMIL Mails zusenden lassen.
    Die Mails können an alle, an einzelne Teilnehmer oder an Gruppen verschickt werden. Wählen Sie dazu die jeweiligen Kursteilnehmenden in der Liste aus oder verwenden Sie vorher die Filteroptionen für eine angeschränkte Auswahl.

    Wenn Sie sich selbst mit ausgewählt haben, erhalten Sie wie alle anderen Empfänger*innen eine Kopie Ihrer Mail.

    Das "Ankündigung"-Forum: Alternative für Mitteilungen an alle Studierende Ihres Raumes
    Wenn Sie alle Kursteilnehmenden erreichen und Ihre Mitteilungen gleichzeitig als stets zugängliches Archiv vorhalten möchten, ist es empfehlenswert, das voreingestellte Forum "Ankündigungen" in Ihrem Kursraum zu nutzen.

    Kursteilnehmende aus dem Kursraum austragen


    Aus rechtlichen Gründen ist es den Kursteilnehmenden selbst nicht möglich, sich aus Ihrem Kursraum auszutragen bzw. zu löschen.
    In der rechten Spalte der Teilnehmendenliste haben Sie über das Mülleimer-Symbol () die Möglichkeit, Kursteilnehmende auf deren Wunsch hin dauerhaft aus dem Kurs zu entfernen. Über das  i-Symbol () können Sie u.a. erfahren, wie die Einschreibung in den Kursraum erfolgt ist.



    4.3. "Gruppen" - Kursteilnehmende in Gruppen organisieren


    Sie können Ihre Studierenden mit dieser Funktion in (Arbeits-)Gruppen organisieren. Eine Gruppenzuordnung ermöglicht es z.B., ausgewählte Materialien oder Aufgaben nur den jeweiligen Gruppenteilnehmenden zugänglich zu machen oder an bestimmten Gruppen gesondert Mitteilungen zu versenden.

    Die "Gruppen" sind weiterhin ein flexibles Werkzeug zur Unterscheidung von Kursteilnehmenden, wenn Sie dauerhaft ein oder mehrere Attribut(e) zuordnen möchten: Z.B. "Hat eine Eigenständigkeitserklärung unterschrieben" oder "Hat erfolgreich den Zwischentest bestanden". Diese Attribute, die jeweilige Gruppenzugehörigkeit, kann im Kursraum automatisch ausgelesen werden, so dass Elemente z.B. nur bei bestimmten Attributen oder Attributskombinationen sichtbar werden.

    Wichtiger Hinweis: Ohne Kursteilnehmende in Ihrem Kursraum sind viele Einstellmöglichkeiten für Gruppen (z.B. für "Voraussetzungen") nicht sichtbar bzw. außer Funktion. Falls Sie vor Beginn Ihrer Lehre die Gruppenfunktion einmal ausprobieren möchten, wenden Sie sich an Ihre Ansprechpersonen an den Fakultäten/Departments und lassen Sie sich Test-Studierendenaccounts mitteilen, die Sie dann als Teilnehmer/innen in Ihren Kursraum eintragen können. Vieles ergibt sich dann von selbst!


    WIE KANN ICH Gruppen IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    Materialien gesondert nach Arbeitsgruppen/Prüfungsgruppen zur Verfügung stellen

    "Ich möchte, dass den einzelnen Arbeitsgruppen jeweils ein eigenes Verzeichnis mit Materialien und Hinweisen zugänglich ist, um die Zuordnung der jeweils relevanten Dateien für die Gruppen zu erleichtern."

    "Für eine Online-Prüfung möchte ich den zu prüfenden Studierenden aus Sicherheitsgründen vier leicht unterschiedliche Prüfungsmaterialien zur Verfügung stellen, so dass die Studierenden jeweils nur ihr eigenes Material zu Gesicht bekommen."

    Jedes Element in EMIL besitzt unter "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" die Möglichkeit, nur für eine bestimmte Gruppe freigegeben zu werden. Wenn Sie dort das graue Augensymbol deaktivieren (durchstreichen), dann sind die nicht freigegebenen Materialien nur für die jeweils zugeordnete Gruppe sichtbar, was ggf. die Orientierung im Kursraum vereinfacht. Die Gruppenzugehörigkeit kann dann weiterhin nicht durch Ausschluß ermittelt werden, was ggf. für eine Prüfungssituation Relevanz hat.

    Gruppen automatisch durch EMIL erstellen und Studierende randomisiert zuordnen lassen

    "Ich benötige vier zufällig zusammen gestellte Arbeitsgruppen."

    "Für die Laborpraktika sollen sich jeweils Zweiergruppen zufällig zusammenfinden."

    Sie können durch EMIL Gruppen über ein von Ihnen vorgegebenes Benennungsschema erstellen und zufällig entweder bis zu einer bestimmten Gruppengröße oder über eine Gruppenanzahl mit Studierenden füllen lassen. Dies erreichen Sie über die Einstellungen unter Kursmanagement -> Gruppen -> Gruppen automatisch anlegen. Dort kann in Allgemeines ->  Namenschema z.B. über ein Rautenzeichen (#) ein vorgegebener Gruppenname automatisch durchnummeriert werden. Die Studierenden können dann den so entstehenden Gruppen über Kriterien für automatisches Erstellen und über Anzahl von Gruppen oder Mitgliedern pro Gruppe entweder über die gewünschte Gruppengröße oder verteilt über die erstellte Anzahl der Gruppen zufällig zugeordnet werden.

    Inhalte und Aktivitäten von verschiedenen Mitlehrenden getrennt halten - Mehrere "Kursräume" im selben Kursraum anlegen

    "Ich betreue mit mehreren weiteren Lehrenden eine größere Veranstaltung. Ich und meine Kolleg*innen sollen weiterhin Zugriff auf gemeinsame Ressourcen im Kursraum haben, wir möchten aber, dass es voneinander unabhängige Foren zur Unterstützung der Studierenden sowie zusätzliche Materialien und Hinweise gibt, auf die nur die jeweils betreute Gruppe an Studierenden Zugriff hat. In gewisser Weise hätten wir gerne die Vorteile kleiner, eigenständiger Kursräume verbunden mit den Vorteilen eines gemeinsamen größeren Kursraums."

    Jeder Themenabschnitt kann über das rechts in der blauen Leiste anklickbare Menü "Bearbeiten" -> "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" mitsamt all seinen Inhalten nur einer bestimmten Gruppe zugänglich gemacht werden. So können einzelne Themenabschnitte schnell zu kompletten, kleinen 'Kursräumen' im Kursraum der Gesamtveranstaltung angelegt werden.


    Studierende einer bestimmten Gruppe zuordnen

    Die Gruppenzuteilung können Sie auf drei verschiedene Arten durchführen:

    • Sie können Gruppen selbst benennen und Studierenden zuordnen (s. "Nutzer/innen verwalten" in diesem Unterkapitel).
    • Sie können Gruppen automatisiert erstellen und randomisiert mit Studierenden füllen (s. "Gruppen automatisch anlegen" in diesem Unterkapitel).
    • Sie können den Studierenden über die Aktivität "Gruppenwahl" die Möglichkeit geben, sich einer von Ihnen vorher erstellten Gruppe selbst zuzuordnen.
      Dies behandeln wir in einem eigenen Kapitel unter "Gruppenwahl (Aktivität)".

     

    Gruppen anlegen und bearbeiten


    In der Spalte "Nutzer-Links" des Menüs unter "Kursmanagement" finden Sie den Untermenüpunkt "Gruppen".
    Eine weitere Möglichkeit besteht darin, links im Seitenmenü „Teilnehmer/innen“ anzuklicken und dann über das obere rechte Zahnrad „Gruppen“ auszuwählen.


    Sie gelangen nun zu einer Übersicht "Gruppen" mit zwei Listenfenstern, die Ihnen im linken Fenster alle vorhandenen Gruppen und die Anzahl der jeweiligen Gruppenteilnehmenden zeigt und im rechten Fenster - bei Auswahl einer der Gruppen im linken Fenster - die Kursteilnehmenden, die dieser Gruppe zugeordnet sind:


    Eine neue Arbeitsgruppe anlegen

    Um eine neue Gruppe anzulegen, klicken Sie auf den Button „Gruppe anlegen“ unter dem Gruppenfenster.
    In dem folgenden Menü können Sie einen Gruppennamen bestimmen, eine Beschreibung hinzufügen und einen separaten Einschreibeschlüssel vergeben.

    Kursteilnehmende einer vorhandenen Gruppe hinzufügen

    Sie können einer Gruppe Kursteilnehmende hinzufügen, wenn Sie eine Gruppe im linken Fenster auswählen und auf "Nutzer/innen verwalten" klicken. Es öffnet sich dann ein Fenster „Mögliche Mitglieder“ der ausgewählten Gruppe, dort wählen Sie eine Person aus und klicken auf den Button „Hinzufügen“.

    Eine vorhandene Gruppe bearbeiten

    Vorhandene Gruppen können Sie bearbeiten, indem Sie sie im Gruppenfenster auswählen und dann auf den Button „Gruppe bearbeiten“ klicken, der sich unterhalb des Fensters befindet.

    Automatisiert Gruppen anlegen und Kursteilnehmende zuordnen

    Über "Gruppen automatisch anlegen" können Sie über ein weiteres Menü u.a. bestimmen, ob Gruppen randomisiert über Gruppenanzahl oder Personenanzahl mit Kursteilnehmenden gefüllt werden.

    Gruppen importieren

    Sie können Gruppen, deren Beschreibung und ggf. deren Einschreibeschlüssel vorbereiten und in verschiedenen Kursräumen importieren. Das Format ist ein CSV-Datenformat, d.h. ein Text mit Datensätzen, bei dem die Daten durch z.B. Kommata und die Datensätze durch Zeilensprünge getrennt sind. Achten Sie beim Import darauf, dass die importierte Datei ein .txt-Datei ist (also keine Formatierungen enthält) und dass das richtige Trennzeichen ("CSV delimiter") in EMIL eingestellt ist!

    Ein beispielhafter CSV-Import-Text mit Gruppen "Team 1", "Team 2" und "Team 3" mit deren Kurzbeschreibung könnte so aussehen (Achtung: In diesem Fall keine Kommata in der Beschreibung verwenden, da diese die Dateneinträge voneinander trennen!):

    groupname,description
    Team 1,Beschreibung von Team 1
    Team 2,Beschreibung von Team 2
    Team 3,Beschreibung von Team 3
    Nähere Informationen zur Formatierung der CSV-Import-Datei finden Sie hier.


    Externe Informationen zu Gruppen

    4.4. "Gruppierungen" - Mehrere Gruppen organisieren

    Eine Gruppierung stellt verschiedene Gruppen zu Obergruppen zusammen, damit z.B. Arbeitsaufträge an mehrere Gruppen gleichzeitig vergeben werden können oder Materialien bzw. Aktivitäten nur bestimmten Gruppierungen zur Verfügung stehen. Vor der Gruppierung müssen die Gruppen unter "Teilnehmer/innen" -> "Einstellungen" (Zahnradsymbol) ->"Gruppen" erstellt und benannt werden.
    Wie die Anlage von Gruppen genau geht, erklären wir im vorherigen Unterkapitel.



    WIE KANN ICH Gruppierungen IN MEINER LEHRE EINSETZEN?


    Mehreren Gruppen gezielt spezifische Informationen zugänglich machen

    "In meiner Veranstaltung gibt es zwölf Arbeitsgruppen zu vier Personen. Ich möchte jetzt jeweils sechs Arbeitsgruppen zu zwei größeren Gruppen zusammenfassen, um Laborpraktika zeitlich und räumlich besser organisieren zu können. Das heisst, die beiden großen Obergruppen sollen dann jeweils spezifische Informationen erhalten, wann und wo ihre Laborpraktika stattfinden."

    Wenn Sie in Ihrem Kursraum mehrere Gruppen erstellt haben, und mehreren dieser Gruppen gezielt Informationen zusenden oder zugänglich machen wollen, dann können Sie diese Gruppen zu Gruppierungen zusammenstellen. Auf diese Weise können Sie die Funktionalität "Voraussetzungen" verwenden, um z. B. bestimmte Materialien im Kursraum nur für die Gruppen in der jeweiligen Gruppierung anzeigen zu lassen. im Menü "Teilnehmer/Innen" lassen sich so ebenfalls gezielt Mails an Gruppierungen versenden.

    Arbeitsgruppen in jeweils themengebundenen Foren diskutieren lassen (Gruppenpuzzle-Variante)

    "Ich habe ein zweischrittiges Konzept für Bearbeitung von Themen: Zuerst sollen sich neun kleine Arbeitsgruppen von drei bis vier Studierenden über Videochat austauschen und Ergebnisse protokollieren, wobei es jeweils drei Arbeitsgruppen für einen theoretischen, drei für einen anwendungspraktischen und drei für einen soziohistorischen Schwerpunkt gibt. Anschliessend sollen jeweils drei thematisch unterschiedliche Gruppen in einem je eigenen Forum ein vorgegebenes Oberthema aus ihrer eigenen Sicht schriftlich diskutieren, so dass die Diskussionsrunden mit je 10 bis 12 Studierenden nicht zu groß werden."

    Gruppierungen können, ebenso wie Gruppen, Zugangsvoraussetzungen für Foren, Wikis, Aufgaben etc. sein, so dass Foren kleiner und damit die Diskussionen übersichtlicher und intensiver gestaltet werden können; auch eine Fokussierung auf bestimmte Themenaspekte je nach Gruppierung ist so möglich. Nutzen Sie hierfür die Funktionalität "Voraussetzungen".


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Gruppierungen?

    Weitere Informationen zu Gruppierungen auf moodle.org

    (Letzter Zugriff: 10.11.2020)


    WIE LEGE ICH EINE GRUPPierung AN?


    Klicken Sie im jeweiligen Kursraum im Seitenmenü auf "Teilnehmer/innen". Danach wählen Sie "Einstellungen" (Zahnradsymbol ) -> "Gruppen". Es öffnet sich eine Seite mit drei Tabs. Beim öffnen der Seite sind Sie im Tab "Gruppen", wo Sie normale Gruppen anlegen. Wählen Sie hier den Tab "Gruppierungen" aus.



    Klicken Sie auf "Gruppierung anlegen" und geben Sie einen Namen und eine Beschreibung für die Gruppierung ein. Optional kann eine ID vergeben werden, diese wird aber nur zum Abgleich mit externen Systemen gebraucht und an keinen anderen Orten angezeigt.

    Die Gruppierung wird nun auf der Seite angezeigt.



    In der Spalte "Bearbeiten" können Sie mit einem Klick auf das Zahnrad-Symbol den Namen und die Beschreibung der Gruppierung noch einmal verändern. Mit dem Mülleimer-Symbol können Sie die Gruppierung löschen. Ein Klick auf das Personen-Symbol ganz rechts, führt zu einer neuen Seite, auf der Sie die Gruppen einer Gruppierung zuordnen können.



    Die vorhandenen Gruppen werden im rechten Kasten angezeigt. Wählen Sie die Gruppe aus, die zur Gruppierung gehören soll und klicken Sie in der Mitte auf "Hinzufügen". Wiederholen Sie diesen Vorgang für alle Gruppen, die zur Gruppierung gehören sollen. Mit "Löschen" können Sie die Gruppe wieder aus der Gruppierung entfernen.


    4.5. "Anwesenheit" - Anwesenheit über EMIL dokumentieren

    In diesem Kapitel finden Sie in weiteren Abschnitten:

    • Wie richte ich die Aktivität "Anwesenheit" in meinem Kursraum ein?
    • Wie bereite ich meine Veranstaltungen zur Erfassung der Anwesenheit vor?
    • Wie trage ich die Anwesenheit der Teilnehmenden ein?
    • Wie kann ich mir einen Bericht anzeigen lassen oder herunterladen?

    Allgemeines

    Prüfungsordnungen oder Verwaltungsvorgaben können es nötig machen, dass Sie die Teilnehmenden bzw. Studierenden Ihres Kursraums in Form von Teilnahmelisten erfassen. Bei der Dokumentation der Teilnahme kann Ihnen EMIL helfen.

    Als Alternative zur hier dargestellten Aktivität "Anwesenheit" können Sie sich ebenfalls über den Seitenleistenmenüpunkt "Teilnehmer/innen" eine Teilnehmendenliste generieren lassen, herunterladen, ausdrucken und händisch abhaken.


    Wie richte ich die Aktivität "Anwesenheit" in meinem Kursraum ein?

    Wenn Sie für eine Lehrveranstaltung bereits einen EMIL-Kursraum angelegt haben, können Sie über die Aktivität „Anwesenheit“ die Anwesenheit der Studierenden bzw. Teilnehmenden dokumentieren. Nachfolgend finden Sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für diese Aktivität.

    Wie bei jeder Aktivität, die Sie in Ihren EMIL-Kursräumen anlegen möchten, aktivieren Sie zunächst die Bearbeitung durch Klick auf den grünen Stift in der Menüleiste ganz links oben.

    Anschließend wählen Sie in dem Abschnitt, in dem Sie die Aktivität hinzufügen möchten, die Option „Material oder Aktivität anlegen“ und gelangen damit in die Auswahl aller in EMIL vorhandenen Aktivitäten oder Materialien. 


    Dort wählen Sie die Aktivität „Anwesenheit“.

    In dem Menü, das sich nun öffnet, können Sie einen kurzen Beschreibungstext eingeben.
    Wichtig ist, dass Sie im unteren Bereich bei „Weitere Einstellungen“ die Verfügbarkeit „Auf Kursseite anzeigen“ wählen.

    Bestätigen Sie anschliessend die Einstellungen mit „Speichern“ unten auf der Seite.

    Wie bereite ich meine Veranstaltungen zur Erfassung der Anwesenheit vor?


    Im Kursraum wird nun die Aktivität beispielsweise so dargestellt:


    Wenn Sie auf „Anwesenheit“ klicken (oder ggf. die Alternativbezeichnung, den Sie oben unter "Name" vergeben können), gelangen Sie zu den weiteren erforderlichen Einstellungen.

    Über „Lerneinheit hinzufügen“ können Sie die Daten der geplanten Präsenzveranstaltungen anlegen. Bei wiederkehrenden Terminen müssen Sie die einzelnen Daten nicht eingeben, sondern können ein Wiederholungs-Intervall angeben.

    Wichtig: Entscheiden Sie unten noch, ob die Studierenden bzw. Teilnehmenden sich selber eintragen können oder ob Sie dies zu Beginn der Lehrveranstaltung machen möchten, indem Sie die Namen einzeln durchgehen.

    Bestätigen Sie die Einstellungen mit „Hinzufügen“.

    Das System zeigt Ihnen nun die angelegten Termine an. Einzelne Termine, die doch nicht in Präsenz stattfinden, können Sie über das Mülleimer-Symbol jederzeit auch nachträglich wieder löschen. Weitere Termine können Sie problemlos hinzufügen. Außerdem können Sie auch bei jedem einzelnen Termin über das Zahnrad-Icon wieder in die Einstellungen gelangen und diese bei Bedarf verändern.

    Wie trage ich die Anwesenheit der Teilnehmenden ein?


    Wenn Sie in einer Präsenzveranstaltung die Anwesenheit selber erfassen wollen, klicken Sie bei dem entsprechenden Termin auf das blaue Dreieck.


    Sie gelangen zu der Liste aller Studierenden bzw. Teilnehmenden, die in diesem EMIL-Kursraum eingetragen sind:


    Für jede Person können Sie nun wählen zwischen 

    P - Present
    L - Late
    E - Excused
    A - Absent

    Die Angaben werden über „Anwesenheit speichern“ gesichert.

    Wie kann ich mir einen Bericht anzeigen lassen oder herunterladen?


    Wenn Sie als Lehrende*r im Kursraum auf die "Anwesenheit" klicken, haben Sie folgende Optionen:


    • Über "Bericht" erhalten Sie bei Bedarf eine Übersicht über die Teilnahme der Studierenden.
    • Über "Export" können Sie sich eine Teilnahmeliste z.B. als Excel-Datei herunter laden. Sie sich dafür alle oder ausgewählte Teilnahmende, Veranstaltungen in einem bestimmten Zeitraum und Zusatzangaben anzeigen lassen.
    • Wenn Sie andere Status-Angaben benötigen, können Sie diese über „Status-Katalog“ anpassen.
    • Über „Temporäre Teilnehmer/in hinzufügen“ können Sie bei Bedarf weitere Personen erfassen, die an Ihrer Präsenzveranstaltung teilgenommen haben, aber nicht in den EMIL-Kursrraum eingetragen sind. Hier erfassen Sie neben dem vollständigen Namen auch eine E-Mail-Adresse.
    • Nach Erfassung der Anwesenheit finden Sie in der Terminliste Ihrer Lehrveranstaltungen einen neuen grünen Pfeil. Mit Klick auf diesen können Sie jederzeit Angaben ergänzen, umbenennen oder ändern.

    5. Rollen und Rechte - Wer darf was im Kursraum?

    Alle EMIL-Nutzenden haben, abhängig vom Kursraum, in dem sie sich gerade befinden, unterschiedliche Rechte, die von der jeweiligen Rolle im Kursraum abhängen. Die vier am häufigsten zugewiesenen Rollen sind "Lecturer", "Lecturer_2", "Student" und "Tutor". Die Rechte dieser Rollen sind im EMIL-System festgelegt, können jedoch von Lehrenden für "student" und "tutor" in einem gewissen Rahmen verändert werden.

    In diesem Kapitel finden Sie in weiteren Abschnitten:

    • Kurzzeitiger Rollenwechsel zum Testen des Kursraums

    • Rollen in der "Teilnehmer/innen"-Liste verändern, neu zuweisen oder entziehen:
      Hiermit können Sie sich selbst z.B. zusätzlich als "student" eintragen, um studentische Einreichfunktionen zu testen.
    • Rollen- und Rechtevergabe als didaktisches Instrument
    • "Rollen zuweisen": Studierenden für einzelne Aktivitäten die Rolle von "tutor" oder "lecturer" zuweisen:
      Hiermit können Sie bestimmten Studierenden für einzelne Aufgaben die selben Rechte, wie Sie selbst als Lecturer haben, zuweisen.

    • "Rechte ändern": In einzelnen Aktivitäten bestimmte Aktionen für Studierende verbieten oder erlauben:
      Hiermit können Sie für bestimmte Aktivitäten pauschal bestimmte, üblicherweise erlaubte Aktionen z.B. für Studierende verbieten oder erlauben.



    Die vier häufigsten, voreingestellten Rollen in EMIL

    Sie können sich die vier Rollen als sehr umfangreiche Sammlungen an Rechten und Verboten vorstellen, die bis in einzelne Aktionen hinein regeln, was im Kursraum, in Aktivitäten und Materialien möglich ist und angezeigt wird.


    • Rolle "lecturer"
      Wenn Sie als Lehrende*r/Kursverantwortlich*r einen Kursraum beantragen, werden Sie dort mit der Rolle "lecturer" eingetragen. Sie können damit den Kursraum gestalten, verwalten, Kursteilnehmende einladen und bewerten sowie die Rollen "lecturer", "lecturer_2", "tutor" und "student" vergeben.
      Sie stehen damit weiterhin in der Studierendenansicht unter "Dieser Kurs" () als Kursverantwortliche*r mit Ihren Kontaktdaten.
      Sie haben weiterhin die Möglichkeit, in gewissem Umfang Rollen und Rechte einzelner Kursteilnehmenden im Kursraum oder die Rechte von Kursteilnehmenden für die Bearbeitung von einzelnen Aktivitäten zu konfigurieren.
    • Rolle "lecturer_2"
      Dies sind Mitlehrende, die Sie in Ihrer Rolle als "lecturer" im Kurs eintragen oder denen sie die Rolle nachträglich zuweisen können (s.u.). Die Mitlehrenden haben dann die selben Gestaltungs- und Bewertungsrechte wie Sie, werden aber nicht mit als Kursverantwortliche genannt und können selbst nur die Rolle "tutor" oder "student" vergeben, aber z.B. keine weiteren "lecturer_2" oder "lecturer" ernennen.

    • Rolle "student"
      Wenn sich Studierende in Ihren Kursraum einschreiben, dann haben diese die Rolle "student". Dort fehlt dann die Bearbeitungs-Ansicht, die "Voraussetzungen" bestimmen den Zugang zu Elementen und einige der Elemente sind nur individuell sichtbar (z.B. der Aktivitäts-Fortschrittbalken) und bearbeitbar (z.B. die Abhak-Kästchen an den Elementen).

    • Rolle "tutor"
      Wenn Sie Tutor*innen unter Ihren Studierenden haben, dann können Sie diesen die Rolle "tutor" geben; damit haben die Tutor*innen (fast) die selben Gestaltungs- und Bewertungsrechte wie Sie als "lecturer" und sind nicht an "Voraussetzungen" gebunden. "tutors" sind aber eingeschränkt bei der Verwaltung des Kursraums oder der Vergabe von Rollen.


    Kurzzeitiger Rollenwechsel zum Testen des Kursraums


    Personen mit der Rolle "lecturer", "lecturer_2" oder "tutor" können sich die Möglichkeiten anderer Rollen anschauen, indem Sie Ihre Rolle zeitweilig rechts oben im Kopfzeilenmenü wechseln. Ein Klick rechtsoben auf den Namen ermöglicht dies über die Option "Rolle wechseln":



    Rollen in der "Teilnehmer/innen"-Liste verändern, neu zuweisen oder entziehen


    Die Tabelle der Kursteilnehmenden, in der Sie ebenfalls aufgeführt sind, erreichen Sie über das linke Seitenmenü -> "Teilnehmer/innen". Sie können dort die Rollen von Kursteilnehmenden verändern, diesen weitere Rollen zuweisen oder wieder entziehen. Vergessen Sie nicht, die Änderung mit dem Diskettensymbol () abzuspeichern.

    Dies kann z.B. nützlich sein, wenn sich Lehrende selbst zusätzlich die Rolle "student" zum Testen einer Aktivität zuweisen, so dass z.B. abgegebene "Aufgaben" dauerhaft abgespeichert werden können, was sonst nur Studierenden möglich wäre.

    Achtung: Löschen Sie nicht Ihre eigene Rolle als "Lecturer" in Ihrem Kursraum!
    Falls dies doch einmal passieren sollte, wenden Sie sich bitte an Ihre EMIL-Ansprechpersonen.



    Rollen- und Rechtevergabe als didaktisches Instrument


    Sie als Lehrende können in Ihrem eigenen Kursraum Kursteilnehmenden unterschiedliche Rollen zuteilen und damit mehr Rechte geben. Da die Zuweisung - oder der Entzug - von Rechten auch für einzelne Aktivitäten und Materialien und sogar für einzelne Aktionen möglich ist, ist die Rechteverwaltung auch ein gutes Instrument, um z.B. kollaboratives (=gleichberechtigtes) Arbeiten zu ermöglichen.

    Einige Beispiele:

    • In einem Glossar sollen alle Studierende kollaborativ alle Einträge redigieren können. Voreingestellt ist hier das Autor*innen-Prinzip, so dass ggf. eine Benotung über eine eindeutig zuweisbare Leistung erleichtert wird. Sie können über "Rechte ändern" allen "students" das Bearbeiten aller Einträge erlauben.


    • In einem Forum sollen ausgewählte Studierende als Moderator*innen fungieren und das Recht haben, Beiträge ggf. zu löschen. Die Rolle "tutor" würde sich hier ebenfalls anbieten, damit würden die Studierenden aber für den gesamten Kursraum, nicht nur für das Forum, die Rechte zur Redaktion erhalten. Sie können über "Rollen zuweisen" bestimmten Studierenden nur für dieses Forum die Rolle von "tutor" zuweisen.


    • Ein Material "Verzeichnis" soll allen Kursteilnehmenden als gemeinsame Dateiablage dienen. Üblicherweise können nur "lecturer" und "tutor" das Verzeichnis befüllen. Sie können über "Rechte ändern" allen "students" die selben Rechte geben.


    • Sie möchten ein geschlossenes Glossar anlegen, bei dem die Möglichkeit einer Einreichung von Beiträgen durch "student" ausgeschlossen und das Eingabefeld entfernt wird. Voreingestellt ist hier für alle Rollen die ständige Möglichkeit, eigene Beiträge einzureichen. Sie können nur für das Glossar diese Rechte für "students" entziehen


    "Rollen zuweisen": Studierenden für einzelne Aktivitäten die Rolle von "tutor" oder "Lecturer" zuweisen.


    Jede Aktivität hat im Bearbeitunsgmodus des Kursraums rechts im "Bearbeiten"-Menü () die Möglicheit, speziell für diese Aktivität einer oder mehreren bestimmten Person/en eine andere Rolle und damit auch andere Editier- und Verwaltungsrechte zuzuweisen.
    Dies geschieht über den Menüpunkt "Rollen zuweisen" () bzw. "lokale Rollen zuweisen".

    Wählen Sie hier zuerst aus, welche Rolle Sie zuordnen möchten; im folgenden Menü wählen Sie dann die Person oder Personen aus, die diese Rolle exklusiv für diese Aktivität erhalten sollen.


    Dies kann nützlich sein, wenn Sie z.B. Ihren Studierenden eigenverantwortlich die Führung eines Glossars und Freigabe von Einträgen überlassen möchten; oder wenn bestimmte Studierende Ihres Kurses die Verantwortung für die Einreichung von Arbeiten über eine "Aufgabe", die Pflege eines Wiki oder das Hochladen von Protokollen in ein Verzeichnis übernehmen sollen. Hierfür reicht üblicherweise die Rolle "Tutor" aus.


    "Rechte ändern": In einzelnen Aktivitäten bestimmte Aktionen verbieten oder erlauben.

    Manchmal kann es notwendig sein, bestimmte, üblicherweise erlaubte Aktionen in einer Aktivität zu verbieten: Z.B. in einem Forum mit vier vorgegebenen Themenbereichen sollen Kursteilnehmende kein fünftes Thema eröffnen können; oder in einem FAQ-Glossar sollen lediglich Lehrende die Fragen und Antworten eintragen können.
    Andererseits soll etwas, das üblicherweise nicht möglich ist, aus z.B. didaktischen oder lehrorganisatorischen Gründen erlaubt werden: Z.B. dass im Glossar nicht nur der eigene Glossarbeitrag bearbeitet werden kann oder dass in ein Verzeichnis alle Studierende Dateien hochladen, editieren und löschen können.

    Interaktive Aktivitäten wie z.B. Wiki, Aufgabe, Forum, Glossar, Verzeichnis etc. haben, nachdem sie aufgerufen worden sind, rechts oben ein blaues Zahnrad . Klicken Sie dort auf die Option "Rechte ändern". Dort können Sie unter "Erweiterte Rollenänderung" einer einstellbaren Rolle bestimmte Aktionen über "verbieten" untersagen oder über "erlauben" explizit erlauben.

    Achtung: Seien Sie mit einer Erlaubnis vorsichtig, wenn ein Warnsymbol an der Option steht!

    6. "Bearbeiten"-Modus - Meinem Kursraum Inhalte hinzufügen


    Ihr Kursraum besteht aus blau betitelten Themenabschnitten, die wiederum Materialien und Aktivitäten beinhalten können.
    Dies ist das grundlegende Prinzip, über das EMIL Inhalte gliedert und bereitstellt.

    In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihrem Kursraum inhaltlich über Themenabschnitte gliedern, diesen Inhalte hinzufügen und diese arrangieren können.


    Bearbeiten-Modus einschalten

    Um Inhalte hinzuzufügen oder verändern zu können, müssen Sie in den Bearbeiten-Modus wechseln.
    Diese Option haben Sie ausschließlich in Kursräumen, in denen Sie die Rechte als "lecturer" haben.

    Im Kopfleistenmenü finden Sie links zwei zusätzliche Knöpfe, der rechte, grüne ist der Knopf, der den Bearbeitungsmodus einschaltet und als roter Knopf wieder auschaltet.


    Nach dem Anklicken des grünen Buttons befindet sich der Kurs im Editierungsmodus.
    In diesem Modus können Sie Elemente über Verschiebekreuze umpositionieren und können Menüsanwählen, mit denen Sie z.B. über "Einstellungen" die Elemente mit Inhalten füllen und in Ihren Funktionen Ihren Wünschen anpassen können.


    Bei Klick auf den roten Button wechselt der Kurs wieder vom Editier- in den Benutzungsmodus.

    Verschiebekreuze sind nun sichtbar und jedes Element und jeder Text lässt sich bearbeiten. Ganz am Ende des Themenabschnitts können Sie mit dem Button "Material oder Aktivität anlegen" neue Elemente hinzufügen:


    6.1. Themenabschnitte hinzufügen und bearbeiten


    Wenn Sie einen neuen Kursraum erhalten, ist dieser mit vier Themenabschnitten ausgestattet, weiß auf blau betitelt als "Thema 1"  bis "Thema 4". Themenabschnitte sind thematische Kapitel und gleichzeitig layouttechnisch kleine, verschiebbare Container für Ihre Lehrinhalte und Aktivitäten.

    Ein einzelnes, leeres Thema sieht so aus:

                                                                                             

    Im Bearbeiten-Modus können Sie Folgendes mit den Themenabschnitten tun:

    • Titel umbenennen: Sie können den Abschnitt über das Stiftsymbol umbenennen; schließen Sie mit einem RETURN ab. Die Titel erscheinen links im Seitenmenü und erleichtern die Navigation im Kursraum.
    • Reihenfolge verändern: Sie können die Themenabschnitte über das Verschiebekreuznach oben oder unten verschieben. bei einem Klick auf das Verschiebekreuz können Sie die gewünschte neue Position auch in einem Menü auswählen.
    • Abschnitte löschen: Sie können über das "Bearbeiten"-Menü rechts im Abschnitt den Abschnitt löschen.
    • Abschnitt vor Ihren Kursteilnehmenden verbergen: Wenn Ihre Studierenden einen Abschnitt (noch) nicht sehen sollen, dann können Sie diesen über das "Bearbeiten"-Menü rechts im Abschnitt verbergen.
    • Themenabschnitte hinzufügen: Dies können Sie ganz unten, unter dem letzten Themenabschnitt, über "+ Themen hinzufügen" tun.

    • Dem Themenabschnitt Inhalte hinzufügen: Sie können über "+ Material oder Aktivität anlegen" dem Themenabschnitt Inhalte wie Materialien und Aktivitäten hinzufügen.
      Wie dies geht behandeln wir im nächsten Kapitel.
    Schalten Sie den Bearbeiten-Modus danach wieder aus, um in die Normalansicht Ihres Kurses zu gelangen.

    Es gibt unterschiedliche Formatierungsoptionen für die Themenabschnitte.
    Wir haben Ihnen hier die Standard-Einstellung vorgestellt. Falls Sie eine andere Formatierung als eine thematische wünschen, z.B. nach Semesterwochen, dann schauen Sie bitte in das Kapitel "Kursmanagement" unter "Kursformat".

    6.2. Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen


    In den Materialen und Aktivitäten befinden sich die eigentlichen Inhalte Ihres Kursraums. Sie können diese aus einer Vielzahl vorgefertigter Elemente auswählen und mit Inhalten wie  z.B. Texten, Videos oder PDF-Dateien füllen; oder damit bestimmte Aktivitäten wie zu lösende Aufgaben oder Diskussionsforen erstellen.

    Wie fügen Sie so ein Element einem Themenabschnitt hinzu?
    Im "Bearbeiten"-Modus sehen Sie in den einzelnen Themenabschnitte rechts unten den Button "+Material oder Aktivität anlegen":



    Wenn Sie darauf klicken, gelangen Sie in ein Menü mit hinzufügbaren Materialien und Aktivitäten.

    • Materialien sind vorwiegend statische Inhalte wie Texte, Medien, Links, Dateien.
    • Aktivitäten sind vorwiegend durch Ihre Studierende einzeln oder kollaborativ bearbeitbare Inhalte wie Aufgaben, Foren, Wikis oder Tests.

    Das Menü sieht wie folgt aus (Stand vom 11.04.2021):

    Über die voreingestellten Reiter "Alle", "Aktivitäten" und "Arbeitsmaterial" können Sie die Ansicht filtern.
    Eine Übersicht über die Verwendungsmöglichkeiten finden Sie hier.

    • Wenn Sie bestimmte Elemente immer wieder verwenden, können Sie diese über das kleine Sternchensymbol favorisieren und erhalten einen weiteren Reiter für Ihre Favoriten.
    • Das "i"-Symbol führt zu einer kurzen Beschreibung des Elements und einem Link zur umfangreichen Moodle-Dokumentation.

    Klicken Sie auf ein Element, um es Ihrem Kursraum hinzuzufügen, Sie gelangen dann in die entsprechende Einstellungen des jeweiligen Elements. Die elementspezifischen Einstellungsoptionen werden in den folgenden Kapiteln genauer erläutert.

    Vergessen Sie bitte nicht, ganz am Ende der Einstellungen auf "Änderungen Speichern" zu klicken!


    Nach dem Abspeichern der Einstellungen erscheint das entsprechende Element im jeweiligen Themenabschnitt.

    Ein Material oder eine Aktivität später nachbearbeiten, verbergen, duplizieren oder verschieben


    Jedes angelegte Element hat rechts in seiner Zeile eine blaue Aufschrift "Bearbeiten".


    Über diesen Button "Bearbeiten" gelangen Sie in ein Untermenü, wo Sie u.a. Folgendes mit dem Element tun können:

    • Einstellungen: Hier gelangen Sie (wieder) in die Einstellungen des Elements und können bei Texten z.B. die eigentlichen Texte oder Beschreibungen eingeben etc.
    • Nach rechts / links schieben: Hiermit rücken Sie für ein übersichtlicheres Layout den Titel des Elements in der Zeile nach rechts oder links.
    • Verbergen: Hiermit verbergen Sie das Element vor Ihren Kursteilnehmenden.
    • Duplizieren: Hiermit erzeugen Sie eine Kopie des Elements; bei Aktivitäten sind diese Elemente "unbenutze" Kopien, d.h. z.B. bearbeitete Aufgaben erzeugen eine unbearbeitete Kopie.
    • Löschen: Hiermit löschen Sie das Element.
    Den Namen des Elements (die "Überschrift" in den Einstellungen) können Sie bequem über ein Klick auf das Stiftsymbol und anschließendes RETURN editieren.

    Die Reihenfolge der Elemente können Sie über die Verschiebekreuze ändern - greifen Sie das Verschiebekreuz mit der Maus und ziehen Sie es an die gewünschte Position.
    Bei einem Klick auf das Verschiebekreuz wird Ihnen eine Auswahl an möglichen neuen Positionen angegeben.

    6.3. Hinweise zur übersichtlichen Gestaltung Ihres Kursraums


    Sie können Ihren Kursraum über eine sinnvolle Gliederung und Gruppierung, die Verwendung von Einrückungen und Leerzeilen sowie die Verwendung von konistent formatierten Überschriften und Bildern übersichtlicher und thematisch nachvollziehbar gestalten.


    Beispiel für einen formatierten Themenabschnitt


    • Eine thematisch passende Grafik in einem Textfeld leitet den Themenabschnitt visuell ein.
    • Die Textfelder und die Materialien wurden der Gliederung entsprechend eingerückt und über 'leere' Textfelder (Textfelder mit einem einzelnen Leerzeichen darin) visuell voneinander getrennt.
    • Überschriften werden in konsistenter Größe verwendet und leiten Themenunterabschnitte ein.
    • Kleine Grafiken zur Kennzeichnung von Funktionen stehen Zeilen mit Überschriften voran.
    • Die Checkboxen (individuelle Einstellung über "Aktivitätsabschluß") wurden nur für bestimmte Elemente aktiviert und verweisen jetzt auf relevante, 'abhakbare' Inhaltselemente:


    Formatierter Themenabschnitt: Klicken Sie auf das Bild für einen Screenshot mit Erklärungen.




