Handbuch für Lehrende

Site: EMIL HAW-Hamburg
Course: EMIL HAW-Hamburg
Book: Handbuch für Lehrende
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Date: Monday, 1 June 2020, 1:21 AM

1. Die Kursansicht

Wenn Sie in der Kursübersicht oder im Kursverzeichnis einen Kurs anklicken, erhalten Sie eine Ansicht der Bedienelemente.


In der Kopfnavigation befinden sich zwei Buttons, „Kursmanagement“ (1) und „Bearbeiten einschalten“(2).

 

Im Seitenmenü sehen Sie im oberen Abschnitt die Bedienelemente des gerade angewählten Kurses (3) und eine Auflistung seiner Abschnitte bzw. Themen (4).

 

Im darunterliegenden Abschnitt befinden sich weiterhin die Navigations- und Funktionselemente, die Sie bereits von der Dashboard-Ansicht her kennen.

 

Wir erläutern im Folgenden kurz ausgewählte Optionen des Kursmanagements (1), der Bearbeitung des Kurses (2), der Teilnehmendenverwaltung (3).

2. Kursmanagement

Über diesen blauen Button gelangen Sie in ein Menü, um globale Einstellungen für den Kurs und für alle Kursteilnehmenden vorzunehmen.




Es öffnet sich eine neue Ansicht mit vier Spalten. In der Spalte „Kurseinstellungen“ nehmen Sie die globale Einstellung für den aktuellen Kurs vor.

 

Drei Einstellungen möchten wie Ihnen besonders erläutern:

„Kurseinstellungen bearbeiten“ (5),

„Kursadministration“ (6) sowie

„Filtereinstellungen“ (7).

 

Erläuterungen zu den weiteren Einstellungsmöglichkeiten folgen demnächst.

2.1. Kurseinstellungen bearbeiten

Hier (5) können Sie z.B. den Kurstitel, die Darstellung der Inhaltsstruktur, globale Gruppeneinstellungen und vieles mehr verändern.

2.2. Kursbeschreibung

Fügen Sie hier eine kurze, informative Kursbeschreibung ein.

Die Beschreibung erscheint zusammen mit dem Titel im Kursverzeichnis und hilft, den Kurs anhand von Suchbegriffen über die Funktion „Kurssuche“ zu finden.

2.3. Kursbild

Fügen Sie hier ein Bild im Format .gif, .jpg oder .png ein.

Dieses Bild wird - ggf. beschnitten - auf dem Banner in ihrem Kursraum dargestellt.

Die Wahl eines eingängigen Bildes erleichtert das Auffinden Ihres Kurses z.B. in der Liste der favorisierten Kurse der Teilnehmenden.

 

Zum Einfügen eines Kursbilds klicken Sie das „Datei hinzufügen“-Icon an und wählen z.B. ein Bild aus, das Sie von Ihrem Rechner hochladen können. Aus den „Wikimedia Commons“ können Sie sich unter dem entsprechenden Suchwort ebenfalls lizenzfreie Bilder vorschlagen lassen.

2.4. Kursformat

Über das Kursformat entscheiden Sie, wie die einzelnen thematischen Bereiche Ihres Kurses dargestellt werden.

Meist bieten sich die Formate „Themen“ oder „Komprimierte Abschnitte“ an.







Klicken Sie dazu auf den Drop-down-Pfeil und wählen Sie das gewünschte Format aus.






KURSFORMAT "THEMEN"


Beim Format „Themenformat“ wird die Kursseite in Themenabschnitte eingeteilt. Sämtliche Inhalte werden angezeigt.

Geben Sie den Themenabschnitten selbsterklärende Titel. Hierzu klicken Sie den Stift auf der Zeile an, ändern den Text und speichern.

 

Wenn Sie einen weiteren Themenabschnitt hinzufügen wollen, klicken Sie unten auf der Seite auf „+  Themen hinzufügen“.











Zum Löschen oder Bearbeiten einzelner Themenblöcke klicken Sie auf „Bearbeiten“ jeweils rechts des gewünschten Themenblocks.






KURSFORMAT "KOMPRIMIERTE ABSCHNITTE"


Beim Format „Komprimierte Abschnitte“ besteht der Vorteil darin, dass ausgewählt werden kann, welche Themen und deren Inhalte aufgeklappt zu sehen sein sollen. Bei umfangreichen Inhalten ist die Übersicht so rasch gegeben.

 

Aufgrund der Umstellung auf die neue Moodle-Version ist die Funktion der „komprimierten Abschnitte“ im Vergleich zum „Themenformat“ eingeschränkt. Erstellen und bearbeiten Sie die Inhalte in der Themenansicht und stellen danach auf „komprimierte Abschnitte“ um.






Achtung: Es gibt keine Warnung, dass der jeweils unterste Abschnitt gelöscht wird, wenn auf das Minuszeichen geklickt wird!







Vergessen Sie nicht zu speichern!



2.5. Kursadministration

Über die Kurs-Administration kommen Sie auf einem weiteren Weg zur Kurseinstellung („Einstellungen“) oder über den Reiter „Nutzer/innen“ zu den Nutzer/innen und bspw. zur  Einschreibemethode („Selbsteinschreibung (Student(in))“ für das Eingeben des Kurs-Passworts.

2.6. Filtereinstellungen

Bestimmte Funktionen sind standardmäßig ausgeschaltet, bspw. MathJax, HTML Prüfung oder Bild-Emoticons. Sollen die Funktionen aktiviert werden, dann können Sie dies über die Filtereinstellungen vornehmen.

3. Bearbeitung ein- und ausschalten


Nach dem Anklicken des grünen Buttons befindet sich der Kurs im Editierungsmodus.

Sobald Sie die Bearbeitung eingeschaltet haben, können Sie Aktivitäten, Funktionsblöcke, Materialien und neue Themen anlegen und verschieben.



Bei Klick auf den roten Button wechselt der Kurs wieder vom Editier- in den Benutzungsmodus.


4. Teilnehmende

Direkt von der Seitenleiste aus rufen Sie die Liste der Teilnehmenden auf und können bei Bedarf Teilnehmende manuell einschreiben.

5. Kursbestellung

In jedem Kurs ist auf der oberen rechten Seite, direkt unter Ihrer Namensanzeige, ein Button „Kurs-Block-Panel“. Nach dem Anklicken können Sie den Kursraum für das kommende Semester bestellen, das heißt, diesen Kurs kopieren lassen und bei Bedarf eine Anmerkung zu Veränderungswünschen eintragen; oder einen neuen Kurs bestellen.

6. Aufgabe (Aktivität)

Mit Aufgaben können Lehrende die Abgabe eines Textes oder einer Datei für Ihre Studierenden einrichten. Für die Aufgaben kann ein Fälligkeitsdatum eingestellt werden, bis zu dem die Kursteilnehmenden eine Lösung für die Aufgabe abgegeben haben müssen, wobei die genaue Zeit der Abgabe gespeichert und den Kursteilnehmenden per Mail mitgeteilt werden kann. Die eingereichten Lösungen für die Aufgabe werden tabellarisch dargestellt und können von den Lehrenden kommentiert, bewertet und verwaltet werden. 


Wie kann ich Aufgaben in meiner Lehre einsetzen?

Hier nennen wir Ihnen einige Beispiele für die Verwendung von Aufgaben.
Für die grundsätzliche Erstellung, Lösung und Bewertung von Aufgaben in EMIL gibt es im folgenden Kapitel "Wie lege ich eine Aufgabe an?" ein ca. 15-minütiges Videotutorial.

Aufgabe als "Postfach" zum Einreichen von Hausarbeiten

"Ich benötige eine einfache Möglichkeit für die Studierenden, ihre Hausarbeiten bei mir einzureichen; und für mich eine Möglichkeit, schnell zu sehen, wer schon eingereicht hat und wer noch aussteht. Die Bewertung selbst erledige ich üblicherweise nicht in EMIL."

Sie können in den Einstellungen über "Bewertung"->"Bewertung"->"Typ"->"Kein" auswählen, dass keine Bewertung durch Sie innerhalb der Aufgabe vorgenommen werden soll. Eine Tabelle mit allen eingereichten und ausstehenden Lösungen können Sie sich dann im "Bewertungsüberblick"->"Alle Abgaben anzeigen" anzeigen lassen. Am selben Ort können Sie sich über das Dropdownmenü oben im Fenster mit "Bewertungsvorgang"->"alle Abgaben herunterladen" sämtliche bis dahin erfolgten Abgaben auf Ihren Rechner laden.

Aufgaben zur inhaltlichen Vorbereitung

"Um sich inhaltlich mit dem Thema der nächsten Lehrveranstaltung auseinanderzusetzen und damit ich den Kenntnisstand meiner Studierenden besser einschätzen kann, sollen sie zur Diskussionsvorbereitung verbindlich eine Aufgabe bearbeiten und im Vorfeld abgeben. Anstatt einer Bewertung möchte ich wenn nötig mit einem kurzen Kommentar auf Lösungen eingehen."

Sie können in den Einstellungen unter "Verfügbarkeit" ein Datum setzen, bis wann Aufgaben abgegeben werden müssen.  Die Studierenden erhalten eine Benachrichtigung für die eigene Einreichung und ebenfalls, wenn Sie als Lehrende*r einen Kommentar zu der jeweiligen Lösung gepostet haben; Sie können dies in den Einstellungen unter "Systemnachrichten" -> "Standardeinstellung für Teilnehmer­benachrichtigung" -> "ja" festlegen.
Über "Bewertung"->"Bewertung"->"Typ"->"Kein" stellen Sie die Bewertungsfunktion der Aufgabe aus.
Ihren Kommentar können Sie der jeweils eingereichten Lösung anhängen, nachdem Sie unter "Feedback-Typen" -> "Feedback als Kommentar" ausgewählt haben.

Lösung von Aufgaben als Zugangsvoraussetzung für weitere Informationen

"Ich möchte, dass bestimmte Inhalte meines Kursraums den Studierenden verborgen bleiben, in diesem Fall Musterlösungen und Zusatzaufgaben einer höheren Schwierigkeitsstufe, bis erfolgreich eine Lösung für eine vorhergehende Aufgabe abgegeben wurde."

In den Einstellungen der Aufgabe können Sie unter Aktivitätsabschluß angeben, ab wann eine Aufgabe als "abgeschlossen", d.h. als gelöst definiert ist.
Weitere Aktivitäten oder Materialien - auch weitere Aufgaben - lassen sich dann in deren jeweiligen Einstellungen über Voraussetzungen -> Voraussetzung hinzufügen: Aktivitätsabschluß -> "... muss abgeschlossen sein" mit dem Abschluß der Aufgabe "freischalten". So können einzelne Elemente gezielt freigegeben aber auch ganze Kaskaden von aufeinander folgenden Aufgaben und begleitenden Informationen aufgebaut werden.

Aufgaben zur Abgabe von Seminar- und Prüfungsleistungen

“Meine Studierenden hätten gerne eine automatische Quittung für die sichere Einreichung von Hausarbeiten; und ich eine Übersicht über eingegangene Arbeiten.”

Wenn die Prüfungsordnung es zuläßt, können Aufgaben verwendet werden, um bestimmte Prüfungsformate wie z.B. Hausarbeiten einzureichen. Das Datum und die Uhrzeit der Abgabe werden automatisch erfasst, die Studierenden mit einer Mail über die erfolgreiche Einreichung benachrichtigt, wenn in den Einstellungen unter "Systemnachrichten" -> “Teilnehmer/innen benachrichtigen” ausgewählt wurde. Auf diese Weise können Lehrende und Studierende sicher sein, dass die Prüfungsleistung fristgerecht abgegeben und nicht in einem E-Mail-Fach übersehen wurde oder die Mail nicht angekommen ist.
Sehen Sie zum Thema Eigenständigkeitserklärungen auch den entsprechenden Abschnitt unter "Tipps und Tricks" weiter unten.

Semesterbegleitende Aufgaben

"Da sich Kenntnisstände und Einstellungen der Studierenden im Verlauf der Vorlesung ändern werden, möchte ich gerne eine über den ganzen Seminarverlauf offene Aufgabenstellung mit mehreren Reflexionsfragen stellen. Diese sollen die Studierenden aufbauend - eventuell auch sich korrigierend - über das Semester bearbeiten. Die 'Abgabe' erfolgt dann am Ende des Seminars."

Sie können Ihren Studierenden erlauben, immer wieder zur Aufgabe zurückzukehren und diese weiter zu bearbeiten. Stellen Sie dafür in den Einstellungen "Abgabeeinstellungen" ->"Abgabetaste muss gedrückt werden" auf "nein".
Achtung:
Sie können solcherart offene Aufgabe nicht bewerten, solange die Studierenden Ihre Lösungen nicht "Zur Bewertung freigeben" - auch, wenn die Entwürfe für Sie bereits als "Abgegeben" dargestellt werden.

Grafische Kommentierung von Lösungen, z.B. bei Konstruktionszeichnungen oder handschriftlichen Einreichungen

"Meine Studierende reichen als Lösung für eine Aufgabe kleine Schemazeichnungen ein. Üblicherweise lade ich diese herunter, öffne sie in Acrobat Professional, markiere bzw. kommentiere an jeweils relevanten Stellen und sende sie dann mit einem Kommentar und einer Bewertung an die Studierenden zurück."