    Weitere Tipps zur Gestaltung

    Übernehmen Sie selbsterstellte kleine Grafiken aus Ihrem Präsentationsprogramm
    In z.B. Powerpoint (Windows) oder Keynote (Mac OS) können Sie Symbole oder selbst erstellte Grafiken über einen zugeschnittenen Screenshot (s.u.) erstellen und dann direkt per Drag-and-Drop in Ihr Texteditor-Fenster an die Stelle des Cursors dort ziehen.
    • Screenshot mit selbst gewählten Bereich unter Windows
      Drücken Sie [Win]+[Umschalt]+[S]. Dabei wird der Bildschirm weiß überlagert, und der Cursor wird zum Fadenkreuz. Sie können dann den gewünschten Screenshot-Bereich mit gedrückter Maustaste aufziehen. Beim Loslassen wird das Bild erstellt.
    • Screenshot mit selbst gewählten Bereich unter MacOS
      Drücken Sie [CMD]+[SHIFT]+[4]
      . Aus Ihrem Cursor wird jetzt ein Fadenkreuz, mit dem Sie bei gedrückter Maustaste den Bereich für eijen zugeschnittenen Screenshot aufziehen können. Beim Loslassen wird das Bild erstellt.




    6.4. Kursrauminhalte nach Schlagworten durchsuchen

    Wenn sich Ihr Kursraum im Laufe der Veranstaltung mit Texten und Textbeiträgen gefüllt hat, ist es praktisch, wenn Lehrende und Studierende gezielt nach Einträgen per Schlagwortsuche danach suchen können. Die "Globale Suche" - das ist das Lupensymbol in der Kopfleiste () - ermöglicht dies.
    Die Ergebnisse werden mit einem kurzen Textkontext ausgegeben.

    Sie können so einen Kursraum (oder eine Anzahl bestimmter Kursräume) gezielt nach Schlagworten in bestimmten Materialarten wie Wikis, Foren, Textfeldern etc. durchsuchen.

    Achtung: Die Suche liefert nur für in EMIL dargestellten Standardtext Ergebnisse, hochgeladene PDF-, MS Word- oder Text-Dateien werden leider nicht mit durchsucht!



    Klicken Sie auf das Bild um eine leicht vergößerte Darstellung im selben Browserfenster zu öffnen.

    6.5. "Voraussetzungen" - Inhalte an Bedingungen knüpfen

    "Voraussetzungen" ist eine Option in den "Einstellungen" aller Materialien, Aktivitäten und Themenabschnitten.
    Über die dort festlegbaren Bedingungen wie z.B. Gruppenzugehörigkeit, Abschluss einer vorherigen Aufgabe oder ein Datum können Sie bestimmen, unter welchen Bedingungen Materialien, Aktivitäten oder ganze Themenabaschnitte für einzelne, mehrere oder alle Studierende zugänglich werden. 

    "Voraussetzungen" eignen sich sehr gut für die Strukturierung Ihrer Kursrauminhalte:

    • Freigabe für bestimmte Studierende: Studierende der Gruppe A, B, C sehen nur jeweils die für sie bestimmten Kursraumelemente. Über die Profildaten, z.B. über die eMail-Adresse, lassen sich Materialien auch für einzelne Studierende freigeben.

    • Schrittweise Freigabe von Materialien und Aufgaben: Ihre Studierenden erhalten erst nach Abschluß von Kursraumelement A oder ab einem bestimmten Datum Zugang zum Kursraumelement B usw. Es können so sequenzielle Lernpfade aufgebaut werden.

    • Verzweigende Freigabe von Materialien und Aufgaben: Nur wenn in Kursraumelement A eine bestimmte Bedingung erfüllt wurde (z.B. ein erfolgreicher Abschluß einer Rechenaufgabe), dann wird Kursraumelement B freigegeben, ansonsten Kursraumelement C (z.B. mit einer Musterlösung oder einer Zusatzaufgabe).

    • Mehrere logisch verknüpfte Bedingungen zur Freigabe von Materialien, z.B. Material das nur a) in einem bestimmten Zeitraum b) einer bestimmten Gruppe und c) nach Abschluß einer bestimmten Aufgabe freigegeben wird; z.B. für Online-Prüfungsaufgaben.


    Wenn Sie mehrere Lektionen aus Text mit ggf. eingebetteten Bildern und/oder Videos schrittweise oder verzweigend freigeben wollen, bietet sich als Alternative ggf. die Aktivität "Lektion" an.


    Wie kann ich "Voraussetzungen" in meiner Lehre einsetzen?

    Wir stellen Ihnen hier ein paar Beispiele für die Verwendung von Voraussetzungen vor.

    Unterschiedliche Prüfungsaufgaben bei digital unterstützen Prüfungen

    "Ich habe für eine Online-Prüfung in EMIL fünf verschiedene Prüfungsaufgaben vorbereitet, die jeweils nur den jeweiligen, vorher zufällig ausgewählten Gruppen zugänglich sein sollen."

    Über Voraussetzungen lassen sich über bestimmte Bedingungen (z.B. Gruppenzugehörigkeit, Zustimmung zur Eigenständigkeitserklärung, Zeitpunkt des Prüfungsbeginns) die Sichtbarkeit der Aufgabe im Kursraum einstellen. Falls die Aufgabe "Verborgen" ist (durchgestrichenes Augensymbol durch Klick), sehen die Studierenden nicht, dass an dieser Stelle im Kursraum eine Aufgabe vorhanden ist. Dies erleichter auch die Orientierung der Studierenden im Kursraum: Jede Gruppe sieht nur die Aufgabe, die für sie bestimmt ist.


    Beispiel für eine dreifache Voraussetzung für die Sichtbarkeit bzw. Unsichtbarkeit einer Prüfungsaufgabe: Die drei Voraussetzungen "Eigenständigkeitserklärung", "Gruppenzugehörigkeit" und "Prüfungsbeginn" müssen im TI-Prüfungs-Template von Prof. Dr. Adamski erfüllt sein, um die jeweilige Prüfungsaufgabe sehen und bearbeiten zu können.


    Zeitliche Staffelung der Freigabe von Themenabschnitten

    "Ich habe meine Veranstaltung in sechs große, aufeinander aufbauende Themenblöcke - einen pro Kursraum-Themenabschnitt - aufgeteilt. Um den Fokus auf dem aktuellen Thema zu halten, sollen die Inhalte der noch anstehenden Themenblöcke zwar von den Überschriften sichtbar aber noch nicht lesbar oder bearbeitbar sein."

    Wählen Sie im jeweiligen Themenabschnitt (blauer Balken) rechts unter "Bearbeiten" -> "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" ein entsprechendes Datum aus, ab wann der gesamte Themenabschnitt freigegeben werden soll. Achten Sie darauf dass das Augensysmbol beim Menü "Aktivitätsabschluß" aktiviert ist, damit sind die voraussetzungsbeschränkten Elemente lediglich unbearbietbar und ausgegraut, sind aber auch vor dem jeweiligen Freigabedatum noch sichtbar.

    Musterlösungen und Zusatzaufgaben bereitstellen, wenn eine Aufgabe erfolgreich gelöst wurde

    "Ich möchte, dass meinen Studierenden nach erfolgreicher Abgabe einer Aufgabenlösung automatisiert Zugriff auf Musterlösungen und Zusatzaufgaben einer höheren Schwierigkeitsstufe erhalten."

    In den Einstellungen der "Aufgabe" können Sie unter Aktivitätsabschluss angeben, ab wann eine "Aufgabe" als "abgeschlossen", d.h. als gelöst definiert ist.
    Weitere Aktivitäten oder Materialien - auch weitere "Aufgaben" - lassen sich dann in deren jeweiligen Einstellungen über Voraussetzungen -> Voraussetzung hinzufügen: Aktivitätsabschluss -> "... muss abgeschlossen sein" mit dem Abschluss freischalten. So können einzelne Elemente gezielt freigegeben aber auch ganze Kaskaden von aufeinander folgenden "Aufgabe" und begleitenden Informationen aufgebaut werden.

    Achtung: Die Freischaltung als "Bestanden" muss durch Sie erfolgen. EMIL kann dies automatisiert nur, wenn die Bedingung lediglich die Abgabe einer Lösung ist. Als Alternative bietet sich hier die Aktivität "Test" an, bei der EMIL auf ein erfolgreiches Bestehen hin automatisiert bewerten ka

    Materialien gesondert nach Arbeitsgruppen/Prüfungsgruppen zur Verfügung stellen

    "Ich möchte, dass den einzelnen Arbeitsgruppen jeweils ein eigenes Verzeichnis mit Materialien und Hinweisen zugänglich ist, um die Zuordnung der jeweils relevanten Dateien für die Gruppen zu erleichtern."

    "Für eine Online-Prüfung möchte ich den zu prüfenden Studierenden aus Sicherheitsgründen vier leicht unterschiedliche Prüfungsmaterialien zur Verfügung stellen, so dass die Studierenden jeweils nur ihr eigenes Material zu Gesicht bekommen."

    Jedes Element in EMIL besitzt unter "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" die Möglichkeit, nur für eine bestimmte Gruppe freigegeben zu werden. Wenn Sie dort das graue Augensymbol deaktivieren (durchstreichen), dann sind die nicht freigegebenen Materialien nur für die jeweils zugeordnete Gruppe sichtbar, was ggf. die Orientierung im Kursraum vereinfacht. Die Gruppenzugehörigkeit kann dann weiterhin nicht durch Ausschluß ermittelt werden, was ggf. für eine Prüfungssituation Relevanz hat.

    Bei mehreren Mitlehrenden mehrere "Kursräume" im selben Kursraum anlegen

    "Ich betreue mit mehreren weiteren Lehrenden eine größere Veranstaltung. Ich und meine Kolleg*innen sollen weiterhin Zugriff auf gemeinsame Ressourcen im Kursraum haben, wir möchten aber, dass es voneinander unabhängige Foren zur Unterstützung der Studierenden sowie zusätzliche Materialien und Hinweise gibt, auf die nur die jeweils betreute Gruppe an Studierenden Zugriff hat. In gewisser Weise hätten wir gerne die Vorteile kleiner, eigenständiger Kursräume verbunden mit den Vorteilen eines gemeinsamen größeren Kursraums."

    Jeder Themenabschnitt kann über das rechts in der blauen Leiste anklickbare Menü "Bearbeiten" -> "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" mitsamt all seinen Inhalten nur einer bestimmten Gruppe zugänglich gemacht werden. So können einzelne Themenabschnitte schnell zu kompletten, kleinen 'Kursräumen' im Kursraum der Gesamtveranstaltung angelegt werden.


    Einstellungen von Voraussetzungen

    Um eine Voraussetzung einzustellen, gehen Sie auf die Option "Voraussetzungen" in den "Einstellungen" eines Materials oder einer Aktivität:



    Klicken Sie auf "Voraussetzung hinzufügen".
    Es öffnet sich eine Liste, in der sie aus verschiedenen Voraussetzungen auswählen können:



    In Folgenden erläutern wir alle Optionen.


    AUGENSYMBOL: KOMPLETTES VERBERGEN VON NICHT-FREIGEGEBENEN INHALTEN

    Das Augensymbol an einer Voraussetzung kann aktiviert oder inaktiviert sein, je nachdem, ob die zugangsbeschränkten Materialien für Ihre Studierenden ausgegraut aber sichtbar oder aber komplett verborgen sein sollen. Voreingestellt ist "aktiv", d.h. die Materialien bleiben ggf. ausgegraut zusammen mit der Nennung der Voraussetzung und der Beschreibung sichtbar, sind aber nicht anwählbar oder bearbeitbar.



    VORAUSSETZUNG: AKTIVITÄTSABSCHLUSS

    Bei dem Aktivitätsabschluss geben Sie an, ob ausgewählte Aktivitäten oder Materialen von den Kursteilnehmenden zu einem bestimmten Grad abgeschlossen sein müssen, bevor eine andere Aktivität oder ein anderes Material angezeigt wird.

    Was das "Abgeschlossen-Sein" bedeutet, muss bei Aktivitäten wie z.B. der Aufgabe, einer Abstimmung oder einem Text von Ihnen dort - nicht bei den Voraussetzungen - in deren Einstellungen unter "Aktivitätsabschluss" definiert werden.
    Bei einer Aufgabe z.B. ob eine Bewertung efolgt ist; bei einer Abstimmung ob eine Stimme abgegeben worden ist; bei einem Text, ob dieser aufgerufen - und hoffentlich gelesen - wurde.

    Aktivitätsabschluss Einstellungen


    Wählen Sie im Dropdown-Menü "Auswählen" eine bereits vorhandene Aktivität oder ein Arbeitsmaterial aus dem Kursraum aus.
    Im Dropdown-Menü daneben wählen Sie die genaue Einstellung aus, was die Studierenden damit gemacht haben müssen, um die Voraussetzung zu erfüllen.

    • muss abgeschlossen sein: die ausgewählte Aktivität oder das Arbeitsmaterial muss abgeschlossen sein, bevor die Aktivität oder das Material angezeigt wird.
    • darf nicht abgeschlossen sein: die ausgewählte Aktivität oder das Arbeitsmaterial darf noch nicht abgeschlossen sein.
    • muss abgeschlossen und bestanden sein: die ausgewählte Aktivität oder das Arbeitsmaterial muss abgeschlossen und bestanden worden sein.
    • muss abgeschlossen und gescheitert sein: die ausgewählte Aktivität oder das Arbeitsmaterial darf nicht bestanden worden sein.

    Sie können unbegrenzt viele Bedingungen für den Aktivitätsabschluss angeben.


    VORAUSSETZUNG: DATUM

    Mit dieser Einstellung können Sie ein Datum und eine Uhrzeit einstellen, ab dem die Aktivität oder das Arbeitsmaterial für die Kursteilnehmenden sichtbar und zugänglich ist.


    VORAUSSETZUNG: BEWERTUNG

    Mit dieser Einstellung wird der Zugriff auf die Aktivität oder ein Arbeitsmaterial durch die erreichte Bewertung gesteuert. Wählen Sie im Dropdown-Menü "Bewertung" eine Aktivität oder ein Arbeitsmaterial aus, für das eine Bewertung eingestellt ist. Nun können Sie das Kästchen bei größer/gleich oder kleiner als auswählen und eine Prozentzahl der erreichten Bewertung eingeben.

    Einstellung Bewertung


    VORAUSSETZUNG: GRUPPE

    Über diese Einstellung können Sie den Zugriff für Mitglieder einer Gruppe erlauben.
    Wählen Sie im Dropdown-Menü die jeweilige Gruppe aus. Die Gruppen müssen bereits vorher angelegt worden sein.
    Wie dies funktioniert, können Sie hier nachlesen.



    VORAUSSETZUNG: GRUPPIERUNG

    Mit dieser Einstellung können Sie den Zugriff für eine ausgewählte Gruppierung erlauben.
    Wählen Sie im Dropdown-Menü die jeweilige Gruppierung aus und alle Mitglieder der enthaltenen Gruppen bekommen Zugriff auf die Aktivität oder das Arbeitsmaterial.
    Wie Gruppierungen erstellt werden, können Sie hier nachlesen.


    VORAUSSETZUNG: NUTZERPROFIL

    Diese Einstellung ermöglicht es, nach bestimmten Informationen in den Nutzerprofilen zu filtern und darüber den Zugriff zu bestimmen.

    Einstellungen Nutzerprofil

    Im ersten Dropdown-Menü wählen Sie das Feld im Nutzerprofil aus.
    Dies könnte z. B. ein Name, Department, Semester oder Studiengang sein.
    Im nächsten Feld geben Sie die Bedingung an, also z. B. "ist gleich mit", "enthält" und "enthält nicht".
    Das letzte Feld ist ein Textfeld, in dass Sie die Bedingung eintragen, nach der in den Nutzerprofilen gefiltert wird, z.B. der Name des Studiengangs.


    ZUGRIFFSREGELN

    Diese Einstellung ermöglicht es, mehrere Voraussetzungen logisch zu verknüpfen; also z.B. "Nur wenn Voraussetzung A und B und C erfüllt sind".
    Durch "Voraussetzung hinzufügen" können diese Verknüpfungen zwischen mehreren Voraussetzungen erstellt werden.


    Wo finde ich weitere Informationen zu Voraussetzungen?

    6.6. Ihren Kursraum aus der Sicht Ihrer Studierenden betrachten und Funktionen testen


    Sie sehen Ihren Kursraum ganz anders und haben dort auch andere Möglichkeiten als Ihre Studierenden.
    Hier zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihren Kursraum aus der Sicht Ihrer Studierenden oder mit von Ihnen gestellten studentischen Testeingaben anschauen und testen können, bevor Sie ihn freigeben.


    Zeitweiliger Rollenwechsel von "lecturer" zu "student"

    Wenn Sie kurz testen möchten, was Ihren Studierenden im Raum angezeigt wird und was nicht - z.B. bei Prüfungsaufgaben oder zeitbefristeten Inhalten - dann können Sie kurz Ihre Rolle in Ihrem Kursraum wechseln.

    Klicken Sie dazu rechts oben im Kopfleistenmenü auf Ihren Namen.
    Im aufklappenden Menü wählen Sie dort ganz unten "Rolle wechseln" und danach "student" aus.



    Solange unter Ihrem Namen in der Kopfleiste die ausgewählte Rolle angezeigt wird, sehen und handhaben Sie den Raum so, wie es Ihre Kursteilnehmenden tun würden. Beachten Sie, dass diese Option an den jeweiligen Kursraum gebunden ist und nicht global eingestellt werden kann.
    Durch einen nochmaligen Klick auf Ihren Namen und "Zurück zur Ausgangsrolle" kehren Sie wieder in Ihre alte Rolle zurück.


    Dauerhafte Doppelrolle als "lecturer" und "student"

    Nicht alle Funktionen können in Gänze mit dem Rollenwechsel ausprobiert werden; z.B. erlaubt die Aktivität "Aufgabe" Ihnen nicht, Lösungsabgaben dauerhaft zu speichern und gleichzeitg als Lehrende*r zu bewerten.
    Sie können sich für solche Verwendungen auf Zeit eine Doppelrolle als "lecturer" und gleichzeitig "student" geben.

    In der Tabelle der Teilnehmer/innen, die Sie über das linke Seitenmenü aufrufen können, können Sie sich eine weitere Rolle als "student" geben. Speichern Sie danach die neue Rolle über das Disketten-Symbol .

    Achtung! Löschen Sie nicht Ihre Rolle als "Lecturer" in Ihrem Kursraum!






    7. Der Texteditor

    Mit dem Text-Editor können Sie Texte und Formeln eingeben und formatieren sowie Bilder, verlinkte Dokumente, Videos oder interaktive H5P-Inhalte einbetten.

    Der Text-Editor ist ein allgegenwärtiges Allround-Werkzeug in EMIL:

    • Er taucht überall dort auf, wo Sie oder Ihre Studierenden Text eingegeben können: In Beschreibungen von Aktivitäten und Arbeitsmaterialien, in Eingabefeldern bei Forumsbeiträgen, in Testfragen oder Aufgabenabgaben etc.
    • Der Texteditor kann an vielen dieser Stellen verwendet werden, um Bilder, Videos oder H5P-Inhalte darzustellen.
    • Formeln können über den Gleichungseditor in TeX- oder MathJax-Notation eingegeben werden.
    • Emoticons unterstützen die nonverbale Kommunikation, z.B. in Foren.
    • Sie können ebenfalls Dokumente und Dateien über den Texteditor hochladen und direkt in den Text als Link einfügen (s.u. im Unterkapitel unter "Verlinkungen").
    • Texte im Texteditor werden - wie Webseiten – "unsichtbar" in HTML formatiert. Sie können sich die Formatierung im Texteditor über die Taste [ </> ] anzeigen lassen. Wenn Sie Texte aus Textverarbeitungsprogrammen wie z.B. Word oder aus Webseiten heraus kopiert übernehmen, kann es leider passieren, dass versteckte Formatierungen mit übernommen werden und schwer bzw. nur in der HTML-Ansicht wieder zu entfernen sind.
    • Eine automatische Sicherung speichert Ihren eingebenen Text alle 60 Sekunden zwischen.

    Voreingestellt ist eine Zeile mit Bedienelementen, eine weitere Bedienelementzeile lässt sich mit der Ausklapptaste ein- und ausklappen.

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die Bedienelemente des Texteditors und deren Symbole der Reihe nach vor.



    Weitere Bedienelemente dazuschalten

    Sie können unter Kursmanagement -> Kurseinstellungen -> Filtereinstellungen weitere Bedienelemente und Anzeigemodi einstellen.


    Links zu weiteren Ressourcen zum Texteditor


    7.1. Texte, Sonderzeichen und Medien einfügen

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die Bedienelemente des Texteditors vor, mit denen Sie u.a. Texte und Sonderzeichen eingeben, formatieren, verlinken können.

    Voreingestellt ist eine Zeile mit Bedienelementen, eine weitere Bedienelementzeile lässt sich mit der Ausklapptaste ein- und ausklappen.



    Erste Zeile der Bedienelemente


    Ein- und Ausklappen der zweiten Zeile der Bedienelemente


    Formatierungen

    • Fünf verschiedene voreingestellte Schriftformate (Normal, Blocksatz, drei Überschriftformate)
    • Fettdruck ("Broad")
    • Kursiv ("Italic")
    TIPP: Falls die Formatierung "hängen" bleibt, versuchen Sie, 1.) den Text einmal abzuspeichern und dann wieder zu bearbieten; 2.) "Formatierungen entfernen"auf den Text anwenden (s.u.); oder 3.) die Auflistung herauszukopieren, alle Leerzeilen um die betreffende Position herum zu löschen und die Aufzählung wieder an ihren Platz zu kopieren.
    Alle Methoden können unsichtbare Formatierungszeichen entfernen.

    Aufzählungen/Listen

    • Bulletpoint-Liste
      TIPP: Mit der Rechtseinrückungstaste (s.u., zweite Zeile der Bedienelemente) können Sie Listenpunkte eine Ebene tiefer einrücken. Sie erhalten dann ein anderes Bulletpoint-Symbol.
      • Beispiel für zweite Einrückungsebene
        • Beispiel für dritte Einrückungsebene
    • Nummerierte Liste
    TIPP: Falls die Formatierung "hängen" bleibt, versuchen Sie, 1.) den Text einmal abzuspeichern und dann wieder zu bearbieten; 2.) "Formatierungen entfernen"auf den Text anwenden (s.u.); oder 3.) die Auflistung herauszukopieren, alle Leerzeilen um die betreffende Position herum zu löschen und die Aufzählung wieder an ihren Platz zu kopieren.
    Alle Methoden können unsichtbare Formatierungszeichen entfernen.

    Verlinkungen

    • Link setzen
      • Wenn Sie im Verlinkungsmenü "Repositories durchsuchen" auswählen, können Sie ein Dokument oder eine beliebige Datei in EMIL hochladen und im selben Schritt verlinken.
      • Sie können auch Bilder (z.B. Symbole) auswählen und verlinken.
    • Link löschen

    Medien einbetten:
    Emoticons, Bild, Video, Audioaufnahme, Videoaufnahme, Mediendateiverwaltung, H5P-Inhalte


    Zweite Zeile der Bedienelemente


    Sonderformatierungen

    • Unterstrichener Text
    • Durchgestrichener Text
    • Tiefergestellter Text
    • Hochgestellter Text

    Textausrichtung


    • Linksbündig
    • Zentriert
    • Rechtsbündig

    Texteinrückung

    • Linkseinrückung (bzw. Rechtseinrückung rückgängig machen)
    • Rechtseinrückung
    TIPP: Falls die Formatierung "hängen" bleibt, versuchen Sie, die Einrückungen herauszukopieren, löschen Sie alle Leerzeilen um die betreffende Position herum (entfernt unsichtbare Formatierungszeichen) und kopieren Sie den Text wieder an seinen Platz.

    Formeln
    , Sonderzeichen und Tabellen einfügen sowie Formatierungen entfernen

    • Gleichungseditor
      Hiermit lassen sich mathematische Sonderzeichen und Formeln darstellen. In EMIL sind TeX und MathJax Notationsmöglichkeiten voreingestellt, d.h. Sie geben im Editor eine bestimmte Zeichenfolge umschlossen von speziellen Zeichen ein und erhalten in der späteren Ausgabe eine Formeldarstellung.
      Im Editor geben Sie z.B. ein um   \sum{a,b}  darzustellen.
    • Sonderzeichen einfügen (regionale Sonderzeichen wie z.B. Å, é, œ oder Symbole wie ©)
    • Tabelle einfügen
    • Formatierungen entfernen
      Hiermit lassen sich unsichtbare Steuerzeichen entfernen, die eine gewünschte Formatierung verhindern; dies kann z.B. nötig werden, wenn Sie Texte aus Word in das Textfeld kopieren.

    Rückgängig/Wiederherstellen

    Barrierefreiheit

    • Tests zur Barrierefreiheit - hier wird ein Bericht nach möglichen Fragestellungen betreffs des Textes erstellt:
      • Haben alle Bilder einen alternativen Text?
      • Entspricht der Kontrast zwischen Text- und Hintergrundfarbe den WCAG AA Richtlinien?
      • Sind lange Texte durch Überschriften strukturiert?
      • Haben alle Tabellen eine Legende?
      • Enthält eine Tabelle verbundene Zellen (Das erschwert die Navigation für Screen-Reader)?
      • Enthält die Tabelle Überschriften für Zeilen bzw. Spalten?
    • Hilfe für Screenreader
      Um automatisiert Texte in Sprache umwandeln zu können, stellt diese Funktion zusätzliche Informationen über den Inhalt einer Textbox bereit und listet u.a. alle enthaltenen Bilder und Links auf.

    HTML-Modus ein/aus

    EMIL speichert die Texte in HTML-Notation. Wenn Sie sich in HTML-Notation auskennen, können Sie in dieser Ansicht Formatierungen händisch eingeben, löschen oder verändern (z.B. eine praktische Trennlinie durch <HR> einsetzen).


    Weitere Bedienelemente dazuschalten

    Sie können unter Kursmanagement -> Kurseinstellungen -> Filtereinstellungen weitere Bedienelemente und Anzeigemodi einstellen.


    Links zu weiteren Ressourcen zum Texteditor

    7.2. Bilder, Videos und H5P einfügen

    Im Folgenden stellen wir Ihnen die Bedienelemente des Texteditors vor, mit denen Sie u.a. Schrift, Bild, Video, Audio und interaktive Inhalte einfügen können.


    Bilder, Grafiken und Icons erläutern und ergänzen schriftliche Inhalte. Der passende Einsatz verschiedener Medien - Schrift, Bild, Video, Audio und interaktive Inhalte - als Medienmix kann gerade bei Online-Materialien die Rezeption komplexer Sachverhalte erleichtern und Inhalte visuell ansprechender gestalten.

    Dabei müssen Sie nicht alle Medien selber herstellen. In der Online-Hilfe erfahren Sie unter "Urheberrecht", was Sie an bestehenden Materialen von Dritten urheberrechtlich erlaubt in Ihrer Lehre verwenden dürfen.
    Im Bilddialog (s.u., "Bild einfügen oder bearbieten") wird Ihnen unter "...Repositories durchsuchen" weiterhin angeboten, gemeinfreie Bilder auf Wikimedia Commons zur Einbettung in Ihren Text zu suchen.


    Medieneinbindungen über den Texteditor

    In der Werkzeugleiste des Texteditors gibt es eine Symbolgruppe, die es Ihnen ermöglicht, Bilder, Audios, Videos und H5P-Inhalte einzubetten:


    Über diese Werkzeuge können Sie:

    • Emoticons in Ihren Text darstellen
    • Bilder verlinken, hochladen, darstellen, skalieren und ausrichten
    • Videos verlinken oder hochladen
    • 2-minütige Audioaufnahmen durchführen und einbetten
    • 2-minütige Videoaufnahmen durchführen und einbetten
    • Mediendateien verwalten
    • H5P-Inhalte einbetten

    Im Folgenden erklären wir Ihnen die wichtigsten Funktionen.

    Bild einfügen oder bearbeiten


    Im sich öffnenden Dialogfenster "Bildeigenschaften" haben Sie folgene Optionen:


    "URL eingeben"
    Kopieren Sie hier ggf. die URL eines bereits im Netz befindlichen Bildes ein.

    "Repositories durchsuchen..."
    Dies öffnet das Dialogfenster "Dateiauswahl". Dort können Sie Folgendes auswählen:

    Durchsuchen
    Im Modus "Datei hochladen" wählen Sie hier eine Bilddatei auf Ihrem Computer zum Hochladen aus.

    Lizenz
    Stellen Sie sicher, dass hochgeladene Medien ordnungsgemäß lizensiert bzw. urheberrechtlich verfügbar sind
    .

    "Beschreibung für jemanden, der das Bild nicht sehen kann" / "Beschreibung nicht notwendig"
    Geben Sie hier ggf. eine Bildbeschreibung ein bzw. wählen Sie eine beschreibungsfreie Darstellung.

    Größe / Proportional
    Skalieren Sie Bilder (z.B. Screenshots) auf eine auch auf kleineren Monitoren gut darstellbare Größe (600 Pixel Breite z.B.) und klicken Sie auf "Proportional" zum anpassen der Seitenverhältnisse.

    TIPPS zur Skalierung:

    • Wenn Sie Bilder über den Texteditor kleiner skalieren, dann ist dies nur ein Layout-Effekt, die Datei selbst wird im Original nicht verändert. Das heisst, dass ein 5 MB großes Bild immer noch einen 5 MB Download bedeutet. Passen Sie die tatsächliche Bildgröße wenn möglich der gewünschten Bildgröße in EMIL an.
    • Wenn Sie notwendigerweise ein großes, detailreiches Bild einbinden möchten, es aber im Raum erst einmal nur als kleine Vorschau, als einen Thumbnail, darstellen wollen: Skalieren Sie das Bild über das Dialogfenster "Bildeigenschaften" klein und kopieren Sie dessen URL heraus. Verlinken Sie dann das Bild über den Texteditor -> Link anlegen mit der Option "in einem neuen Fenster öffnen" (s. Beispielbild "HAW Hamburg" unten)

    Ein paar Beispiele für Skalierungen:

    Link zum Originalbild (512 x 188 Pixel)

    300 Pixel breit, mittig ausgerichtet:

    150 Pixel breit:

    75 Pixel breit:  

    Ausrichtung
    Positionieren Sie Bilder relativ zum Text.

    • "Rechts" und "Links" lassen den Text um ihre fix am rechten oder linken Textfeldrand stehenden Bilder herumfliessen.
    • "Oben", "Unten" und "Mittig" bezeichnen die Höhe, in der die jeweilige Textzeile auf ein beliebig positioniertes Bild trifft. Ein eingefügtes Bild verhält sich in diesem Fall wie ein einzelner (meist sehr großer) Buchstabe.

    TIPPS zu Bildern:

      • Sie können auch bereits eingefügte Bilder noch nachträglich bearbeiten, skalieren oder ausrichten, in dem Sie diese im Editor auswählen und auf das Editiersymbol klicken.
      • Sie können Bilder auch direkt per Drag-and-Drop aus einem Verzeichnis Ihres Computers in den Editor ziehen und dort über das Symbol bearbeiten.
      • Größere Bilder, Schemata, Statistiken, Konstruktionszeichnungen mit vielen Details etc. sollten  entweder als herunterladbare Datei hochgeladen werden (s. Link zum Kapitel "Datei") oder als anlickbares, verkleinertes Thumbnail-Bild in den Text eingebettet werden (s.o. Tipps zur Skalierung)

    Videodateien einfügen oder bearbeiten

    Im sich öffnenden Dialogfenster "Medien einfügen" haben Sie folgene Optionen:


    Link
    Hier können Sie ein externes Video über dessen URL in Ihren Text einbetten.
    Im Editiermodus wird die URL dargestellt, im Ansichtsmodus wird mittig das Video angezeigt.

    Ein Beispiel eines eingebetteten Youtube-Videos:


    Datei auswählen
    Hier erhalten Sie das selbe Menüfenster wie bei "Repositories durchsuchen"  in der Bildeinbettung.

    Durchsuchen
    Im Modus "Datei hochladen" wählen Sie hier eine Videodatei auf Ihrem Computer zum Hochladen aus.

    Lizenz
    Stellen Sie sicher, dass hochgeladene Medien ordnungsgemäß lizensiert bzw. urheberrechtlich verfügbar sind.


    TIPPS zu Videodateien:
    EMIL stellt im Gegensatz zu z.B. Youtube keine Streaming-Funktion zur Verfügung. D.h. hochgeladene Dateien müssen zur Gänze auf den Rechner Ihrer Studierenden herunter geladen werden, bevor diese dargestellt werden können. Achten Sie in diesem Fall bei auf EMIL hochgeladenen Videos deshalb bitte auf möglichst kleine Dateigrößen oder verwenden Sie die HAW-Cloud als Ablageort. Dort ist der Up- und Download größerer Videodateien, insbesondere mit dem SyncClient, komfortabler als in EMIL.

    Audio aufnehmen

    Wenn ein Mikrofon an Ihren Computer angeschlossen und für eine Aufnahme freigegeben worden ist, können Sie hier Audioaufnahmen bis zu 2 Minuten Länge aufnehmen und einbetten. An der Stelle im Text wird dann ein Medienplayer eingebettet.



    Video aufnehmen

    Wenn eine Webcam o.Ä. an Ihren Computer angeschlossen und für eine Aufnahme freigegeben worden ist, können Sie hier Videos bis zu 2 Minuten Länge aufnehmen und einbetten.

    Dateien verwalten

    Über dieses Menü erhalten Sie einen Überblick über alle in den jeweiligen Text eingebetteten Medien.
    Ebenso über Medien, die eingebettet aber nicht dargestellt werden (diese können Sie löschen) oder Medien, die zwar dargestellt werden sollen, aber nicht vorhanden sind (diese müssen Sie ggf. noch einmal hochladen und einbetten).

    H5P Einfügen
    H5P-Inhalte sind kleine, interaktive Programme, mit denen Sie z.B. Quizze, Hotspot-Darstellungen, verzweigende Videos etc. erstellen und darstellen können.
    In diesem Kapitel erklären wir Ihnen genauer, wie H5P in EMIL funktioniert.



    Tipp: Kleine, anklickbare Vorschaubilder (Thumbnails) erzeugen

    Sie können in Texte eingebettete Bilder auf folgende Weise zu Thumbnails (kleine, anklickbare Vorschaubilder) machen. Bei Klick werden diese dann in voller Größe dargestellt:


    1. Ziehen Sie ein Bild per Drag-and-Drop in das Texteditorfeld.
    2. Klicken Sie auf das eingefügte Bild.
    3. Klicken Sie auf das obige Bildeditor-Symbol.
    4. Verkleinern Sie im „Bildeigenschaften“-Menü die  „Größe“ (Breite genügt) auf z.B. 300 und schalten Sie „Proportional“ einmal aus und wieder an.
Sie sehen nun unten im Menü das Bild in seiner neuen Größe.
    5. Kopieren Sie die URL unter „URL eingeben“.
    6. Speichern Sie die Einstellungen.
    7. Klicken Sie auf das verkleinerte Bild im Texteditor.
    8. Klicken Sie auf das obige Link-anlegen-Symbol.
    9. Fügen Sie bei „URL eingeben“ die URL Ihres Bildes ein.
    10. Schliessen Sie ab mit „Link anlegen.
    Achtung: In Textfeldern und Textseiten wird das Originalbild sofort angezeigt. In Glossaren und Wikis kann aufgrund der unterschiedlichen Dateihandhabung durch das System ggf. per Dialog nachgefragt werden, ob das Bild angezeigt oder gespeichert werden soll.

    8. Hinweise zum geschlechtergerechten Formulieren

    Grundsätze zum geschlechtergerechten Formulieren

    Die Hochschule hat es sich zum Ziel gesetzt, in allen Arten von Texten und Formularen eine geschlechtergerechte Schreibweise zu verfolgen.1 Wir möchten damit alle Personen wertschätzend ansprechen und sicherstellen, dass keine Personengruppe sprachlich unsichtbar wird. Sprache trägt auf diese Weise dazu bei, Diskriminierung abzubauen, Fremdzuschreibungen zu reduzieren und insbesondere gesellschaftlich marginalisierte Gruppen auf der Schriftebene anzuerkennen.

    Das Dokument inklusive Fußnoten, dem dieser Abschnitt zu Grunde liegt, können Sie sich hier als vollschriftliches PDF herunterladen.

    Zwei Wege geschlechtergerecht zu formulieren: Sichtbarmachen und Neutralisieren

    Zwei Varianten des geschlechtergerechten Formulierens werden im Folgenden empfohlen, die unterschiedliche Auswirkungen auf die Wahrnehmung von geschlechtlicher Vielfalt haben. Vergegenwärtigen Sie sich in der Umsetzungspraxis am besten – abhängig von Inhalt oder Textsorte – welche Auswirkungen die eine oder Variante in ihrem Kontext hat. Grundsätzlich sind diese auch kombinierbar.



    1. Neutralisieren

    Bei der Verwendung von geschlechtsneutralen Formulierungen wird die Aufmerksamkeit weg vom Geschlecht der betreffenden Personen und beispielsweise hin zum Funktions- bzw. Wirkungskreis gelenkt.

    Personenbezeichnungen



    Wortzusammensetzungen

    Wortzusammensetzungen mit „–person, –assistenz, -kraft“ bieten sich als geschlechts- neutrale Formulierungen an, z.B.:



    Funktionsbezeichnungen

    Mit der Nennung von Institutions-, Kollektiv- und Funktionsbezeichnungen kann ebenfalls geschlechtsneutral formuliert werden, z.B.:


    Hier wird die Funktion oder das Amt selbst bezeichnet und nicht die Person, die eine Funktion oder ein Amt bekleidet.


    Beispiele für Umformulierungen in Formularen


    Übereinstimmungen

    Sofern bekannt/erfragt, muss das Geschlecht immer mit den gemeinten Personen übereinstimmen, z.B.:



    Ist die Personengruppe geschlechtlich gemischt, die geschlechtliche Identifizierung einer Person unbekannt/unsicher oder verortet sich eine Person nicht geschlechterbinär ohne Angabe von Pronomen, kann die Variante Neutralisieren (oder wie weiter unten ausgeführt der Asterisk) genutzt werden z.B.:



    2. Geschlechtervielfalt sichtbar machen mit Asterisk (*)

    Um Geschlechtervielfalt sichtbar zu machen oder um auf Geschlechterungleichheiten hinzuweisen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Die HAW Hamburg empfiehlt die Verwendung des Asterisk, auch Gender Stern (*) genannt.

    Der Asterisk (*) steht als Platzhalter für eine beliebige Anzahl und Kombination von Buchstaben. In Hinblick auf geschlechtergerechte Sprache symbolisiert er auch Raum für Personen, die sich in einem zweigeschlechtlichen System von Mann und Frau nicht wiederfinden.

    Im Gegensatz zum generischen Maskulinum, das alle Personengruppen unter dem männlichen Ausdruck einschließt und verschwinden lässt, können hier auch mehr als zwei Geschlechter adressiert werden. Diese Verwendung wird ausdrücklich anstelle der bisher empfohlenen Nennung von zwei Geschlechtern (Kolleginnen und Kollegen) angeraten.

    Das Sichtbarmachen von Geschlechtervielfalt kann beispielsweise in Berufsgruppen oder Studienfächern relevant sein, wo es eine vertikale oder horizontale Segregation nach Geschlecht gibt und ein Geschlecht unterrepräsentiert ist. Beispielsweise wenn im MINT-Bereich Frauen, Transpersonen, nicht-binäre Menschen, etc. durch die Verwendung des Gender Sterns (*) in Beschreibungen von Studiengängen oder Stellenanzeigen offen adressiert werden.

    Beispiele:



    3. Hinweise für die Anrede im E-Mail- bzw. Schriftverkehr

    Anrede

    Zur Begrüßung im Schriftverkehr werden geschlechterumfassende oder -neutrale Formulierungen immer geläufiger. Die Anrede »Frau« oder »Herr« bei der Ansprache einer Person entfällt dabei in der Regel; stattdessen wird der Vor- und Nachname verwendet.