Lösungen können, wenn sie als PDF-Dokument eingereicht werden, von Ihnen nicht nur kommentiert sondern auch mit grafischen, im Dokument positionierten Annotationen versehen werden, ähnlich, wie dies auch ein einfacher PDF-Editor ermöglichen würde.
Achtung:
Um die Annotationswerkzeuge anzuzeigen, müssen Sie ggf. die Anzeige des PDF-Dokuments über die volle Breite Ihres Bildschirms einstellen, wählen Sie dazu in der Bewertungsansicht rechts unten die linke der drei Bildaufteilungtstasten.

Effiziente, automatisierte Bearbeitung und Bewertung von Abgaben

Da ich alleine sehr viel Studierende betreuen muss, bleibt mir leider nur sehr wenig Zeit für die Bewertung der eingereichten Arbeiten; und gar keine für Korrekturen oder individuelles schriftliches Feedback.

Leider lassen sich über „Aufgabe“ keine Bewertungsprozesse digital übersetzen und damit automatisieren. Aufgaben sind in EMIL dafür geeignet, wenn Zeit, Lehrinhalte und Lernziele eine persönliche Rezeption der Abgaben zulassen und didaktisch erforderlich machen. Um Bewertungsprozesse zu digitalisieren, müssen die Eingabemöglichkeiten der Studierenden formalisiert und reduziert werden. Dies ist in EMIL prinzipiell mit der vielseitigen Aktivität „Test“ möglich, diese baut auf Multiple-Choice-Fragen, Zuordnungen, Lückentexten etc. auf. Wenden Sie sich dafür gerne an Ihre didaktischen Berater des Teams Medien 4.0. Achtung: Ein didaktisch angemessen gestalteter Test verlagert den Zeitaufwand von der Abgabenrezeption in die Testkonzeption und stößt bei komplexeren Lehrinhalten an seine Grenzen. 


Was muss ich bei Aufgaben beachten?
In EMIL sind nur PDFs Online grafisch anzeigbar und annotierbar
Wenn Ihre Studierenden Grafiken, Diagramme, Schemata einreichen und Sie diese Online in EMIL ansehen und annotieren möchten, dann müssen die Abgaben das Format PDF haben. MS Word oder Powerpoint haben die Möglichkeit, Dokumente im PDF-Format abzuspeichern, so kann ein Scan oder Foto im Format JPG oder PNG über die Einbettung in ein Word- oder PPT-Dokument als PDF erzeugt werden.
Eine Verkleinerung oder Vergrößerung des Dokuments in der Ansicht ist leider nicht möglich.

Die Online-Annotationswerkzeuge sind nur bei ausreichender Fensterbreite sichtbar
Wenn Sie Online abgegebene PDFs annotieren möchten, benötigen Sie die Symbolleiste mit den Annotationswerkzeugen. Diese ist nur sichtbar, wenn das PDF-Fenster ausreichend breit dargestellt wird. Maximieren Sie dafür die Breite Ihres PDF-Fensters mit den Fensteraufteilungssymbolen unten rechts und ziehen Sie das Browserfenster so breit wie möglich; bereits ein Laptopfenster mit 768 x 1280 Pixel Auflösung kann zu schmal dafür sein.

Tipps und Tricks

Aufgaben zusammen mit einem Forum für Rückfragen einsetzen
Aufgabenformulierungen sind nicht allen Studierenden immer gleich verständlich. Richten Sie für die Aufgaben ein Forum ein, in dem Sie zu jeweils festen Zeiten auf Rückfragen eingehen, so dass Sie nicht individuell undd ggf. wiederholt auf die selben Fragen antworten müssen. Siehe "Nachfragen zu wöchentlichen Aufgaben bündeln und beantworten" unter 7. Forum (Aktivität).

Aufgaben zusammen mit den jeweiligen Einstellungen duplizieren
Wenn Sie mehrere Aufgaben mit den selben Grundeinstellungen benötigen, dann können Sie sich die Arbeit erleichtern, indem Sie eine Aufgabe in der Kursansicht im "Bearbeiten"-Modus mehrmal duplizieren und die Duplikate dann anpassen. Dies ist auch mit bereits von Studierenden bearbeiteten Aufgaben möglich - hier wird dann eine neue, unbearbeitete Aufgabe erstellt.

Eigenständigkeitserklärungen zusammen mit den Lösungsabgaben archivieren
Sie können unter "Abgabeeinstellungen" -> "Erklärung zur Eigenständigkeit muss bestätigt werden" einstellen, dass die Studierenden vor Abgabe eine Checkbox abhaken müssen; dieser Vorgang wird allerdings nicht mit der eingereichten Lösung gespeichert bzw. archiviert.
Falls Sie archivierte, unterschriebene Eigenständigkeitserklärungen benötigen, senden Sie Ihren Studierenden eine auszudruckende Eigenständigkeitserklärung - z.B. mit dem Namen der Aufgabe, Semester, Kursnamen und Ihrem Namen - als PDF zu. Nach Eintragen persönlicher Daten wie Namen und Matrikelnummer sowie händischer Unterschrift und Datum kann die Erklärung abfotografiert, das Bild z.B. in ein MS Word-Dokument eingefügt und als PDF abgespeichert werden. Lassen Sie die Studierenden diese Datei zusammen mit der Lösung hochladen.
In der tabellarischen Bewertungsübersicht können Sie oben im Fenster über den “Bewertungsvorgang” ->“Alle Abgaben speichern” alle Abgaben geordnet nach Studierenden - also auch die Erklärung - per Zip-Datei auf Ihren Computer herunter laden.


Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Aufgaben?


6.1. Wie lege ich eine Aufgabe an?

Wie lege ich eine Aufgabe an?


Wechseln Sie zur Kursansicht und klicken Sie in der Kopfleiste auf das grüne Icon mit dem Stift, “Bearbeiten Einschalten”.

Bearbeitung einschalten


Suchen Sie sich nun ein bereits vorhandenes Thema aus bzw. legen Sie eines neu an und klicken Sie auf “+ Material oder Aktivität anlegen”. Wählen Sie dort Aufgabe unter den Aktivitäten aus.

Menü Material oder Aktivität anlegen 


Sie gelangen nun in die Einstellungen der Aufgabe. Sie können die Einstellungen jederzeit später wieder aufrufen, wenn Sie im “Bearbeiten”-Modus rechts in der Zeile Ihrer Aufgabe auf “Bearbeiten” klicken und im Dropdown-Menü “Einstellungen” auswählen.

Aufgabe Dropdown 


Falls Sie Änderungen in den Einstellungen vorgenommen haben, vergessen Sie nicht, diese anschließend ganz unten in den Einstellungen zu speichern!

 Speicher-Button


Wo finde ich weitere Informationen zum Erstellen von Aufgaben?
Informationen zum Erstellen von Aufgaben finden Sie u.a. auf moodle.org.

Folgend ist ein ca. 15-minütiges Videotutorial (05.2020) mit einer Schritt-für-Schritt-Beschreibung zur Anlage einer Aufgabe in EMIL, dem Einreichen einer Lösung aus studentischer Sicht und dem Verwalten und Bewerten der abgegebenen Lösung.

6.2. Einstellungen der Aufgabe

Dies sind die Einstellungen für eine Aufgabe mit Namen "Aufgabe".

    

ALLGEMEINES

Name der Aufgabe
Der Name ihrer Aufgabe (Pflichtfeld)

Beschreibung
Hier können Sie ihre Aufgabe beschreiben.
Sie können hier, wie bei allen Textfeldern, auch Bilder einfügen oder Videos hochladen bzw. verlinkend einbinden.
Achten Sie bitte darauf, dass Sie größere Videodateien möglichst über die HAW-Cloud via Verlinkung zur Verfügung stellen.
Vergessen Sie nicht, ggf. zu beschreiben, in welcher Form und in welchem Format (z.B. PDFs) die Lösungen von Ihnen erwartet werden; stellen Sie sicher, dass Ihre Studierenden die Möglichkeit zur Erstellung dieser Formate haben.

Beschreibung im Kurs zeigen
Dies bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man die Aufgabe über Klick auf den Aufgabennamen geöffnet hat.

Zusätzliche Dateien
Hier können Sie ihrer Aufgabe zusätzliche Dateien wie z. B. Antwortvorlagen, ausdruckbare Eigenständigkeitserklärungen (s. "6. Aufgabe" -> "Tipps und Tricks") oder Bewertungsrichtlinien hinzufügen.



VERFÜGBARKEIT

Über die Verfügbarkeit legen Sie u.a. fest, ab wann und für wie lange die Aufgabe für Ihre Kursteilnehmenden bearbeitbar ist.

Verfügbarkeitseinstellungen

Abgabebeginn
Wenn diese Option deaktiviert ist, können Aufgaben ab sofort abgegeben werden.
Ist diese Option aktiviert, ist die Abgabe erst ab dem gesetzten Datum möglich.

Fälligkeitsdatum
Das Fälligkeitsdatum ist das Datum, an dem die Abgabe fällig wird.
Eine Abgabe kann allerdings technisch auch noch später stattfinden. Um ein verbindliches Abgabedatum zu erzwingen, aktivieren Sie die Einstellung Letzte Abgabemöglichkeit.

Letzte Abgabemöglichkeit
Wenn diese Einstellung aktiviert ist, wird eine Abgabe nach Ablauf dieses Datums verhindert.

An Bewertung erinnern
Diese Option benachrichtigt die Lehrenden im unter "Aktuelle Termine" im Dashboard in der Kursübersicht und erinnert sie an zu einem bestimmten Datum fällige Bewertungen.

Beschreibung immer anzeigen
Diese Option ist voreingestellt aktiviert und macht Ihre Aufgabe samt Ressourcen für alle Studierenden auch schon vor Beginn des Abgabedatums sichtbar.
Möchten Sie, dass Ihre Studierenden die Aufgabe erst mit dem Beginn des Abgabedatums einsehen können, stellen Sie diese Option aus.

    

ABGABETYPEN

Abgabetypen

Abgabetypen
Diese Option ermöglicht die Auswahl zwischen einer Online-Texteingabe, bei der die Kursteilnehmenden die Lösung in ein Texteingabefeld im Editor eintragen, und einer Dateiabgabe.
Aktivieren Sie die Dateiabgabe, dann können Sie mit den nachfolgenden Optionen weitere Einstellungen vornehmen.

Anzahl hochladbarer Dateien
Hier legen Sie fest, wie viele Dateien als Abgabe hochgeladen werden dürfen.

Maximale Dateigröße
Hier legen Sie fest, wie groß eine Datei maximal sein darf.
Voreingestellt sind 500 MB. Falls es nicht unbedingt nötig ist - wie z.B. bei Abgaben von Videos als Seminarleistung - können Sie den Wert heruntersetzen. 5 MB sollten z.B. für eine schriftliche Hausarbeit mit einigen Abbildungen ausreichend sein.

Akzeptierte Dateitypen
Hier werden für die Abgabe akzeptierte Dateitypen aufgelistet.
Die Dateiendungen werden durch ein Komma getrennt.
Wenn dieses Feld leer bleibt, sind alle Dateitypen erlaubt!
Achten Sie bitte im Auswahlmenu darauf, dass Sie Ihre Wahl ganz unten im Menü (Scrollen ist üblicherweise nötig) abspeichern!
In der Bewertungsansicht in EMIL können Sie PDFs annotieren (s. Videotutorial in "Wie lege ich eine Aufagbe an?"), wenn Sie dies vorhaben, beschränken Sie den Dateitypen auf PDF.
Achtung! Stellen Sie sicher, dass Ihre Studierenden die zugelassenen Dateitypen erstellen und Sie selbst die Dateitypen öffnen und lesen können!

FEEDBACK-TYPEN

Feedback-Typen

  • Feedback-Kommentar: Wenn diese Option aktiviert ist, können Lehrende Feedback-Kommentare zu jeder abgegebenen Lösung schreiben.
  • Anmerkungen im PDF: Wenn diese Option aktiviert ist, können Lehrende Kommentare, Korrekturen, Kennzeichnungen und Stempel direkt in der als Lösung abgegebenen PDF-Datei hinzufügen. Dies geschieht im Browser, es wird keine zusätzliche Software benötigt.
  • Offline-Bewertungstabelle: Die Aktivierung dieser Option ermöglicht es Lehrenden eine Bewertungstabelle herunterzuladen, offline auszufüllen und dann wieder hochzuladen.
  • Feedbackdateien: Lehrende können ihr Feedback als Datei zur Verfügung stellen, wenn diese Option aktiviert ist. Diese Feedbackdatei könnte z. B. eine korrigierte Version der Teilnehmerlösung oder eine Musterlösung sein. Auch ein gesprochener Kommentar als Audiodatei ist möglich.

Inline-Kommentar
Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Abgabetext für die Bewertung in das Kommentarfeld kopiert, Lehrende können also wie bei einer Antwort-E-Mail direkt auf bestimmte Texabschnitte des Abgabetextes verweisen. Dies vereinfacht die Inline-Kommentierung oder ermöglicht die Bearbeitung des Originaltextes.

   

ABGABEEINSTELLUNGEN

Abgabetaste muss gedrückt werden
Achtung: Wir empfehlen hier die Option "Ja" einzustellen (voreingestellt ist "Nein")!
Bei "Nein" bleibt die Abgabe bis zu Ihrer Bewertung für die Studierenden bearbeitbar.
Bei "Ja" müssen die Studierenden bewußt einen "Abgabe"-Button betätigen, der die Abgabe abschliesst und die Abgabe ab dem Zeitpunkt für eine weitere Bearbeitung durch die Studierenden sperrt.