    Sollte die angesprochene Person bekannt gegeben haben, wie sie angesprochen werden möchte, so kann sie mit der Geschlechtsbezeichnung „Frau“ bzw. „Herr“ oder (von ihr frei gewählter Anrede) angeschrieben werden.

    Formulare / Website / Intranet

    Es werden folgende Varianten empfohlen:

    • Streichung des Anredefeldes
    • Falls es für personalrechtliche Belange erforderlich ist, kann ein Feld zur Selbstzuschreibung von Geschlecht bzw. die Namensnennung eingefügt werden


      Anredeabfrage im Drop Down Menü z.B. mit folgenden Auswahloptionen:
      „bitte wählen Sie“


    Titel

    Bei Titelabkürzungen wie Prof. und Dr. denken viele eher an Männer, auch wenn eigentlich alle Geschlechter gemeint sind. Um Frauen explizit sichtbar zu machen, verwenden einige daher die hochgestellte Endung „in“ hinter der Abkürzung des Titels, z.B.:




    E-Mail-Signatur

    Da wir nicht immer anhand des Vornamens auf das Geschlecht einer Person schließen können, ist es sinnvoll, in der eigenen E-Mail-Signatur die bevorzugten Pronomen (incl. Possessivpronomen/Artikel) sowie Funktionsbezeichnung und Anrede zu nennen.

    Auch in der internationalen Zusammenarbeit sind Vornamen den Beteiligten unterschiedlich geläufig. Es bietet sich an, das bevorzugte Pronomen und damit einen Hinweis auf die eigene Geschlechtsidentität in der eigenen E-Mail-Signatur anzuführen, z.B.:




    Personen, die sich jenseits der Zweigeschlechtlichkeit verorten, bietet die E-Mail-Signatur eine Möglichkeit, andere über ihr Wunschpronomen in Kenntnis zu setzen.

    Anstatt eines Pronomens kann in der eigenen E-Mail-Signatur angegeben werden, dass der Name wiederholt werden soll. Die Anrede ist entsprechend geschlechtsneutral zu formulieren. Die Funktionsbezeichnung sollte entsprechend der Signatur verwendet werden oder falls keine angegeben ist, ebenfalls geschlechtsneutral formuliert werden:



    9. Hinweise zur Erstellung barrierefreier Inhalte in EMIL


    Das Arbeiten mit der Online-Lernplattform der HAW „EMIL“, u.a. auch in Form von E-Lectures als Selbstlernangeboten für Studierende, kann insbesondere den Studierenden mit Behinderung oder chronischer Erkrankung zu Gute kommen, da es ihnen ermöglicht, die Lehreinheiten in ihrem eigenen Tempo vorzubereiten bzw. nachzuarbeiten. Allerdings sollten Sie dabei bedenken, dass Studierende mit Beeinträchtigungen diese Angebote nur dann uneingeschränkt und selbstständig nutzen können, wenn sie barrierefrei gestaltet sind.

    Dieses Kapitel wurde leicht verändert entnommen aus: "Menschen mit Behinderung oder chronischer Erkrankung ein Studium ermöglichen. Ein Leitfaden zur Gestaltung barrierefreier Lehre für Dozentinnen und Dozenten an der HAW Hamburg." (Kapitel 4.6 und 4.7)

    Barrierefreie Gestaltung von Dokumenten: Welche Barrieren können auftreten?


    Viele von Ihnen erstellen Ihre vorlesungs- oder seminarbegleitenden Dokumente, z.B. Skripte, Präsentationen oder Literaturlisten, in gängigen Textverarbeitungs- programmen wie MS Word oder mithilfe von Präsentationssoftware wie MS PowerPoint. Oft werden den Studierenden diese Dokumente dann auf den entsprechenden Online-Lernplattformen zur Verfügung gestellt. Dabei laden Sie die Dateien entweder direkt in diesen Formaten hoch oder erstellen daraus zuvor eine Datei im sogenannten Portable-Document-Format (PDF). Für Studierende mit Beeinträchtigung, insbesondere aber für die mit Sehbeeinträchtigungen, können diese Dateien zu Barrieren werden. Die betroffenen Studierenden lassen sie sich meist mithilfe einer Sprachausgabesoftware vorlesen oder vergrößern sie mit einer entsprechenden Bildvergrößerungssoftware.


    Folgende Barrieren können in solchen Dokumenten auftreten:

    Rein grafische Dokumente

    Ein Extremfall sind rein grafische Dokumente. Sie enthalten keinen Text, sondern bestehen lediglich aus einem oder mehreren Bildern, was oft bei gescannten (Text-) Dokumenten der Fall ist, die nicht direkt mit einer Texterkennungssoftware bearbeitet wurden. Eine Sprachausgabesoftware arbeitet textorientiert und kann mit diesen Dateien deshalb nichts anfangen. Sie liest dem/der Nutzer/in der Software lediglich „Grafik“ vor. Der Textinhalt ist für viele sehbeeinträchtigte Studierende damit nicht zugänglich.

    Dokumente ohne Struktur

    Textdokumente, die nicht durch semantische Informationen wie Überschriften, Absätze und Listen strukturiert sind, sind für eine Vorlesesoftware ebenfalls problematisch. In diesem Fall erkennt sie nur einen einzigen, zusammenhängenden Text ohne sinnvolle Einheiten. Betroffene Studierende mit Sehbeeinträchtigung können mit diesem Dokument nicht oder nur sehr mühsam arbeiten, da eine gezielte Navigation innerhalb des Dokuments nicht möglich ist. Gleiches gilt für Textdokumente ohne Inhaltsverzeichnis und für PDF-Dokumente ohne Lesezeichen und sogenannte Tags (logische Strukturinformationen).

    Nicht-lineare Dokumente

    Sollte Ihr (Text-)Dokument mehrspaltig sein oder viele Bilder, Grafiken oder Listen enthalten, kann dies dazu führen, dass die Linearität des Textflusses gestört wird. Ein Sprachausgabeprogramm liest die einzelnen Textabschnitte dann möglicherweise in einer völlig veränderten Reihenfolge vor und die Inhalte des Dokuments erschließen sich den betroffenen Studierenden nicht oder nur sehr schwer.

    Bilder, Grafiken, eingebundene Audio- und Videodateien ohne Alternativtexte

    In das Dokument eingefügte Bilder, Grafiken, Audio- und Videodateien kann ein Sprachausgabeprogramm nicht wiedergeben, sofern diese nicht mit beschreibenden Alternativtexten versehen sind. In diesem Fall entgehen Studierenden mit Sehbeeinträchtigung die visuell vermittelten Inhalte.

    Dokumente mit fehlerhaften Sprachkennzeichnungen

    Für jedes (Text-)Dokument lässt sich in den Dokument-Eigenschaften die Standardsprache festlegen, auf die ein Sprachausgabeprogramm bei der Wiedergabe des Textes zurückgreift. Ist die Standardsprache für ein Dokument nicht oder nicht richtig festgelegt oder fehlt die Markierung von Sprachwechseln im Text selbst, so führt dies dazu, dass eine Sprachausgabesoftware den Inhalt des Dokuments phonetisch nicht korrekt umsetzt: Zum Beispiel ist es möglich, dass ein deutscher Text auf der Grundlage englischer Ausspracheregeln wiedergegeben und damit völlig unverständlich wird.

    Dokumente mit unvorteilhafter visueller Gestaltung

    Eine zu geringe Schriftgröße und/oder die kontrastarme Darstellung von Schrift und grafischen Inhalten stellen für Studierende mit noch vorhandenem Restsehvermögen Barrieren dar.

    PDF-Dokumente ohne angemessene Vergrößerungsmöglichkeiten

    Studierende mit noch vorhandenem Restsehvermögen passen die Schriftgröße der von Ihnen zur Verfügung gestellten PDF-Dokumente in aller Regel an ihre Bedürfnisse an. Durch die starke Vergrößerung der Schrift muss der/die betroffene Studierende, wenn die sogenannte Umfließen-Funktion nicht aktiviert ist, jede einzelne Zeile entlang nach rechts scrollen, wodurch die Arbeit mit dem Text für ihn sehr umständlich wird. Die Umfließen-Funktion bewirkt, dass sich bei einer stark vergrößerten Schrift der Zeilenumbruch so verschiebt, dass ein Scrollen nach rechts nicht mehr erforderlich ist.

    Wie werden barrierefreie Dokumente erstellt?


    Eine detaillierte Anleitung zu einzelnen Arbeitsschritten kann an dieser Stelle nicht gegeben werden. An der Liste der am häufigsten auftretenden Barrieren können Sie in Grundzügen erkennen, dass sich bereits bei der Erstellung der Word- und PowerPoint-Dokumente viele dieser Barrieren vermeiden lassen, indem Sie die Dokumente beispielsweise durch die Verwendung von Formatvorlagen strukturieren, Bilder, Grafiken und Multimediainhalte mit beschreibenden Alternativtexten belegen und darauf achten, dass die Sprachkennzeichnungen korrekt sind.

    Sollten Sie in einem zweiten Schritt diese Quelldokumente in ein PDF konvertieren wollen, nutzen Sie dazu am besten das Werkzeug Adobe Acrobat Pro, da dieses die bestmöglichen Ergebnisse bei der Erzeugung eines barrierefreien PDFs erzielen kann und im Idealfall ihre Vorarbeiten übernimmt.
    Ein weiteres gutes Konvertierungsprogramm ist das (noch) kostenlose axesPDF (www.axespdf.com).
    Mit dem bereits barrierefrei gestalteten Word- bzw. PowerPoint-Dokument als Grundlage können Sie den Nachbearbeitungsaufwand zur Erstellung eines wirklich barrierefrei nutzbaren PDF- Dokumentes sehr gering halten. Im Idealfall besteht die Nachbearbeitung lediglich darin, zu prüfen, ob die im Quelldokument angelegten Strukturinformationen, die Leserichtung und -reihenfolge, Lesezeichen und z.B. Sprachkennzeichnungen usw. korrekt übernommen wurden, um gegebenenfalls kleinere Korrekturen vorzunehmen. Diese Prüfung kann teilweise automatisiert mit entsprechenden Prüfwerkzeugen in Adobe Acrobat Pro durchgeführt werden.

    Weiterhin ein Hinweis: EMIL/Moodle stellt im Texteditor bereits eine kleine Palette an Barrierefreiheits-Werkzeugen bereit, die Ihnen helfen kann, Ihre Texte barrierefrei(er) zu gestalten.

    Wenn Sie Ihre Dokumente barrierefrei gestalten, unterstützen Sie damit nicht nur die Studierenden mit Beeinträchtigung, sondern schaffen Mehrwerte für alle.
 Von einer besseren Navigierbarkeit innerhalb der Dokumente und einer kontrastreichen, ansprechenden Visualisierung profitieren alle Nutzer/innen, letztlich auch Sie selbst.

    Ein netter Nebeneffekt ist außerdem die Tatsache, dass Sie Ihre Dokumente, sollten Sie diese außerhalb EMILs veröffentlichen, durch die barrierefreie Gestaltung für Suchmaschinen optimieren.

    Weitere Ressourcen im Web


    Unter folgenden Links erhalten Sie Informationen zur barrierefreien Gestaltung digitaler Angebote (z.B. Leitfäden zu Powerpoint, Word, Office) sowie Informationen zu aktuellen Gesetzen und Richtlinien:

    10. Blöcke - Meinem Kursraum Zusatzfunktionen im Layout geben

    Blöcke sind kleine, optionale Layout-Elemente in EMIL, die Sie zur Information, Navigation oder Steuerung für sich persönlich im Dashboard aber auch als ständiges Element in Ihrem Kursraum für Ihre Kursteilnehmenden dazuschalten können. Blöcke können z.B. ein Textfeld mit einer kurzen Information beinhalten (Block "Textfeld"); eine aktuelle Übersicht der letzten Aktivitäten im Kursraum - z.B. gepostete Forenbeiträge - zur Verfügung stellen (Block "Letzte Aktivitäten"); oder noch unbearbeitete oder bereits abgeschlossene Aktivitäten der jeweiligen Studierenden darstellen (Block "Fortschrittsbalken").

    Wie Sie Ihr persönliches Dashboard mit Blöcken anpassen können, erklären wir Ihnen hier.
    In diesem Kapitel zeigen wir Ihnen, wie Sie Blöcke in Ihrem Kursraum einsetzen, anlegen und konfigurieren können.
    In den folgenden Unterkapiteln erfahren Sie mehr über die Konfigurationen für ausgesuchte Blöcke.

    ACHTUNG: Zur Zeit sind "Textblock" und "Glossareintrag" aus technischen Gründen leider deaktiviert (30.12.2021).


    WIE KANN ICH Blöcke IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    Textblock: Hinweis auf Sprechzeiten mit "Quicklink" zu Teams oder Zoom

    Ich möchte gerne einen Link zum Teams-Raum der Veranstaltung an prominenter Stelle im EMIL-Raum unterbringen, zusammen mit meinen Online-Sprechstundenzeiten, um durchgehend auf die Möglichkeit zu synchroner Kommunikation zur Besprechung von z.B. Aufgaben hinzuweisen.


    In einem "Textblock" lassen sich nicht nur Sprechzeiten und Textlinks einfügen sondern auch z.B. augenfällige Symbole oder Icons, die Sie dann mit einem Link zu externen Webressourcen versehen können. Zu große Bilder werden in der rechten Spalte ggf. auf eine Breite von 245 Pixel skaliert. Wenn Sie den entsprechenden Textblock in den "Blockeinstellungen" in der Position "Rechts" platzieren und mit einer niedrigen Zahl gewichten, dann bleibt dieser in Ihrem Kursraum prominent platziert.

    Textblock: Gut sichtbarer Link zum FAQ-Forum auf allen Seiten mit Aufgaben-Aktivitäten.

    Ich möchte, dass gut sichtbar beim Aufruf einer Aufgabenstellung ein Text und ein Link zu einem FAQ/Fragenforum erscheint, das von mir moderiert wird. Im Text steht dann eine kurze Ermutigung, bei Unklarheiten dort nachzufragen oder nachzusschauen, ob das Problem mit der Aufgabe dort eventuell schon behandelt worden ist. 

    Die Einstellung Blockplatzierung -> Auf diesen Seiten anzeigen -> Jede Seite stellt den Block auf Ihrer Einstiegseite und allen Aktivitäts- und Materialseiten dar. Über die Einstellung "Blockplatzierung auf dieser Seite" lässt sich ein der Textblock dann auf nicht relevanten Seiten (Einstellung erfolgt dann jeweils genau dort vor Ort) nach Wunsch verbergen.

    Glossareintrag: Zeigen eines zufälligen "Zitat des Tages" oder eines methodischen Tipps auf der Einstiegsseite

    Ich habe ca. ein Dutzend methodische Tipps in einem Glossar zum Nachlesen zusammen gefasst. Ich möchte meine Studierenden aber während des Veranstaltungsverlaufs weiterhin niedrigschwellig darauf hinweisen.

    Ich möchte meinen Studierenden eine Art 'Ideenblock' zur Verfügung stellen, wo sie einerseits bereits aufgeschriebene Ideen zu einem Thema einsehen aber auch selber welche hinzufügen können.

    Sie können auf der Einstiegsseite Ihres Kursraums einen eigenen Block "Glossareintrag" z.B. für wechselnde Information für Ihre Studierenden hinzufügen. Die Informationen können randomisert oder in Abfolge; abhängig von Tag oder Woche oder bei jedem Seitenaufruf neu sein. Als Position bietet sich für die ständige Sichtbarkeit eine rechte Spalte neben dem eigentlichen Kursinhalt an.
    Das Glossar hat weiterhin den Vorteil, dass Studierende es ggf. mit eigenen Glossareinträgen erweitern können (eine Prüfung durch Sie kann vorgeschaltet werden).

    So gehen Sie vor:

    1. Legen Sie ein Glossar mit den darzustellenden Einträgen an (Darstellung -> Wörterbuch (ohne Synonyme)). Sie können auch Bilder oder Videos einbetten, allerdings werden Medien ggf. von EMIL proportional verkleinert, um in die 245 Pixel breite Seitenspalte zu passen.
    2. Legen Sie einen Block "Glossareintrag" an: Gehen Sie dazu oben rechts über das Kurs-Block-Panel auf "Block hinzufügen" und wählen dort "Glossareintrag" aus.
    3. Klicken Sie im neuen Block auf das Zahnrad und wählen dort "Glossareintrag konfigurieren" aus.
    4. Geben Sie nun bei den Blockeinstellungen als "Titel" "Zitat des Tages" oder "Methodentipp" etc. an. 
      Für die die "Blockplatzierung" wählen Sie "Jede Kursseite" und als "Standardbereich" "Rechts" aus. 
      Geben Sie bei "Dieses Glossar nutzen" den Namen Ihres Glossars ein.
      Wählen Sie bei "Dauer (in Tagen) bis der Eintrag gewechselt wird" und bei "Auswahlmodus"die Einstellung aus, die Sie für Ihren Zweck benötigen.


    Blöcke im Kursraum anlegen


    In Ihrem Kursraum gelangen Sie zum Block mit der Funktion "Block hinzufügen", wenn Sie den "Bearbeiten"-Modus einschalten und dann oberhalb des Banners auf "Kurs-Block-Panel" klicken , dort sehen Sie den Block "Block hinzufügen".
    Über "Hinzufügen..." öffnet sich dort ein Menü mit einer Auswahl möglicher Blöcke: 


    Der Block "Block hinzufügen" im ausgeklappten Kurs-Block-Panel


    Blöcke platzieren, verschieben, editieren und löschen


    Ist ein Block installiert, lässt sich dieser über sein Verschiebekreuz  verschieben und in seinen Inhalten bzw. Funktionen über das Zahnrad  konfigurieren; über das Zahnradmenü können Sie ihn u.a. auch wieder löschen.


    "[Name des Blocks] konfigurieren" im Zahnradmenü

    Über das Zahnradmenü gelangen Sie zu den Block-Konfigurationseinstellungen.

    Blockeinstellungen

    Diese sind abhängig vom jeweiligen Block, einige Blockeinstellungen können über Mehr anzeigen [] ausgeklappt werden.
    Eine Veränderung des Blocktitels kann bei längeren, voreingestellten Titeln (wie z.B. "Fortschrittsbalken" praktisch sein, da diese ansonsten unschön umgebrochen werden.

    Blockplatzierung

    Bei allen Blöcken gibt es die obigen Einstellungen zur Blockplatzierung.
    Klicken Sie auf das verkleinerte Bild für eine vergrößerte Darstellung.

    Über "Auf diesen Seiten anzeigen" legen Sie fest, ob der Block nur auf der Einstiegsseite Ihres Kursraums zu sehen soll oder auch auf allen Unterseiten des Kursraums:

    • Die Option "Jede Seite" stellt den Block auf allen Seiten und Unterseiten Ihres Kursraums zur Verfügung, also auch auf allen Aktivitäts- und Materialseiten Ihres Kursraums.
    • Die Option "Jede Kursseite" stellt den Block lediglich auf der Einstiegsseite Ihres Kursraums dar.
    • Die Option "Jede Kurshauptseite" steht lediglich EMIL-Administrator*innen zur Verfügung, für Lehrende ist der Effekt der selbe wie "Jede Kursseite".

    Der "Bereich" legt fest, wo der ob der Block erscheinen soll:

    Blöcke können im aufklappbaren "Kurs-Block-Panel" in drei Spalten (A,B,C) oder in einer ständig sichtbaren Spalte rechts von den Kursinhalten angezeigt werden. 

    • Im "Kurs-Block-Panel" sind die Blöcke solange unsichtbar, solange Ihre Kursteilnehmenden das Panel nicht aktiv aufklappen, nehmen dafür aber keinen Platz im Kursraum ein. 
    • In der rechten Seitenspalte sind die Blöcke ständig sichtbar, verkleinern damit allerdings auch den Raum der Kursinhalte.

    Blockplatzierung auf dieser Seite

    Hiermit legen Sie die Platzierung oder die Sichtbarkeit auf der aktuellen Seite, von der Sie das Blockkonfigurationsmenü gerade aufgerufen haben, fest. 

    Falls Sie z.B. möchten, dass ein Block auf der "Kursseite", d.h. der Einstiegsseite Ihres Kursraums, unsichtbar sein soll, dafür aber auf allen Unterseiten sichtbar (den "Aktivitäten"- und "Materialien"-Seiten), dann gehen Sie in den Block auf der Kurseinstiegsseite und stellen dort bei Blockplatzierung auf dieser Seite -> sichtbar -> nein ein.


    Was muss ich beim Einsatz von Blöcken beachten?

    Wenn das Browserfenster eine bestimmte Breite unterschreitet, wird der Inhalt der rechten Spalte - also ggf. auch Blöcke dort - unterhalb des Inhalts dargestellt und scheint auf den ersten Blick erst einmal "verschwunden" zu sein.



    10.1. Fortschrittsbalken (Block) - Offene, erledigte und bewertete Aufgaben im Blick haben

    Wenn Sie den Studierenden in einem EMIL-Raum die Möglichkeit geben wollen, sich den aktuellen Fortschritt in der Bearbeitung der Lernmaterialien auch visuell anzeigen zu lassen, um sich besser zu orientieren, können Sie den Block "Fortschrittsbalken" einschalten. Dabei können Sie wählen, welche Aktivitäten oder Materialien in Ihrem EMIL-Raum in die Fortschrittsanzeige einbezogen werden sollen.
    Aktivitäten, die bereits angesehen und bearbeitet wurden, lassen sich so rasch erkennen. Ebenso kann man auf einen Blick sehen, welche Aktivitäten oder Materialien noch zu bearbeiten sind und kann über einen Link direkt zu ihnen gelangen. Lehrende können wiederum schnell überblicken, wie weit der Bearbeitungsstand der Studierenden fortgeschritten ist.


    Fortschrittsbalken als Blockansicht für die Studierenden; Zusatzinfos werden durch Rollover angezeigt.
    Blau: Unbearbeitet; Grün: Erfolgreich abgeschlossen; Rot: Abschluss ohne Erfolg; Gelb: Wartet auf Bewertung durch Lehrende


    Überblick für die Lehrenden über die Fortschritte der Studierenden;
    Zusatzinfos werden durch Rollover angezeigt


    Einrichtung des Blocks "Fortschrittsbalken"


    Um den Fortschrittsbalken nutzen zu können, müssen Sie zunächst in Ihrem EMIL-Raum den Block „Fortschrittsbalken“ hinzufügen. Im Oberkapitel "Blöcke" haben wir beschrieben, wie dies grundsätzlich geht.

    Relevante Elemente in Ihrem Kursraum als "abschließbar" einrichten


    Da der Fortschrittsbalken den Status "Aktivitätsabschluss" der einzelnen Materialien und Aktivitäten in Ihrem Raum ausliest und anzeigt, müssen Sie bei den für den Lernfortschritt relevanten Elementen festlegen, unter welchen Bedingungen eine Aktivität oder ein Material als „abgeschlossen“ gilt.

    Voreinstellungen des Kursraums zur Abschlußverfolgung

    Prinzipiell sind per Voreinstellung alle Materialien und Aktivitäten in Ihrem Raum als "manuell" abschließbar voreingestellt, d.h. die Studierenden können und sollen selbst die Checkboxen an den Elementen ankreuzen. Diese generelle Voreinstellung lässt sich ggf. unter "Kurseinstellungen bearbeiten" unter "Abschlußverfolgung"->"aktivieren" ein- oder ausstellen.

    Für unsere Zwecke lassen wir die "Abschlußverfolgung"->"aktivieren" auf "ja".

    Ausstellen der Abschlußverfolgung bei irrelevanten Elementen

    Folgend stellen Sie individuell bei all den Elemente Ihres Kursraums die Abschlußverfolgung aus, die nicht relevant für die Einschätzung des Bearbeitungsfortschritt Ihres Raums sind. Das sind z.B. Layoutelemente wie leere Textfelder oder Bannerbilder; einleitende Texte oder eventuell auch optionale Zusatzaufgaben.

    Dazu gehen Sie in die Einstellungen des jeweiligen Elements und stellen den "Aktivitätsabschluß" auf "Abschluß wird nicht angezeigt".

    Sie können hier bereits Schwerpunkte setzen und z.B. entscheiden, dass nur interaktive Elemente, die den Wissenstand der Studierenden abtesten sollen, relevant sind; oder dass auch Materialien und Medien zumindest durch Anklicken durch die Studierenden als "abgeschlossen" gelten sollen, um Orientierung betreffs bereits bearbeiteter Elementen zu schaffen oder die Motivation 'leere' Stellen zu füllen zu erhöhen.

    Individuelles Einstellen ausgewählter Elemente für einen erfolgreichen Abschluß

    Je nach Aktivitäts- oder Materialtyp kann die Abschlußbedingung unterschiedlich sein. 
    Als Optionen für die Einstellung "Aktivitätsabschlußwerden üblicherweise angezeigt: 

    • "Abschluss wird nicht angezeigt" - keine Checkbox, Element wird nicht verfolgt.
    • "Abschluss wird manuell markiert" ( Checkbox mit durchgezogenen Linien) - Studierenden können über Anklicken der Checkbox selbst entscheiden, ob das Element abgeschlossen ist.
    • "Abschluss, wenn alle Bedingungen erfüllt sind" ( Checkbox mit gestrichelten Linien) - Der Abschluss wird durch die Erfüllung einer oder mehrerer durch die Lehrenden einstellbarer Bedingungen erreicht.

    Beispiel einer Aktivitätsabschlußbedingung bei der Aktivität "Abstimmung";
    die Aktivität gilt hier als erfolgreich abgeschlossen, wenn sie von den Kursteilnehmenden aufgerufen und eine Option gewählt wurde.


    Bei Texten, Videoclips, Links, Dateien etc. lässt sich über die Bedingung „Teilnehmer/innen müssen die Aktivität aufgerufen haben, um sie abzuschließen“ lediglich verfolgen, ob sie von den Studierenden aufgerufen wurden.

    Bei den Aktivitäten "Test", "Aufgabe", "Forum", "Abstimmung", "Befragung" oder "Lektion" kann genauer festgelegt werden, was nötig ist, damit das Element als "abgeschlossen" gilt. Dies reicht von einer Abstimmungsteilnahme oder dem Posten eines Beitrags bis hin zur erfolgreichen Bewertung einer Lösungsabgabe durch Lehrende.
    Überlegen Sie sich hier, welche individuell erfüllten Bedingungen den Bearbeitungs- oder Lernfortschritt am besten repräsentieren.


    Blockeinstellungen: Fortschrittsbalken konfigurieren

    Wenn Sie in dem neu erschienenen Block das Zahnrad  und dann die Option „Fortschrittsbalken konfigurieren“ anklicken, können Sie Einstellungen vornehmen. 
    Achtung: Die Blockeinstellungen besitzt unter "Mehr anzeigen..." [] einen aufklappbaren Unterabschnitt.

    Balken anordnen nach
    Sofern Abschlusstermine angegeben wurden, Sie also festgelegt haben, bis wann die Studierenden eine Aktivität oder ein Material aufgerufen oder bearbeitet haben sollen, können Sie wählen, ob die einzelnen Elemente auf dem Fortschrittsbalken nach Abschlusstermin oder nach der Anordnung in Ihrem EMIL-Raum angezeigt werden sollen.
    Wenn Sie keinerlei Abschlusstermine festgelegt haben, erfolgt die Anordnung nach der Reihenfolge in Ihrem EMIL-Raum.

    Anzeige langer Balken
    Wenn Sie sehr viele Elemente auswählen, die in Ihrem Fortschrittsbalken angezeigt werden sollen und der Balken damit eine gewisse Länge überschreiten würde, können Sie wählen, wie der Balken dargestellt wird, ob beispielsweise ein Zeilenumbruch stattfinden soll oder man durch die verschiedenen Elemente scrollen kann.

    Icons im Balken nutzen
    Sie können wählen, ob der Balken lediglich mit Farben oder auch mit Symbolen dargestellt werden soll. Da manche Nutzer*innen eine Farbsehschwäche haben, kann ggf. die zusätzliche Symbolkennzeichnung (noch nicht erledigt = x, erledigt = abgehakt) hilfreich sein. In manchen kulturellen Zusammenhängen sind Farben ggf. auch nicht so intuitiv verständlich, so dass auch hier die Symbole zusätzlich unterstützen können.

    Prozente für Teilnehmer/innen anzeigen
    Sie können den Studierenden anzeigen, wie viel Prozent der Aktivitäten oder Materialien sie bereits abgeschlossen haben. Der Prozentsatz wird berechnet aus der Anzahl der bereits abgeschlossenen Aktivitäten geteilt durch die Gesamtzahl aller Aktivitäten, die in dem Fortschrittsbalken aufgeführt sind.

    Alternativer Titel
    Hier können Sie dem Fortschrittsbalken einen anderen Titel geben. Der voreingestellte Titel "Fortschrittsbalken" wird durch dessen Wortlänge ggf. unschön umgebrochen.

    Ausgewählte Aktivitäten
    Hier können Sie auswählen, ob alle Aktivitäten in dem Balken erscheinen sollen, bei denen Sie die Abschlussverfolgung aktiviert haben, oder ob nur einige ausgewählte Aktivitäten erscheinen sollen.
    Tipp: Sie können in Ihrem EMIL-Raum mehrere Fortschrittsbalken einbinden.
    Beispielsweise könnten Sie in einer dieser Fortschrittsanzeigen alle Dateien aufnehmen, die die Studierenden aufrufen und bearbeiten sollen, in einer anderen verschiedene Aufgaben und Tests.
    Um diese Fortschrittsanzeigen zu unterscheiden, können Sie ihnen unterschiedliche Titel geben, beispielsweise „Fortschritt Arbeitsmaterialien“ und „Fortschritt Tests und Aufgaben“.

    Aktivitäten auswählen
    Sofern Sie nur einige bestimmte Aktivitäten auswählen wollen, finden Sie hier eine Liste aller Aktivitäten, für die die Abschlussverfolgung aktiviert ist und können nun festlegen, welche in Ihren Fortschrittsbalken aufgenommen werden sollen.


    Die "Blockplatzierung" und die "Blockplatzierung auf dieser Seite" behandeln wir im Oberkapitel "Blöcke".

    11. Textfeld (Material) - Informationen und Layout für die Themenabschnitte


    Textfelder
    stellen Texte, Bilder oder Medien direkt im Kursraum dar. Textfelder können z.B. verwendet werden, um kurze Zusatzinformationen zu geben oder zu beschreiben, was die Kursteilnehmer/innen als nächstes tun sollen. Die Inhalte eines Themenabschnitts können damit ggf. besser strukturiert und übersichtlicher gestaltet werden, z.B. durch das Einfügen von Leerzeilen, Trennlinien oder Überschriften in ein Textfeld vor Arbeitsmaterialien oder Lernaktivitäten.

    Folgend ein beispielhaft über Textfelder gegliederter (Grafikelementen, Überschriften verschiedener Größen und Leerzeilen) Themenabschnitt (Klick für Vergrößerung):




    Tipps und Tricks zu Textfeldern


    Bessere Übersichtlichkeit des HTML-Codes

    Sollten Sie viel im HTML-Code von Texten arbeiten, empfiehlt sich eine Strukturierung längerer Texte und Layouts über Textfelder – im Gegensatz zu einer Anlage in einer längeren Textseite. Durch die Strukturierung in kurzen Textstücken ist HTML-Code wesentlich leichter auffindbar.


    Einstellungen zu Textfeldern

    ALLGEMEINES

    Textfeld
    Hier lässt sich der Inhalt des Textfelds festlegen, der ebenso Bilder oder andere Medien umfassen kann.
    Klicken Sie für eine genauere Beschreibung der Möglichkeiten auf die Beschreibung des Texteditors.

    12. Textseite (Material) - Texte, Bilder und Medien darstellen


    Textseiten
    können längere Texte, angereichert mit Bildern und Medien, aufnehmen, die erst bei Klick auf die jeweilige Überschrift im Kursraum sichtbar werden. Im Kursraum steht ggf. nur eine kurze Beschreibung des eigentlichen Inhalts. Ein Vorteil gegenüber z.B. herunterladbaren PDF-Dateien ist die direkte Anzeige in EMIL und die leichter lesbare Darstellung unabhängig von der Displaygröße (z.B. auf einem Handy), da der Zeilenumbruch dynamisch stattfindet. Medien wie Grafiken und Videos können über den Texteditor relativ unaufwändig eingebettet werden können.

    Screenshot einer beispielhaften Textseite mit eingebetteten Grafiken (Klick für Vergrößerung):


    Wie Sie Textfelder und Textseiten in einen Themenabschnitt einfügen und verschieben können, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Für eine genauere Erläuterung der Einstellungen kehren Sie danach bitte zu diesem Kapitel zurück.


    Einstellungen zur Textseite

    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name ihres Textes (Pflichtfeld), dieser wird im Kursraum als Link zum Text angezeigt.

    Beschreibung
    Hier können Sie eine kurze Beschreibung Ihres Textes oder Hinweise zu seiner Rezeption anführen.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Wenn Sie diese Option aktiviert haben, wird zusätzlich zum Namen auch die Beschreibung Ihres Textes im Kursraum angezeigt.

    INHALT

    Seiteninhalt
    Dies ist der eigentliche Text. Sie können hier ebenfalls Bilder, Links und Medien wie Videos oder Audios einsetzen.
    Klicken Sie hier für eine genauere Beschreibung der Möglichkeiten des Texteditors.

    DARSTELLUNG

    Seitenname anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Name des Textes als Titel oberhalb des Textes angezeigt.

    Beschreibung oberhalb des Seiteninhalts anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Beschreibung - z.B. Ihre Rezeptionshinweise - oberhalb des Textes angezeigt.

    Zeitpunkt der letzten Bearbeitung anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird jeweils das letzte Datum der Bearbeitung der Textseite angegeben.

    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Hiermit lässt sich das Textfeld ggf. vor den Kursteilnehmenden verbergen, weil es z.B. noch von Ihnen in Bearbeitung ist oder der Inhalt noch nicht von Ihren Studierenden gelesen werden soll.


    Hinweis für längere oder komplexer gegliederte Texte


    Für dir Organisation größerer, gegliederter Textwerke aus mehreren  Seiten stehen das lineare Format "Buch" und das verlinkte Format "Wiki" zur Verfügung.
    Das "Handbuch für Lehrende", in dem Sie gerade lesen, ist z.B. im Format "Buch" aufgesetzt.

    13. Datei und Verzeichnis (Material) - Medien zur Verfügung stellen


    Die Datei (Material) stellt eine einzelne Datei zur Verfügung. Bilder (z.B. JPG oder PNG) sowie Videos (z.B. MP4) werden direkt in EMIL angezeigt, formatierte Textdokumente (z.B. PDF oder DOCX) werden per Klick direkt aus dem Kursraum herunter geladen.

    Das Verzeichnis (Material) bietet die Möglichkeit, den Kursraumteilnehmenden mehrere Dateien, ggf. strukturiert in Ordnern und Unterordnern, zur Verfügung zu stellen. Die Dateien können, inklusive der Ordnerstruktur, von den Kursteilnehmenden bequem als zip.-Datei heruntergeladen werden.

    Dateien und Verzeichnisse können von den Kursteilnehmenden allerdings nicht verändert oder um neue Dateien erweitert werden. Für diese Funktion empfehlen wir die Verwendung von HAW-Cloud-Ordnern.

    Wie Sie ein Verzeichnis prinzipiell in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".

    Für die Einstellungen, die Sie im Verzeichnis vornehmen können, sehen bitte das folgende Unterkapitel.


    So werden Verzeichnisse (gelbes Ordnersymbol) und Dateien (ein PDF, ein JPG-Bild und ein MP4-Video) im Kursraum dargestellt:



    So sieht ein Verzeichnis aus, nachdem es aus dem Kursraum heraus von Ihren Studierenden angeklickt wurde:



    WIE KANN ICH Verzeichnisse IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    Mehrere Dateien in Ordnern strukturiert den Studierenden zugänglich machen

    "Ich möchte meinen Studierenden als Quellmaterial gescannte Textausschnitte zur Verfügung stellen, die ich thematisch in Ordner organisiert habe."

    Um Verzeichnisse anzulegen, können zip-komprimierte Ordner hochgeladen oder die Ordnerstruktur selbst via Material "Verzeichnis" angelegt werden.

    Einzelne Dateien kommentiert zur Verfügung stellen

    "Ich habe ein halbes Dutzend Fallbeispiele im PDF-Format, bei denen ich jeweils Kommentare zum Kontext und zur Rezeption der Texte geben möchte" 

    Wenn Sie jede Datei einzeln kommentieren und kontextualisieren möchten, bietet sich das Material "Datei" an.

    Ein Ablageort für Dateien, auf die von anderswo im Kurs verlinkt wird

    "Im Kursraum gibt es zahlreiche Texte und Grafiken, die als Erläuterung auf die selben ca. ein Dutzend Ausschnitte aus Primärquellen zurück greifen; die Studierenden sollten diese Primärquellen stets zur Hand haben. Ich möchte diese Ausschnitte aber nicht jedesmal neu hochladen sondern einfach darauf verlinken können."

    Sie können mit einem Rechtsklick auf eine im Verzeichnis hochgeladene Datei die spezifische URL dieser Datei als Linkziel über den Texteditor überall in Ihrem Kursraum einfügen. Achtung: Wenn Sie Dateien oder Ordner im Verzeichnis umbenennen, müssen Sie den jeweiligen Link ebenfalls aktualisieren!

    Eine gemeinsame Dateiablage, die von Studierenden und Lehrenden gleichermaßen genutzt werden kann

    "Ich benötige eine Art Cloud-Speicher, in der Dateien von mir und meinen Studierenden abgelegt und wieder herunter geladen werden können."

    Da das Verzeichnis in EMIL nur als passive Ablage für den Download eingerichtet werden kann, ist es als eine für alle offene und erweiterbare Dateiablage nicht geeignet!
    Die HAW bietet in dem Fall einen Cloudspeicher an, den Sie für Ihre Studierenden per Passwort freigeben und in Ihrem EMIL-Raum verlinken können.
    Weiterhin lassen sich folgende andere Aktivitäten in EMIL für öffentliche Postings in einer kollaborativ nutzbaren Dateiablage verwenden:

    • in einem Forum (chronologische Struktur),
    • über Seiten in einem Wiki (vernetzte oder baumartige verlinkte Struktur)
    • oder in einer Datenbank (tabellarisch durchsuchbare Struktur)


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Verzeichnissen?
    Weitere Informationen und Tipps zu Verzeichnissen gibt es auf moodle.org.
    (Letzter Zugriff: 06.04.2020)

    13.1. Einstellungen des Verzeichnisses

    EINSTELLUNGEN DEs Verzeichnisses

    Verzeichnis Einstellungen


    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name Ihres Verzeichnisses (Pflichtfeld).

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihr Verzeichnis beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt und nicht erst, wenn man das Verzeichnis geöffnet hat.


    INHALT

    Dateien
    Hier können Sie entweder einen zip-komprimierten Ordner hochladen oder die Dateien selbst in einer Ordnerstruktur anlegen. Sie können Dateien direkt in das Feld ziehen (drag-and-drop) oder weitere Ordner anlegen. Hierfür klicken Sie auf den Ordner-Button „Verzeichnis erstellen“. Vergeben Sie einen Namen und danach erscheint ein Ordner.

    TIPP
    : Üblicherweise ist es einfacher, komplexe Ordnerstrukturen zuerst auf dem heimischen Computer zu erstellen, dann zu einer ZIP-Datei zu komprimieren und in EMIL wieder zu entpacken. Wählen Sie dazu die hochgeladene ZIP-Datei an und klicken Sie auf "Entpacken".

    Verzeichnis Upload 

    Mit einem Klick auf diesen Ordner können Sie Inhalte dort anlegen. Auf diese Weise lassen sich auch Unterverzeichnisse erstellen.

    Verzeichnisinhalt anzeigen
    Wenn der Inhalt des Verzeichnisses auf der Kursseite dargestellt werden soll, gibt es keinen Link zu einer neuen Seite. Wird hingegen die Option "Auf separater Seite" ausgewählt, wird das Verzeichnis auf einer neuen Seite geöffnet.
    Wenn der Verzeichnisinhalt offen auf der Kursseite angezeigt wird, können keine individuellen Zugriffe mehr geloggt werden.

    Unterverzeichnisse aufgeklappt anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Unterverzeichnisse aufgeklappt angezeigt.

    Taste "Verzeichnis herunterladen" anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, gibt es einen Button, mit dem das gesamte Verzeichnis heruntergeladen werden kann.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Verzeichnis sehen können.
    Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Verzeichnis nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    14. Elektronischer Semesterapparat ELSE (Aktivität)


    Der Elektronische Semesterapparat des HIBS (kurz ELSE) ist die rechtssichere, digitale Version des klassischen Handapparates. In einem Semesterapparat stellen Sie die Literatur zusammen, die die Studierenden für Ihre Arbeit in ihren Lehrveranstaltungen benötigen.

    Mit ELSE können Sie:

    • die für die Lehrveranstaltung ausgewählten Printbücher des HIBS (Hochschulinformations- und Bibliotheksservice) für einen physischen Semesterapparat in einer der Fachbibliotheken des HIBS bestellen, wo sie für die Dauer einer Lehrveranstaltung speziell ihren Studierenden zur Verfügung stehen;
    • Bücher aus dem Bestand des HIBS als Literaturverweise einbinden und
    • E-Books und e-Artikel des HIBS verlinken.


    WIE KANN ICH ELSE IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    ELSE zur Erstellung von Literaturlisten

    "Ich brauche eine Möglichkeit, Literaturlisten mit gedruckten und digitalen Quellen einfach und schnell zu erstellen und im Kursraum zur Verfügung zu stellen."

    Legen Sie ELSE in Ihrem Kursraum an. Aktivieren Sie beim Hinzufügen gedruckter Medien das Kästchen "Als Literaturliste", damit das Medium nicht physisch in der Bibliothek in den Semesterapparat gestellt sondern nur im Kursraum als Literaturhinweis aufgenommen wird. Online-Ressourcen werden immer als verlinkter, abrufbarer Teil einer Literaturliste in ELSE angelegt.

    ELSE zur Erstellung physischer Semesterapparate

    “Meine Studierenden benötigen relevante Fachliteratur aus dem HAW/HIBS-Bestand, die ich ihnen möglichst aufwandlos zusammen gefasst in einem Semesterapparat zur Verfügung stellen möchte.”

    Legen Sie ELSE in Ihrem Kursraum an. Bei der Auswahl gedruckter Medien wählen Sie nicht das Kästchen "Als Literaturliste" aus. Bleibt das Kästchen deaktiviert, wird das Medium in der Bibliothek in den physischen Semesterapparat aufgenommen.

    Rechtssichere Verfügbarkeit von Off- und Online-Dokumenten

    "Ich verwende längere Auszüge aus eigenen und fremden Publikationen in meiner Lehre. Ich möchte dabei gerne urheberrechtlich auf sicherem Boden stehen."

    ELSE  stellt Ihren Studierenden physische Publikationen als zusammengestellten Handapparat für Lichtkopien oder als von der HAW lizensierte elektronische Ressource zur Verfügung und ist damit rechtskonform.
    Für weitere Hinweise zur Verwendung von Zitaten, Volltexten und anderen Medientypen in der Lehre, die unter das UrhG fallen, haben wir hier Hinweise für Sie zusammen gestellt.


    Weitere Service-Angebote der HAW-Bibliotheken

    Scan- und Dokumentlieferdienst über den HAW-Katalog

    Die HAW-Bibliotheken bieten Ihnen an, Literatur, die Sie nur in Print im HAW-Katalog finden, für Sie zu digitalisieren. 
    Achtung: Dieser Service steht nur Lehrenden zur Verfügung.
    Bitte melden Sie sich zur Nutzung des Service mit Ihrem Bibliothekskonto im HAW-Katalog an.
    Wenn Sie angemeldet sind, wird Ihnen bei der Recherche jetzt bei allen Print-Medien der Button "Dokumentlieferung" ()
    angeboten. Über diesen können Sie entweder ganze Print-Artikel oder Teile aus Printbüchern (bis zu zu 15% eines Werkes laut §60a UrhG, siehe dazu https://www.haw-hamburg.de/hibs/bibliotheksnutzung/rechtliches/) in den Fachbibliotheken als Scan bestellen. Sollte etwas nicht im HIBS vorhanden sein, bemühen die Bibliotheken sich, diese Literatur anderweitig zu beschaffen.

    Bitte beachten Sie, dass Sie für für die Anmeldung im Bibliothekskonto die Bibliothekskontonummer verwenden, diese finden Sie auf Ihrer HAW-Chipkarte (3551...). Weitere Infos dazu: 
    https://www.haw-hamburg.de/hibs/bibliotheksnutzung/ihr-bibliothekskonto/


    Literaturlisten im HAW-Katalog anlegen: 
    Sie können dauerhafte Literaturlisten erstellen und diese bei Bedarf mit anderen teilen.
    https://www.haw-hamburg.de/hibs/recherche/kataloge/


    Erstellung elektronischer Semesterapparate (ELSE) in EMIL: 
    Mit ELSE können Sie Bücher und Artikel des HIBS in einem EMIL-Raum für Ihre Studierenden als Literaturliste zusammenstellen sowie physische Semesterapparate in den Fachbibliotheken anlegen lassen.
    https://www.haw-hamburg.de/hibs/services/else-semesterapparate/


    Literaturverwaltung mit Citavi:

    Seit 2021 wird das Literaturverwaltungsprogramm Citavi in der Vollversion angeboten. 
    https://www.haw-hamburg.de/hibs/services/literaturverwaltung/

    Bei Fragen wenden Sie sich gerne an
    HIBS_Service@haw-hamburg.de



    14.1. Wie füge ich Literatur in ELSE hinzu?

    Wählen Sie in ihrem Kursraum den angelegten elektronischen Semesterapparat in dem jeweiligen Themenabschnitt aus. Es öffnet sich eine Seite mit einer Leiste mit vier Buttons. Hier können Sie Medien hinzufügen, allgemeine Einstellungen ändern, den Semesterapparat ausdrucken und die Hilfe aufrufen.


    MEDIUM ANLEGEN
    Um ein Medium dem elektronischen Semesterapparat hinzuzufügen, wählen Sie das Icon mit einem Buch und einer +1 aus. Es öffnet sich ein Fenster, dass den Suchvorgang noch einmal erklärt. Die Suche nach Literatur wird im HAW-Katalog durchgeführt. Mit einem Klick auf den Button "Im HAW-Katalog recherchieren, Literaturliste erstellen, Lit-listen-Link kopieren" gelangen Sie zum HAW-Katalog.
    Melden Sie sich mit Ihrer Bibliothekskennung an. Klicken Sie auf "Eine Liste erstellen", um eine neue Literaturliste anzulegen.


    Geben Sie einen Titel und eine Beschreibung für die Liste ein. Sie können wählen, ob die Liste privat oder öffentlich einsehbar sein soll. Wählen Sie hier öffentlich aus, damit Sie die Liste später in EMIL übernehmen können.
    Nachdem Sie diese Einstellungen vorgenommen haben, wird Ihnen die Liste, vorerst ohne Inhalte, angezeigt.


    Über den Button "Liste löschen" kann die Liste gelöscht werden. Um den Titel oder die Beschreibung der Liste zu verändern, wählen Sie "Liste bearbeiten" aus.

    Verwenden Sie das normale Suchfeld, um nach geeigneter Literatur zu recherchieren. Sie können z. B. nach Titeln, Autoren oder Schlagworten suchen. Wenn Sie Literatur gefunden haben, die Sie aufnehmen wollen, rufen Sie die Literatur im Katalog auf und klicken Sie auf das Stern-Iconin der oberen rechten Ecke. 
    Der Titel wurde nun auf Ihre Merkliste aufgenommen. Diese befindet sich in der oberen Leiste des Katalogs. Wenn Sie auf Ihre Merkliste klicken, öffnet sich ein Fenster, in dem Sie das Kästchen des jeweiligen Titels auswählen und dann auf "dauerhaft speichern" klicken können. Im nächsten Schritt können Sie auswählen, in welcher Ihrer Literaturlisten der Titel gespeichert werden soll oder ob Sie eine neue Liste anlegen möchten. Wählen Sie die entsprechende Liste aus. Sie gelangen zu einer Ansicht Ihrer Liste. 



    Sie können auch immer über "Ihr Konto" und dann im Seitenmenü "Ihre Listen" zu Ihren Listen zurückkehren.

    Kopieren Sie die URL, wenn Sie Ihre Liste aufgerufen haben oder klicken Sie auf "Literaturliste teilen" damit der Link in die Zwischenabglage kopiert wird und fügen Sie ihn in das dafür vorgesehene Feld ein, das sich unter dem Button befindet, der Sie zum HAW-Katalog geleitet hat.



    Sie können zu den einzelnen Beiträgen noch Bemerkungen für Ihre Studierenden hinzufügen oder die Titel einfach so bestätigen. Ihre ausgewählte Literatur befindet sich nun einsehbar in ELSE in dem jeweiligen Kursraum.

    Die Ressource wird nun in ELSE angezeigt. Unten rechts wird der Status als "ist aktiv" angezeigt, wodurch Sie wissen, dass Ihre Kursteilnehmenden die Ressource sehen können.
    Links neben dem Status befindet sich ein Zahnrad-Button um diesen Titel zu bearbeiten und ein roter Button, um ihn zu deaktivieren. Wenn er deaktiviert ist, können die Kursteilnehmenden ihn (noch nicht) sehen.



    Wenn ein Titel deaktiviert wird, erschein ein Lösch-Button und der Eintrag kann entfernt werden. Soll der Titel wieder aktiviert werden, wird der grüne Button ausgewählt.



    ERWERBUNGSVORSCHLÄGE ÜBER ELSE MACHEN

    Unter dem Eingabefeld, in das der Link der Literaturliste eingegeben wird, befindet sich der Button "Erwerbungsvorschlag für den Semesterapparat". Mit einem Klick auf diesen Button gelangen Sie zu einem Formular, in das Sie ihren Erwerbungsvorschlag in das Textfeld eintragen können.


    Bei dem Ort kann zwischen einem Literaturhinweis und dem Semesterapparat in der Bibliothek gewählt werden. Bei einem Literaturhinweis bleibt das Regal in der Bibliothek im Regal und ist nur auf ihrer online Literaturliste verzeichnet.


    ALLGEMEINE INFORMATIONEN DES SEMESTERAPPARATS BEARBEITEN

    In der oberen Leiste von ELSE können Sie auf das Zahnrad "Bearbeiten der allgemeinen Infos des Semesterapparats" klicken. Hier können Sie einige allgemeine Informationen hinterlegen.

    Standort des Semesterapparats
    Hier können Sie die HIBS-Bibliothek auswählen, in der der physische Semesterapparat angelegt werden soll.
    Achtung: Zur Zeit (seit Frühjahr 2020) ist nur der digitale Literaturverweis möglich.

    Bemerkungen für die Studierenden zum Semesterapparat (Optional)
    Hier können Sie Ihren Studierenden Hinweise und Informationen zum Semesterapparat hinterlegen.

    Semester
    Bei dieser Einstellung können Sie das Semester auswählen, für das der Semesterapparat angelegt werden soll.

    Export/Import
    Mit einem Klick auf "Export" können Sie Ihre Literaturliste im Excel-lesbaren Textformat herunterladen.
    Ein beispielhafter Titel würde dann so aussehen (hier wurden der besseren Darstellbarkeit zwei Umbrüche hinzugefügt):

    2;;233 S.;;5;;1;;Konstruktivistisches Lernen mit Moodle;;Höbarth, Ulrike;;2., 
    aktualisierte und erg. Aufl.;;978-3-940317-77-3 ;;;;Paed 720 126/2.A.;;632837195
    ;;;;;;2020-02-27 09:13:10;;2020-02-27 09:13:10;;1;;

    Der Import findet in der gleichen Formatierung per Drap-and-Drop statt.
    Sie können also bestehende Listen exportieren, bei sich abspeichern und für spätere Kurse wieder importieren.



    15. Aufgabe (Aktivität) - Aufgaben stellen, Lösungen einsammeln und bewerten

    Mit der Aktivität "Aufgabe" können Lehrende die Einreichung einer Datei oder auch eines kürzeren, Online in EMIL getippten Textes für Ihre Studierenden einrichten. Für die Abgaben kann ein Fälligkeitsdatum eingestellt werden, bis zu dem die Kursteilnehmenden eine Lösung eingereicht haben müssen, wobei die genaue Zeit der Abgabe gespeichert und den Kursteilnehmenden per Mail mitgeteilt werden kann. Die eingereichten Lösungen können tabellarisch dargestellt und von den Lehrenden kommentiert, bewertet und verwaltet werden.
    [Anmerkung: Im folgend verwenden wir die Schreibweise "Aufgabe", wenn wir auf die gleichnamige Aktivität in EMIL verweisen.]

    Wie Sie eine "Aufgabe" in einen Themenabschnitt einfügen und verschieben, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Für die Erstellung, Lösung und Bewertung der EMIL-Aktivität "Aufgabe" gibt es ein ca. 15-minütiges Videotutorial:
     

    Inhalt dieser Seite:

    Wie kann ich die Aktivität "Aufgabe" in meiner Lehre einsetzen?

    • Als "Postfach" zum Einreichen von Studien- und Prüfungsleistungen wie z.B. Hausarbeiten oder Laborprotokollen
    • Zur inhaltlichen Vorbereitung
    • Erfolgreiche Lösung von Aufgaben als Zugangsvoraussetzung für weitere Informationen
    • Semesterbegleitende Aufgaben
    • Grafische Kommentierung von Lösungen z.B. bei Konstruktionszeichnungen oder handschriftlichen Einreichungen (als PDF)
    • Effiziente, automatisierte Bearbeitung und Bewertung von Abgaben?
    • Zur Durchführung einer Take-Home Prüfung

    Was muss ich bei Aufgaben beachten?

    • Feedbacktexte der Lehrenden sind in den Browsern Safari und Explorer nicht sichtbar.
    • In EMIL sind nur PDFs Online grafisch anzeigbar und annotierbar.
    • Die Online-Annotationswerkzeuge sind nur bei ausreichender Fensterbreite sichtbar.

    Tipps und Tricks

    • "Aufgabe" zusammen mit einem Forum für Rückfragen einsetzen
    • Einen Kommentar zur "Aufgabe" als Audioaufnahme abgeben
    • "Aufgabe" zusammen mit den jeweiligen Einstellungen schnell duplizieren
    • Eigenständigkeitserklärungen für Prüfungsleistungen zusammen mit den Lösungsabgaben "einsammeln"

    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Aufgaben?

    • Externe Links


    Wie kann ich Die Aktivität "Aufgabe" in meiner Lehre einsetzen?

    Hier nennen wir Ihnen einige Beispiele für die Verwendung der Aktivität "Aufgabe".

    Als "Postfach" zum Einreichen von Studien- und Prüfungsleistungen wie z.B. Hausarbeiten oder Laborprotokollen

    "Ich benötige eine ganz einfache Möglichkeit für die Studierenden, ihre Hausarbeiten als Datei bei mir einzureichen; und für mich eine Möglichkeit, schnell zu sehen, wer schon eingereicht hat und wer noch aussteht. Die Bewertung selbst erledige ich üblicherweise nicht in EMIL."

    Sie können in den Einstellungen über "Bewertung"->"Bewertung"->"Typ"->"Kein" auswählen, dass keine Bewertung durch Sie innerhalb der "Aufgabe" vorgenommen werden soll. Eine Tabelle mit allen eingereichten und ausstehenden Lösungen können Sie sich dann im "Bewertungsüberblick"->"Alle Abgaben anzeigen" anzeigen lassen. Am selben Ort können Sie sich über das Dropdownmenü oben im Fenster mit "Bewertungsvorgang"->"alle Abgaben herunterladen" sämtliche bis dahin erfolgten Abgaben auf Ihren Rechner laden.

    TL;DR - Wenn Sie lediglich einen Briefkasten zum Einreichen von z.B. Hausarbeiten benötigen, die Sie dann zu Hause sichten, können Sie die Voreinstellungen der "Aufgabe" übernehmen. Passen Sie lediglich zwei Einstellungen an:
    Verfügbarkeit->Fälligkeitsdatum => deaktivieren
    Abgabeeinstellungen->Abgabetaste muss gedrückt werden => Ja
    Wenn alle Studierenden Ihre Lösungen eingereicht haben, gehen Sie auf die "Aufgabe" und wählen Sie im Screen "Bewertungsüberblick" im Zahnradmenü (rechtsoben im Screen) "Alle Abgaben herunterladen" aus.
    Sie erhalten dann einen Zip-Ordner mit allen Abgaben.

    “Meine Studierenden hätten gerne eine automatische Quittung für die sichere Einreichung von Hausarbeiten; und ich eine Übersicht über eingegangene Arbeiten.”

    Das Datum sowie die Uhrzeit der Abgabe werden automatisch erfasst und die Studierenden mit einer Mail über die erfolgreiche Einreichung benachrichtigt, wenn in den Einstellungen unter "Systemnachrichten" -> “Teilnehmer/innen benachrichtigen” ausgewählt wurde. Auf diese Weise können Lehrende und Studierende sicher sein, dass die Prüfungsleistung fristgerecht abgegeben und nicht in einem E-Mail-Fach übersehen wurde oder die Mail nicht angekommen ist.

    Zur inhaltlichen Vorbereitung

    "Um sich inhaltlich mit dem Thema der nächsten Lehrveranstaltung auseinanderzusetzen und damit ich den Kenntnisstand meiner Studierenden besser einschätzen kann, sollen sie zur Diskussionsvorbereitung jeweils vor dem nächsten Plenum verbindlich eine Frage bearbeiten und die Antwort im Vorfeld abgeben. Anstatt einer Bewertung möchte ich wenn nötig mit einem kurzen Kommentar darauf eingehen."

    Sie können in den Einstellungen unter "Verfügbarkeit" ein Datum setzen, bis wann eine Antwort abgegeben werden muss.  Die Studierenden erhalten eine Benachrichtigung für die eigene Einreichung und ebenfalls, wenn Sie als Lehrende*r einen Kommentar zu der jeweiligen Lösung gepostet haben. Sie können dies in den Einstellungen unter "Systemnachrichten" -> "Standardeinstellung für Teilnehmer­benachrichtigung" -> "ja" festlegen.
    Über "Bewertung"->"Bewertung"->"Typ"->"Kein" stellen Sie die Bewertungsfunktion der "Aufgabe" aus.
    Ihren Kommentar können Sie der jeweils eingereichten Lösung anhängen, nachdem Sie unter "Feedback-Typen" -> " Feedback als Kommentar" ausgewählt haben.

    Erfolgreiche Lösung von Aufgaben als Zugangsvoraussetzung für weitere Informationen

    "Ich möchte, dass meinen Studierenden nach erfolgreicher Abgabe einer Aufgabenlösung automatisiert Zugriff auf Musterlösungen und Zusatzaufgaben einer höheren Schwierigkeitsstufe erhalten."

    In den Einstellungen der "Aufgabe" können Sie unter Aktivitätsabschluss angeben, ab wann eine "Aufgabe" als "abgeschlossen", d.h. als gelöst definiert ist.
    Weitere Aktivitäten oder Materialien - auch weitere "Aufgaben" - lassen sich dann in deren jeweiligen Einstellungen über Voraussetzungen -> Voraussetzung hinzufügen: Aktivitätsabschluss -> "... muss abgeschlossen sein" mit dem Abschluss freischalten. So können einzelne Elemente gezielt freigegeben aber auch ganze Kaskaden von aufeinander folgenden "Aufgabe" und begleitenden Informationen aufgebaut werden.
    Wir zeigen Ihnen in diesem Unterkapitel genau, wie dies geht.

    Semesterbegleitende Aufgaben

    "Da Laborprotokolle im zweiwöchentlichen Abstand über das Semester verteilt eingereicht werden, möchte ich gerne einen Ort haben, wo meine Studierenden ihre Protokolle Online 'sammeln' können. Die eigentliche 'Abgabe' und Bewertung der Protokolle erfolgt dann am Ende der Veranstaltung."

    Sie können Ihren Studierenden erlauben, immer wieder zur Aufgabe zurückzukehren und diese weiter zu bearbeiten und weitere Dateien hochzuladen. Stellen Sie dafür in den Einstellungen "Abgabeeinstellungen" ->"Abgabetaste muss gedrückt werden" auf "nein"; achten Sie darauf, dass unter "Abgabetypen" -> "Anzahl hochladbarer Dateien" eine entsprechend ausreichende Anzahl möglicher Dateienuploads eingestellt ist.

    Achtung:
    Sie können diese offene Abgabeform erst dann Online bewerten, wenn die Studierenden nach der letzten Abgabe den Button "Zur Bewertung freigeben" betätigt haben.

    Grafische Kommentierung von Lösungen z.B. bei Konstruktionszeichnungen oder handschriftlichen Einreichungen

    "Meine Studierende reichen als Aufgabenlösung kleine Schemazeichnungen ein. Üblicherweise lade ich diese herunter, öffne sie in Acrobat Professional, markiere bzw. kommentiere an jeweils relevanten Stellen und sende sie dann mit einem Kommentar und einer Bewertung an die Studierenden zurück."

    Lösungen können, wenn sie als PDF-Dokument eingereicht werden, von Ihnen über die "Aufgabe" nicht nur kommentiert sondern auch mit grafischen, im Dokument positionierten Annotationen versehen werden, ähnlich, wie dies auch ein einfacher PDF-Editor ermöglichen würde.

    Achtung:
    Um die Annotationswerkzeuge anzuzeigen, müssen Sie ggf. die Anzeige des PDF-Dokuments über die volle Breite Ihres Bildschirms einstellen. Wählen Sie dazu in der Bewertungsansicht rechts unten die linke der drei Bildaufteilungtstasten.

    Effiziente, automatisierte Bearbeitung und Bewertung von Aufgabenlösungen?

    Da ich alleine sehr viele Studierende betreuen muss, bleibt mir leider nur sehr wenig Zeit für die Bewertung der eingereichten Arbeiten; und gar keine für Korrekturen oder individuelles schriftliches Feedback.

    Leider lassen sich über „Aufgabe“ keine Bewertungsprozesse digital übersetzen und damit automatisieren. Die "Aufgabe" ist dafür geeignet, wenn Zeit, Lehrinhalte und Lernziele eine persönliche Rezeption der Abgaben durch die Lehrenden zulassen und didaktisch erforderlich machen. Um Bewertungsprozesse zu digitalisieren, müssen die Eingabemöglichkeiten der Studierenden formalisiert und reduziert werden. Dies ist in EMIL prinzipiell mit der Aktivität „Test“ möglich, diese baut auf Multiple-Choice-Fragen, Zuordnungen, Lückentexten etc. auf. Sie finden weitere Informationen zur Aktivität "Test" in der Moodle-Dokumentation.

    Als Grundlage für eine Take-Home Prüfung

    "Während des Lockdowns ist es nicht möglich, Klausuren in Präsenz durchzuführen. Ist eine Prüfung technisch, organisatorisch und rechtlich sicher in EMIL durchführbar?"


    Was muss ich bei der "Aufgabe" beachten?

    Feedbacktexte der Lehrenden sind in den Browsern Safari und Explorer nicht sichtbar
    Sie können Ihren Studierenden in Form eines Online in EMIL eingetippten Textes ein Feedback zu deren eingereichten Lösungen geben. Diese Feedbacktexte sind für Ihre Studierenden aus technischen Gründen nur in den Browsern Firefox und Chrome sichtbar.
    Von Ihren Feedbacktexte werden den Studierenden üblicherweise die ersten 100 Zeichen angezeigt, über Klick auf ein "+"-Symbol wird der Rest sichtbar. In Browsern wie Safari oder Explorer ist diese Funktion ausgestellt. Weisen Sie Ihre Studierenden bitte auf die Verwendung der entsprechenden Browser Firefox oder Chrome hin, wenn Sie mit Feedback arbeiten.

    In EMIL sind nur PDFs Online grafisch anzeigbar und annotierbar
    Wenn Ihre Studierenden Grafiken, Diagramme oder Schemata einreichen und Sie diese Online in EMIL ansehen und annotieren möchten, dann müssen die Abgaben das Format PDF haben. MS Word oder Powerpoint haben die Möglichkeit, Dokumente im PDF-Format abzuspeichern, so kann ein Scan oder Foto im Format JPG oder PNG über die Einbettung in ein Word- oder Powerpoint-Dokument als PDF erzeugt werden.
    Eine Verkleinerung oder Vergrößerung des Dokuments in der Ansicht ist leider nicht möglich.

    Die Online-Annotationswerkzeuge sind nur bei ausreichender Fensterbreite sichtbar
    Wenn Sie Online abgegebene PDFs annotieren möchten, benötigen Sie die Symbolleiste mit den Annotationswerkzeugen. Diese ist nur sichtbar, wenn das PDF-Fenster ausreichend breit dargestellt wird. Maximieren Sie dafür die Breite Ihres PDF-Fensters mit den Fensteraufteilungssymbolen unten rechts und ziehen Sie das Browserfenster so breit wie möglich; bereits ein Laptopfenster mit 768 x 1280 Pixel Auflösung kann zu schmal dafür sein.

    Tipps und Tricks

    Sich selbst als "Studierende*r" die eigene Aufgabe testen lassen und diese dann später selbst bewerten
    Sie können sich als Lehrende*r im Seitenmenü "Teilnehmer/innen" selbst eine zweite Rolle als "student" zuschreiben. Sie haben dann eine Doppelrolle und können nicht nur Aufgaben einreichen, sondern diese auch selbst bewerten. Das ist vorteilhaft zum Testen oder Erlernen der Funktionen der "Aufgabe".

    Aktivität "Aufgabe" zusammen mit einem Forum für Rückfragen einsetzen
    Aufgabenformulierungen sind nicht allen Studierenden immer gleich verständlich. Richten Sie für die Aufgaben ein Forum ein, in dem Sie zu jeweils festen Zeiten auf Rückfragen eingehen, so dass Sie nicht individuell und ggf. wiederholt auf die selben Fragen antworten müssen. Siehe "Nachfragen zu wöchentlichen Aufgaben bündeln und beantworten" unter 7. Kapitel, "Forum (Aktivität)".

    Einen Kommentar zur "Aufgabe" als Audioaufnahme abgeben
    Wenn Sie Lösungen kommentieren, dann hält der Texteditor die Möglichkeit für Sie bereit, eine bis zu 2 Minuten lange Audioaufnahme aufzunehmen und mit dem (oder anstatt des) schriftlichen Kommentar zu speichern.

    Eine "Aufgabe" zusammen mit den jeweiligen Einstellungen schnell duplizieren
    Wenn Sie mehrere Aufgaben mit den selben Grundeinstellungen benötigen, dann können Sie sich die Arbeit erleichtern, indem Sie eine Aufgabe in der Kursansicht im "Bearbeiten"-Modus mehrmal duplizieren und die Duplikate dann anpassen. Dies ist auch mit bereits von Studierenden bearbeiteten Aufgaben möglich - hier wird dann eine neue, unbearbeitete Aufgabe erstellt.

    Bei der Online-Texteingabe als Abgabeformat ist das Einfügen von Links und Bildern möglich
    Ihre Studierenden haben die Möglichkeit, Fotos oder Grafiken in den Text einzubetten und diese im Texteditor zu kommentieren. Dies ist ggf. eine schnellere Alternative zur Erstellung eines Text-PDFs, in das Bilder via Word oder Powerpoint eingebettet worden sind.


    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Aufgaben?


    15.1. Eine "Aufgabe" stellen

    Die Einstellungen zu "Allgemeines" beschreiben den Inhalt der Aufgabe, die Einstellung "Verfügbarkeit" legt fest, in welchem Zeitraum die Inhalte für die Studierenden sichtbar sind bzw. in welchem Zeitraum eine Lösung abgegeben werden soll bzw. muss.

    Wenn Sie einfach nur Materialien zeitgesteuert für die Selbstbearbeitung freigeben wollen, reichen prinzipiell bereits die Einstellungsoptionen in "Allgemeines" und "Verfügbarkeit".

    TIPP: Sie können einen ähnlichen Effekt - die zeitgesteuerte Freigabe von Materialien - auch erreichen, indem Sie die Materialien über deren "Einstellungen" -> "Voraussetzungen" -> "Datum" ab einem bestimmten Datum für die Studierenden freigeben.


    Einstellungen → Allgemeines


    Einstellungen: Allgemeines -> Beschreibung der Aufgabe und benötigte Dateien zur Bearbeitung der Aufgabe
    Klicken Sie auf das Bild für eine vergößerte Darstellung in einem neuen Browserfenster.


    Einstellungen -> Allgemeines -> Beschreibung

    • Beschreiben Sie hier, was Sie von Ihren Studierenden als Lösung erwarten, nach welchen Kriterien Sie diese bewerten, in welchem Dateiformat dies zu erfolgen hat und welchen Ablauf der Bearbeitung Sie empfehlen.

    • Im Textfeld der Beschreibung haben Sie - wie in fast allen Textfeldern in EMIL - die Möglichkeit, Bilder oder Videos einzubetten.

    • TIPP: Überlegen Sie, ob Sie ein Forum für Nachfragen zu Ihren Aufgaben in Ihrem Kursraum anlegen. Sie können dann ggf. auf dieses mit einem Hinweis darauf verlinken. Durch eine Beantwortung von Nachfragen im Forum müssen Sie ggf. nicht wiederholt auf Einzelanfragen eingehen bzw. können auf Ihre vorherige Antwort referenzieren.

    Einstellungen -> Allgemeines -> Zusätzliche Dateien

    • TIPP: Bei umfangreicheren Aufgaben empfiehlt sich eine herunterladbare Aufgabenbeschreibung als PDF-Datei.
      MusterlösungenBewertungsrichtlinien und Tutorials zur technischen Erstellung der Abgabeformate können hier ebenfalls hochgeladen werden.

    • TIPP: Halten Sie den Umfang an Dateien, die die Studierenden herunterladen müssen, so klein wie möglich. Falls Sie z.B. Bewertungsrichtlinien oder Dateierstellungstutorials immer wieder benötigen, bieten Sie diese prominent im Kursraum an, z.B in einem Material der Art "Datei" oder "Verzeichnis" und verlinken Sie ggf. in der Beschreibung auf diese.


    EINSTELLUNGEN → VERFÜGBARKEIT



    Einstellungen: Verfügbarkeit - Ab wann und bis wann ist die Aufgabe bearbeitbar, ab wann sind die Inhalte sichtbar, bis wann muss eine Lösung abgegeben werden?
    Klicken Sie auf das Bild um eine größere Ansicht in einem neuen Browserfenster zu öffnen.


    • "Abgabebeginn":
      Ab
       diesem Zeitpunkt können die Studierenden Lösungen abgeben.

    • "Fälligkeitsdatum":
      Zu diesem Zeitpunkt ist eine Abgabe fällig. Später abgegebene Lösungen werden in der Übersicht als verspätet abgegeben markiert.

    • "Letzte Abgabemöglichkeit":
      Bis
       zu diesem Zeitpunkt ist eine Abgabe möglich, danach nicht mehr.

    • "Beschreibung immer anzeigen":
      Wenn diese Option auf "Ja" gestellt ist, ist die Aufgabe mitsamt allen Dateien bereits vor dem Abgabebeginn sichtbar.
      TIPP: Für eine bereits bei Veranstaltungsbeginn für die Studierenden transparente Strukturierung der Inhalte und Anforderungen kann diese Option nützlich sein.

      Achtung: Bei Online-Prüfungen, deren Inhalt erst ab einem bestimmten Zeitpunkt dargestellt werden soll, sollten Sie die Option "Beschreibung immer anzeigen" auf jeden Fall ausstellen!


    Wie sieht die Aufgabe aus Studierendensicht aus, wenn sie noch nicht verfügbar ist?

    Falls Sie Ihre Aufgabe über die Einstellung->"Verfügbarkeit"->"Abgabebeginn" zusammen mit einer deaktivierten (!) "Beschreibung immer anzeigenerst ab einem bestimmten Zeitpunkt für Ihre Studierenden zugänglich machen, ist vor dem Abgabebeginn lediglich ein solcher Wartescreen sichtbar:




    Als Alternative: Sollten Sie die "Aufgabe" über Einstellungen->"Voraussetzungen"->"Datum" ab einem bestimmten Zeitpunkt zur Verfügung stellen, dann sehen Ihre Studierenden vor dem Zeitpunkt diese Information:




    Dies ist ähnlich wie bei ber Gruppenzuordnung, hier erhält Stammgruppe A die Originalaufgabe und Stammgruppe B eine Alternative:


    15.2. Lösungsabgabe bei der "Aufgabe"

    Sie möchten nun festlegen, in wie die Abgabe einer Lösung erfolgen soll.
    Die Einstellungen "Abgabetypen", "Abgabeeinstellungen" und "Systemnachrichten" beschreiben, in welcher Form die Abgabe der Lösung erfolgen und wie EMIL auf eine Abgabe reagieren soll.

    Achten Sie darauf, Ihre Studierenden Zugang zu Folgendem haben:

    • die benötigte Software (z.B. ein Textverarbeitungsprogramm für das gewünschte Format),
    • die benötigten Hardware (z.B. ein Mobiltelefon mit hochauflösender Kamera) sowie
    • das benötigten Wissen (z.B. wie sich PDFs aus Texten und Fotos erstellen lassen).
    Empfehlenswerterweise sollten Sie einen Probedurchlauf mit Ihren Studierenden durchführen.


    Einstellungen → Abgabetypen


    Einstellungen: Abgabetypen - Festlegung von Dateiformat, Dateianzahl und Dateigröße
    Klicken Sie auf das Bild um eine größere Ansicht in einem neuen Browserfenster zu öffnen.


    • "Abgabetypen" ("Dateiabgabe" ist voreingestellt.)
      "Texteingabe Online" ermöglicht den Studierenden über den Texteditor Texte und in Texte eingebettete Bilder direkt ein- und abzugeben; dies kann eine unaufwändige, schnelle Alternative für informelle Aufgaben sein.

      TIPP: Der Texteditor für die Online-Texteingabe der Lösung ist dabei der selbe, den Sie auch für Ihre Aufgabentexte verwenden - die Studierenden können also in ihren Online-Texten auch Links oder Bilder per Drag-and-Drop einbetten. Die Lösungen können Sie, zusammen mit allen Bildern, als HTML-Dateien geordnet herunterladen und, wenn Sie die jeweiligen Ordner der Studierenden in Ihren Browser ziehen, auch so wieder anschauen.
      Hier ist ein Beispiel für so einen von EMIL erzeugten individuellen Ordner für eine Textabgabe.


    • "Anzahl hochladbarer Dateien" (maximal 20)
      Achten Sie darauf, dass die Zahl ausreichend hoch eingestellt ist.  Optimalerweise reichen die Studierenden ein einzelnes PDF aus mehreren Seiten/Bildern ein. Stellen Sie Ihren Studierenden ggf. ein Tutorial zur Verfügung, wie ein zusammengefasstes PDF erstellt werden kann (s. z.B. die Docutain-App).

    • "Maximale Dateigröße"
      Die Dateigröße gilt für jede einzelne hochgeladene Datei.
      TIPP: Bei größeren Dateien, z.B. bei der Abgabe von Videoprojekten mit Dateien über mehreren 100 MB Größe, sollten Sie die HAW-Cloud und ggf. deren Desktop-Client (dort ist ein Hochladen mit Unterbrechungen möglich) nutzen bzw. nutzen lassen.

    • "Akzeptierte Dateitypen"
      Hier gelangen Sie in ein umfangreiches Auswahlmenü. Wenn Sie hier nichts einstellen, kann prinzipiell jedes Dateiformat hochgeladen werden. Wir empfehlen eine Einschränkung auf Dateiformate, die Ihren technischen und didaktischen Anforderungen gerecht werden.
      Vergessen Sie nicht, Ihre Auswahl ganz unten im Auswahlmenü abzuspeichern!


    EINSTELLUNGEN → ABGABEEINSTELLUNGEN

    • "Abgabetaste muss gedrückt werden" (voreingestellt ist "Nein")
      Ohne eine Aktivierung dieser Option bleibt die Aufgabe bis zur Bewertung durch die Lehrenden oder das Datum der "Letzten Abgabemöglichkeit" durch die Studierenden weiterhin bearbeitbar.

      ACHTUNG: Wir empfehlen, dass die Option "Abgabetaste muss gedrückt werden" auf "Ja" eingestellt wird!
      Ihre Studierenden können sich so weiterhin klar entscheiden, wann sie die Lösung unwiederruflich abgeben und erhalten dafür eine Bestätigung von EMIL per Mail.

      TIPP: Eine dauerhafte Bearbeitbarkeit bis zum Datum der "Letzten Abgabemöglichkeit" kann praktisch sein, wenn Ihre Studierenden über den Zeitraum der Veranstaltung hinweg regelmässig z.B. Laborprotokolle hochladen sollen.

    • "Erklärung zur Eigenständigkeit"
      Wenn diese Option aktiviert ist, müssen die Studierenden vorher einem vom System vorgegebenen Disclaimer zur Eigenständigkeit zustimmen. Da die Zustimmung vom System nicht dokumentiert wird, empfehlen wir bei Bedarf ggf. diese Alternative zur digitalen Eigenständigkeitserklärung.


    Einstellungen: Abgabeeinstellungen - Wie oft kann eine Aufgabe nachbearbeitet bzw. wie oft kann sie abgegeben werden?
    Klicken Sie auf das Bild um eine größere Ansicht in einem neuen Browserfenster zu öffnen.


    EINSTELLUNGEN → SYSTEMNACHRICHTEN



    Einstellungen: Systemnachrichten - Benachrichtigungen an Studierende und Lehrende durch EMIL


    • "Standardeinstellung für Teilnehmerbenachrichtigung" (Voreinstellung ist "Ja".)
      Wenn diese Option aktiviert ist, erhalten die Studierenden eine quittierende Mail-Benachrichtigung unmittelbar nach ihrer Abgabe.
      Wir empfehlen, die "Teilnehmerbenachrichtigung" auf alle Fälle auf "Ja" einzustellen
       bzw. eingestellt zu lassen.

    So sieht eine System-Bestätigungsmail für Studierende aus:



    Bestätigungsmail durch EMIL für die Studierenden bei Abgabe einer Lösung
    Klicken Sie auf das Bild um eine größere Ansicht zu öffnen.

    15.3. Eine Eigenständigkeitserklärung hinzufügen

    Für studienrelevante schriftliche Leistungen benötigen Sie üblicherweise eine Eigenständigkeitserklärung.

    Unter "Abgabeeinstellungen" -> "Erklärung zur Eigenständigkeit muss bestätigt werden" kann in EMIL eingestellt werden, dass die Studierenden direkt vor Bearbeitung einer Aufgabe eine Checkbox unter einer Eigenständigkeitserklärung auf Englisch abhaken müssen. Dieser Vorgang wird allerdings nicht mit der eingereichten Lösung gespeichert bzw. archiviert!

    Achtung: Beachten Sie bitte Ihre jeweilige Prüfungsordnung betreffs Format und Archivierung der eingereichten, bewerteten Arbeiten sowie den Eigenständigkeitserklärungen über den Zeitraum der Veranstaltung hinaus. EMIL ist sowohl technisch als auch rechtlich nicht als Archivierungsort für Prüfungsleistungen vorgesehen.