Erklärung zur Eigenständigkeit muss bestätigt werden
Wenn diese Option aktiviert ist, müssen Kursteilnehmende vor der endgültigen Abgabe ihrer Lösung eine Checkbox für eine Erklärung zur Eigenständigkeit abhaken.
Diese digitale Erklärung wird allerdings nicht gespeichert.
Für eine Möglichkeit, verbindliche Eigenständigkeitserklärungen hinzufügen s. "6. Aufgabe" -> "Tipps und Tricks".

Versuche erneut bearbeitbar
Wenn bei dieser Option “Nie” ausgewählt wird, dürfen Kursteilnehmende die eingereichte Lösung nicht noch einmal bearbeiten. Bei “Manuell” kann ein Lehrender entscheiden, dass die Lösung noch einmal bearbeitet werden darf und bei “Automatisch bis zum Bestehen” darf die eingereichte Lösung so oft bearbeitet werden, bis die Aufgabe als "bestanden" bewertet wurde.

    

EINSTELLUNGEN FÜR GRUPPENEINREICHUNGEN

Teilnehmer/innen geben in Gruppen ab
Wenn Ihre Studierenden in Gruppen organisiert sind, besteht die Möglichkeit, dass diese Ihre Lösungen als Gruppe einreichen.
Wenn Sie „Teilnehmer/innen geben in Gruppen ab“ auf „ja“ stellen, erhalten Sie folgende weitere Einstellungsoptionen.

Gruppe notwendig, um etwas abgeben zu können
Dies bestimmt, ob auch Studierende, die keiner Gruppe zugehören, die Aufgabe lösen dürfen.

Erfordert eine Abgabebestätigung durch alle Gruppenmitglieder

Diese Option verzweigt in zwei unterschiedliche Abgabemodi für die Gruppenmitglieder und bestimmt, ob eine einzelne Person für die gesamte Gruppe abgeben darf oder ob alle Gruppenmitglieder die Abgabe bearbeiten und einzeln bestätigen müssen.

Bei „nein“ kann ein einzelnes Gruppenmitglied für die gesamt Gruppe abgeben.
Die Abgabe gestaltet sich wie bei der Abgabe durch eine Einzelperson, nur dass die Abgabe und die Bewertung allen Studierenden der Gruppe gleichzeitig zugeordnet wird.

Bei „ja“ können alle Studierenden den Entwurf der Abgabe (und alle von der Gruppe bisher eingereichten Dateien oder Texte!) weiter bearbeiten, löschen etc. und individuell als "abgeben" kennzeichnen. Die Abgabe gilt im System erst dann nicht mehr als "Entwurf" sondern als vollständig abgegeben, wenn alle Gruppenteilnehmenden "abgegeben" haben.
Im „Abgabestatus“ für die Studierende erscheint weiterhin die Information „Nutzer/innen, die noch nicht abgegeben haben:“ mit den Namen der noch ausstehenden Studierenden.
Vergessen Sie nicht, ggf. die maximale Anzahl an Dateiabgaben entsprechend der Anzahl der Gruppenmitglieder anzupassen!

Bewerten Sie die Gruppenmitglieder einzeln oder erhalten alle die selbe Bewertung?
Sollte die Einreichung aus mehreren zuordbaren Teilen bestehen, möchten Sie eventuell individuelles Feedback und Kommentare vergeben.
Rechts im Bewertungsfenster gibt es daher nun zusätzlich die Option „Einstellungen für Gruppeneinreichungen“ -> „Bewertungen und Feedback der gesamten Gruppe zuweisen“. Bei „nein“ vergeben Sie weiterhin für jedes Gruppenmitglied ein eigenes Feedback und eine eigene Bewertung.

Soll jede Gruppe eine individuelle Aufgabe bearbeiten?
Wenn jede Gruppe eine individuelle Aufgabe bearbeiten soll, müssen Sie entsprechend viele Aufgaben erstellen. Diesen Aufgaben fügen Sie unter „Voraussetzungen“ „Gruppe“ als Voraussetzung hinzu; unter „Gruppe“->“Auswählen…“ ordnen Sie dann der jeweiligen Aufgabe die gewünschte Gruppe, die Sie exklusiv bearbeiten soll, hinzu.

Sie erleichtern sich ggf. die Arbeit, indem Sie eine Aufgabe bis auf die Aufgabenbeschreibung und „Voraussetzungen“ fertig einstellen und dann in der Kursansicht bei der Aufgabe rechts im Menü mehrmals auf „duplizieren“ klicken. Sie erhalten so mehrere eingestellte Aufgabenduplikate, die Sie nur noch den Gruppen entsprechend anpassen müssen.

Weitere Informationen zur Anlage und Verwaltung von Gruppen finden Sie unter https://docs.moodle.org/38/de/Gruppen.



SYSTEMNACHRICHTEN

Mitteilungen an bewertende Person senden
Wenn diese Option aktiviert ist, werden Lehrende benachrichtigt, wenn eine Lösung fristgerecht oder verspätet abgegeben wird. Die Zustellung der Benachrichtigung ist individuell einstellbar.

Bewerter/innen über verspätete Abgabe von Lösungen informieren
Wenn diese Option aktiviert ist, werden die Lehrenden benachrichtigt, wenn eine Lösung verspätet abgegeben wird.

Standardeinstellung für Teilnehmerbenachrichtigung
Wenn diese Option aktiviert ist, wird der Standardwert für das Auswahlfeld “ Teilnehmer/innen benachrichtigen” im Bewertungsformular festgelegt. Die Studierenden erhalten dann per Mail eine "Quittung" über die erfolgreiche Einreichung Ihrer Abgabe in EMIL.

    

BEWERTUNG

Bewertung
Hier wird die Art der Bewertung ausgewählt. Wählen Sie z. B. “Punkte” aus, dann können Sie die Maximalpunkte angeben, wählen Sie “Skalen” aus, erscheint später im Bewertungsfenster ein Dropdown Menü, das Skalen, z.B. "Bestanden/Nicht bestanden" zur Auswahl stellt.

Bewertungsmethode
Wählen Sie hier die erweiterten Bewertungsmöglichkeiten, um Noten detailliert zu berechnen. Die Option “Einfache direkte Bewertung” stellt die default-Einstellungen wieder her.

Bewertungskategorien
Diese Einstellung legt fest, in welcher Kategorie des Bewertungsbereichs die Aktivität angezeigt wird.

Bewertung zum Bestehen
Hier wird die erforderliche Mindestbewertung zum Bestehen festgelegt.
Dies ist gleichzeitig nötig für einen "Aktivitätsabschluß", falls Sie an die erfolgreiche Lösung der Aufgabe per "Voraussetzungen"den Zugang zu weiteren Materialien knüpfen wollen.

Anonyme Bewertung
Wenn Sie diese Option aktivieren, bewerten Sie die Abgaben mit anonymen Kursteilnehmenden, d.h. Ihnen wird während der Bewertung der Name der Kursteilnehmenden nicht angezeigt.
Sobald die erste Lösung eingereicht oder bewertet wurde, kann diese Einstellung nicht mehr verändert werden.