    Wenn Sie Eigenständigkeitserklärungen nur digital einholen können, gibt es zwei von uns empfohlene Möglichkeiten:

    1. Ein zusammen mit der Lösung abgegebene Bilddatei eines physisch unterschriebenen Dokuments
    2. Ein archiviertes und herunterladbares Abstimmungsergebnis mit der einzelnen Option einer Zustimmung


    Bilddatei einer händisch unterschriebenen Eigenständigkeitserklärung


    Falls Sie archivierte, unterschriebene Eigenständigkeitserklärungen benötigen, senden Sie Ihren Studierenden eine auszudruckende oder abzuschreibende Eigenständigkeitserklärung (PDF-Format) zu. Nach Eintragen persönlicher Daten wie Namen und Matrikelnummer sowie händischer Unterschrift und Datum kann die Erklärung abfotografiert werden. Lassen Sie die Studierenden die Bilddatei entsprechend benannt (z.B. Mustermann_Marlen-01-01-2021.jpg) zusammen mit der Lösungsdatei hochladen.
    Achtung! Beachten Sie, dass nicht alle Studierenden zu Hause Zugang zu einem Drucker haben!
    In der tabellarischen Bewertungsübersicht können Sie oben im Fenster über den “Bewertungsvorgang” ->“Alle Abgaben speichern” alle Abgaben geordnet nach Studierenden - also auch die Eigenständigkeitserklärung - per Zip-Datei auf Ihren Computer herunter laden.



    Eigenständigkeitserklärung über die Aktivität "Abstimmung"

    Sie können in einer Aktivität "Abstimmung", die sie "Eigenständigkeitserklärung" benennen, eine einzige zustimmende Option ("Ich bestätige hiermit die Eigenständigkeit") als Wahloption angeben. In der Beschreibung der Abstimmung steht dann die eigentliche Eigenständigkeitserklärung. Die Zustimmungen der Studierenden haben Sie stets als aktualisierte Liste im Blick und können diese ggf. nach der Abgabephase als Tabelle herunterladen.


    Ansicht für Studierende vor der Zustimmung im Kursraum:



    Das sehen Studierende vor der Zustimmung dieser Art der Eigenständigkeitserklärung.
    Der Zugang zur Aufgabe ist über die "Voraussetzung" der "Unterschrift" noch gesperrt.



    Ansicht für Studierende während der Abstimmung:



    Studierende haben nur eine einzige Wahloption, ohne deren Anlicken sie die "Voraussetzung" des Abschluß nicht erfüllen. Wenn die Studierenden ohne Abstimmung zum Kursraum zurück möchten, müssen sie den angegeben Link anklicken.


    Archivierbare Übersicht der Zustimmungen für Lehrende



    Sie können die Liste der bereits zugestimmt habenden Studierenden als z.B. Excel-Tabelle herunterladen.


    Beispieltext für Copy & Paste

    Erklärung zur Eigenständigkeit / Statement of Authorship

    Hiermit erkläre ich, dass ich die vorliegende Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt habe.
    Alle sinngemäß und wörtlich übernommenen Textstellen aus fremden Quellen wurden kenntlich gemacht.

    I herewith assure that I wrote the present work independently, and that I have used no other sources and means than the ones indicated. I have indicated all parts of the work in which sources are used according to their wording or to their meaning.

    [Zurück zum Kursraum ohne Zustimmung / back to the course without assurance]

    Auswahloption:
    Hiermit bestätige ich die Eigenständigkeit meiner Arbeit / I hereby assure the independence of my work.





    15.4. Eine "Aufgabe" vor dem Einsatz testen

    Bei Seminar- und Prüfungsleistungen empfiehlt es sich, die Funktion der Aufgabe einmal zu testen.

    Sie haben zwei verschiedene Möglichkeiten, um 1.) Ihre Aufgabe und die Abgabe der Lösung aus Studierendensicht zu testen und 2.) die Funktionen von Verwaltung, Bewertung und Archivierung einer von Ihnen eingereichten Testlösung auszuprobieren.

    1.) Zeitweiliger Rollenwechsel: Schnelles Testen aller Funktionen aus Studierendensicht ohne Speichern der Abgabe

    Um Zugriffsbeschränkungen wie z.B. ein bestimmtes Abgabedatum oder die Ansicht Ihrer Aufgabe aus Studierendensicht zu testen, können Sie Ihre Rolle zeitweise in die eines "student" verändern: Klicken Sie dabei auf Ihren Profilnamen oben rechts im Browserfenster und wählen Sie dort "Rolle wechseln"->"student" aus. Sie können dann alle den Studierenden zur Verfügung stehenden Funktionen testen, Abgaben werden allerdings nicht gespeichert.


    Rolle wechseln: Über "Rolle wechseln"->"student" sehen Sie Ihren Kursraum aus Studierendenperspektive.


    2.) Annahme einer Doppelrolle: Testen von Abgaben, Verwaltung, Bewertung und Archivierung

    Damit Ihnen Ihre eigene Lösungsabgabe im Übersichts- oder Bewertungsscreen sowie zum Download zur Verfügung steht, müssen Sie dauerhaft die Rolle eines "student" zusätzlich zu Ihrer "lecturer"-Rolle annehmen. Dazu gehen Sie im linken Seitenmenü auf "Teilnehmer/innen" und wählen in der Tabelle in der Spalte "Rollen" zusätzlich für sich die Rolle "student" aus. Vergessen Sie nicht das Speichern mit dem Diskettensymbol nach Ablage oder Löschen (x-Symbol) von Rollen.
    Achtung: Löschen Sie nicht Ihre Rolle als "lecturer"!


    Teilnehmer/innen: So stellen Sie eine weitere Rolle als "student" zusätzlich zum "lecturer" ein.
    Klicken Sie auf das Bild für eine vergößerte Darstellung.

    15.5. Abgegebene Lösungen verwalten und herunterladen

    Du Studierenden haben ihre Lösungen über die "Aufgabe" eingereicht.
    Einen schnellen Überblick über den Stand der Abgaben bekommen Sie jetzt bei Klick auf die "Aufgabe" im Bewertungsüberblick. Dort können Sie

    • zum Sichten und Bewerten einzelner Abgaben in die Bewertungsansicht gehen (s. nächster Themenabschnitt),
    • zu einer Übersichtstabelle mit allen Abgaben gelangen oder
    • gleich alle Abgaben herunterladen.



    Der Bewertungsüberblick für eine schnelle Übersicht, wie viele Abgaben schon eingetroffen sind.
    Klicken Sie auf das Bild um eine größere Ansicht in einem neuen Browserfenster zu erhalten.


    ÜBERSICHTSTABELLE MIT ALLEN ABGABEN


    Für eine detaillierte Übersicht mit Zugriff auf individuelle Abgaben steht die Tabellarische Übersicht bereit.
    Klicken Sie auf das Bild für eine vergößerte Darstellung in einem separaten Browserfenster.

    Da die Tabelle sehr breit ist, empfiehlt es sich, das Seitenmenü über die Menütatste links oben ()einzuklappen.

    Wählen Sie zum Download eines Ordners mit allen Abgaben oben Links bei "Bewertungsvorgang"-> "Alle Abgaben herunterladen".



    "Alle Abgaben herunterladen":
    In welcher Form landen die Aufgaben auf meinem Computer?

    Unterhalb der Übersichtstabelle gibt es die Option "Abgaben in Verzeichnissen herunterladen". Voreingestellt ist hier "aktiv" - damit werden die Abgabedateien mit deren Originaldateinamen in von EMIL generierten Ordnern gespeichert, deren Dateiname mit dem Namen der einreichenden Studierenden beginnt. Wenn diese Option inaktiviert wird, werden alle Abgabedateien mit einem von EMIL generierten Suffix in einen gemeinsamen Ordner gepackt.

    Achtung: Es werden nur die original eingereichten Texte und Dateien der Studierenden heruntergeladen! Falls Sie Online kommentiert oder bewertet haben, müssen Sie diese Daten extra herunterladen!


    Abgaben in Verzeichnissen herunterladen
    Eine Einstellung unterhalb der Tabelle, "Abgaben in Verzeichnissen herunterladen", sortiert bei Aktivierung (voreingestellt) die abgegebenen Dateien mit deren Originalnamen in individuell benannte Ordner mit der Bezeichnung [Vorname Nachname]_[interne Kennziffer]_assignsubmission_file_
    Ist die Option deaktiviert, werden alle Dateien in einen Ordner heruntergeladen, erhalten aber vom System jeweils ein Präfix [Vorname Nachname]_[interne Kennziffer]_assignsubmission_file_

    Ein Beispiel:
    Klara Test (Matr. Nummer 000001), Hans Test (Matr. Nummer 000002) und Greta Test (Matr. Nummer 000003), reichen jeweils ein PDF ein. Die Studierenden haben ihre Abgaben bspw. nach folgendem, von ihrem/ihrer Lehrenden vorgegebenen Schema benannt: [meine Matrikelnummer]_[TT-MM-JJJJ][(ggf. Durchnummerierung bei mehreren Dateien)].pdf


    Download ohne Verzeichnisse:
    EMIL setzt dem Dateinamen automatisch folgendes Präfix voraus: [Vorname Nachname]_[interne Kennziffer]_assignsubmission_file_  - dann folgt [Eingereichter Dateiname].pdf



    Download mit Verzeichnissen:
    Hier generiert EMIL die Verzeichnisse, in denen die Dateiabgaben der einzelnen Studierenden mit deren originalen Benennungen enthalten sind.



    Sie können als Lehrende*r selbst entscheiden, welches Format für die Bearbeitung und Archivierung für Sie besser geeignet ist.

    15.6. Abgegebene Lösungen kommentieren und bewerten

    Falls Sie die "Aufgabe" auch zur Bewertung der Abgaben nutzen wollen, stehen Ihnen mehrere Möglichkeiten zur Verfügung.


    EINSTELLUNGEN → FEEDBACK-TYPEN
    Hier stellen Sie ein, ob und wie Sie den Studierenden Feedback zu deren Abgaben geben möchten.

    • "Feedback-Typen" -> "Feedback als Kommentar"
      Geben Sie parallel im Bewertungsscreen einen Freitext-Kommentar ein. Die Studierenden können diesen in der jeweiligen "Aufgabe" in EMIL ansehen und sich ggf. als Textausschnitt in ein eigenes Textdokument kopieren.
    • "Feedback-Typen" -> "Anmerkungen im PDF"
      Bei einer Abgabe im Format PDF können Sie in EMIL Kommentare, Annotationen und grafische Elemente Online in das PDF einfügen und dort abspeichern. Die Studierenden können sich das so ergänzte PDF ggf. so herunterladen.

    EINSTELLUNGEN → BEWERTUNG

    • "Bewertung" -> "Typ" -> "Kein":
      Wenn Sie die Abgaben nicht bewerten oder dies nicht in EMIL tun möchten, können Sie diese Option hier ausschalten. Sie können trotzdem weiterhin PDFs und Textabgaben in EMIL anschauen, verwalten und kommentieren!
    • "Bewertung" -> ""Typ" -> "Punkte":
      Hier können beliebige Punktebewertungen oder bei (voreingestellt) 100 Punkten auch prozentuale Bewertungen eingestellt werden.
    • "Bewertung" -> ""Typ" -> "Skala":
      Verschiedene Skalen stehen zur Wahl; die einfachsten Skalen sind "bestanden/nicht bestanden" oder "OK/nicht OK".

    Bewertung" -> "Bewertung zum Bestehen"

    • Hier kann eingestellt werden, was als Mindestanforderung für das Bestehen der Aufgabe nötig ist, abhängig ob Punkte oder Skalen eingestellt worden sind. Dies ist u.a. dann wichtig, wenn im Kursraum weitere Elemente darüber, über den erfolgreichen Aktivitätsabschluß, freigegeben werden sollen.
    "Bewertung" -> "Anonyme Bewertung" und "Bewerteridentität für Teilnehmer/innen verbergen"
    • Stellen Sie hier ein, ob die bewertenden Lehrenden die Identität der einreichenden Studierenden bzw. ob die einreichenden Studierenden die Identität der bewertenden Lehrenden erfahren sollen oder nicht.
    "Bewertung" -> "Bewertungsworkflow verwenden"


    DER BEWERTUNGSSCREEN

    In diesem Fenster können Sie einzelne Abgaben sichten und ggf. annotieren, kommentieren und bewerten.


    Der Bewertungsscreen mit seinen wichtigsten Funktionen
    Klicken Sie auf das Bild für eine vergößerte Darstellung in einem separaten Browserfenster.

    • Oben links gelangen Sie zurück zum Kursraum, zum Bewertungsüberblick oder zur Übersichtstabelle
    • Oben mittig wird der Name des/der einreichenden Studierenden angezeigt
    • Oben rechts können Sie zur nächsten Lösung weiterspringen

    • Im großen, linken Feld befindet sich die annotierbare Darstellung der abgegebenen PDF-Datei. Andere Dateiformate wie z.B. .docx können leider nicht dargestellt werden.

    • In der rechten Spalte finden Sie
      • Informationen zur Abgabe;
      • die Online-Texteingabe;
      • die abgegebene, durch Sie herunterladbare Datei(en) sowie
      • die Kommentare der Studierenden zu deren Abgabe.
      • In dieser rechten Spalte befindet sich auch ggf. die eingestellte Bewertungsmöglichkeit und ein Texteingabefeld für Ihr schriftliches Feedback.
        Wenn Sie bewertet und abgespeichert haben, wird im studentischen "Abgabestatus" die Abgabe als "Bewertet" angezeigt. Unterhalb des Abgabestatus werden den Studierenden dann Ihr Kommentar und ggf. die annotierte Version der Lösungs-PDF dargestellt.

        WICHTIGER HINWEIS: Feedbacktexte sind für Ihre Studierenden nur in den Browsern Firefox und Chrome sichtbar! Von Ihren Feedbacktexte werden den Studierenden üblicherweise die ersten 100 Zeichen angezeigt, über Klick auf ein "+"-Symbol wird der Rest sichtbar. In Browsern wie Safari oder Explorer ist diese Funktion ausgestellt! Weisen Sie Ihre Studierenden bitte auf die Verwendung der entsprechenden Browser Firefox oder Chrome hin, wenn Sie mit Feedback arbeiten.

    • Unten links können Sie einstellen, ob Studierende über die Bewertung per Mail benachrichtigt werden sollen, sobald Sie Ihre Bewertung abgespeichert haben. Dies ist voreingestellt, kann aber hier ggf. verändert werden.
    • Unten mittig speichern Sie ihre Bewertung.

    • Unten rechts können Sie die Bildschirmaufteilung mit den drei Aufteilungssymbolen Ihren Bedürfnissen anpassen. Achtung: Insbesondere bei der Annotierung von PDF-Dateien benötigt die Annotationswerkzeugleiste viel Platz - stellen Sie hier PDF-Darstellung für die Bearbeitung ggf. auf die volle Bildschirmbreite ein.

    15.7. Eine bearbeitete "Aufgabe" gibt automatisch weitere Inhalte frei

    Sie möchten, dass z.B. die Abgabe einer Lösung eine Zusatzaufgabe oder eine Musterlösung freischaltet. In diesem Fall benötigen Sie die Einstellungen "Aktivitätsabschluß" in der Aufgabe und "Voraussetzungen" im Folgelement.

    Achtung: Die Freischaltung über eine erfolgreiche Bewertung muss durch Sie erfolgen. EMIL kann dies automatisiert nur, wenn die Bedingung lediglich die Abgabe einer Lösung ist. Falls Sie eine vollständig automatisierte Bewertung einer Lösung mit variablen Feedback benötigen, verweisen wir auf die Aktivität "Test".

    EINSTELLUNG IN DER "AUFGABE" → AKTIVITÄTSABSCHLUS

    Weitere Aktivitäten oder Materialien, auch weitere "Aufgaben", lassen sich dann in deren jeweiligen Einstellungen über Voraussetzungen -> Voraussetzung hinzufügenAktivitätsabschluss -> "... muss abgeschlossen sein" mit dem Abschluss der Aufgabe freischalten. So können einzelne Elemente gezielt freigegeben aber auch ganze Kaskaden von aufeinander folgenden "Aufgaben" und begleitenden Informationen aufgebaut werden.



    Hier legen Sie in der Aufgabe fest, ab wann die Aufgabe als "abgeschlossen" gilt.
    Klicken Sie auf das Bild um eine Vergrößerung anzuzeigen.


    EINSTELLUNG IM FOLGELEMENT → VORAUSSETZUNG

    Eine Aktivität oder ein Material an beliebiger Stelle im Kursraum kann durch den erfolgreichen Abschluß der "Aufgabe" freigegeben oder sichtbar gemacht werden. Wir empfehlen, die Sichtbarkeit als Option eingestellt zu lassen - dann wird den Studierenden die Bedingung angezeigt, mit der Sie den Inhalt 'öffnen' können.




    Hier legen Sie in einer folgenden Aktivität oder einem folgendem Arbeitsmaterial fest, wann dieses zugänglich werden soll und ob es bis dahin nur nicht bearbeitbar oder komplett unsichtbar sein soll.
    Klicken Sie auf das Bild um eine Vergrößerung anzuzeigen.


    TIPPS:

    • Erstellen Sie eine Abfolge von Zusatzaufgaben mit jeweils erhöhtem Schwierigkeitsgrad oder aufeinander aufbauender Kompetenzstufe (z.B. Wiedergabe - Umformulierung - Anwendung), die sich durch jeweilige Voraussetzungen in einer Sequenz freischalten lassen.
    • Geben Sie nach einer erfolgten Bewertung der Abgabe automatisiert eine Musterlösung frei.
    • Öffnen Sie den Studierenden, die bereits eine Abgabe z.B. eines Essays durchgeführt haben, den Zugang zu einem Forum, in der das Thema diskutiert werden soll.
    • Natürlich lässt sich auch eine "Aufgabe" selbst auf diese Weise 'freischalten':
      • Machen Sie die elektronische Abgabe einer Eigenständigkeitserklärung zur Voraussetzung, die Aufgabe bearbeiten zu können.
      • Geben Sie Arbeits- und Kleingruppen unterschiedliche Aufgabeninhalte, indem Sie die Gruppenzugehörigkeit zur Voraussetzung machen.
      • Sie können Aufgaben über den Zeitraum Ihrer Veranstaltung automatisiert per Datum zur Bearbeitung freigeben.

    15.8. Die "Aufgabe" für Take-Home Exams: Wissenswertes und Durchführung

    Die EMIL-Aktivität "Aufgabe" – wie auch die EMIL-Aktivität "Test" – eignet sich zur Durchführung von Take-Home Exams (THE) bzw. Take Home Prüfungen (THP) im Open-Book Format.
    Take-Home Prüfungen sind Prüfungen, die ohne Aufsicht und orstunabhängig als Online-Prüfungen stattfinden. Die Aufgabenstellung und die Abgabe der Lösung erfolgt dabei Online über EMIL. Für Open-Book Prüfungen dürfen Studierende erlaubte Hilfsmittel während der Prüfung benutzen.

    Wir zeigen Ihnen in diesem Kapitel die Einstellungen, die Sie zum Konfigurieren der "Aufgabe" für diesen Zweck benötigen. Sie sollten dafür Grundkenntnisse in der Bedienung von EMIL besitzen, d.h. Aktivitäten anlegen, den Texteditor bedienen, Dateien handhaben und Einstellungen vornehmen können.
    Wir gehen alle für diesen Zweck relevanten Einstellungen der "Aufgabe" durch und zeigen Ihnen, wie Sie die Aufgabe testen und die eingereichten Lösungen als Zip-Datei geordnet herunterladen können.

    Im folgenden Kapitel sehen Sie, wie die Abgabe aus der Sicht der Studierenden aussieht.
    Sie können das Kapitel ggf. Ihren Studierenden als Vorbereitung empfehlen, wir raten aber auf jeden Fall zu einem Testdurchlauf unter Realbedingungen.


    Weitere Ressourcen und Handouts

    Im offenen Kursraum "Digitales Lernen und Lehren" finden Sie aktuelle Handouts und Hinweise des Präsidiums zur Vorbereitung und Durchführung von Take-Home Prüfungen sowie Ressourcen und Empfehlungen von Kolleg*innen zum Thema.

    Ein vollständig ausgearbeitetes Konzept eines Prüfungs-Kursraums in EMIL, aufbauend auf der Aktivität "Aufgabe", inklusive Anmeldung, Gruppenzuordnung und digitaler Einverständnis- und Eigenständigkeitserklärung, hat Prof. Dr. Dirk Adamski zur Verfügung gestellt. Sie können sich das entsprechende Kursraum-Template von Ihrer jeweiligen Ansprechperson als Kursraum einrichten lassen. Eine Kurzanleitung (PDF) zur Bedienung des Templates finden Sie hier.


    Wichtige Hinweise


    Sie sollten vor der eigentlichen Prüfung mit Ihren Studierenden mindestens einen Probedurchlauf unter Realbedingungen durchführen!

    • Planen Sie genügend Zeit vor und während der Prüfung ein, um auf technische und organisatorische Probleme eingehen zu können.
    • Bieten Sie Ihren Studierenden mehrere voneinander unabhängige Wege an, um bei Nachfragen oder technischen Problemen während der Prüfung mit Ihnen Kontakt aufzunehmen, z.B. Textchat/Videochat und per Telefon.
    • Stellen Sie Aufgabenstellungen in einem Dateiformat bereit – z.B. in PDF – bei dem Sie sicher sind, dass Ihre Studierenden dies bei sich darstellen können.
      Weisen Sie insbesondere Studierende mit Mac OSX darauf hin, den aktuellen Adobe Acrobat Reader anstelle des "Vorschau"-Programms für das Lesen von PDFs zu verwenden.
    • Durch die fehlende Routine, die möglichen technischen Problemen (z.B. unsichere Internetverbindung, veraltete Hard- oder Software etc.) und ggf. organisatorischen Probleme (z.B. zu betreuende Kinder, Baulärm etc.) sowie die komplexere Kommunikation sind Online-Prüfungen deutlich fordernder für Lehrende als auch Studierende. Überfordern Sie Ihre Studierenden und Sie sich selbst nicht.
    • Eine vollständige Kontrolle betreffs z.B. der Verwendung von unerlaubten Hilfsmitteln oder der Kommunikation mit Dritten der häuslich arbeitenden Studierenden ist Online, z.B. per Videoüberwachung ("proctoring"), weder möglich noch rechtlich erlaubt.
      Als Lösung können Sie ggf. mehreren Gruppen (s. "Gruppen") unterschiedliche Prüfungsaufgaben (s. "Voraussetzungen") zuteilen; oder die Aufgaben so formulieren, dass Wiedergabe und Anwendung von Wissen eine kleinere Rolle gegenüber Synthese, Analyse oder Bewertung spielen. Hierzu finden Sie als Anregung das übersichtliche Handout zum kompetenzorientierten Prüfen von Szczyrba und Wunderlich (2015) "Prüfungsaufgaben formulieren" (PDF).



    EINSTELLUNGEN


    Klicken Sie nachfolgend auf den jeweiligen Screenshot um eine große Darstellung zu öffnen.

    1.) Allgemeines - Das Stellen der Aufgabe

    Hier beschreiben Sie den Ablauf der Prüfung und geben eine Ansprechstelle für technische oder inhaltliche Probleme an. Achten Sie dabei ggf. auf mehrere unabhängige Kommunikationskanäle, also z.B. Textchat/Videochat (Internet) und Telefon (Mobilfunknetz/Festnetz).

    Sie können hier ebenfalls Dateien zur Verfügung stellen, z.B. die Aufgabenbeschreibung oder eine Musterlösung.


    2a.) Verfügbarkeit - Bearbeitungszeitraum und Zeitpunkt für die Abgabe

    Hier geben Sie an, ab wann die Prüfung den Studierenden zugänglich sein soll und zu welchem Zeitpunkt die Abgabe beendet sein muss.
    Planen Sie ausreichend Pufferzeit für die Bearbeitung und den Upload von Scans oder Fotos ein!
    Achtung! Achten Sie darauf, dass "Beschreibung immer anzeigen" deaktiviert ist! Ihre Studierenden können sonst bereits vor Beginn der "Abgabe" auf die Aufgabeninhalte zugreifen!



    3.) Abgabetypen - Format, Größe und Anzahl der Abgabedateien

    Hier definieren Sie die Maximalgröße, die Maximalanzahl und das Format der Dateien. Insbesondere das Formatauswahlmenü ist sehr umfangreich - vergessen Sie nicht, Ihre Auswahl dort separat zu speichern!
    Achten Sie darauf, dass alle Studierenden technisch in der Lage und kompetent sind, das gewünschte Abgabeformat als Datei zu erzeugen und hochzuladen.



    4.) Abgabeeinstellungen - Studierende müssen die Abgabe aktiv bestätigen

    Achtung! Hier stellen Sie ein, dass ein "Abgabeknopf" gedrückt werden muss (wichtig!), der die Fertigstellung und Abgabe der Lösung bestätigt. Sie sehen dies später noch einmal aus Studierendensicht.




    5.) Systemnachrichten - Digitale Quittung der Abgabe per automatischer Mail

    Mit dieser Einstellung erhalten Ihre Studierenden eine Bestätigungsmail über die technisch erfolgreiche Einreichung der Abgabe.




    So Testen Sie Ihre PrüfungsAufgabe

    Rolle wechseln

    Sie können sich Ihre Aufgabe über die Option "Rolle wechseln" im Menü unter ihrem Profilnamen recht oben aus studentischer Sicht anschauen; Sie können weiterhin die (Un-)Zugänglichkeit der Aufgabe basierend auf den eingestellten Terminen kontrollieren und die Abgabe testen.
    Achtung: Abgegebene Dateien werden mit "Rolle wechseln" nicht gespeichert und sind nicht testweise bewertbar!

    Doppelrolle im Raum: Lecturer-Student
    In der Tabelle der Teilnehmer/innen, die Sie über das linke Seitenmenü aufrufen können, können Sie sich eine weitere Rolle als "student" geben.
    So können Sie sowohl die Abgabefunktion als auch die Bewertung dieser Abgaben testen.
    Achtung! Die ständige Sichtbarkeit bzw. Bearbeitbarkeit der Aufgabe wird durch die Doppelrolle als "student" nicht beeinflusst, da Sie weiterhin als "Lecturer" volle Zugriffsrechte behalten!
    Achtung! Löschen Sie nicht Ihre Rolle als "Lecturer" in Ihrem Kursraum!


    DIE ABGABEN herunterladen IN DER ÜBERSICHT FÜR DIE LEHRENDEN

    Nach Ende der Prüfung gelangen Sie im "Bewertungsüberblick" durch Klick auf "Alle Abgaben anzeigen" zur obigen Tabelle mit allen abgegebenen Lösungen. Sie können dort mit "Bewertungsvorgang"->"Alle Abgaben herunterladen" alle Ergebnisse als zip-Datei auf Ihren Computer herunterladen.




    Abgaben in Verzeichnissen herunterladen
    Eine Einstellung unterhalb der Tabelle, "Abgaben in Verzeichnissen herunterladen", sortiert bei Aktivierung (voreingestellt) die abgegebenen Dateien mit deren Originalnamen in individuell benannte Ordner mit der Bezeichnung [Vorname Nachname]_[interne Kennziffer]_assignsubmission_file_
    Ist die Option deaktiviert, werden alle Dateien in einen Ordner heruntergeladen, erhalten aber vom System jeweils ein Präfix [Vorname Nachname]_[interne Kennziffer]_assignsubmission_file_

    Ein Beispiel:
    Klara Test (Matr. Nummer 000001), Hans Test (Matr. Nummer 000002) und Greta Test (Matr. Nummer 000003), reichen jeweils ein PDF ein. Die Studierenden haben ihre Abgaben bspw. nach folgendem, von ihrem/ihrer Lehrenden vorgegebenen Schema benannt: [meine Matrikelnummer]_[TT-MM-JJJJ][_(ggf. Durchnummerierung bei mehreren Dateien)].pdf
    Klara Test hat so z.B. am 4. Februar 2021 folgendes, einzelnes PDF abgegeben:
    000001_04-02-2021.pdf

    Download ohne Verzeichnisse:
    EMIL setzt dem Dateinamen automatisch folgendes Präfix voraus: [Vorname Nachname]_[interne Kennziffer]_assignsubmission_file_  - dann folgt [Eingereichter Dateiname].pdf



    Donwload mit Verzeichnissen:
    Hier generiert EMIL die Verzeichnisse, in denen die Dateiabgaben der einzelnen Studierenden mit deren originalen Benennungen enthalten sind.




    Sie können als Lehrende*r selbst entscheiden, welches Format für die Bearbeitung und Archivierung für Sie besser geeignet ist.


    15.9. Eine Open-Book Online-Prüfung aus der Sicht der Studierenden

    Hinweise für die Studierenden:

    • Verwenden Sie aktuelle Browserversionen (siehe "Technische Voraussetzungen").
    • Unter macOS kann es gelegentlich zu Darstellungsproblemen von PDF-Dateien unter dem macOS-eigenen "Vorschau"-Programm kommen. Empfehlenswert ist deshalb die Installation des kostenlosen Adobe Acrobat Reader.
    • Halten Sie sich an das durch die Lehrenden vorgegebene Schema zur Benennung der Abgabedateien und ein Benennungsbeispiel vor, z.B.
      [Matrikelnummer]_[TT-MM-JJJJ][(optionale Durchnummerierung bei mehr als einer Datei)].[Dateinamenserweiterung]
      Beispiel für zwei Dateien von einem/einer Studierenden mit der Matrikelnummer 1234567, abgegeben am 04.02.2021:
      1234567_04-02-2021(1).PDF
      1234567_04-02-2021(2).PDF



    1.) Vor Beginn der Prüfung - Der "Wartescreen"

    Bis zur Freigabe der Prüfung sehen die Studierenden diesen Wartescreen.




    2.) Während der Prüfungsbearbeitung - Möglichkeit, Aufgabendateien herunter- und Abgabedateien hochzuladen

    Dateien wie z.B. eine Aufgabenbeschreibung stehen den Studierenden jetzt zum Download zur Verfügung.
    Während der Bearbeitung können Studierende per Drag-and-Drop Dateien hochladen oder per Klick auf hochgeladene Dateien diese wieder löschen.
    Nach "Änderungen sichern" springt die Ansicht zum folgenden Abgabescreen.



    3.) Abgabe der Lösung - Übersicht darüber, was abgegeben wird; ggf. Sprung zurück zur Bearbeitung

    Im Abgabescreen können die Studierenden noch einmal kontrollieren, was Sie hochgeladen haben, ggf. noch einmal alle hochgeladenen Dateien löschen, weiterbearbeiten oder nach Druck auf "Aufgabe abgeben" die Prüfung mit den aktuell hochgeladenen Dateien verbindlich abschließen.




    4.) Bestätigungsmail der Abgabe für die Studierenden

    Unmittelbar nachdem die Abgabe erfolgt ist, erhalten die Studierenden eine automatische Mailbenachrichtigung durch EMIL (noreply@emil.haw-hamburg.de).


    16. Abstimmung (Aktivität) - Für aktivierende Fragen und kleine Meinungsbilder

    Abstimmung

    Die Abstimmung ist eine schnell konfigurierbare Aktivität, um den Kursteilnehmenden eine einzelne Frage mit vorgegebenen Antwortmöglichkeiten (Einzel- oder Mehrfachauswahl) zu stellen. Die Abstimmergebnisse sind für die Kursteilnehmenden anonymisiert oder öffentlich als Balkengrafik und Zahlenwerte darstellbar, für die Lehrenden jedoch stets personalisiert als Tabelle darstellbar und zuordbar.
    Eine anonymisierbare und umfangreichere Art der Abstimmung mit mehreren Fragen steht Ihnen ggf. mit der Befragung zur Verfügung. Wir behandeln diese in einem gesonderten Kapitel.

    Die Abstimmung eignet sich als kleines, einfach aufzusetzendes Werkzeug für z.B. Stimmungsbilder, aktivierende Wissensfragen, Themen- oder Terminwünsche.

    Wie Sie eine Abstimmung in einen Themenabschnitt einfügen und verschieben, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".

    Für die weiteren Einstellungen der Aufgabe schauen Sie bitte in das folgende Unterkapitel.


    Wie kann ich Abstimmungen in meiner Lehre einsetzen?

    Aktivierung der Kursteilnehmenden

    "Ich möchte meine Studierenden zu Eingang jeder Seminarsitzung zum Nachdenken über eine bestimmte Fragestellungen anregen, z.B. 'Was ist die wichtigste Eigenschaft in interkulturellen Geschäftsbeziehungen'? Eine Abstimmung, bei der sich jede*r einzelne Studierende bewußt für eine von mehreren Antworten entscheiden und über eine Begründung nachdenken muss, macht das Thema persönlich relevanter und interessanter."
 

    Eine Abstimmung verlangt von den Studierenden über die eigene Stimme aktives Handeln und  damit Nachdenken über den Kontext bzw. die Konsequenzen der einzelnen Abstimmungsoptionen. Dies kann z.B. auch in Vorbereitung einer Folgeaktivität wie einer Forumsdiskussion oder einer Aufgabenbearbeitung sein.

    Achtung: Die Abstimmung in EMIL zeichnet die abgegebenen Stimmen dauerhaft, personalisiert und für die Lehrenden einsichtig auf, was sie z.B. von Clicker-Systemen, der EMIL-Aktivität "Befragung" oder anonymen Online-Präsenz-Abstimmungsmethoden z.B. in Zoom unterscheidet.
 Die Abstimmung kann dadurch als Werkzeug zur Reflektion auch eine andere Wirkung auf die Studierenden haben - diese Verbindlichkeit kann aber auch ein methodischer Vorteil sein (s. u.  "Abstimmung" als Disclaimer oder Agreement).
    Sie können die Abstimmung auf jeden Fall für die Studierenden selbst anonymisiert abhalten, dies lässt sich unter "Einstellungen" -> "Ergebnisse" -> "Ergebnisse veröffentlichen" einstellen.


    Clicker-Simulation mit grafischer Darstellung der Abstimmungsergebnisse


    "Ich möchte in meinen Veranstaltungen so etwas wie eine asynchrone Clicker-Abfrage einbauen, um Abstimmungsergebnisse übersichtlich grafisch darzustellen."

    Die Abstimmung ist als eine einfach aufzusetzende Umfrage mit Einfach- oder Mehrfachauswahl ähnlich einsetzbar wie ein Audience Response System via Clicker im Hörsaal. Die Ergebnisse können - neben der tabellarischen Ansicht für die Lehrenden - auch als Balkengrafik allen Teilnehmenden nach ihrer jeweiligen Abstimmung dargestellt werden. Dazu muss u.a. im Untermenü der Einstellungen -> Ergebnisse Folgendes ausgewählt werden:
    Ergebnisse veröffentlichen -> nach eigener Stimmabgabe.
    Ergebnisse anonym darstellen -> Ergebnisse ohne Namen
    Teilnehmer/innen ohne Antwort Anzeigen -> Ja

    Die Ergebnisse werden dann als Balkengrafik dargestellt (s.u.). Absolute und Prozentwerte können über Klick auf "Grafikdaten anzeigen" abgerufen werden.

    Abstimmung über gewünschte Themenschwerpunkte für Referate

    "Ich verwende Abstimmungen, um die Kursteilnehmenden in die Gestaltung der Veranstaltung einzubeziehen. Über Abstimmungen ist es z. B. möglich, dass die Studierenden für die Themen stimmen, die sie in Referatsgruppen später bearbeiten möchten."

    Die "Abstimmung" eignet sich für die Klärung inhaltlicher oder organisatorischer Themen, wie z. B. ein Datum, an dem ein Großteil der Kursteilnehmenden Zeit hat. Eine Obergrenze für die Anzahl an Studierenden, die sich für eine Option entscheiden, kann für eine Aufteilung in thematische Arbeitsgruppen hilfreich sein. Hierfür eignet sich auch die spezialisierte Aktivität "Gruppenwahl".

    Abstimmung als Möglichkeit, einen Disclaimer oder ein Agreement elektronisch unterschreiben zu lassen

    "Da ich meinen Studierenden vielfältige digitale Quellen nach §60a UrhG 'Unterricht und Lehre' zur Verfügung stelle, aber nicht möchte, dass diese - zumindest nicht unbedacht - weitergereicht werden, möchte ich, dass jede*r Studierende einen Disclaimer elektronisch unterschreibt."

    "Ich möchte mit meinen Studierenden zu Beginn der Veranstaltung einen 'Kursvertrag' über Verhaltens- und Kommunikationsregeln aufsetzen, der von allen elektronisch anerkannt wird. Die bewußte Zustimmung zum Vertrag soll gleichzeitig eine Reflektion über eigene Verhaltensweisen ermöglichen."

    Wenn Sie eine elektronische Einverständniserklärung aller Studierenden einholen möchten, eignet sich eine Abstimmung mit einer einzigen Option (z.B. "Ich stimme zu") als Antwort auf den Disclaimer als 'Abstimmungsfrage'. Sie können im Ergebnis jederzeit sehen, wer bereits 'unterschrieben' hat.

    Was muss ich bei Abstimmungen beachten?


    Die Abstimmung ist nicht auf allen Ebenen anonym.

    Auch, wenn unter "Ergebnisse veröffentlichen" das Abstimmergebnis vor den Studierenden verborgen werden kann, sind die Stimmenzuordnungen zu Personen für die Lehrenden immer einsehbar. Für eine komplett anonyme Stimmerhebung verwenden Sie in diesem Fall eher die Aktivität "Befragung".

    Bei der Einstellung Gruppenmodus->Sichtbare Gruppen gilt die Obergrenze nur für die einzelnen Gruppen
    Wenn bei „Abstimmung“ unter „Einstellungen“->„Weitere Einstellungen“->“Gruppenmodus“->“Sichtbare Gruppen” eingestellt ist (Voreinstellung: Keine Gruppen),  dann können prinzipiell mehr Kursteilnehmende eine Option auswählen, als die Obergrenze zulassen würde. Das liegt daran, dass hier die Obergrenze jeweils nur für die einzelnen Gruppen gilt, d.h. bei fünf Gruppen und einer Options-Obergrenze von zwei könnten sich prinzipiell zehn Kursteilnehmende eintragen. Dies ist nur sichtbar für die Kursleitung, kann aber eventuell irritieren.


    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Abstimmungen?
    Weitere Informationen und Tipps zu Abstimmungen gibt es auf moodle.org.
    (Letzter Zugriff: 01.04.2020)

    16.1. Einstellungen der Abstimmung

    ALLGEMEINES

    Abstimmungsname
    Der Name ihrer Abstimmung (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihre Abstimmung beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man die Abstimmung geöffnet hat.

    Anzeigemodus
    Diese Option bestimmt, ob die Abstimmung horizontal oder vertikal angezeigt werden soll.

    OPTIONEN

    Optionen Einstellungen


    Änderung der Auswahl erlauben
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann die Auswahl nachträglich geändert werden.

    Mehr als eine Auswahl erlauben
    Diese Einstellung erlaubt mehr als eine Auswahl (Checkbox-Funktion).

    Anzahl der Antworten bei den Abstimmungsoptionen beschränken
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann die maximale Anzahl von möglichen Stimmenabgaben für die jeweilige Abstimmoption festgelegt werden. Wenn diese Obergrenze erreicht ist, kann sich niemand mehr für die Abstimmoption entscheiden.
    Wenn diese Option deaktiviert ist, gibt es keine Obergrenze.
    ACHTUNG: Bei Aktivitäten im Gruppenmodus gilt diese Obergrenze pro Gruppe!
    Wenn im Gruppenmodus etwas anderes als die Voreinstellung "Keine Gruppen" eingestellt ist, dann können z.B. bei einer eingestellten Obergrenze von 5 jeweils 5 Kursteilnehmende pro Gruppe diese Abstimmoption wählen können; bei fünf Gruppen wären das 25 mögliche Auswahlen, trotz einer eingestellten Obergranze von 5.

    Option 1 ... Option X
    In den Optionsfeldern werden die Abstimmoptionen eingetragen, zwischen denen die Kursteilnehmenden sich entscheiden sollen. Pro Feld wird eine Abstimmoption eingetragen. Nicht benötigte Felder können frei gelassen werden, sie werden in der Abstimmung nicht angezeigt. Weitere Optionsfelder erhalten Sie über den Button "Optionen hinzufügen".


    VERFÜGBARKEIT

    Antworten zulassen ab
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Antworten erst ab diesem Datum zugelassen.

    Antworten zulassen bis
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Antworten nach diesem Datum nicht mehr zugelassen.

    Vorschau anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, können die Kursteilnehmenden die Abstimmung schon vor Abstimmungsbeginn sehen.


    ERGEBNISSE

    Ergebnisse veröffentlichen
    Für das Veröffentlichen von Ergebnissen gibt es vier verschiedene Optionen.

    • Keine Ergebnisse veröffentlichen: Die Ergebnisse werden nicht für die Kursteilnehmenden veröffentlicht.
    • Nach eigener Stimmenabgabe: Die Ergebnisse der Abstimmung werden den Kursteilnehmenden angezeigt, nachdem sie ihre Stimme abgegeben haben.
    • Nach Abstimmungsende: Die Ergebnisse der Abstimmung werden den Kursteilnehmenden nach Abstimmungsende angezeigt.
    • Ergebnisse immer anzeigen: Die Ergebnisse der Abstimmung werden den Kursteilnehmenden immer angezeigt.
    Teilnehmer/innen ohne Antwort anzeigen 
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Kursteilnehmende ohne Antwort angezeigt.

    Einschließlich Ergebnissen von inaktiven/gesperrten Nutzer/innen
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden auch Ergebnisse von inaktiven oder gesperrten Kursteilnehmenden mit einbezogen.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Aufgabe sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden die Aufgabe nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen alles zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen.
      ACHTUNG: Die Einstellung Sichtbare Gruppen behandelt die eingestellte Obergrenze der Optionen jeweils nur für die einzelnen Gruppen. Das heisst, es können sich prinzipiell mehr Kursteilnehmende pro Option eintragen als die Obergrenze eigentlich erlauben würde, solange die Auswahlen aus unterschiedlichen Gruppen stammen. Innerhalb einer Gruppe gilt weiterhin die Obergrenze.

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.

    17. Befragung (Aktivität) - (Anonymes) Feedback einholen

    Befragung

    Die Aktivität "Befragung" ermöglicht es, einen von den Kursteilnehmenden auszufüllenden Fragebogen zu erstellen. Sie können dabei Fragetypen wie Checkboxes (Mehrfachauswahl), Radiobuttons (Einfachauswahl), Bewertungen über Skala, Datumseingaben, Dropdown-Auswahlen, Ja/Nein-Auswahlen, numerische Eingaben und Freitexteingaben nutzen.
    Die "Befragung" ist dabei in der Handhabung einerseits weniger formell und unaufwändiger in der Handhabung als die Aktivität "Test" und vollständig anonymisierbar; andererseits ist sie flexibler gestaltbar und deshalb etwas umfangreicher in den Einstellungen als die Aktivität "Abstimmung".
    Sollten Sie eine schnelle Abstimmung in Form einer einzelnen Einfach- oder Mehrfachauswahl-Frage benötigen, die nicht vollständig anonymisiert erfolgen muß, bietet sich die einfacher zu konfigurierende Aktivität "Abstimmung" an.


    WIE KANN ICH EINe Befragung IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    Befragungen als Feedback-Methode

    "Ich verwende Befragungen, um Feedback zur Rezeption meiner Lehrveranstaltungen einzuholen. Die Antworten können anonym abgegeben werden, damit die Studierenden ggf. ohne Hemmung Kritik üben können."

    "Ich gestalte meine Lehre in Form eines Inverted Classrooms und hole mir jeweils nach den einzelnen Selbstlernphasen über die Befragung ein, wie gut die Studierenden mit dem Umfang und dem Schwierigkeitsgrad der Materialien, die sie zu Hause bearbeiten sollten, zurecht gekommen sind. In der Präsenz spreche ich dann am Anfang das Ergebnis der Befragung an, arbeite Defizite gemeinsam auf oder steuere dann ggf. in der Materialgestaltung für die nächste Selbstlernphase nach."

    Befragungen eignen sich gut, um einen kleinen, anonymisierten Fragebogen zu erstellen, der nach Feedback zu der jeweiligen Lehrveranstaltung fragt. Hier können z. B. positive und negative Rückmeldungen sowie thematische, methodische oder organisatorische Veränderungsvorschläge eingeholt werden.
    Die Befragung zeigt dabei den Teilnehmenden an, ob sie anonymisiert stattfindet, was bei dieser Art Feedback von Vorteil ist.

    Eingangsbefragung zum Veranstaltungsstart

    "Ich möchte zur besseren Vorbereitung meiner Veranstaltungen eine Eingangsbefragung durchführen. Dort möchte ich über einen kleinen Fragebogen einen Überblick über die Erwartungen an das Seminar, die Ziele und die Motivation zur Teilnahme erhalten."

    Befragungen eignen sich, um sowohl einen Einblick in ausgewählte Profile zu erhalten als auch eine Übersicht über die Zusammensetzung und Wünsche der Teilnehmenden vor Beginn der eigentlichen Veranstaltung zu erlangen, um Inhalt und Methodik besser darauf abstimmen zu können. Denkbar wären auch Befragungen zur aktuellen technischen Ausstattung oder für eine grobe Selbsteinschätzung der Kenntnisstände.

    Protokollierung von Laborzeiten über Selbsteintragung der Studierenden

    "Ich würde gerne in einem EMIL-Kurs einen Bereich einrichten, in dem Studierende unkompliziert ihre Anwesenheit in den Räumen unseres Labors mit Datum, Zeitraum und Raumnummer dokumentieren können. Die Antworten sollen für die Studierenden untereinander nicht sichtbar sein, für die Lecturer aber in einer gemeinsamen Übersicht aller Eintragungen zur Verfügung stehen."

    Die selbst definierbaren Felder der Befragung eignen sich gut für diesen Zweck. Ein Freitextantwortfeld kann z.B. von den Lehrenden mit der Bitte um die Eintragung bestimmter Daten in einem bestimmten Format kommentiert werden. Die Studierenden erhalten jeweils nur Einblick in ihre eigenen Antworten - Mehrfacheintragungen sind möglich -, während die Lehrenden Einblick in die Auflistung aller Antworten haben, die auch als PDF exportiert werden kann. In den Einstellungen muss dazu lediglich Antwortoptionen -> Allen Antworten den Teilnehmenden anzeigen -> Nie eingestellt wird, ansonsten können diese quasi unverändert übernommen werden.


    WAS MUSS ICH BEI Befragungen BEACHTEN?

    ANONYMISIERUNG DER BEITRÄGE MUSS AKTIV EINGESTELLT WERDEN
    Die Standardeinstellung der Befragung erfasst neben den Antworten auch die Namen der Kursteilnehmenden, die die Antwort abgegeben haben. Sollen die Antworten anonym abgegeben werden, muss dies zuerst in den Einstellungen unter "Antwortoptionen" -> "Gruppe der Befragten Personen" ausgewählt werden.


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Befragungen?
    (Letzter Zugriff: 16.07.2020)

    17.1. Einstellungen der Befragung


    Befragung Einstellungen


    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name Ihrer Befragung (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihre Befragung beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll oder erst, wenn man die Befragung geöffnet hat.


    ZEITSTEUERUNG

    Startdatum verwenden
    Wenn diese Option ausgewählt wird, kann das Datum und die Uhrzeit ausgewählt werden, ab denen die Befragung von den Kursteilnehmenden beantwortet werden kann. Wird diese Option nicht gewählt, steht die Befragung sofort zur Beantwortung bereit.

    Enddatum verwenden
    Wenn diese Option ausgewählt wird, kann das Datum und die Uhrzeit ausgewählt werden, bis zu dem die Befragung von den Kursteilnehmenden beantwortet werden kann. Wird diese Option nicht gewählt, steht die Befragung sofort zur Beantwortung bereit.


    ANTWORTOPTIONEN

    Typ
    Bei dieser Einstellung wählen Sie aus, ob die Kursteilnehmenden die Befragung beliebig oft, einmal, täglich, wöchentlich oder monatlich beantworten dürfen.

    Gruppe der befragten Personen
    Wählen Sie bei dieser Einstellung "vollständiger Name" aus, damit bei jeder Antwort der Name des Kursteilnehmenden angezeigt wird. Damit die Antworten anonym bleiben, wählen Sie hier "anonym".

    Alle Antworten den Teilnehmenden anzeigen
    Bei dieser Einstellung können Sie festlegen, wer die Antworten aller Befragten einsehen darf. Es gibt folgende Optionen:

    • Nach dem Ausfüllen der Befragung: Nachdem die Kursteilnehmenden die Befragung ausgefüllt haben, können sie die Antworten sehen.
    • Nach dem Ende der Befragung: Nachdem die Befragung beendet ist, sind die Antworten für die Kursteilnehmenden sichtbar.
    • Immer: Die Antworten aller Befragten sind immer einsehbar.
    • Nie: Die Antworten sind für die Kursteilnehmenden nie einsehbar.

    Benachrichtigung verschicken
    Diese Einstellung regelt das versenden von Benachrichtigungen, wenn eine Antwort abgegeben wird. Es gibt folgende Optionen:

    • Nein: Es gibt keine Benachrichtigungen bei einer Abgabe.
    • Nur Benachrichtigung: Lehrende werden per Mail darüber informiert, dass es eine Abgabe gibt.
    • Vollständig beantwortet: Lehrende werden per Mail darüber informiert, dass es eine Abgabe gibt. Diese Mail enthält die abgegebene Antwort.

    Speichern/Fortsetzen
    Wenn diese Option aktiviert ist, können Kursteilnehmende ihre bisherigen Eingaben speichern und die Beantwortung zu einem späteren Zeitpunkt fortführen.

    Verzweigte Fragen erlauben
    Wenn diese Option aktiviert ist, ist es möglich Fragen zu erstellen, die je nach gegebener Antwort weitere Fragen sichtbar oder unsichtbar schalten.

    Automatische Nummerierung
    Diese Einstellung regelt die automatische Nummerierung von Fragen und Seiten. Es gibt folgende Optionen:

    • Automatische Nummerierung der Seiten und Fragen: Die Seiten und die Fragen werden automatisch nummeriert.
    • Automatische Nummerierung der Seiten: Die Seiten werden automatisch nummeriert.
    • Automatische Nummerierung der Fragen: Die Fragen werden automatisch nummeriert.
    • Keine Nummerierung der Seiten und Fragen: Die Seiten und Fragen werden nicht automatisch nummeriert. Diese Option eignet sich für verzweigte Fragen.

    Abgabe Bewertung
    Hier können Sie für die Bewertung einen Wert zwischen 1 und 100 auswählen oder die Option "keine Bewertung" wählen.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Befragung sehen können. Die Einstellung “Für Teilnehmer/innen verborgen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden die Befragung nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen die Befragung zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.


    Wie lege ich Fragen an und verwalte die erweiterten Einstellungen?

    Um Fragen für Ihre Befragung anzulegen, gehen Sie zuerst im Kursraum auf Ihre Befragung. Ihnen wird angezeigt, dass noch keine Fragen vorhanden sind. Über den Button "Fragen hinzufügen" öffnen Sie das Fragen-Menü. Zu diesen Optionen kommen Sie auch über das blaue Zahnrad in der rechten Ecke und dann auf "Fragen".



    Es öffnet sich ein Menü mit den drei Reitern "Erweiterte Einstellungen", "Fragen", "Rückmeldung" und "Nicht-Teilnehmende". Der Reiter "Fragen" ist geöffnet.

    Fragen erstellen

    FRAGEN

    Fragen hinzufügen
    Hier wählen Sie im Dropdown-Menü den Fragetypen aus, den Sie hinzufügen möchten. Es gibt z. B. Textfelder, Radio Buttons, Ja/Nein Fragen, Bewertungen mit Skalen und Freitextfelder. Nachdem sie einen Fragetypen ausgewählt haben, klicken Sie auf "Fragetyp hinzufügen". Es öffnet sich ein Menü, in dem Sie weitere Einstellungen, wie z. B. eine Beschreibung oder die Definition von Antwortmöglichkeiten, vornehmen können.

    Fragen bearbeiten
    Die von Ihnen erstellten Fragen werden unter "Fragen bearbeiten" angezeigt. Durch die Symbole neben der Positionsnummer können Sie die Reihenfolge verändern, die genaueren Einstellungen wieder öffnen, um die Frage zu bearbeiten oder die Frage löschen.


    ERWEITERTE EINSTELLUNGEN

    INHALTSOPTIONEN

    Befragungstyp

    Es gibt drei Einstellungen für Befragungstypen. Die Optionen sind:
    • privat: Die Befragung ist nur für den jeweiligen Kursraum zugänglich und verwendbar.
    • öffentlich: Die Befragung kann in verschiedenen Kursräumen mehrfach eingesetzt werden.
    • Vorlage: Die Befragung ist kopierbar und editierbar und kann von anderen verwendet werden.

    Titel
    Hier können Sie den Titel der Befragung noch einmal bearbeiten.

    Untertitel
    Hier können Sie Ihrer Befragung einen Untertitel geben.

    zusätzliche Information
    Hier können Sie weitere Informationen über die Befragung eingeben


    ABGABEOPTIONEN

    URL
    Wenn Sie hier eine URL eingeben, werden die Kursteilnehmenden nach Beendigung der Befragung auf diese Seite weitergeleitet.

    Bestätigungsseite
    Dies ist eine Alternative zur URL. Sie können selbst eine Seite gestalten, die nach Beendigung der Befragung angezeigt wird.

    Überschrift
    Geben Sie hier eine Überschrift für die Bestätigungsseite ein.

    Texterläuterung
    Geben Sie hier den Text ein, der auf der Bestätigungsseite angezeigt werden soll.

    E-Mail
    Wenn Sie eine oder mehrere E-Mails in diesem Feld eintragen, wird eine Kopie jeder Einsendung an die entsprechenden Mail-Adressen verschickt. Ist diese Option nicht gewünscht, lassen Sie das Feld frei.

    Vergessen Sie nicht Ihre Einstellungen unten auf der Seite zu speichern!


    RÜCKMELDUNG
    Wenn Sie die Fragetypen Radiobuttons, Dropdown oder Rate verwenden, wird Ihnen hier automatisch eine Rückmeldung angezeigt.


    VORSCHAU
    Hier sehen Sie, wie Ihre Befragung momentan aussieht.


    NICHT-TEILNEHMENDE
    Auf dieser Seite wird Ihnen eine Liste mit Kursteilnehmenden angezeigt, die den Fragebogen noch nicht beantwortet haben.



    18. Gruppenwahl (Aktivität) - Studierende wählen (Arbeits-)Gruppen aus

    Die Aktivität "Gruppenwahl" ermöglicht es den Kursteilnehmenden, sich eigenständig einer von der bzw. dem Lehrenden definierten Gruppe zuzuordnen. Die Gruppen müssen vorher unter "Teilnehmer/innen" -> "Einstellungen" (Zahnradsymbol ) -> "Gruppen" erstellt und benannt werden.
    Wie Sie Gruppen anlegen, erklären wir in diesem Unterkapitel.

    Gruppen lassen sich u.a. dazu nutzen, um ausgewählte Materialien oder Aktivitäten einer bestimmten (Arbeits-)Gruppe zugänglich zu machen oder gesondert Mitteilungen an Gruppen zu versenden.


    WIE KANN ICH die Gruppenwahl IN MEINER LEHRE EINSETZEN?


    Selbstständige Einteilung der Kursteilnehmenden

    "Ich habe mehrere Themen für Gruppenreferate, die ich über die Dauer der Veranstaltung abhalten lassen möchte. Ich möchte, dass sich jedem Thema bzw. jedem Termin maximal fünf Studierende selbsttätig zuordnen können."

    Sie können Gruppen inklusiver maximaler Gruppengröße für die Gruppenwahl vordefinieren. Ihre Studierenden können sich dann den Gruppen eigenständig zuteilen.


    Sich selbstständig bildende kleine Arbeitsgruppen in mehreren größeren Laborgruppen

    "Ich habe zwei verschiedene Laborgruppen A und B. Innerhalb dieser Gruppen sollen sich Zweierarbeitsgruppen zusammen finden."


    Sie legen in Ihrem EMIL-Raum zwei Gruppen, "Laborgruppe A" und "Laborgruppe B" an und schieben die Studierenden händisch über die Einstellung "Gruppen" im "Kursmanagement" in die entsprechende Gruppe. Für die Studierenden sind diese Gruppen nicht interessant - aber EMIL kann ab jetzt zwischen Studierenden anhand dieses Merkmals unterscheiden.

    Sie legen jetzt so viele leere Zweiergruppen an, wie Sie jeweils für Laborgruppe A und Laborgruppe B benötigen, also z.B. bei jeweils 16 Personen pro Laborgruppe "Arbeitsgruppe A1" bis "Arbeitsgruppe A8"; und dann "Arbeitsgruppe B1" bis "Arbeitsgruppe B8". Das sind die späteren Zweier-Arbeitsgruppen, in die sich die Studierenden per "Gruppenwahl selbst einsortieren können.

    Zum Zusammenfinden der Arbeitsgruppen legen Sie dann zwei "Gruppenwahl"-Aktivitäten im Kursraum an, jeweils mit entweder der Voraussetzung "Gehört zur Laborgruppe A" bzw. "Gehört zur Laborgruppe B". Stellen Sie nun die Sichtbarkeit bei Nicht-Zutreffen aus (das kleine, graue Auge deaktivieren), dann sehen die Studierenden von Anfang an nur die Arbeitsgruppen-Gruppenwahl ihrer jeweiligen Laborgruppe und können sich auch nur dort zusammenfinden.

    Dann fügen Sie pro Gruppenwahlaktivität die jeweils zugehörigen acht Arbeitsgruppen als Wahloption ein, Obergrenze 2 Personen.


    Für weitere Beispiele, wie Sie Gruppen als solche einsetzen, sehen Sie sich bitte das Kapitel "Gruppen" an.


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZUr Gruppenwahl?

    Weitere Informationen zur Gruppenwahl auf moodle.org

    (Letzter Zugriff: 15.07.2020)

    18.1. Einstellungen der Gruppenwahl

    EINSTELLUNGEN DEr Gruppenwahl

    Gruppenwahl Einstellungen

    ALLGEMEINES

    Name der Gruppenwahl
    Hier können Sie den Namen Ihrer Gruppenwahl eingeben (Pflichtfeld).

    Beschreibung
    Hier können Sie für Ihre Studierenden beschreiben, für was Sie diese Gruppenwahl einsetzen.
    Setzen Sie hier ggf. einen Link zu einer Textseite, in der die Gruppen (und ggf. deren Aufgaben, Termine, Anforderungen etc.) genauer beschrieben werden.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll oder erst, wenn man die Gruppenwahl geöffnet hat.


    VERSCHIEDENE EINSTELLUNGEN

    Eintrag in mehreren Gruppen erlauben
    Wenn Sie diese Option aktivieren, können Kursteilnehmende sich in mehr als einer Gruppe eintragen.

    Ergebnisse veröffentlichen
    Hier wird eingestellt, ob die Ergebnisse der Gruppenwahl veröffentlicht werden, d.h. ob die Teilnehmenden der Gruppen für alle sichtbar werden. Es gibt folgende Optionen:

    • Keine Ergebnisse veröffentlichen: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl nicht sehen.
    • Nach der eigenen Stimmabgabe: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl sehen, nachdem sie selbst gewählt haben.
    • Ergebnisse erst anzeigen, nachdem die Wahl beendet ist: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl erst sehen, nachdem die Gruppenwahl beendet ist.
    • Ergebnisse immer anzeigen: Die Kursteilnehmenden können die Ergebnisse der Gruppenwahl zu jedem Zeitpunkt sehen. Dies ist die Standardeinstellung.

    Anonymität
    Diese Einstellung legt fest, ob die Ergebnisse anonym angezeigt werden. Es gibt folgende Optionen:

    • Vollständige Ergebnisse (mit Name und Gruppe): Die Ergebnisse werden nicht anonymisiert dargestellt. Kursteilnehmende können die Namen der jeweiligen Gruppenmitglieder sehen.
    • Anonyme Ergebnisse (kein Name): Die Ergebnisse werden anonymisiert dargestellt. Die Kursteilnehmenden können die Namen der jeweiligen Gruppenmitglieder nicht sehen.

    Änderung der Wahl ermöglichen
    Diese Option ermöglicht es, die Gruppenwahl im Nachhinein noch einmal zu ändern, wenn sie aktiviert ist.

    Spalte für Teilnehmer/innen ohne Wahl
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Kursteilnehmende, die noch nicht gewählt haben, in einer extra Spalte angezeigt.

    Obergrenze für Wahl erlauben
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann eine Obergrenze für die Mitgliederanzahl von Gruppen gesetzt werden. Wird diese Obergrenze erreicht, kann niemand diese Gruppe mehr wählen. Ist diese Option deaktiviert, gibt es keine Obergrenze.

    Generelle Obergrenze
    Wenn die vorherige Option für eine Obergrenze aktiviert ist, kann diese hier definiert werden. Mit einem Klick auf "Obergrenze für alle Gruppen anwenden" wird die Obergrenze für alle Gruppen definiert.


    GRUPPEN

    In diesem Abschnitt der Einstellungen werden die Gruppen ausgewählt, die die Kursteilnehmenden wählen können. Damit hier Gruppen angezeigt werden, müssen sie zuerst im Kursraum erstellt worden sein.
    Wir erklären die Anlage von Gruppen im vorhergehenden Unterkapitel zu "Gruppen" im Kursmanagement.

    Nachdem sie Gruppen erstellt haben, werden sie Ihnen hier im Fenster "Verfügbare Gruppen" angezeigt.

    [Bild Gruppeneinstellungen, Screenshot: Gruppenwahl_3]

    Gruppen Einstellungen

    Klicken Sie eine Gruppe an, die unter "Verfügbare Gruppen" angezeigt wird und wählen Sie dann den Button "Gruppe hinzufügen" in der Mitte aus, um die ausgewählte Gruppe zu einer wählbaren Option in der Gruppenwahl zu machen. Die für die Gruppenwahl gewählten Gruppen, werden unter "Ausgewählte Gruppen" angezeigt. Wenn Sie eine diese Gruppen entfernen möchten, wählen Sie sie aus und klicken auf den Button "Gruppe entfernen" in der Mitte.

    Gruppenliste sortieren nach

    Hier können Sie verschiedene Einstellungen vornehmen, um die Gruppenliste zu sortieren. Es gib folgende Optionen:

    • Systemstandard (Derzeit: Erstellungsdatum der Gruppen): Dies ist der voreingestellt Systemstandard. Aktuell ist es identisch mit der Option "Erstellungsdatum der Gruppen"
    • Erstellungsdatum der Gruppen: Die Gruppen werden nach ihrem Erstellungsdatum sortiert. Zuerst erstellte Gruppen, werden als erstes angezeigt.
    • Gruppenname: Die Gruppen werden alphabetisch nach ihrem Namen sortiert.


    WAHL AUF ZEITRAUM BESCHRÄNKEN

    Wahl auf Zeitraum beschränken
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Zeitraum ausgewählt werden, in dem die Gruppenwahl möglich ist.

    Verfügbar / Bis
    Hier kann das Datum und die Uhrzeit angegeben werden, ab und bis zu dem die Kursteilnehmenden eine Gruppe wählen können.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Gruppenwahl sehen können. Die Einstellung “Für Teilnehmer/innen verborgen” führt dazu, dass (vorerst) nur Lehrende die Gruppenwahl sehen können.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.

    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen die Gruppenwahl zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen.
    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.


    Wie sehe ich das Ergebnis DER GRUPPENWahl?


    Um das Ergebnis der Gruppenwahl einzusehen, wählen Sie zuerst im Kursraum die Gruppenwahl aus. Danach klicken Sie rechts über dem Kasten mit den Wahlmöglichkeiten auf "Antworten anzeigen". Sie gelangen zu einer Übersicht, die die Mitglieder der jeweiligen Gruppen auflistet.

    Ergebnis Gruppenwahl

    Sie haben in dieser Ansicht auch die Möglichkeit, einen Studierenden auszuwählen und bei "Aktion auswählen" auf "Löschen" zu klicken, um diese Person aus der Gruppe zu entfernen.

    Ein Export der Daten in den Formaten ODS, Excel und Text ist ebenfalls möglich.


    19. Planer (Aktivität) - Termine und Ressourcen buchen lassen

    Der Planer erlaubt es Ihnen, Ihren Kursteilnehmenden eine Auswahl an Terminen vorzuschlagen, die von einzelnen oder von mehreren Personen gebucht und ggf. mit vorbereitenden Kommentaren versehen werden können. Damit lassen sich z.B. Sprechstundenzeiten, Raumbelegungen von Laboren und Werkstätten oder die Nutzung technischer Ausstattung organisieren. Weiterhin lassen sich automatisiert per EMail Erinnerungen an die gebuchten Termine verschicken und, falls es sich um z.B. Kolloquien oder mündliche Referate handelt, Bewertungen zu den Terminen eintragen und Kursteilnehmende erfassen, die noch keinen Termin gebucht haben.


    Wie kann ich den Planer in meiner Lehre einsetzen?


    Uns steht ein speziell eingerichteter Raum zur praxisnahen Vorbereitung auf Beratungssituationen mit Kameras und Mikrofonen und einem daneben liegenden Regieraum zur Verfügung. Wie können wir die Buchung dieses Raumes inklusive Hinweise auf Verwendung der technischen Ausstattung und Erfassung des Verwendungskontexts organisieren?

    Der Planer erlaubt neben der Terminvergabe für eine Raumnutzung auch das Hochladen von Texten oder Kommentaren.


    Einstellungen und Optionen des Planers

    20. Forum (Aktivität) - Sich themenbezogen austauschen und diskutieren

    Ein Forum ermöglichen den Austausch von Kursteilnehmenden untereinander und mit den Lehrenden. Foren können für alle Kursteilnehmenden oder auch für einzelne Gruppen zur Diskussion, Koordination, Dokumentation oder als Benachrichtigungsmedium verwendet werden. Einstellbare Forumsformen mit unterschiedlichen Themen- und Antwortfunktionalitäten ermöglichen dabei eine methodische Vielfalt für die Lehre. Abonnements von Foren sind freiwillig oder voreingestellt durch die Lehrenden möglich, so dass ggf. EMail-Benachrichtigungen bei neuen Postings erfolgen.
    Foren sind das vielseitigste und nützlichste Werkzeug für Diskussion und Kommunikation in EMIL.

    Die Optionen des Forums in der Übersicht:

    • EMail-Benachrichtigung bei neuen Postings und Replies (Abonnement)
      • Optionale oder verpflichtende Abonnements von Foren durch Lehrende einstellbar
      • Abonnentenliste für Lehrende
    • Sortierung der Beiträge über Thema, letzter Thread, letztes Posting oder Anzahl der Replies
    • Verschiedene Forentypen z.B. nur ein Thread pro Person, Thread erst sichtbar nach eigenem Posting etc.
    • Einbettung von Multimedia (Bilder, Videos, Audios, Dateien) via Texteditor oder als Anhang
    • Automatische Wortzahlanzeige zuschaltbar
    • Dauerhafter Link zum Posting zur Referenzierung
    • Verschieben von Threads und Postings in andere Foren im selben Kursraum
    • Einfacher Export/Import in EMIL (.xml)
    • Download/Ausdruck/Mailversand gefilterter oder kompletter Beitragslisten
    • Darstellung von Beiträgen über den Block "Glossareintrag" im Kursraumlayout

    Wie Sie ein Forum prinzipiell in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Wie kann ich Foren in meiner Lehre einsetzen?

    Wir stellen Ihnen hier ein paar Beispiele für die Verwendung von Foren in der Lehre vor.

    Nachfragen zu wöchentlichen Aufgaben bündeln und beantworten

    "Ich stelle meinen Studierenden wöchtenlich Aufgaben, habe aber als Lehrbeauftragte nur ein sehr enges Zeitfenster für Mail-Rückfragen, die teils über die ganze Woche - und noch lange danach - eingehen. Zusätzlich ist nicht klar, ob es Studierende gibt, die sich vielleicht gar nicht erst trauen, mich anzusprechen, wenn Ihnen etwas unklar ist."

    Sie können ein Forum, z.B. betitelt "Rückfragen zu den Aufgaben", erstellen, mit Threads zu den jeweiligen Aufgaben. Weisen Sie darauf hin, wann Sie das Forum und neu eingegangene Fragen jeweils beantworten werden und dass Ihre Studierenden die jeweils für sie interessanten Threads - oder das gesamte Forum - abonnieren können. So werden Nachfragen, die vielleicht noch mehr Studierende haben, für alle sichtbar und Ihre Antworten darauf geordnet dokumentiert und für alle nachlesbar.

    Alle Studierende mit allgemeinen Ankündigungen erreichen

    "Ich möchte meine Studierenden mit Hinweisen auf aktuelle Arbeitsaufträge, Praktika und Tutorien auf dem Laufenden halten, möchte aber vermeiden, dass diese Informationen im Kursraum übersehen werden."

    In jedem Kursraum gibt es ein voreingerichtetes Forum "Ankündigungen", das den regulären Themenabschnitten vorgelagert ist. Ihre Studierenden sind automatisch Abonnent*innen von in diesem Forum geposteten Nachrichten, d.h. sie erhalten diese als EMails zugesandt, können dort selbst aber nicht posten. Da die Nachrichten gleichzeitig im Forum erscheinen, dient es ebenfalls als Archiv für wichtige Bekanntmachungen.

    Ein Forum als Möglichkeit, um individuelle Lösungen zu sammeln

    "Für bestimmte Fragestellungen ist es wichtig für die Studierenden, eine individuelle Antwort zu entwickeln. Allerdings sollten sie sich vor der Beantwortung nicht von den Antworten der Mitstudierenden beeinflussen lassen, danach aber ihre Antwort in Bezug zu denen der anderen stellen können."

    Wählen Sie in den Einstellungen unter Forumstyp das Frage-Antwort-Forum aus, es eignet sich, wenn Sie Antworten zu einer bestimmte Fragen sammeln wollen. Sie können eine Frage stellen und die Studierenden schreiben ihre Antwort in einem Antwortbeitrag. Standardmäßig müssen die Studierenden dann erst einen eigenen Antwortbeitrag verfassen, bevor sie die Antworten ihrer Mitstudierenden sehen.

    Ganze Foren in gut lesbarer Form für die Studierenden archivieren

    "In den Foren kommt es oft zu interessanten Diskussionen und Ergebnissen. Ich möchte, dass die Studierenden nach Ende der Veranstaltung eine Art 'Abschrift' der Forendiskussionen mitnehmen können, auf die sie in späteren Veranstaltungen zurückgreifen bzw. darauf referenzieren können."

    Sie können Foren ohne Bilder und Antworthierarchien auf folgende Weise als reine tabellarische Textdarstellung archivieren:

    1. Im Zahnrad-Menü am Forum gehen Sie über "Export" in das Exportmenü.
    2. Stellen Sie dort als Format "Microsoft Excel (.xlsx)" ein, weiterhin aktivieren Sie dort "Remove HTML" und "Human-readable dates".
    3. Über "Export" erhalten Sie jetzt eine Excel-Tabelle mit vielen, teils nur für EMIL bedeutsamen Spalten. Öffnen Sie diese Tabelle in Excel.
    4. In Excel (oder Numbers, wenn Sie ggf. auf einem Mac arbeiten) löschen Sie alle Spalten bis auf "userfullname", "created", "subject" und "message". "Messages" können Sie jetzt in die Breite ziehen, die anderen drei Spalten ggf. etwas verkleinern.
    5. Markieren Sie die gesamte Tabelle und geben Sie jeder Zelle einen Textumbruch in der Zelle.
    Die Excel-Tabelle sollte jetzt gut lesbar und weiterhin bearbeitbar sein. Sie sollten die Tabelle als PDF exportieren, um sicherzustellen, dass nachträglich keine Veränderungen an den Inhalten mehr vorgenommen werden.

    Forum als Möglichkeit, ein Portfolio zu führen

    "Meine Studierenden sollen als Studienleistung im Verlauf des Seminars aufeinander abfolgend Ergebnisse und persönliche Erfahrungen sammeln, dokumentieren und reflektieren."

    Foren können durch ihre zeitliche Sortierung und thematische Gliederung bei einer kleineren Zahl von Studierenden oder bei Gruppenarbeit als ein niedrigschwelliges Portfolio bzw. Lernjournal eingesetzt werden. Dazu wird für jeden Studierenden - oder jede Gruppe von Studierenden - ein eigenes Forum eröffnet und lediglich der oder den betroffenen Person(en) zugänglich gemacht. Dies geschieht in den Einstellungen über "Voraussetzungen". Für seminar- und semesterübergreifende Portfolioarbeit empfehlen wir die auf Mahara basierende Portfoliosoftware der HAW, ERNA.

    Ein Forum als seminareigenes schwarzes Brett

    "Studierende sprechen sich üblichereise über Seminarorganisation, Verständnisfragen, Prüfungsthemen etc. in selbstorganisierten Gruppen in sozialen Netzwerken ab. Mir ist es wichtig, dass meine Studierenden sich untereinander austauschen - aber auch, dass es für die Lehrveranstaltung einen 'offiziellen' Platz im Kursraum für Diskussionen gibt, in denen ich bei Bedarf angesprochen werden und zu denen ich beitragen kann."

    Ein Forum kann für die offene Kommunikation zwischen Kursteilnehmenden untereinander, in Arbeitsgruppen und den Lehrenden dienen. Diskussionen sind dann im Forum dokumentiert und später referenzierbar. In den Einstellungen kann unter "Abonnement" eingestellt werden, ob die Forumsteilnehmenden über neue Postings per EMail z.B. "verpflichtend" informiert werden sollen.

    Ein Forum als kommentierte Materialsammlung mit automatischer Benachrichtigung

    "Ich reagiere im Laufe der Veranstaltung auf bestimmte Themenaspekte, die die Studierenden gerne behandeln würden, und ergänze die Quellensammlung dementsprechend. Ich würde die Studierenden gerne über neue Materialien auf dem Laufenden halten und gleichzeitig kommentieren, unter welchem Kontext ich die neuen Materialien eingestellt habe."

    Sie können das voreingestellte Forum "Ankündigung" auch als kommentierbare, dynamische Materialsammlung verwenden. Wenn Sie z.B. eine Grafikdatei als Anhang zu einem Forumsbeitrag hinzufügen, dann wird das Bild direkt im Anschluss an den Text in voller Größe angezeigt; PDF-Dateien können dementsprechend aus dem kommentierenden Forumsbeitrag herunter geladen werden. Dies ist eine effektive Möglichkeit, Dateien zu verbreiten ohne den Weg über die Aktivitäten "Verzeichnis" oder "Datei" zu nehmen. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ihre Kursteilnehmenden über jeden neuen Beitrag per Mail informiert werden, sofern sie das Forum abonniert haben.

    Diskussion in Kleingruppenforen als Vorstufe zum Einüben gegenseitiger Bewertungen (Peer Feedback)

    "Ich möchte eine Peer-Bewertung einführen. Dafür möchte ich meinen Studierenden vorher die Gelegenheit geben, konstruktives Feedback in einer festen Kleingruppe zu üben, die Ergebnisse und den Weg dorthin dann gemeinsam in der Gesamtgruppe zu diskutieren."

    Hier liesse sich ein gemeinsames Gesamtforum für alle Studierenden einrichten und jeweils nur für die jeweiligen Kleingruppen (mit maximal fünf Studierenden) zugängliche Gruppenforen. Für die jeweiligen Kleingruppenforen wird der exklusive Zugang über "Voraussetzungen" nach Festlegen der Gruppe eingerichtet.
    Im Gesamtforum stellen Sie zum jeweiligen Zeitpunkt Ihre Aufgaben/Fragen, machen Angaben zum Abgabedatum, geben Erläuterungen zum Auftrag, den „Spielregeln“ der Kleingruppenarbeit und Nachfragen von Studierenden; und Besprechen beispielhaft (ggf. anonym) ausgewählte Ergebnisse und Diskussionsverläufe.

    In der Kleingruppe wird eine jeweils wechselnden Person für einen initialen Lösungsvorschlag und eine weitere Person für die Leitung der Diskussion und das Posten des Gruppenergebnisses im Gesamtforum bestimmt, nachdem der Initiale Lösungsvorschlag gemeinsam diskutiert und abschließend formuliert oder übernommen wurde.
    Bei der nächsten Frage/Aufgabe wechseln die beiden Personen, so dass eine durch die Gruppengröße teilbare Anzahl an Aufgaben während der Veranstaltung bearbeitet werden kann.

    Mit Blick auf das Ziel, dass die Studierenden mittel- bis langfristig ein Gefühl für gute Antworten und nützliches Feedback bekommen und gleichzeitig in die Lage versetzt werden, selbst konstruktives Feedback zu geben, stellen Sie die jeweilige Arbeit der Gruppen und Ihr dazugehöriges Feedback anonym ins Gesamtforum. Alternativ können Sie auch eine von Ihnen verfasste Zusammenfassung aller eingereichten Antworten einstellen, die Sie kommentieren.
    Wichtig hier - wie für fast alle Diskussionen im Forum - ist, die Studierenden im gesamten Prozess zu begleiten und damit auch zu motivieren: Beteiligen sich nur einzelne Studierende an der Aufgabe oder arbeiten alle? Gehen Diskussionen in die richtige Richtung oder „verrennt“ sich die Gruppe?

    Die Aktivität "Gegenseitige Bewertung" (Link zur Dokumentation in docs.moodle.org) ist als eine etwas komplexere Form der Aktivität "Aufgabe" in EMIL vorhanden.


    Was muss ich bei Foren beachten?

    Erweiterter Modus bei der Eingabe von Beiträgen, um Attachments anzuhängen
    Standardmässig geben Sie Ihre Beiträge in einem enfachen Texteditor ein. Falls Sie Dateien zu Ihrem Beitrag dazuladen oder die 30-Minuten Verzögerung beim Posten ausschalten möchten, wechseln Sie in den Modus "Erweitert" über die Option unter dem Texteditorfeld.

    Benachrichtigungseinstellungen anpassen
    Foren können abonniert werden, damit die Kursteilnehmenden eine Mail-Benachrichtigung bekommen, wenn es einen neuen Beitrag gibt. Diese Einstellungen können ggf. von den Lehrenden angepasst werden, z.B. kann ein Forum automatisch für alle Kursteilnehmenden verpflichtend abonniert werden. Wenn ein Forum nicht abonniert ist, können Kursteilnehmende eventuell Beiträge verpassen, wenn sie das Forum und die entsprechenden Threads nicht eigenständig und regelmässig aufrufen.

    Forumsbeträge haben voreingestellt eine Verzögerung von 30 Minuten
    Damit ggf. noch Nachbearbeitungen stattfinden können, werden Beiträge erst nach 30 Minuten gepostet. Sie können Forumsbeiträge aber sofort posten, wenn Sie im Beitragsentwurf "Erweitert"->"Mitteilung ohne Verzögerung senden" aktivieren.

    Voreingestelltes Ankündigungsforum für Lehrende
    Das Ankündigungsforum ist standardmäßig von Anfang an in jedem EMIL-Kursraum vorhanden. In diesem Forum können nur die Lehrenden Einträge schreiben, die dann als E-Mail-Benachrichtigung "verpflichtend" (voreingestellt) an alle Kursteilnehmenden gesendet werden.


    Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Foren?


    20.1. Einstellungen des Forums

    Foreneinstellungen

    ALLGEMEINES

    Forumsname
    Der Name Ihres Forums (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihr Forum beschreiben.

    Beschreibung im Kurs zeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man das Forum geöffnet hat.