Bewerteridentität für Teilnehmer/innen verbergen
Wenn diese Option aktiviert ist, sehen Kursteilnehmende nicht, wer sie bewertet hat.

Bewertungsworkflow verwenden
Wenn diese Option aktiviert wird, werden für die Bewertung mehrere Schritte durchlaufen bevor Kursteilnehmende sie sehen. Dies bietet sich für mehrere Bewertungsdurchläufe an, die dann alle gleichzeitig für die Kursteilnehmenden sichtbar werden.

    

WEITERE EINSTELLUNGEN

Verfügbarkeit
Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden die Aufgabe sehen können.
Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden die Aufgabe (noch) nicht sehen können, sondern nur die Lehrenden des Kursraums.

ID-Nummer
Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben,  sie kann aber nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

Gruppenmodus
Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
  • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen alles zusammen.
  • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
  • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben, d.h. die Lehrenden können z.B. bestimmen, dass bestimmte Aufgaben von Gruppen, andere wiederum von allen Kursteilnehmenden gelöst werden müssen.
Falls der Gruppenmodus auf Kursebene über die Kurseinstellungen erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.

6.3. Verwalten und Bewerten von Aufgabenlösungen

Wie verwalte und bewerte ICH eingegangene LösUngen?

Klicken Sie in dem entsprechenden Themenabschnitt auf die Aufgabe. Ihnen wird nun der Bewertungsüberblick angezeigt. Hier sind Informationen über die Abgabe zu finden. Sie können sehen,

  • wie viele Studierende sich in dem Kurs befinden,
  • wie viele eine Lösung eingereicht haben,
  • wie viele eine Bewertung erwarten,
  • wann die Aufgabe fällig ist und
  • wie viel Zeit noch verbleibt.

Bewertungsüberblick

Mit einem Klick auf den Button "Bewertung" gelangen Sie zur Bewertungsansicht, in der Sie automatisch von Lösung zu Lösung schreiten und diese bewerten können.

Der Button "Alle Abgaben anzeigen" führt zu einer tabellarischen Ansicht aller Abgaben. Die Tabelle ist sehr breit und kann durch scrollen nach rechts komplett eingesehen werden. Durch die Option "Bewertung" in den einzelnen Tabellenzeilen können Sie hier gezielt in die spezielle Bewertungsansicht wechseln.


Die Bewertungsansicht

In der Bewertungsansicht können Sie die abgegebenen Lösungen einzeln ansehen, bewerten und kommentieren.
Die Bewertungsansicht sieht so aus:

Bewertungsansicht

  • oben links gelangen Sie zurück zum Kursraum, zum Bewertungsüberblick oder zur Übersichtstabelle
  • oben mittig wird der Name des/der jeweiligen einreichenden Studierenden angezeigt
  • oben rechts können Sie zur nächsten Lösung weiterspringen
  • links befindet sich die editierbare Darstellung der PDF-Lösungseinreichung (eine online-Annotation ist leider nur für Dateien im PDF-Format möglich)
  • rechts finden Sie Informationen zur Abgabe, die Online-Texteingabe, die abgegebenen, durch Sie herunterladbare Datei und die Kommentare der Studierenden zu ihrer Abgabe. In dieser rechten Spalte befindet sich auch die eingestellte Bewertungsmöglichkeit und ein Texteingabefeld für Ihr schriftliches Feedback. Wenn Sie bewertet und abgespeichert haben, wird im studentischen "Abgabestatus" die Abgabe als "Bewertet" angezeigt. Unterhalb des Abgabestatus werden den Studierenden dann Ihr Kommentar und ggf. die annotierte Version der Lösungs-PDF dargestellt.
  • unten links können Sie einstellen, ob Studierende über die Bewertung per Mail benachrichtigt werden sollen, sobald Sie Ihre Bewertung abgespeichert haben. Dies ist voreingestellt, kann aber hier verändert werden, wenn es in der jeweiligen Situation nicht sinnvoll ist
  • unten mittig speichern Sie ihre Bewertung.
  • unten rechts können Sie die Bildschirmaufteilung mit den drei Aufteilungssymbolen Ihren Bedürfnissen anpassen

Hinweise zur Handhabung des EMIL-internen PDF-Editors
Die PDF-Dateien sind erst editierbar, bzw. es wird erst dann die Symbolleiste mit Kommentarfunktion angezeigt, wenn das Fenster breit genug ist. Sie müssen ggf. die Fensteraufteilung so einstellen, dass das PDF-Fenster die gesamte Breite des Browserfensters einnimmt und dieses selbst eventuell noch breiter stellen.
Um eine Kommentierung oder Markierung im PDF zu löschen, wählen Sie diese mit dem Pfeilsymbol aus. Am Objekt erscheint nun ein kleines anklickbares Mülleimersymbol.



7. Forum (Aktivität)

Ein Forum ermöglichen den Austausch von Kursteilnehmenden untereinander und mit den Lehrenden. Sie können für alle Kursteilnehmenden oder auch einzelne Gruppen zur Diskussion, Koordination, Dokumentation oder als Benachrichtigungsmedium verwendet werden. Abonnements sind möglich, so dass EMail-Benachrichtigungen bei Postings erfolgen. Foren sind eines der vielseitigsten und nützlichsten Werkzeuge in EMIL.


Wie kann ich Foren in meiner Lehre einsetzen?

Wir stellen Ihnen hier ein paar Beispiele für die Verwendung von Foren in der Lehre vor.

Nachfragen zu wöchentlichen Aufgaben bündeln und beantworten

"Ich stelle meinen Studierenden wöchtenlich Aufgaben, habe aber als Lehrbeauftragte nur ein sehr enges Zeitfenster für Rückfragen per Mail, die teils über die ganze Woche - und noch lange danach - eingehen. Zusätzlich ist nicht klar, ob es Studierende gibt, die sich vielleicht gar nicht erst trauen, mich anzusprechen, wenn Ihnen etwas unklar ist."

Sie können ein eigenes Forum "Rückfragen zu den Aufgaben" erstellen, mit Threads zu den jeweiligen Aufgaben. Weisen Sie darauf hin, wann Sie das Forum und neu eingegangene Fragen jeweils beantworten werden und dass Ihre Studierenden die jeweils für sie interessanten Threads - oder das gesamte Forum - abonnieren können. So werden Nachfragen, die vielleicht noch mehr Studierende haben, für alle sichtbar und Ihre Antworten darauf geordnet dokumentiert und für alle nachlesbar.

Alle Studierende mit allgemeinen Ankündigungen erreichen

"Ich möchte meine Studierenden mit Hinweisen auf aktuelle Arbeitsaufträge, Praktika und Tutorien auf dem Laufenden halten, möchte aber vermeiden, dass diese Informationen im Kursraum übersehen werden."