    Forumstyp
    Hier wählen Sie den Forumstypen aus. Es gibt fünf verschiedene Forentypen:

      • Diskussion zu einem Thema: Das Forum ist zu einem einzigen Thema. Alle dürfen antworten, separate Gruppen funktionieren nicht mit diesem Forumstyp.
      • Jede Person darf genau ein Thema anlegen: In diesem Forum dürfen alle Kursteilnehmenden ein Thema anlegen. Alle Kursteilnehmenden dürfen auf alle Themen antworten.
      • Frage-Antwort-Forum: Bei dieser Art von Forum müssen die Kursteilnehmenden erst einen eigenen Beitrag schreiben, bevor sie die Einträge der anderen sehen und beantworten können.
      • Standardforum in blog-ähnlicher Anzeige: In diesem offenen Forum kann jeder neue Themen beginnen und auf alle Beiträge antworten. In der Übersicht sind Betreffzeilen und Beitragsanfänge sichtbar. Ein Link führt zu dem jeweiligen Gesamtbeitrag und dessen Antworten.
      • Standardforum: In diesem offenen Forum kann jeder neue Themen beginnen und auf alle Beiträge antworten. In der Übersicht sind die Betreffzeilen zu sehen.


    VERFÜGBARKEIT

    Fälligkeitsdatum
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein Eintrag in das Forum zu dem gesetzten Datum fällig. Das Fälligkeitsdatum wird im Kalender angezeigt. Nach Ablauf des Fälligkeitsdatums ist ein Eintrag in das Forum trotzdem noch möglich, es sei denn es wurde eine Letzte Abgabemöglichkeit bestimmt.

    Letzte Abgabemöglichkeit
    Wenn diese Option aktiviert ist, ist kein Foreneintrag nach diesem Datum mehr möglich.


    ANHÄNGE UND WORTZAHL

    Maximale Dateigröße
    Hier stellen Sie ein, welche maximale Dateigröße pro Anhang in diesem Forum erlaubt ist.

    Anhänge (max.)
    Hier stellen Sie ein, wie viele Anhänge maximal pro Beitrag in diesem Forum erlaubt sind.

    Wortzahl anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Wortzahl für jeden Forenbeitrag angezeigt.


    ABONNEMENT UND TRACKING

    Abonnement
    Abonnent*innen bekommen die Beiträge als Mitteilungen an ihre Mail-Adresse gesendet. Es gibt vier verschiedene Abonnementoptionen:

    • Optional: Kursteilnehmende dürfen selber auswählen, ob sie das Forum abonnieren möchten oder nicht.
    • Verpflichtend: Alle haben das Forum abonniert und niemand kann es abbestellen.
    • Automatisch: Alle haben das Forum abonniert, das Abbestellen des Forums ist jederzeit möglich.
    • Deaktiviert: Das Forum kann von niemandem abonniert werden.

    Forumstracking
    Kursteilnehmende sehen gelesene und ungelesene Beiträge im Forum unterschiedlich markiert, wenn diese Option aktiviert ist.

      • Optional: Bei dieser Option können Kursteilnehmende die Markierung selber ein- und ausschalten. Wenn sie vorher das Forumstracking in den persönlichen Einstellungen aktiviert haben, finden sie hierfür einen Eintrag in der Forumsadministration.
      • Aus: Die Markierung ist aus und gelesene und ungelesene Beitrage werden gleich dargestellt.


    THEMENSPERRUNG

    Themen bei zu langer Inaktivität sperren
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden Themen nach dem angegebenen Zeitraum der Inaktivität gesperrt. Lehrende und Tutor*innen können das Thema erneut öffnen und antworten.


    NUTZER/INNEN SPERREN

    Sperrdauer
    Wenn diese Option aktiviert ist, können für diesen Zeitraum maximal nur so viele Beiträge pro Kursteilnehmenden ins Forum eingetragen werden, wie mit der Zahl "Sperre" festgelegt ist. Ausgenommen von dieser Sperre sind Kursteilnehmende mit der Berechtigung mod/forum:postwithoutthrottling.


    BEWERTUNGEN

    Rollen, die Bewertungen vornehmen dürfen
    Hier werden die Rollen angezeigt, die Beiträge bewerten können. Sie als Lehrende können dies in Ihrer Rolle als "Lecturer" oder "Lecturer_2" sowie Tutor*innen als "Tutor".

    Summierungstyp
    Bei dieser Einstellung wird bestimmt, wie die Einzelwertungen zu einer Endwertung zusammengefasst werden.

      • Mittelwert: Der Mittelwert aus allen Einzelwerten ist der Gesamtwert.
      • Anzahl: Der Endwert ist die Anzahl aller erreichten Wertungen. Die Anzahl kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
      • Maximalwert: Die größte erreichte Bewertung ist die Endwertung.
      • Minimalwert: Die kleinste erreichte Bewertung ist die Endwertung.
      • Summe: Die Summe aller erreichten Bewertungen ist die Endwertung. Die Summe kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
      • Keine Bewertung: Die Aktivität erscheint nicht in der Bewertungsübersicht.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Forum sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Forum nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen die Foren zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.

    20.2. Hinweise zur Moderation eines Forums

    Die EMIL Aktivität „Forum“ bietet Ihnen die Möglichkeit, Studierende im Semesterverlauf über einen zeitversetzten (asynchronen) Kommunikationsweg zu betreuen und mit ihnen in Kontakt zu bleiben.

    Wenn Sie das Forum abonnieren, werden Sie zeitnah über neue Beiträge der Studierenden per E-Mail informiert. Forumsbeiträge können in thematischen Diskussionssträngen, sogenannten Threads, geordnet werden; diese Threads können ggf. auch separat abonniert werden.

    Vorteile und Herausforderungen eines Forums

    • Die Kommunikation findet unabhängig von Zeit und Ort statt.
    • Die Studierenden können sich untereinander unterstützen.
    • Eigene Beiträge können in Ruhe formuliert und die Beiträge anderer in Ruhe gelesen werden.
    • Fragen der Studierenden können für alle beantwortet werden.
    • Diskussionen und Beiträge sind jederzeit wieder aufrufbar.

    Die Herausforderung liegt für die Online-Moderator*innen darin, das Forum (und damit die Unterstützungssituation) lebendig zu halten und Vertrauen aufzubauen.

    Wieso stellt dies eine Herausforderung dar? 
Es ist davon auszugehen, dass sich die Erfahrungen der Studierenden mit asynchronen Kommunikationskanälen auf individuelle E-Mails oder Nachrichten auf einem sozialen Netzwerk (z. B. Blog-Foren, Facebook) beziehen, die privat sind.
    Dagegen geht es im Kontext des Studiums um eine Bewertung, das darbringen einer Leistung und die Vorgabe von Inhalten. Daher beschäftigt die Studierenden Fragen, die sie der Gruppe nicht mitteilen werden, z.B.:

    „Darf ich ohne Aufforderung etwas schreiben?“
    „Was wohl die anderen über das denken, was ich geschrieben habe?“
    „Ist es gut, sich zu beteiligen? Wie häufig soll ich mich beteiligen?“
    „Wie lang darf mein Beitrag sein?“

    Um Unsicherheiten rechtzeitig zu begegnen, sollten die Online-Moderator*innen diese Fragen aktiv aufgreifen. Sie ermutigen ihre Studierenden, sich zu beteiligen, indem sie sich an transparente Verhaltensregeln halten, einen verbindlichen Umgang miteinander unterstützen, ein Klima gegenseitigen Vertrauens schaffen und Impulse zum Commitment und zur Kommunikation bzw. Interaktion geben.

    Konkrete Hinweise für Moderator*innen von Foren


    Netiquette
    (Verhaltensregeln der virtuellen Kommunikation) beachten und respektvoll kommunizieren

    • Geben Sie sich Mühe mit den Beiträgen: Achten Sie auf korrektes Deutsch, formulieren Sie Beiträge leicht und verständlich, gestalten Sie eigene Beiträge vorbildlich.
    • Seien Sie höflich.
    • Nur über reine Textkommunikation sind z.B. Ironie oder positive Neugier schwer zu interpretieren. Sie können in EMIL Emoticons/Smiley-Symbole nutzen, um Missverständnisse zu vermeiden bzw. um Zusatzinformationen zu geben, die darin unterstützen, den Inhalt einer Nachricht richtig zu interpretieren. smile

    Zu einem verbindlichen und verlässlichen Umgang miteinander motivieren


    • Steigen Sie generell zunächst mit einer eher niedrigschwelligen Anforderung ein, laden Sie zur Eröffnung (Kick-off) des Forums ein und seien Sie Vorbild durch ersten Thread.
    • Sprechen Sie Beiträge direkt an und gehen Sie auf diese ein.
    • Bedanken Sie sich für Beiträge oder am Ende einer Diskussion.
    • Gewährleisten Sie verbindliche, kontinuierliche Begleitung und Ansprechbarkeit

    Interesse zeigen durch Nachfragen

    Ein Mangel an persönlichem Kontakt oder direkter Ansprache kann bei den Studierenden in vorrangig online durchgeführten Veranstaltungen zu einem Gefühl der Isolation führen. Es kann ein Klima von Unverbindlichkeit entstehen, sodass Absprachen und/oder die Aufgabenerfüllung nicht eingehalten werden.

    • Zeigen Sie Interesse am Wissen und den Erfahrungen des anderen, stellen Sie Verbindungen her; fördern Sie einen Austausch statt eines Nebeneinanders von Informationen.
    • Zeigen Sie Interesse an der gemeinsamen Weiterentwicklung der Wissens- und Erfahrungsbestände zu einem Thema.
    • Zeigen Sie Interesse an den Hintergründen und an der Person.

    Transparenz über organisatorische und technische Rahmenbedingungen herstellen

    • (Er)Klären Sie im Vorfeld Erwartungen, Kommunikationsregeln und Verhaltensstandards (s.o.).
    • Erklären Sie den Zweck des Forums, d.h. wozu es dient (z.B. Austausch, Hilfestellung) und wozu es nicht dient (z.B. Bewertung, Benotung).
    • Erklären Sie, dass und wozu die Beiträge gespeichert werden und wer Zugang dazu hat (z.B. für spätere Diskussion; Zugang ausschließlich für die Kursteilnehmenden und die Moderation). Weisen Sie im Vorfeld alle Forenteilnehmer*innen auf die Vertraulichkeit der Beiträge hin.
    • Weisen Sie darauf hin, dass Forenbeiträge ggf. auch nachträglich von den jeweiligen Autor*innen gelöscht werden können.
    • Posten Sie Beispielbeiträge, die die erwartete Form, Art und Umfang verdeutlichen.

    Commitment über Bindungen und persönlichen Bezug ermöglichen

    • Ermutigen Sie Studierende, persönliche, anwendungsbezogene Erfahrungen einzubringen.
    • Nutzen Sie ggf. auch Adjektive oder Emoticons, die Emotionen verdeutlichen bzw. helfen, Aussagen besser einzuordnen.
    • Im Forum sollte ggf. auch Raum für private und nicht inhaltsbezogene Kommunikation gegeben sein.

    Beispiele:

    „Liebe Studierende, ich freue mich, mein erstes Forum mit Ihnen zu starten und bin neugierig, zu welchen ersten Ergebnissen wir dort kommen werden.“

    „Es hat sich ein spannender Austausch innerhalb ihrer Gruppe entwickelt. Klasse, dass Sie alle so engagiert mitdiskutieren.“

    Impulse zur Kommunikation setzen

    • Sorgen Sie für eine deutliche Übertragung der Verantwortung, senden Sie z. B. eine E-Mail an die Studierenden, die sich nicht beteiligen, und fordern Sie diese auf, auf einen bestimmten Eintrag im Forum zu antworten (Sie können ggf. den E-Mail-Verteiler von EMIL nutzen).
    • Zur Unterstützung einer Diskussion: Akzentuieren Sie Start und Ende der Diskussion durch
      a) ausdrückliche Angabe des Zeithorizonts,
      b) eindeutig formuliertes Diskussionsthema und
      c) am Ende einer Formulierung einer Zusammenfassung oder eines Fazits der Diskussion.
      Eine Formulierung oder ein Fazit kann natürlich auch durch ein Gruppenmitglied erstellt und gepostet werden.
    • Fordern Sie auf, auch persönliche Erfahrungen zu einem Thema oder einer Aufgabenbearbeitung einzubringen.
    • Fordern Sie auf, ein Votum oder eine Meinung zu einem bestimmten Sachverhalt abzugeben (die Aktivität "Abstimmung" lässt sich hier ebenfalls nutzen; binden Sie einen Link dazu in einen Forenbeitrag ein).
    • Verknüpfen Sie die Kommunikationsaufforderungen mit klarer zeitlicher Terminierung (bis…)
    • Konzipieren Sie Erinnerungshilfen (z. B. To-Do-Liste).
    • Starten Sie zur Aktivierung der Gruppenmitglieder ein Brainstorming zum Einstieg in ein Thema, zum Sammeln von Ideen und potenziellen neuen Beiträgen.

    Sie können die Moderation auch an Tutor*innen oder an Studierende übertragen, die damit ggf. eine Teilleistung erbringen können. Haben Sie nicht selbst die Moderation des Forums inne, dann beobachten Sie dennoch die Kommunikation zwischen Moderator*innen und Forumsteilnehmer*innen und werden aktiv, wenn Sie den Eindruck haben, dass das Vertrauen (s. o.) gestört ist oder die Netiquette nicht eingehalten wird und um selbst immer wieder Präsenz zu zeigen.

    Begriffe des Forums

    • posten = vom Englischen to post für: eine Nachricht anschlagen; das Einstellen von Nachrichten in einem Forum
    • Das Posting = der Beitrag / die Nachricht
    • Der Thread = ein Thema oder der Diskussionsfaden; eine zusammenhängende Folge von Beiträgen zu einem bestimmten Thema. Je prägnanter die Betreffzeile eines Threads formuliert wird, desto leichter ist es für die Leser*innen zu entscheiden, ob dieses Thema bzw. dieser Thread für sie von Interesse ist.



    21. Glossar (Aktivität) - Textbeiträge sortiert darstellen

    Mit einem Glossar kann eine von den Lehrenden und/oder den Kursteilehmenden alphabetisch, nach Erstellungsdatum oder nach Kategorien sortierte Liste von Begriffen und dazugehörigen Texten erstellt und per Volltextsuche durchsucht werden. Zu den Texten können Dateianhänge, Bilder, Videos etc. hinzugefügt werden. Eine personalisierte Kommentierung der Einträge ist möglich.
    Glossare können separat gespeichert und in neuen Kursräumen hochgeladen und wiederverwendet werden; eine Darstellung aller Begriffe auf einer einzelnen Webseite für persönliche Speicherung oder zum Ausdruck ist ebenfalls möglich.

    Neben dem Forum und dem Wiki ist das Glossar eines der vielseitigsten Werkzeuge für die kollaborative Arbeit.

    Die Optionen des Glossars in der Übersicht:

    • Volltextsuche
      • Eintragung von Synonymen
    • Sortierung der Beiträge über Beitragsname, Kategorien oder Datum
      • Abbildung von Themenclustern über Kategorien
    • Voreingestellt eindeutige Autorenschaft des Beitrags
    • Automatische Datumsanzeige der letzten Bearbeitung
    • Einbettung von Multimedia (Bilder, Videos, Audios, Dateien) via Texteditor oder als Anhang
    • Kommentierung durch Lesende möglich
    • Hinweis auf eingereichte aber noch nicht veröffentlichte Beiträge zur Revision
    • Einfache Sperrung einzelner Beiträge zur Revision
    • Einfacher Export/Import in EMIL (.xml)
    • Download/Ausdruck/Mailversand gefilterter oder kompletter Beitragslisten
    • Darstellung von Beiträgen über den Block "Glossareintrag" im Kursraumlayout
    Fehlende Optionen:

    • Keine automatische Benachrichtigungen bei neuen Einträgen, Kommentaren oder Freigabe von Einträgen


    Wie Sie ein Glossar in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Wie kann ich ein Glossar in der Lehre einsetzen?

    Wir stellen Ihnen hier einige Beispiele für die Verwendung von Glossaren vor.

    Glossar zur Klärung von Schlüsselbegriffen

    “Um in der Diskussion der Literatur Missverständnissen vorzubeugen, sollen meine Studierenden übergreifende Schlüsselbegriffe und deren fachspezifische Interpretation kennen und ggf. zur Klärung einfach darauf zugreifend können.”

    Bereiten Sie ein Glossar mit Schlüsselbegriffen Ihres Seminars vor, das Ihre Kursteilnehmenden im Vorfeld und begleitend zur Lektüre durchlesen können. Wählen Sie dafür in den Einstellungen unter Darstellung -> Anzeigeformat die Option Wörterbuch (mit Synonymen) aus.

    Glossareintrag als Arbeitsaufgabe

    “Im Laufe des Seminars sollen die Studierenden als Teil ihrer Seminarleistung aus der gelesenen Literatur eine Sammlung an Schlüsselbegriffen erarbeiten und deren unterschiedliche Definitionen erstellen.”

    Erstellen Sie ein leeres Glossar, in das Sie Ihre Kursteilnehmenden nach einer Diskussion zur Auswahl der Begriffe die Einträge mit unterschiedlichen Definitionen selbst eintragen lassen. Wählen Sie unter Darstellungen -> Anzeigeformat dazu Enzyklopädie aus, um die Namen der Autor*innen für eine Bewertung mit darzustellen. Beiträge der Studierenden müssen per Voreinstellung erst von Ihnen freigegeben werden, bevor sie für alle sichtbar sind.
    Weitere Möglichkeiten, diese Form der Arbeitsaufgabe in EMIL umzusetzen, sind das Wiki und die Datenbank.

    Glossar als FAQ-Liste

    “In meinen Seminaren stellen die Studierenden immer wieder die selben Fragen zum Seminarablauf, zur Prüfung und zu Hausarbeiten.” 

    Erstellen Sie ein Glossar mit einer Liste der ständig auftauchenden Fragen und Ihren Antworten dazu (FAQ). Dieses Glossar können Sie als XML-Datei auf Ihren Rechner herunter laden und in jeden neu erstellen EMIL-Kursraum rasch wieder einfügen und anpassen. Wählen Sie dazu unter Darstellungen -> Anzeigeformat die Option Häufig gestellte Fragen aus.  Der Titel des Eintrags ist dabei die "Frage", der Definitionstext Ihre "Antwort" dazu.
    Eröffnen Sie das FAQ-Glossar für Kommentare über "Einträge" -> "Kommentare" -> "Ja", um auf weitergehende Fragen der Kursteilnehmenden aufmerksam zu werden; für einen eher dialogbasierten Ansatz empfiehlt sich jedoch das Forum.

    Glossar als Mediengalerie

    “Um einen Diskussionseinstieg thematisch vorzubereiten, möchte ich den Studierenden die Möglichkeit geben, eine kleine Sammlung von kurzen Videoclips mit einer Bewertung zu kommentieren.“ 

    Erstellen Sie ein Glossar mit durchnummerierten oder betitelten Einträgen, in die Sie Videos oder andere Medien einfügen. In den Einstellungen können Sie unter "Einträge" -> "Kommentare" -> "Ja" Ihren Kursteilnehmenden erlauben, personalisierte Kommentare dazu zu posten.

    Glossarbeiträge sollen von allen Studierenden kollaborativ bearbeitet werden können

    "Ich habe in den letzten Semestern ein umfangreiches thematisches Glossar erstellt und würde die Beiträge gerne für alle Studierenden zur Bearbeitung und Erweiterung freigeben."

    Die Stärke des Glossars - eine eindeutige Zuordnung der Autorenschaft - kann in bestimmten Szenarien auch eine Schwäche sein: Glossarbeiträge können voreingestellt nur vom ursprünglichen Autor oder der ursprünglichen Autorin weiterbearbeitet werden.
    Um Glossarbeiträge für alle Studierenden bearbietbar zu machen, muss dies über "Rechte ändern" explizit "erlaubt" werden. Wie dies geht, erfahren Sie im Kapitel "Rollen und rechte - Wer darf was im Kursraum" im Abschnitt "In einzelnen Aktivitäten bestimmte Aktionen für Studierende verbieten oder erlauben".


    Was muss ich bei Glossaren beachten?

    Es gibt zahlreiche Einstellmöglichkeiten, wie ein Glossar dargestellt werden kann
    Sie können das Glossar über Einstellungen -> Darstellung -> Anzeigeformat in vielen unterschiedlichen Formaten darstellen. Sollten Sie eine personalisierte Bewertung der Beiträge der Beiträge planen, empfiehlt sich das Anzeigeformat "Vollständig mit Autor/in". Eine nähere Erläuterung zu den Formaten finden Sie hier.

    Es gibt keine Benachrichtigung bei neuen Kommentaren oder Eintragsänderungen.
    Anders als bei Beiträgen im Forum besteht für Lehrende und Kursteilnehmende nicht die Möglichkeit, über Kommentare oder Veränderungen automatisch benachrichtigt zu werden.

    Die Funktion, dass Studierende neue Einträge hinzuzufügen können, kann nur über "Rechte ändern" ausgeschaltet werden
    Üblicherweise ist bei der Darstellung des Glossars immer eine Eingabeoption für einen neuen Beitrag zu sehen, dies lässt sich nur über "Rechte ändern" ausschalten. Wie dies geht, erfahren Sie im Kapitel "Rollen und Rechte - Wer darf was im Kursraum" im Abschnitt "In einzelnen Aktivitäten bestimmte Aktionen für Studierende verbieten oder erlauben".

    Es gibt weitere Möglichkeiten kollaborativer Texterstellung in EMIL
    Falls Sie nach Möglichkeiten suchen, um Texte mit Ihren Kursteilnehmenden strukturiert und kollaborativ zu erarbeiten und ggf. zu diskutieren, dann bieten sich das diskussionsbasierte Forum, das verlinkungsbasierte Wiki oder die suchfeldbasierte Datenbank als Alternativen an


    Weitere Beispiele und Informationen zu Glossaren


    21.1. Einstellungen des Glossars


    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name Ihres Glossars (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie beschreiben, welchen Zweck Ihr Glossar im Rahmen Ihres Kursraums hat.

    Beschreibung im Kurs zeigen
    Dies bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man das Glossar geöffnet hat.

    Glossartyp
    Für ein einfaches Glossar nutzen Sie den voreingestellten Typ “Sekundärglossar”


    EINTRÄGE

    Ohne Prüfung
    Wählen Sie “Ja”, wenn Ihre Kursteilnehmenden ohne Ihre Freigabe Glossarbeiträge hinzufügen dürfen.
    Bei “Nein” wird den Kursteilnehmenden bei Eingabe eines Beitrags “Dieser Eintrag ist aktuell nicht sichtbar” angezeigt.
    Sie erhalten bei Aufrufen des Glossars dann rechts oben unter “Einträge zur Prüfung” die Anzahl n an Beiträgen, die zur Freigabe anstehen. Klicken Sie auf das “Daumen hoch”-Icon neben dem Beitrag, um diesen freizugeben.

    Kommentare
    Wählen Sie “Ja”, wenn Sie personalisierte Kommentare zu den Glossarbeiträgen erlauben möchten.


    DARSTELLUNG

    Anzeigeformat

    Wählen Sie hier eines von sieben möglichen Formaten für die Darstellung der Beiträge aus. “Wörterbuch (ohne Synonyme)” kommt einer klassischen Online-Glossargestaltung am Nächsten.

    Einträge pro Seite

    Bei sehr vielen oder umfangreichen Beträgen empfiehlt es sich, die Anzahl an Beiträgen pro Seite zu begrenzen, so dass im Glossar 'geblättert' werden kann.

    Verfügbarkeit
    Sie können das Glossar vor den Kursteilnehmenden verbergen, z.B. wenn Sie es selbst noch bearbeiten.


    Vergessen Sie nicht, eventuelle Änderungen zu speichern!


    Glossar exportieren und importieren

    Sie können das Glossar auch in anderen EMIL-Kursräumen nutzen oder eine Sicherungskopie im .xml-Format für sich selbst anlegen. Sie können dies im Glossar selbst, rechts oben am Aktionsmenü (Zahnrad-Symbol) unter den Optionen “Einträge exportieren” und “Einträge importieren”, tun.


    22. Wiki (Aktivität) - gemeinsam Textseiten erstellen

    Unter einem Wiki wird eine Sammlung von Webseiten verstanden, die einfach untereinander verlinkbar, editierbar und erweiterbarer sind. In EMIL lässt sich einstellen, ob ein Wiki als ein von den Kursteilnehmenden kollaborativ erstelltes oder als ein persönliches Dokument gehandhabt wird. Ein Index aller Wikiseiten sowie ein Seitenindex aus Überschriften einer Seite wird automatisch generiert. Wikis lassen sich exportieren und in andere Kursräume wieder importieren.

    Wie Sie ein Wiki prinzipiell in einen Themenabschnitt einfügen, erfahren Sie in diesem Unterkapitel: "Den Themenabschnitten Materialien und Aktivitäten hinzufügen".


    Wie kann ich ein Wiki in meiner Lehre einsetzen?

    Hier nennen wir einige Beispiele für die Verwendung von Wikis in der Lehre.

    Wiki zum Brainstorming und als Mindmap

    "Ich verwende Wikis als ein Werkzeug für Brainstorming und Mindmapping. Die Kursteilnehmenden tragen ihre Ideen in das Wiki ein, wodurch eine für alle einsehbare verzweigte Ideensammlung entsteht. Die Hemmschwelle etwas beizutragen ist dabei niedriger, da das Anlegen neuer Seiten anonym passieren kann."

    Wikis ähneln mit ihrer frei verlinkbaren und erweiterbaren Struktur einer Mindmap, bei der jeweils eine Wikiseite ein thematisches Element darstellt. Gemeinsame Wikis können von allen Kursteilnehmenden eingesehen, bearbeitet und erweitert werden, eine automatisch generierte Indexseite erleichtert dabei die Übersicht. Allerdings kann die Navigation in einem vorgabenarmen, umfangreichen und vielfach verlinkten Wiki schwierig sein - dies kann bei einem assoziativen Einsatz des Wikis aber auch wünschenswert sein.

    Persönliches Wiki als Abgabeformat einer Hausarbeit

    "Ich halte es für methodisch wichtig, dass Referenzierungen auf Quellen, z.B. Texte, Studienergebnisse, Grafiken oder auch weitere Medienformate wie Videos etc. stets in einem nachvollziehbaren Kontext zum eigenen Gedankengang bei der Bearbeitung eines Themas erfolgen. Fußnoten sind mir da meist zu knapp. Ich möchte den Studierenden die Gelegenheit geben, kurz zu erläutern, wie sie auf ihre Quellen gestossen sind, ihre Einschätzung der Legitimität, ihr Fokus auf bestimmte Aspekte in den Quellen und ihre Kritik."

    Wikis können einerseits eine normale Dokumentenstruktur mit Index, Haupt- und Unterkapitel abbilden, haben aber durch ihre Verlink- und Erweiterbarkeit die Möglichkeit, ausführliche verlinkte Marginalien und Fußnoten zuzulassen, ohne dass der Textfluss gestört wird. Zu bedenken ist allerdings, dass das Format sich nicht als einfach rezipierbares Dokument - wie ein MS Word-Dokument oder ein PDF - herunterladen lässt: hier müsste ggf. für eine dauerhafte Archivierung Wikiseite für Wikiseite händisch per Copy & Paste in einem Dokument zusammen gefasst werden.

    Wikis als übersichtliche Layoutmöglichkeit für hierarchisch angelegte Texte und Materialien

    "Ich habe Texte mit zahlreichen Lektionen und Unterlektionen vorliegen. Ich möchte aber den Kursraum nicht mit Textseiten voller Kapitel und Unterkapitel vollstellen, das geht schnell auf Kosten der Übersicht."

    Ein Wiki ist das einzige Textformat in EMIL, dass beliebig tiefe Texthierarchien über weitere, verlinkte Wikiseiten ermöglicht. Weiterhin generiert jede Wikiseite prinzipiell ab vier Überschriften (Formatierung "Überschrift") einen Index aus allen Zeilen der jeweiligen Seite, denen im Editor das Format "Überschrift" zugewiesen wurde.
    Die automatisierte Formatierung des Index hängt ab von der Verwendung einzeiliger Überschriftformate vor den einzelnen Absätzen. Falls Sie unerwünschte Zeilenumbrüche oder Formatänderungen im Index haben, ist dies wahrscheinlich auf ggf. nicht direkt sichtbare Formatierungen im der Überschrift im Text zurückzuführen (z.B. Zeilenumbrüche im Überschriftformat).

    Ein semester- und kursübergreifendes Wiki nutzen

    "Ich möchte für meine Studierenden über mehrere Semester und Veranstaltungen hinweg ein großes, gemeinsam geführtes Lernwiki anlegen."

    Die Nutzung von Aktivitäten und Materialien ist auf einen bestimmten Kursraum und deren eingeschriebene Teilnehmende beschränkt. Ein Wiki kann in EMIL deshalb leider nur von eingetragenen Teilnehmenden des jeweiligen Kursraums genutzt werden. Als Workaround kann jedoch ein semesterübergreifender Extra-Kursraum beantragt, dort ein Wiki angelegt und der Wiki-Kursraum dann den jeweiligen Teilnehmenden als zusätzlichen Raum neben dem eigentlichen, semestergebunden Kursraum zur Verfügung gestellt werden; z.B. als über Link zum Wiki zusammen mit dem Passwort zum Wiki-Kursraum.
    Möglich ist hier auch die Einschreibung über eine Meta-Einschreibung, bei der alle Studierende des Kursraums A automatisch auch im Kursraum B eingeschrieben werden.

    Ein Wiki um Referatsthemen und -Termine zuzordnen und die Referate zu dokumentieren

    "Meine Studierenden sollen sich selbst Referatsterminen und Themen zuordnen, die sie bearbeiten wollen. Sowohl die gewählten Themen als auch die bereits belegten Termine und die jeweils bearbeitenden Studierenden sollen für alle gut einsehbar sein."

    "Ich möchte, dass die Referent*innen ihre Handouts und Präsentationen den Themen und Terminen übersichtlich zuordnen können, so dass ich und die Studierenden einfachen Zugriff darauf haben."

    Auf einer Startseite des Wikis kann eine Liste mit allen verfügbaren Terminen und/oder den Themen angelegt werden, hinter der sich die Studierenden mit ihrem Namen und ggf. mit ihrem Themenwunsch eintragen.

    Eine weitere Wikiseite, die zum jeweiligen Termin bzw. Thema verlinkt, kann von den Referent*innen angelegt werden, so dass dort die jeweilig genutzten Literatur, Handouts, Präsentationen oder andere Ressourcen abgelegt werden können. So stellen die Unterseiten gleichzeitig eine Dokumentation der Referate dar, die allen Studierenden offen steht.

    Im Bearbeitungsmodus des Wikis können Sie Links anlegen, indem Sie einen Termin oder ein Thema in [[Doppelten eckigen Klammern]] setzen - dies ist dann gleichzeitig der Titel der neu anzulegenden Seite. In der Anzeige der Wikiseite können die Studierenden später auf die rot dargestellten Links klicken und Ihre Materialien auf der neu angelegten Wiki-Seite ablegen.

    Das sieht im Bearbeiten-Modus der Terminfindungsseite so aus, eine kurze Anleitung gefolgt von den (noch unverbundenen) Links mit den Terminen.
    (Klick für größere Ansicht):


    Im Anzeige-Modus der Seite sind die Links zu noch unangelegten Seiten rot dargestellt.
    (Klick für größere Darstellung):


    Studierende können im Bearbeiten-Modus nun Ihren Namen und Ihren Themenwunsch eintragen - und später dann Ihre Materialien unter der neu erstellten Wiki-Seite hochladen und organisieren, wie dies hier die Lehrende getan hat.
    (Klick für größere Ansicht):



    Achtung! Das gleichzeitige Editieren der selben Seite durch mehrere Studierende kann zu Datenverlust führen! Nutzen Sie zur Themenvergabe vorher die Aktivität "Abstimmung", dies kann einen Editier-"Wettlauf" um Themen verhindern oder zeitlich entzerren.



    WAS MUSS ICH BEI Wikis BEACHTEN?

    VORSICHT BEI GLEICHZEITIGEM EDITIEREN DER SELBEN SEITE
    Das Wiki ist ein kollaboratives Textwerkzeug, stößt aber bei gleichzeitiger Editierung der selben Seite durch verschiedene Personen an seine Grenzen. Es wird üblicherweise eine Warnmeldung ausgegeben, wenn eine Seite gerade editiert wird, diese ist aber nicht immer zuverlässig. Für gleichzeitiges, kollaboratives (Vor)Schreiben am selben Dokument durch mehrere Personen, z.B. für ein Gruppenprotokoll während einer Seminarsitzung, empfehlen wir eine Etherpad-Software wie z.B. https://board.net/. Das Ergebnis kann danach in das Wiki übertragen werden.

    ZUR ZEIT KEINE LOKALE SUCHFUNKTION FÜR WIKIS
    Anders als z.B. beim Glossar gibt es keine Suchfunktion, die direkt an das aktuelle Wiki angeschlossen ist. Sie können aber über die globale Suche (die Lupe in Ihrer Kopfleiste) Ihre Suche auf bestimmte Ihrer Kursräume und Aktivitäten eingrenzen, auch, wenn dies etwas umständlicher ist.

    ANONYMITÄT DER BEITRÄGE
    Im Wiki selbst wird nicht automatisch angezeigt, wer was hinzugefügt hat (wie z.B. im Forum oder im Glossar). Trotzdem ist das Wiki nicht komplett anonym, da im Bearbeitungsverlauf nachverfolgt werden kann, wer wann welche Änderungen vorgenommen hat.

    UNSICHTBARE FORMATIERUNGEN
    Wikiseiten werden - wie alle längeren Texte in EMIL - wie Webseiten "unsichtbar" in HTML formatiert. Sie können sich die Formatierung im Texteditor über die Taste [ </> ] anzeigen lassen. Wenn Sie Texte aus Textverarbeitungsprogrammen wie z.B. Word oder aus Webseiten herauskopiert übernehmen, kann es leider passieren, dass versteckte Formatierungen mit übernommen werden und schwer bzw. nur in der HTML-Ansicht wieder zu entfernen sind.

    INDEX WIRD AUS ALLEN TEXTZEILENINHALTEN IM ÜBERSCHRIFTFORMAT GENERIERT
    Die automatisierte Formatierung des Index hängt ab von der Verwendung einzeiliger Überschriftformate vor den einzelnen Absätzen.
    Falls Sie unerwünschte Zeilenumbrüche oder Formatänderungen im Index haben, ist dies wahrscheinlich auf ggf. nicht direkt sichtbare Formatierungen im der Überschrift im Text zurückzuführen (z.B. Zeilenumbrüche im Überschriftformat).


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Wikis?
    (Letzter Zugriff: 14.07.2020)

    22.1. Einstellungen des Wikis


    Wiki Einstellungen

    ALLGEMEINES

    Name des Wikis
    Der Name Ihres Wikis (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihr Wiki beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll oder erst, wenn man das Wiki geöffnet hat.

    Wikimodus
    Der Wikimodus legt die Bearbeitungsart fest. Es gibt zwei Optionen:

    • gemeinsames Wiki: alle benutzen und bearbeiten ein gemeinsames Wiki.
    • persönliches Wiki: alle Kursteilnehmenden haben ihr eigenes Wiki, das nur sie bearbeiten können.
     Name der Startseite
    Geben Sie hier den Namen der Startseite Ihres Wikis ein. Der Name kann nicht nachträglich geändert werden (Pflichtfeld).


    FORMAT

    Standardformat
    Hier können Sie das Bearbeitungsformat von Wikiseiten festlegen.

    • HTML: Der Texteditor ist verfügbar
    • Creole: Ein Markup-Editor für Wikis, der eine Werkzeugleiste hat
    • NWiki: Markup-Editor der MediaWiki ähnelt

    Format vorgeben
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann bei der Erstellung einer neuen Wikiseite kein anderes Format ausgewählt werden.


    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Wiki sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Wiki nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen das Wiki zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.


    23. PDF-Annotation (Aktivität)

    Die PDF-Annotation ermöglicht die Online-Darstellung eines ein- oder mehrseitigen PDF-Dokuments, wobei Studierende und Lehrende einerseits für alle sichtbar Annotationen und Markierungen im PDF erstellen sowie andererseits Kommentare bzw. Fragen und Antworten dazu posten können und per Mail darüber benachrichtigt werden.

    Da das PDF-Format sich nicht nur für Texte sondern auch für Fotos, Tabellen, Diagramme, Konstruktionszeichnungen etc. eignet, ist die PDF-Annotation ein vielseitiges Werkzeug, um z.B. Verständnisfragen zu klären, auf bestimmte visuelle Aspekte aufmerksam zu machen oder Diskussionen auf Basis eines gemeinsamen Dokuments anzuregen.

    Die PDF-Annotation ist in gewisser Weise eine Ergänzung zum Forum, wobei das PDF als Gegenstand der Diskussion visuell im Zentrum bleibt und ein einfaches Frage-Antwort-Format, das im Prinzip Forenthreads abbildet, zur Verfügung stellt.


    PDF-Ansicht für die Annotation und Diskussion

    Werkzeuge, Ansicht und Diskussionstränge der PDF-Annotations
    Klicken Sie auf das Bild für eine größere Darstellung.


    Einstellungen: Allgemeines


    Textbox: Textbox für Teilnehmer/innen freigeben?

    Hiermit können dem PDF von allen Kursteilnehmenden Annotationen hinzugefügt werden.
    Die Annotationen sind mit dem Namen der Verfassenden und dem Erstellungsdatum gekennzeichnet.
    Text-Annotationen können im PDF über einen "Pin" (Stecknadel), einen Rahmen, einer angemarkerten oder durchgestrichenen Textzeile gemacht werden und tauchen dann rechts vom PDF unter den "Frage"-Threads auf.

    Freihandzeichnung: Freihandzeichnung für Teilnehmer/innen freigeben?
    Hiermit können dem PDF von allen Kursteilnehmenden Freihandzeichnungen hinzugefügt werden.
    Die Freihandzeichnungen sind mit dem Namen der Verfassenden und dem Erstellungsdatum gekennzeichnet, können aber keine Text-Annotationen beinhalten.

    Dokument Speichern/Drucken: PDF für Teilnehmer/innen freigeben?
    Hiermit wird den Kursteilnehmenden ermöglicht, sich das PDF herunter zu laden.
    Annotationen, Markierungen und Freihandzeichnungen sind allerdings nicht in der Datei enthalten
    (anders als z.B. bei den Bewertungsannotationen der Aktivität "Aufgabe").

    Kommentare Speichern/Drucken: Kommentare für Teilnehmer/innen freigeben?
    Hiermit wird den Kursteilnehmenden ermöglicht, sich die Kommentare und Annotationen zum PDF separat herunter zu laden. Datum und Verfasser*innen werden jeweils mit genannt.

    Persönliche Notizen erlauben: Teilnehmer/innen erlauben, persönliche Notizen zu verfassen
    Hiermit können Kursteilnehmende Kommentare zum PDF erstellen, die nur für sie persönlich sichtbar sind. Es erfolgt keine Benachrichtigung an Lehrende, Tutor*innen oder Kursteilnehmende.

    Private Kommentare erlauben: Teilnehmer/innen erlauben, private Kommentare zu verfassen
    Hiermit können Kommentare zum PDF abgegeben werden, die nur von den jeweilig Verfassenden, den Lehrenden und den Tutor*innen, nicht aber anderen Kursteilnehmenden gelesen werden können.
    Es erfolgt eine Mail-Benachrichtigung an Lehrende und Tutor*innen.


    Automatische Mail-Benachrichtigungen bei Fragen, Antworten und Kommentaren einstellen

    Sie und Ihre Kursteilnehmenden erhalten voreingestellt jedes mal eine Mail-Benachrichtigungen, wenn neue Fragen, Antworten und Kommentare gepostet werden, dies kann leider nicht global über die Einstellungen der PDF-Annotation festgelegt werden. Sie können die Einstellungen aber individuell hier verändern: Im Dropdown-Menü unter Ihrem Profilnamen (rechtsoben im Fenster) -> Einstellungen -> Benachrichtigungseinstellungen, gibt es einen Abschnitt zu "PDF-Annotation", wo Sie und Ihre Kursteilnehmenden Ihre Mail-Präferenzen einstellen können.