In jedem Kursraum gibt es ein voreingerichtetes Forum "Ankündigungen", das den regulären Themenabschnitten vorgelagert ist. Ihre Studierenden sind automatisch Abonnent*innen von in diesem Forum geposteten Nachrichten, d.h. sie erhalten diese als EMails zugesandt, können dort selbst aber nicht posten. Da die Nachrichten gleichzeitig im Forum erscheinen, dient es ebenfalls als Archiv für wichtige Bekanntmachungen.

Ein Forum als Möglichkeit, um individuelle Lösungen zu sammeln

"Für bestimmte Fragestellungen ist es wichtig für die Studierenden, eine individuelle Antwort zu entwickeln. Allerdings sollten sie sich vor der Beantwortung nicht von den Antworten der Mitstudierenden beeinflussen zu lassen, danach aber ihre Antwort in Bezug zu denen der anderen stellen können."

Wählen Sie in den Einstellungen unter Forumstyp das Frage-Antwort-Forums aus, es eignet sich, wenn Sie Antworten zu einer bestimmte Fragen sammeln wollen. Sie können eine Frage stellen und die Studierenden schreiben ihre Antwort in einem Antwortbeitrag. Standardmäßig müssen die Studierenden dann erst einen eigenen Antwortbeitrag verfassen, bevor sie die Antworten ihrer Mitstudierenden sehen.

Forum als Möglichkeit, ein Portfolio zu führen

"Meine Studierenden sollen als Studienleistung im Verlauf des Seminars aufeinander abfolgend Ergebnisse und persönliche Erfahrungen sammeln, reflektieren und dokumentieren."

Foren können durch ihre zeitliche Sortierung und thematische Gliederung bei einer kleineren Zahl von Studierenden oder bei Gruppenarbeit als ein niedrigschwelliges Portfolio bzw. Lernjournal eingesetzt werden. Dazu wird für jeden Studierenden - oder jede Gruppe von Studierenden - ein eigenes Forum eröffnet und lediglich der oder den betroffenen Person(en) zugänglich gemacht. Dies geschieht in den Einstellungen über "Voraussetzungen". Für seminar- und semesterübergreifende Portfolioarbeit empfehlen wir die auf Mahara basierende Portfoliosoftware der HAW, ERNA.

Ein Forum als seminareigenes schwarzes Brett

"Studierende sprechen sich üblichereise über Seminarorganisation, Verständnisfragen, Prüfungsthemen etc. in selbstorganisierten Gruppen in sozialen Netzwerken ab. Mir ist es wichtig, dass meine Studierenden sich untereinander austauschen - aber auch, dass es für die Lehrveranstaltung einen 'offiziellen' Platz im Kursraum für Diskussionen gibt, in denen ich bei Bedarf angesprochen werden und zu denen ich beitragen kann."

Ein Forum kann für die offene Kommunikation zwischen Kursteilnehmenden untereinander, in Arbeitsgruppen und den Lehrenden dienen. Antworten auf Fragen sind dann im Forum dokumentiert und später referenzbierbar. In den Einstellungen kann unter "Abonnement" eingestellt werden, ob die Forumsteilnehmenden über neue Postings per EMail z.B. "verpflichtend" informiert werden sollen.


Was muss ich bei Foren beachten?

Benachrichtigungseinstellungen anpassen

Foren können abonniert werden, damit die Kursteilnehmenden eine Mail-Benachrichtigung bekommen, wenn es einen neuen Beitrag gibt. Diese Einstellungen sollten ggf. von den Lehrenden angepasst werden. Wenn ein Forum nicht abonniert ist, können Kursteilnehmende eventuell Beiträge verpassen, wenn Sie das Forum und die entsprechenden Threads nicht eigenständig und regelmässig aufrufen.

Voreingestelltes Ankündigungsforum für Lehrende
Das Ankündigungsforum ist standardmäßig von Anfang an in jedem EMIL-Kursraum vorhanden. In diesem Forum können nur die Lehrenden Einträge schreiben, die dann als E-Mail-Benachrichtigung "verpflichtend" (voreingestellt) an alle Kursteilnehmenden gesendet werden.


Wo finde ich weitere Beispiele und Informationen zu Foren?


7.1. Wie lege ich ein Forum an?

Zum Anlegen eines Forums wechseln Sie zur Kursansicht und klicken Sie in der Kopfleiste auf das grüne Icon mit dem Stift, “Bearbeiten Einschalten”.

Suchen Sie sich nun ein bereits vorhandenes Thema aus bzw. legen Sie eines neu an und klicken Sie auf “+ Material oder Aktivität anlegen”. Wählen Sie dort Forum unter den Aktivitäten aus.

Menü Material oder Aktivität anlegen

 

Sie gelangen nun in die Einstellungen des Forums. Sie können die Einstellungen jederzeit später wieder aufrufen, wenn Sie im “Bearbeiten”-Modus rechts in der Zeile ihres Forums auf “Bearbeiten” klicken und im Dropdown-Menü “Einstellungen” auswählen.

Foren Dropdown

Falls Sie Änderungen in den Einstellungen vorgenommen haben, vergessen Sie nicht, diese anschließend ganz unten in den Einstellungen zu speichern!

 Speicher-Button

7.2. Einstellungen des Forums

Foreneinstellungen

ALLGEMEINES

Forumsname
Der Name Ihres Forums (Pflichtfeld)

Beschreibung
Hier können Sie Ihr Forum beschreiben.

Beschreibung im Kurs zeigen
Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man das Forum geöffnet hat.

Forumstyp
Hier wählen Sie den Forumstypen aus. Es gibt fünf verschiedene Forentypen:

  • Diskussion zu einem Thema: Das Forum ist zu einem einzigen Thema. Alle dürfen antworten, separate Gruppen funktionieren nicht mit diesem Forumstyp.
  • Jede Person darf genau ein Thema anlegen: In diesem Forum dürfen alle Kursteilnehmenden ein Thema anlegen. Alle Kursteilnehmenden dürfen auf alle Themen antworten.
  • Frage-Antwort-Forum: Bei dieser Art von Forum müssen die Kursteilnehmenden erst einen eigenen Beitrag schreiben, bevor sie die Einträge der anderen sehen und beantworten können.
  • Standardforum in blog-ähnlicher Anzeige: In diesem offenen Forum kann jeder neue Themen beginnen und auf alle Beiträge antworten. In der Übersicht sind Betreffzeilen und Beitragsanfänge sichtbar. Ein Link führt zu dem jeweiligen Gesamtbeitrag und dessen Antworten.
  • Standardforum: In diesem offenen Forum kann jeder neue Themen beginnen und auf alle Beiträge antworten. In der Übersicht sind die Betreffzeilen zu sehen.


VERFÜGBARKEIT

Fälligkeitsdatum
Wenn diese Option aktiviert ist, wird ein Eintrag in das Forum zu dem gesetzten Datum fällig. Das Fälligkeitsdatum wird im Kalender angezeigt. Nach Ablauf des Fälligkeitsdatums ist ein Eintrag in das Forum trotzdem noch möglich, es sei denn es wurde eine Letzte Abgabemöglichkeit bestimmt.

Letzte Abgabemöglichkeit
Wenn diese Option aktiviert ist, ist kein Foreneintrag nach diesem Datum mehr möglich.


ANHÄNGE UND WORTZAHL

Maximale Dateigröße
Hier stellen Sie ein, welche maximale Dateigröße pro Anhang in diesem Forum erlaubt ist.

Anhänge (max.)
Hier stellen Sie ein, wie viele Anhänge maximal pro Beitrag in diesem Forum erlaubt sind.

Wortzahl anzeigen
Wenn diese Option aktiviert ist, wird die Wortzahl für jeden Forenbeitrag angezeigt.


ABONNEMENT UND TRACKING

Abonnement
Abonnent*innen bekommen die Beiträge als Mitteilungen an ihre Mail-Adresse gesendet. Es gibt vier verschiedene Abonnementoptionen:

  • Optional: Kursteilnehmende dürfen selber auswählen, ob sie das Forum abonnieren möchten oder nicht.
  • Verpflichtend: Alle haben das Forum abonniert und niemand kann es abbestellen.
  • Automatisch: Alle haben das Forum abonniert, das Abbestellen des Forums ist jederzeit möglich.
  • Deaktiviert: Das Forum kann von niemandem abonniert werden.

Forumstracking
Kursteilnehmende sehen gelesene und ungelesene Beiträge im Forum unterschiedlich markiert, wenn diese Option aktiviert ist.

  • Optional: Bei dieser Option können Kursteilnehmende die Markierung selber ein- und ausschalten. Wenn sie vorher das Forumstracking in den persönlichen Einstellungen aktiviert haben, finden sie hierfür einen Eintrag in der Forumsadministration.
  • Aus: Die Markierung ist aus und gelesene und ungelesene Beitrage werden gleich dargestellt.


THEMENSPERRUNG

Themen bei zu langer Inaktivität sperren
Wenn diese Option aktiviert ist, werden Themen nach dem angegebenen Zeitraum der Inaktivität gesperrt. Lehrende und Tutor*innen können das Thema erneut öffnen und antworten.


NUTZER/INNEN SPERREN

Sperrdauer
Wenn diese Option aktiviert ist, können für diesen Zeitraum maximal nur so viele Beiträge pro Kursteilnehmenden ins Forum eingetragen werden, wie mit der Zahl "Sperre" festgelegt ist. Ausgenommen von dieser Sperre sind Kursteilnehmende mit der Berechtigung mod/forum:postwithoutthrottling.


BEWERTUNGEN

Rollen, die Bewertungen vornehmen dürfen
Hier werden die Rollen angezeigt, die Beiträge bewerten können. Eine Änderung ist über "Rechte ändern" im Block Einstellungen möglich. Generell benötigen Kursteilnehmende und Lehrende das Recht moodle/rating:rate und kursspezifische Berechtigungen, um Bewertungen durchführen zu können.

Summierungstyp
Bei dieser Einstellung wird bestimmt, wie die Einzelwertungen zu einer Endwertung zusammengefasst werden.

  • Mittelwert: Der Mittelwert aus allen Einzelwerten ist der Gesamtwert.
  • Anzahl: Der Endwert ist die Anzahl aller erreichten Wertungen. Die Anzahl kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
  • Maximalwert: Die größte erreichte Bewertung ist die Endwertung.
  • Minimalwert: Die kleinste erreichte Bewertung ist die Endwertung.
  • Summe: Die Summe aller erreichten Bewertungen ist die Endwertung. Die Summe kann nicht höher werden als die erreichbare Maximalwertung.
  • Keine Bewertung: Die Aktivität erscheint nicht in der Bewertungsübersicht.


WEITERE EINSTELLUNGEN

Verfügbarkeit
Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Forum sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Forum nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

ID-Nummer
Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

Gruppenmodus
Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
  • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen die Foren zusammen.
  • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
  • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.

8. Glossar (Aktivität)

Mit einem Glossar kann eine von den Lehrenden und/oder den Kursteilehmenden alphabetisch sortierte Liste von Begriffen und dazugehörigen Texten erstellt werden. Zu den Texten können Dateianhänge, Bilder, Videos etc. hinzugefügt werden. Eine personalisierte Kommentierung der Einträge ist möglich.
Glossare können separat gespeichert und in neuen Kursräumen hochgeladen und wiederverwendet werden; eine Darstellung aller Begriffe auf einer einzelnen Webseite für persönliche Speicherung oder zum Ausdruck ist ebenfalls möglich.

Wie kann ich ein Glossar in der Lehre einsetzen?

Wir stellen Ihnen hier einige Beispiele für die Verwendung von Glossaren vor.

Glossar zur Klärung von Schlüsselbegriffen

“Um in der Diskussion der Literatur Missverständnissen vorzubeugen, sollen meine Studierenden übergreifende Schlüsselbegriffe und deren fachspezifische Interpretation kennen und ggf. zur Klärung einfach darauf zugreifend können.”

Bereiten Sie ein Glossar mit Schlüsselbegriffen Ihres Seminars vor, das Ihre Kursteilnehmenden im Vorfeld und begleitend zur Lektüre durchlesen können. Wählen Sie dafür in den Einstellungen unter Darstellung -> Anzeigeformat die Option Wörterbuch (mit Synonymen) aus.

Glossareintrag als Arbeitsaufgabe

“Im Laufe des Seminars sollen die Studierenden als Teil ihrer Seminarleistung aus der gelesenen Literatur eine Sammlung an Schlüsselbegriffen erarbeiten und deren unterschiedliche Definitionen erstellen.”

Erstellen Sie ein leeres Glossar, in das Sie Ihre Kursteilnehmenden nach einer Diskussion zur Auswahl der Begriffe die Einträge mit unterschiedlichen Definitionen selbst eintragen lassen. Wählen Sie unter Darstellungen -> Anzeigeformat dazu Enzyklopädie aus, um die Namen der Autor*innen für eine Bewertung mit darzustellen. Beiträge der Studierenden müssen per Voreinstellung erst von Ihnen freigegeben werden, bevor sie für alle sichtbar sind.
Weitere Möglichkeiten, diese Form der Arbeitsaufgabe in EMIL umzusetzen, sind das Wiki und die Datenbank.

Glossar als FAQ-Liste

“In meinen Seminaren stellen die Studierenden immer wieder die selben Fragen zum Seminarablauf, zur Prüfung und zu Hausarbeiten.” 

Erstellen Sie ein Glossar mit einer Liste der ständig auftauchenden Fragen und Ihren Antworten dazu (FAQ). Dieses Glossar können