    Voreinstellungen in Ihren persönlichen Benachrichtigungseinstellungen
    Stellen Sie die Mail-Benachrichtigungen in den rechten beiden Spalten ggf. auf "Aus".



    weitere Information und Tutorials zu PDF-Annotationen

    24. Datenbank (Aktivität) - einen durchsuchbaren Datenkorpus anlegen


    Eine Datenbank ermöglicht das kollaborative Anlegen eines Bestandes aus Texten, Links, Bildern, Dateien etc. Diese Sammlung an Medien lässt sich nach von Ihnen festlegbaren Kriterien erweitern, durchsuchen und geordnet darstellen. Die Funktion ist eingeschränkt vergleichbar mit der von Datenbanken wie Microsoft Access oder Filemaker. Datenbanken sind dann sinnvoll einsetzbar, wenn größere Mengen an Daten und Medien auf diese Weise - auch gemeinschaftlich von den Kursteilnehmenden - nach Kriterien durchsuchbar erfasst werden sollen.


    WIE KANN ICH Datenbanken IN MEINER LEHRE EINSETZEN?

    Datenbanken zur Sammlung von Arbeitsergebnissen und -ressourcen

    "In der Umwelttechnik sollen Arbeitsgruppen im Verlauf der Veranstaltung Messergebnisse erfassen und zu einem gemeinsamen, wachsenden Korpus an Daten zusammen stellen. Dieser Korpus soll in einer folgenden Bearbeitungsphase allen Arbeitsgruppen zur Verfügung stehen und nach verschiedenen Kriterien - Ort, Datum, Zeit, Höchstwert - sortiert werden können."

    Erstellen Sie eine Datenbank für den Kursraum mit den entsprechend gewünschten Kriterien. Die Standardeinstellungen erlauben allen Teilnehmer*innen unbegrenzt viele Beiträge in der Datenbank hochzuladen.


    WAS MUSS ICH BEI Datenbanken BEACHTEN?


    Es gibt keine Benachrichtigung bei neuen Einträgen.
    Anders als bei Beiträgen im Forum besteht für Lehrende und Kursteilnehmende nicht die Möglichkeit, über neue Beiträge oder Veränderungen automatisch benachrichtigt zu werden.


    WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Datenbanken

    Weitere Informationen und Tipps zur Verwendung von Datenbanken auf moodle.org
    (Letzter Zugriff: 20.05.2020)

    24.1. Einstellungen der Datenbank


    Einstellungen Datenbank


    ALLGEMEINES

    Name
    Der Name Ihrer Datenbank (Pflichtfeld)

    Beschreibung
    Hier können Sie Ihre Datenbank beschreiben.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man das Forum geöffnet hat.


    EINTRÄGE

    Freigabe erforderlich?
    Wenn diese Option aktiviert ist, müssen die Beiträge erst von Ihnen freigegeben werden, bevor sie in der Datenbank angezeigt werden.

    Kommentare
    Wenn diese Option aktiviert ist, ist eine Kommentierung der Beiträge möglich.

    Erforderliche Einträge vor der Ansicht aller Dateien
    Diese Option bestimmt wie viele eigene Einträge die Kursteilnehmenden in die Datenbank eingestellt haben müssen, bevor sie die Einträge der anderen sehen.
    Achtung: Sollte eine bestimmte Anzahl an eigenen Beiträgen vor der Ansicht aller Beiträge benötigt werden, sollte die Autoverlinkung für die Datenbank deaktiviert sein. Diese kann nämlich nicht unterscheiden, ob Kursteilnehmende die erforderliche Anzahl an Beiträgen bereits erbracht haben.

    Maximal mögliche Einträge
    Diese Option bestimmt, wie viele Einträge die Kursteilnehmenden maximal machen dürfen.


    VERFÜGBARKEIT

    Verfügbar ab
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Datum gesetzt werden, ab dem die Datenbank für die Kursteilnehmenden verfügbar ist.

    Verfügbar bis
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Datum gesetzt werden, bis wann die Datenbank für die Kursteilnehmenden verfügbar ist.

    Bearbeiten sperren ab
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Datum gesetzt werden, ab dem die Datenbank nicht mehr bearbeitet werden kann.

    Bearbeiten sperren bis
    Wenn diese Option aktiviert ist, kann ein Datum gesetzt werden, bis zu dem die Datenbank nicht bearbeitet werden kann. Erst nach diesem Datum kann sie bearbeitet werden.

    BEWERTUNGEN

    Rollen, die Bewertungen vornehmen dürfen
    Hier wird Ihnen angezeigt, welche Rollen eine Bewertung vornehmen dürfen. Generell wird das Recht moodle/rating:rate und moodlespezifische Rechte benötigt. Eine Änderung ist über den "Rechte ändern" im Block Einstellungen möglich.

    Summierungstyp

    Bei dieser Einstellung wird bestimmt, wie die Einzelwertungen zu einer Endwertung zusammengefasst werden.

    • Mittelwert: Der Mittelwert aus allen Einzelwerten ist der Gesamtwert.
    • Anzahl: Der Endwert ist die Anzahl aller erreichten Wertungen. Die Anzahl kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
    • Maximalwert: Die größte erreichte Bewertung ist die Endwertung.
    • Minimalwert: Die kleinste erreichte Bewertung ist die Endwertung.
    • Summe: Die Summe aller erreichten Bewertungen ist die Endwertung. Die Summe kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
    • Keine Bewertung: Die Aktivität erscheint nicht in der Bewertungsübersicht.

    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Aufgabe sehen können.
    Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden die Aufgabe (noch) nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben,  sie kann aber nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen alles zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben, d.h. die Lehrenden können z.B. bestimmen, dass bestimmte Aufgaben von Gruppen, andere wiederum von allen Kursteilnehmenden gelöst werden müssen.
    Falls der Gruppenmodus auf Kursebene über die Kurseinstellungen erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.



    25. H5P (Aktivität) - interaktive Inhalte, Quizze, Simulationen und mehr

    H5P basiert auf einem Paket aus Javascript-Programmen, welche die Interaktion von Kursteilnehmenden mit Medien wie Texten, Bildern, Videos etc. steuert.
    Das H5P-PlugIn für EMIL/Moodle ermöglicht die Erstellung, Einbettung, Archivierung und das Teilen von interaktiven Inhalten in Form dieser kleinen Programme. In EMIL stehen dazu mehr als 40 H5P-Templates zur Verfügung: Von Bildern mit Hotspots über verzweigende Videos und Quizze bis hin zu Interaktiven Büchern, die mehrere H5P-Inhalte in einer Sequenz vereinen können.
    Links zu Beispielen zum Ausprobieren finden Sie ganz unten auf dieser Seite.

    Zur Zeit (Juni 2021) gibt es in EMIL zwei Aktivitäten mit der Bezeichnung "H5P" zur Auswahl:

    • Hinter dem blauen H5P-Symbol steht das Moodle-integrierte H5P-PlugIn.
      Die mit diesem PlugIn erstellten und abgespeicherten H5P-Inhalte stehen im "Inhaltsspeicher" dem EMIL-internen Texteditor zur Verfügung, so dass diese H5P-Inhalte bequem wie Bilder oder Videos überall dort eingefügt werden können, wo Texteditor-editierbare Texte dargestellt werden.

    • Hinter dem schwarzen H5P-Symbol steht ein externes H5P-PlugIn, das prinzipiell durch die EMIL-Admins mit weiteren Funktionen erweiterbar ist. Dieses PlugIn entspricht üblicherweise einer neueren H5P-Version, performt ggf. besser und unterstützt ggf. neuere Versionen von H5P-Templates.
      Der Nachteil ist, dass damit erstellte und abgespeicherte H5P-Inhalte nicht im EMIL-internen H5P-"Inhaltsspeicher" auftauchen.

    Wir erklären hier beispielhaft die Verwendung des integrierten H5P-PlugIns (blaues Symbol).

    Wenn Sie ein bereits existierendes H5P-Element im Dateiformat .h5p in Ihrem Kursraum verwenden möchten, können Sie dies bequem über den Texteditor und ein ensprechendes Textelement tun (s.u.).


    Erstellen und Verwalten  von H5P-Inhalten

    Klicken Sie im entsprechenden Themenabschnitt auf "Material oder Aktivität anlegen"->"H5P" () und in den folgenden Einstellungen auf "Paketdatei"-> Link im Text: "Inhaltsspeicher (öffnet in neuem Fenster)".


    In einem neuen Browserfenster öffnet sich jetzt Ihr persönlicher Inhaltsspeicher bzw. die "Content Bank".
    Ihre bereits erstellten H5P-Inhalte in diesem Raum sind jetzt für Sie auswählbar.

    Über Klick auf "Hinzufügen" können Sie jetzt einen/eines von über 40 H5P Inhaltstypen/Templates auswählen und bearbeiten oder über "Hochladen" ein bereits fertiges H5P-Element von Ihrem Computer verwenden.

    Hier als Beispiel der Inhaltstyp "Accordion" mit einer aufklappbaren Liste aller Inhaltstypen in EMIL:


    Löschen oder Umbenennen von H5P-Inhalten

    Klicken Sie in der "Content Bank" das jeweilige H5P-Element an. Im dann folgenden Fenster des Elements gibt es rechts oben, leider sehr kontrastarm, ein Zahnrad-Menü, über das Sie das ausgewählte Element löschen oder umbenennen können.



    Einbettung fertiger H5P-Inhalte in Ihren Kursraum
    Sie können H5P-Inhalte an beliebiger Stelle in Texten, z.B. in Textfeldern, bequem über den Texteditor mit Klick auf das "H5P"-Icon einfügen:

    • Wenn die H5P-Inhalte in Ihrem () H5P-Inhaltsspeicher ("Content Bank") eines Ihrer Kursräume abgelegt sind, dann fügen Sie diese über "Repositories durchsuchen"->"Inhaltsspeicher" in eine bereits in einem Ihrer Kursräume vorhandene H5P-Datei ein.
    • Wenn Sie ie eine H5P-Datei auf Ihrem Computer vorliegen haben, dann laden Sie diese über "Repositories durchsuchen"->"Datei hochladen" hoch.
    • Wenn Sie eine URL zu einem entsprechenden H5P-Inhalt im Web zur Hand haben, dann fügen Sie dort die URL ein.


    Wenn Sie "Repositories durchsuchen" -> "Inhaltsspeicher" auswählen, dann haben Sie über die obige Dateiauswahl Zugriff auf die H5P-Inhalte in allen Kursräumen, in denen Sie "lecturer" sind.

    Wenn Sie möchten, dass das H5P-Element geteilt, d.h. von Dritten heruntergeladen und weitergegeben werden kann, dann haken Sie unter "H5P-Optionen" die entsprechenden Checkboxen an. An dem jeweiligen H5P-Element ist im Kursraum dann unten die anklickbare Option "Wiederverwenden" ("reuse") sichtbar.

    Die H5P-Option im Texteditor.
    Bei Klick landen Sie im folgenden Menü:


    Die H5P-Optionen sind hier aufgeklappt.
    Über "Repositories durchsuchen" gelangen Sie zu Ihrem Inhaltsspeicher bzw. der "Content Bank". Sie haben so also neben der URL und dem Hochladen noch eine dritte Möglichkeit des Einfügens.



    Herunterladen von H5P-Inhalten aus Ihrem Kursraum
    Um H5P-Inhalte zu archivieren, in anderen Kursräumen wiederzuverwenden oder an Dritte weiterzugeben, können Sie diese herunterladen.

    Sie können dies tun, indem Sie
    1.) eine Aktivität "H5P" anlegen,
    2.) dort über den Inhaltsspeicher oder eine URL einen vorhandenen H5P-Inhalt als Paketdatei auswählen und
    3.) diesen dann aus den Paketdatei-Einstellungen auf Ihren Computer herunterladen.




    Was muss ich bei H5P-Inhalten in EMIL beachten?

    Mögliche Probleme beim Upload von extern erstellten Bibliotheken ("libraries")
    Zur Zeit (Mai 2021) kann es beim Hochladen und der Editierung von Moodle-internen H5P-Inhalten () durch Kursteilnehmende mit der Rolle "tutor" ggf. zu Rechte-Problemen kommen, wenn die H5P-Inhalte mit Ihren Bibliotheken außerhalb von EMIL erstellt worden sind.
    Versuchen Sie ggf., Ihren Tutor*innen zeitweise die Rolle "lecturer" zu geben, wenn diese externe Inhalte hochladen möchten.

    Wo finde ich weitere Ressourcen und Beispiele zu H5P?
    Achten Sie bitte ebenfalls auf das Workshopangebot der ASD und der HOOU zum Thema bzw. sprechen Sie interessierte Kolleg*innen an und fragen Sie gemeinsam nach einem entsprechendem Workshopangebot.

    26. Lektion (Aktivität)

    Mit der Aktivität "Lektion" können mehrere Seiten erstellt werden, die unidirektional miteinander verlinkt sind. Dies ermöglicht eine lineare oder verzweigende Darstellung von Studienmaterial. Für eine verzweigende Darstellung von Inhalten müssen die Kursteilnehmenden am Ende einer Seite eine Auswahl unter mehreren Optionen treffen, um zu einer entsprechenden Folgeseite zu gelangen. Kursteilnehmende, die die Lektion erfolgreich durchlaufen haben, können in Form einer Liste dargestellt werden.


    WIE KANN ICH DIE AKTIVITÄT "LEKTION" IN MEINER LEHRE EINSETZEN?
    Wir stellen Ihnen hier ein paar Beispiele für Lektionen in der Lehre vor.

    Verzweigende Seiten der Lektion nach Entscheidung der Studierenden

    "Ich habe für das Verhalten in Beratungsgesprächen mehrere typische Situationen als kurze Videoclips, die ich den Studierenden gerne in der Abfolge zeigen würde. Es sollte dann eine Auswahl der Reaktion möglich sein, wonach dann auf den weiteren wahrscheinlichen Verlauf hingewiesen wird, also eine Art Bewertung der Entscheidung der Studierenden."

    Sie können die Folgeseiten einer Seite mit z.B. einem Videoclip (oder einem Bild oder einer textlichen Situationsbeschreibung) von den gewählten Reaktionen der Studierenden darauf abhängig machen. So können Sie verzweigende Reaktionspfade - individuelle Gesprächsverläufe als eine Art Mini-Simulation - aufbauen.

    Schrittweise lineare Darstellung von Inhalten

    "Für eine Messeinrichtung möchte ich ein kurzes Tutorial erstellen, bei der Schritt für Schritt die korrekte Bedienung jeweils mit einem Bild und einem Text dargestellt wird. Ich möchte, dass jeder Schritt bewußt angeklickt und mit einem "Habe ich verstanden" bestätigt wird."


    Die Lektion kann Inhalte in linearer Form darstellen, wobei jeder Abschnitt mit einem bestätigenden Klick auf einen Link zum nächsten Abschnitt führt. Am Ende der Lektion kann automatisiert mit erfolgreichem Abschluß der Lektion eine Freigabe weiterer Materialien im Kursraum ("Voraussetzungen") eingebaut werden.


    WAS MUSS ICH BEI DER "LEKTION" BEACHTEN?

    Sprünge festlegen
    Sie können in den Einstellungen der jeweiligen Inhalts- oder Frageseite bestimmen, welche Seite als nächstes angezeigt werden soll. Die Seiten können nacheinander in der erstellten Reihenfolge angezeigt werden oder Sie wählen individuelle Seiten aus.

    Sprung-Option "Ende der Lektion" ist notwendig zum Beenden der Lektion
    Die "Lektion" benötigt zwingend als letztes Sprungziel "Ende der Lektion" - das ist eine feste Endpunkt-Sprung-Option im Dropdown-Menü - um einen Aktivitätsabschluß zu verzeichnen. Fehlt diese, funktioniert die "Lektion" zwar, kann aber nicht erfolgreich abgeschlossen werden.


    WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU LEKTIONEN?

    Ein Videotutorial zur Erstellung der "Lektion" ("Lesson") sehen Sie hier:

    26.1. Erstellen der Lektion: Inhalte, Fragen und Cluster einfügen

    WIE ERSTELLE ICH EINE LEKTION?


    Machen Sie sich bereits vor dem Anlegen von Seiten einen Plan, welche Seiten Sie mit welchen Optionen und in welcher Reihenfolge anlegen wollen. Das macht das Erstellen der Seiten später einfacher und übersichtlicher.

    Klicken Sie im Kursraum auf die von Ihnen angelegte Lektion.

    Lektion anlegen

    Es gibt einige Reiter, aus denen Sie auswählen können.
    Zu Anfang öffnet sich die Lektion mit den ausgewählten Reitern "Bearbeiten" und "Kurzform".


    Mit den aktiven Reitern "Bearbeiten" und "Kurzform" sehen Sie die folgenden Optionen, die wir im Folgenden genauer betrachten:

    INHALTSSEITE EINFÜGEN
    Inhaltsseiten dienen der Darstellung von Texten und Medien, es können jedoch keine Fragen gestellt werden. Die Kursteilnehmenden sehen auf einer Inhaltsseite den Seitentitel, den Inhalt und unten auf der Seite einen oder mehrere Buttons mit verlinkten Sprungzielen zu weiteren Seiten der Lektion.

    FRAGESEITE EINFÜGEN
    Frageseiten ermöglichen das Anlegen verschiedener Fragetypen. Nach Beantwortung einer Frage wird zu einer weiteren Seite der Lektion gesprungen. Die Antworten können, wie bei der Aktivität "Test", von Ihnen persönlich ausgewertet oder automatisiert bewertet werden.

    CLUSTER EINFÜGEN
    Ein Cluster beschreibt eine Gruppe von Frageseiten. Sie werden den Kursteilnehmenden zufällig angezeigt, wenn sie die Lektion bearbeiten. Es ist empfehlenswert, zuerst die Frageseiten anzulegen und danach das Cluster zu erstellen.

    FRAGEN IMPORTIEREN
    Falls Sie bereits Fragen in einem unterstützten Format vorliegen haben (z. B. GIFT-Format oder Moodle-XML-Format) können Sie sie über "Fragen importieren" per Drag & Drop hochladen und zu Ihrer Lektion hinzufügen. Wählen Sie in der Dropdown-Liste das passende Format aus, bevor Sie auf "Import" klicken.


    Beenden der Lektion

    Um die Lektion zu beenden, wählen Sie "Ende der Lektion" als Sprungziel auf mindestens einer der vorher beschriebenen Seiten. Wenn sie dieses Sprungziel anklicken, bekommen die Kursteilnehmenden eine Benachrichtigung, dass sie die Lektion vollständig durchlaufen haben.
    Die Lektion kann nur erfolgreich abgeschlossen werden, wenn das "Ende der Lektion" angeklickt worden ist. Stellen Sie sicher, das dies den Kursteilnehmenden möglich ist.



    Inhaltsseite einfügen

    Wenn Sie auf "Inhaltsseite einfügen" klicken, gelangen Sie zu folgender Ansicht mit mehreren Einstellungen:

    Einstellungen Inhaltsseite einfügen

    Seitentitel
    Geben Sie einen Titel für die Inhaltsseite ein.

    Seiteninhalt
    Geben Sie hier den Inhalt der Lektionsseite ein.

    Verzweigungstasten horizontal anzeigen?
    Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Buttons, die die Kursteilnehmenden zur nächsten Seite bringen, nebeneinander angezeigt. Ist die Option deaktiviert, werden die Buttons unteraneinander angezeigt.

    Im Menü anzeigen?
    Ist diese Option aktiviert, kann über das Menü direkt zu einer Seite gesprungen werden


    Inhaltsabschnitte 1-5
    Wie viele Inhaltsabschnitte angezeigt werden, ist von den Einstellungen in auf der Konfigurationsseite der Lektion abhängig.

    Beschreibung
    Hier geben Sie die Beschriftung der Buttons ein, die angeklickt werden, um zur nächsten Seite zu gelangen.

    Sprung
    Zu jedem Inhalt gehört eine Option, die die Sprünge einstellt. Hier kann ausgewählt werden, zu welcher Seite die Kursteilnehmenden mit einem Klick auf den jeweiligen Button gelangen sollen. Sie können z. B. auswählen, dass der Button zur vorherigen oder nächsten Seite führt. Es ist allerdings auch möglich alle anderen angelegten Inhaltsseiten anzulegen


    Beispielhafte Ansicht einer Inhaltsseite

    Das folgende Bild zeigt wie eine beispielhafte Inhaltsseite aussieht.
    Sie gelangen zu dieser Ansicht, wenn Sie vom Reiter "Bearbeiten" zum Reiter "Vorschau" wechseln.

    Ansicht Inhaltsseite

    Der Button "Inhalt 1" ist mit dem Sprung "Diese Seite" verknüpft und lädt die Seite neu, wenn er ausgewählt wird. Der Button "Inhalt 2" ist mit dem Sprung "Nächste Seite" verknüpft und führt zur Inhaltsseite 2. Der Button könnte in diesem Fall z. B. auch "Nächste Seite" oder "Ich möchte mehr erfahren!" genannt werden.


    FRAGESEITE EINFÜGEN

    Frageseiten ermöglichen das Anlegen verschiedener Fragetypen. Wählen Sie in dem Dropdown-Menü eine Fragetypen aus und klicken Sie auf "Frageseite anlegen". Es öffnet sich eine Seite, auf der Sie individuelle Einstellungen für die jeweiligen Fragetypen vornehmen können.

    Eine Frageseite enthält immer die Felder Seitentitel und Seiteninhalt.

    Frageseite Titel und Inhalt


    Seitentitel

    Geben Sie hier den Titel der Frageseite ein.

    Seiteninhalt
    In dieses Feld wird die Frage eingetragen.


    Die restlichen Felder unterscheiden sich je nach Fragetyp.
    Häufig sind auch noch diese Felder vorhanden:

    Beispielfelder Lektion


    Antwort
    Hier wird die Antwortmöglichkeit eingegeben. Dieses Feld ist nicht bei allen Fragetypen vorhanden.

    Feedback
    Hier geben Sie Feedback ein, das angezeigt wird, wenn die jeweilige Antwort gewählt wurde.

    Sprung
    Hier wählen Sie aus, auf welche Seite der Lektion die Kursteilnehmenden als nächstes geleitet werden

    Bewertung
    Diese Option wird verwendet, wenn die benutzerdefinierte Bewertung aktiviert ist. Sie können jeder Antwort einen positiven oder negativen Zahlenwert als Punkte zuordnen.


    Die verschiedenen Fragetypen bieten unterschiedliche Funktionen:

    Freitext
    Bei einer Freitextfrage können die Kursteilnehmenden eine längere Antwort schreiben und auch Dateien, wie Bilder und Audio einfügen.

    Kurzantwort
    Bei diesem Fragetypen müssen die Kursteilnehmenden ein Wort oder eine Wortgruppe als Antwort geben. Es können Antwortmöglichkeiten vorgegeben werden.

    Multiple-Choice
    Bei diesem Fragetypen wählen die Kursteilnehmenden aus mehreren Antwortmöglichkeiten die richtige aus. Wenn die Option "Mehrere Antworten" unter dem Seiteninhalts-Feld aktiviert wird, kann mehr als eine Antwort richtig sein.
    Dateien wie Bilder oder Videos können Antwortmöglichkeiten sein.

    Numerisch
    Bei numerischen Fragen soll eine Zahl als Antwort eingegeben werden. Es kann auch ein Intervall als Antwort bestimmt werden, dies erfolgt durch einen Doppelpunkt. Wenn Sie in dem Feld Antwort z. B. 7:9 eingeben, dann werden die Zahlen 7, 8 und 9 als richtige Antwort gewertet.

    Wahr/Falsch
    Bei diesem Fragetyp geben Sie einen Satz vor und Ihre Kursteilnehmenden müssen entscheiden, ob der Satz wahr oder falsch ist.

    Zuordnung
    Bei diesem Fragetyp müssen die Kursteilnehmenden Einträge aus einer Liste den Einträgen aus einer anderen Liste zuordnen. Dabei kann es sich um Wörter, Wortgruppen, Sätze, Bilder, etc. handeln. In den Einstellungen werden "Passende Paare" erstellt. Das bedeutet, dass Sie in das "Antwort"-Feld den einen Eintrag eingeben und in das Feld darunter "Zugeordnete Antwort" den jeweils dazugehörigen Eintrag.
    Das Feedback und der Sprung können unterschiedlich eingestellt werden, je nachdem ob die Zuordnung richtig oder falsch war.


    Nachdem die Einstellungen gespeichert wurden, wird die erstellte Seite in einer Liste angezeigt.

    Listenansicht


    In dieser Liste werden alle Seiten angezeigt und unter "Sprünge" sind die Sprünge übersichtlich aufgelistet. Um eine weitere Seite anzulegen, wählen Sie rechts unter "Aktionen" in dem Dropdown-Menü die Option "Inhaltsseite einfügen" aus, um eine weitere Inhaltsseite anzulegen. Sie können aber auch eine Frageseite, ein Cluster, Clusternde oder ein Verzweigungsende einfügen.

    Zwischen den "Sprüngen" und "Aktionen" gibt es fünf Symbole, die verschiedene Einstellungen ermöglichen. Das Pfeilsymbol ermöglicht es, die Reihenfolge der Seiten zu verändern. Durch das Zahnradsymbol kann die entsprechende Seite noch einmal bearbeitet werden. Das Symbol in der Mitte, das zwei Quadrate zeigt, ermöglicht es, die Seite zu duplizieren. Durch die Lupe kann die Seite angezeigt werden. Durch das Mülleimersymbol löscht die Seite.


    CLUSTER EINFÜGEN

    Ein Cluster ist eine Gruppe von Seiten, die in einer zufälligen Reihenfolge angezeigt werden. Ein typisches Cluster enthält mehrere Frageseiten. Es ist zu empfehlen, die Frageseiten zuerst anzulegen und dann eine Cluster-Startseite am Anfang der Gruppe und eine Cluster-Endseite am Ende einzufügen.

    Cluster Struktur

    Die Anfangs- und Enseite des Clusters wird in der Lektion unter Bearbeiten --> Kurzform in der Liste aller Seiten mit angezeigt. Über das rechte Dropdown-Menü können die Cluster begonnen und beendet werden. Geben Sie bei den Frageseiten, die zum Cluster gehören, die Cluster-Endseite an, um das Cluster zu verlassen oder wählen Sie als Sprung eine beliebige Seite oder eine "Ungesehene Frage innerhalb des Clusters".

    Es können auch Unter-Cluster erstellt werden. Hierfür werden über das rechte Dropdown-Menü innerhalb eines Clusters eine Inhaltsseite als Start und ein Verzweigungsende als Ende eingefügt. Die Inhalte dieser Seiten werden nicht angezeigt, sie dienen lediglich dazu, anzuzeigen, wo das Unter-Cluster beginnt und endet. 


    BEENDEN DER LEKTION

    Um die Lektion zu beenden, wählen Sie "Ende der Lektion" als Sprungziel auf mindestens einer der vorher beschriebenen Seiten. Wenn sie dieses Sprungziel anklicken, bekommen die Kursteilnehmenden eine Benachrichtigung, dass sie die Lektion vollständig durchlaufen haben.
    Achtung! Die Lektion kann nur erfolgreich abgeschlossen werden, wenn das "Ende der Lektion" angeklickt worden ist. Stellen Sie sicher, das dies den Kursteilnehmenden möglich ist.


    26.2. Weitere Einstellungen der Lektion

    Um weitere Einstellungen vorzunehmen, klicken Sie im Kursraum in der Zeile der Lektion auf "Bearbeiten" -> "Einstellungen". 

    Weitere Einstellungen

    ALLGEMEINES

    Name

    Hier können Sie den Namen der Lektion bearbeiten.

    Beschreibung
    Geben Sie eine Beschreibung für Ihre Lektion ein.

    Beschreibung im Kurs anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Beschreibung der Lektion im Kursraum angezeigt, ohne dass auf die Lektion geklickt werden muss.

    DARSTELLUNG

    Fortschrittbalken

    Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein Fortschrittbalken auf den Lektionsseiten angezeigt, der den aktuellen Fortschritt in Prozent anzeigt.

    Inhaltsverzeichnis anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird auf den Seiten ein Inhaltsverzeichnis zur Navigation angezeigt.

    Mehr anzeigen
    Klicken Sie hier, um weitere Einstellungen einzublenden.

    Verlinke Mediendatei
    Hier kann eine Mediendatei hochgeladen werden, die auf allen Seiten verlinkt wird. Der Link "Zum Anzeigen hier klicken" erscheint auf allen Seiten und führt zu der hier hinterlegten Datei.

    Aktuelle Bewertung anzeigen
    Wenn diese Option aktiviert ist, wird den Kursteilnehmenden auf den Seiten ihre aktuelle Bewertung und die maximal zu erreichende Bewertung angezeigt.

    Inhaltsverzeichnis nur anzeigen, wenn die Bewertung höher ist als
    Hier können Sie angeben, wie viel Prozent der Bewertung die Kursteilnehmenden erreicht haben müssen, bevor das Menü für sie eingeblendet wird. 

    Slideshow
    Die Aktivierung dieser Option zeigt die Lektion als Diashow mit festgelegter Breite und Höhe an.

    Höchstzahl der Antworten
    Hier wird angegeben, wie viele Antwortmöglichkeiten es höchstens gibt. Diese Einstellung kann immer verändert werden, ohne dass vorher eingegebene Daten verändert werden.

    Standardrückmeldung verwenden
    Wenn bei dieser Option "Ja" gewählt wird, wird den Kursteilnehmenden das Feedback "Richtig" oder "Falsch" angezeigt, wenn keine individuelle Rückmeldung vorhanden ist.
    Ist diese Option deaktiviert, werden die Kursteilnehmenden ohne Feedback zur nächsten Seite geleitet, wenn kein individuelles Feedback vorliegt.

    Folgeaktivität
    Hier können Sie eine andere, bereits im Kursraum existierende Aktivität auswählen. Am Ende der Lektion erscheint ein Link zu dieser Aktivität.

    VERFÜGBARKEIT

    Verfügbar ab

    Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie ein Datum auswählen, ab wann die Lektion im Kursraum verfügbar ist. Ist die Option deaktiviert, ist die Lektion sofort verfügbar.

    Verfügbar bis
    Wenn diese Option aktiviert ist, können Sie ein Datum auswählen, bis wann die Lektion im Kursraum verfügbar ist. Ist die Option deaktiviert, ist die Lektion unbegrenzt verfügbar.

    Zeitbegrenzung
    Wenn Sie diese Option aktivieren, können Sie auswählen, wie viel Zeit Kursteilnehmende für die Lektion haben. Zu Beginn der Lektion gibt es einen Hinweis auf die Zeitbegrenzung und während die Lektion bearbeitet wird, läuft ein Countdown runter. Antworten, die nach Ablauf der Zeit gegeben werden, werden nicht gewertet.

    Mehr anzeigen
    Klicken Sie hier, um eine weitere Einstellung anzuzeigen.

    Erfordert Kennwort
    Wenn Sie diese Option aktivieren, vergeben Sie ein Kennwort für die Lektion. Kursteilnehmende können die Lektion nur bearbeiten, wenn sie das Kennwort kennen.

    ABLAUFKONTROLLE

    Wiederholung erlaubt

    Wenn bei dieser Option "Ja" gewählt wird, kann die Option mehr als einmal durchlaufen werden.

    Wiederholung bei falscher Antwort
    Wenn bei dieser Option "Ja" gewählt wird, wird bei falscher Antwort ein Button angezeigt, mit dem die Kursteilnehmenden zur Frage zurückkehren und sie erneut beantworten können.

    Höchstzahl der Versuche
    Diese Option legt die Höchstzahl der Versuche für jede einzelne Frage fest. Ist die Höchstzahl erreicht, wird automatisch die nächste Seite aufgerufen.

    Mehr anzeigen
    Klicken Sie hier um weitere Einstellungen anzuzeigen.

    Aktion nach richtiger Antwort
    Nachdem eine richtige Antwort gegeben wurde gibt es drei Optionen:

    • Dem Pfad der Lektion folgen: Die nächste Seite wird aufgerufen.
    • Noch nicht angezeigte Seite anzeigen: Eine zufällige Seite wird angezeigt. Keine Seite wird wiederholt.
    • Noch nicht beantwortete Seite wird aufgerufen: Eine zufällige Seite, die noch nicht beantwortet wurde, wird aufgerufen.

    Zahl der zu zeigenden Seiten

    Hier wird ausgewählt, wie viele Seiten der Lektion angezeigt werden sollen. Eine solche Begrenzung macht Sinn, wenn die Seiten in zufälliger Reihenfolge angezeigt werden. Ist dieser Wert auf "0" gesetzt, werden alle Seiten angezeigt.

    BEWERTUNG

    Bewertung
    Hier wird die Art der Bewertung ausgewählt. Wählen Sie z. B. “Punkte” aus, dann können Sie die Maximalpunkte angeben, wählen Sie “Skalen” aus, erscheint später im Bewertungsfenster ein Dropdown Menü, das Skalen, z.B. "Bestanden/Nicht bestanden" zur Auswahl stellt.

    Bewertungskategorien
    Diese Einstellung legt fest, in welcher Kategorie des Bewertungsbereichs die Aktivität angezeigt wird.

    Bewertung zum Bestehen
    Hier wird die erforderliche Mindestbewertung zum Bestehen festgelegt.
    Dies ist gleichzeitig nötig für einen "Aktivitätsabschluß", falls Sie an die erfolgreiche Lösung der Aufgabe per "Voraussetzungen" den Zugang zu weiteren Materialien knüpfen wollen.

    Übungslektion
    Eine Übungslektion zählt nicht in die Gesamtwertung des Kurses rein.

    Wiederholungen zulässig
    Aktivieren Sie diese Option, wenn Sie möchten, dass Kursteilnehmende die Lektion mehrmals bearbeiten können.

    Mehr anzeigen
    Klicken Sie hier, um weitere Einstellungen anzuzeigen.

    Standardbewertung (Punkte)
    Aktivieren Sie diese Option, um jede Antwort mit einer numerischen Punktzahl versehen zu können.

    Mindestanzahl der Fragen
    Diese Option legt die Mindestanzahl an Fragen fest, die in die Bewertung der Aktivität eingehen.

    WEITERE EINSTELLUNGEN

    Verfügbarkeit
    Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Aufgabe sehen können.
    Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden die Aufgabe (noch) nicht sehen können, sondern nur die Lehrenden des Kursraums.

    ID-Nummer
    Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben,  sie kann aber nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

    Gruppenmodus
    Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.

    • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen alles zusammen.
    • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
    • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

    Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben, d.h. die Lehrenden können z.B. bestimmen, dass bestimmte Aufgaben von Gruppen, andere wiederum von allen Kursteilnehmenden gelöst werden müssen.
    Falls der Gruppenmodus auf Kursebene über die Kurseinstellungen erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.


    26.3. Ergebnisse der Lektion anzeigen

    Klicken Sie im Kursraum auf die Lektion. Standardmäßig ist der Reiter "Bearbeiten" geöffnet. Klicken Sie stattdessen auf den Reiter "Freitext-Bewertung", um die Eingaben für Freitextfelder zu sehen.

    Noch nicht bewertete Freitexte werden rot angezeigt, bereits bewertete erscheinen grün. Klicken Sie in der Spalte "Freitexte" den Link an, um zu dem jeweiligen Freitext zu gelangen.

    Im Feld "Ihr Feedback" können Sie eine Rückmeldung eingeben und im Auswahlmenü "Freitext-Bewertung" können Sie eine Punktzahl vergeben. Nachdem Sie die Bewertung gespeichert haben, kommen Sie wieder zu der Ansicht aller Freitext-Eingaben.

    Wenn Sie die Kursteilnehmenden per Mail über Ihre Bewertung informieren möchten, wählen Sie in der Spalte "E-Mail"den Link "E-Mail mit Freitext-Bewertung senden". Soll die Benachrichtigung an alle Kursteilnehmenden verschickt werden, deren Freitexte bewertet wurden, wählen Sie unten in der Tabelle den Link "E-Mail an alle senden, deren Freitexte bewertet wurden".

    Um alle Ergebnisse anzusehen und nicht nur die Freitexte, wählen Sie den Reiter "Ergebnisse" aus. In dieser Ansicht sehen Sie eine Übersicht aller Versuche inklusive der durchschnittlichen Zeit, durchschnittlichen Bewertung, beste und schlechteste Bewertung und beste und schlechteste Zeit.

    Wenn Sie auf einen Versuch klicken, sehen Sie die individuellen Antworten.
    Um einen Versuch zu löschen, klicken Sie das Kästchen des jeweiligen Versuchs an und wählen Sie in dem Menü unter der Tabelle die Option "Auswahl löschen" aus.
    Durch einen Klick auf den Reiter "Ergebnisanalyse" werden die Ergebnisse für jede Lektionsseite analysiert und angezeigt.


    27. Test (Aktivität)

    Über die Aktivität "Test" können einzelne Testfragen oder randomisierte Testbatterien aufgestellt werden; es können erweiterbare Kataloge mit austauschbaren Testfragen angelegt und die Ergebnisse in Form von Berichten und Statistiken abgerufen werden. Sie können dabei zwischen 14 unterschiedlichen Fragetypen wählen, von MC-Fragen über Zuordnungsgrafiken bis zu Freitexten. Der "Test" eignet sich z.B. für Self-Assessments, für komplexeres Feedback zu Ihrer Veranstaltung, für Just-in-Time-Teaching-Erhebungen oder für Online-Prüfungen in Form von Take Home Exams (THE). In der Handhabung ist er etwas komplexer zu bedienen als die meisten anderen Aktivitäten und stellt das formalisierte Gegenstück zur Aktivität "Aufgabe" dar.


    Erklärvideos zur Aktivität Test

    Aus einem Online-Workshop von Mai 2021 zur EMIL-Aktivität „Test“ sind die folgenden sechs Erklärvideos hervorgegangen:


    1. Basiseinführung in das Zusammenspiel von TEST-FRAGENSAMMLUNG-FRAGETYPEN; Überblick der auf EMIL zur Verfügung stehenden Fragetypen  (5 Minuten)
    2. EINSTELLUNGEN anhand des Beispiels eines summativen Tests (d. h., den Lernerfolg nach dem Lernprozess festzustellen/zu beurteilen) (15 Minuten)
    3. Einstellungen für einen formativen Test (d. h., den Lernfortschritt während des Lernprozesses festzustellen, z. B. als Übungs- oder Selbsttest) plus Erläuterung der BERICHTSOPTIONEN (9 Minuten)
    4. ERGEBNISSE: Darstellung von Ergebnissen (2 Minuten)
    5. Fragekategorien anlegen (4 Minuten)
    6. Testfragen erstellen: Erläuterung der Einstellung von den vier Fragetypen Beschreibung, Freitext, Single-/Multiple-Choice und Berechnet (27 Minuten)
    Die Videos können im Kursraum "Workshop-Reihe Digitale Prüfungen" eingesehen werden, der Kursraum ist für Lehrende der HAW geöffnet.


    Was muss ich bei der Aktivität Test beachten?

    Formelnotation über TeX-Notation - mit Einschränkungen
    Sie können mathematische Formeln in Aufgabenbeschreibungen und im Lösungsfeedback darstellen, indem Sie die Taste des Formeleditors im Texteditor bzw. TeX-Notation verwenden. Sollen allerdings Elemente wie Verschiebekästchen (z.B. beim Fragetyp "Drag-and-Drop auf Text") oder DropDown-Menüs (z.B. beim Fragetyp "Zuordnung") befüllt werden, dann kann leider nur normaler Text dargestellt werden.


    Weitere Informationen zur Aktivität Test

    Auf der Moodle-Dokumentationsseite finden Sie weitere Informationen und Tutorials zu dieser Aktivität:

     
    Für Hinweise zur inhaltlichen Gestaltung von MC-Prüfungsfragen und MC-basierten Prüfungen: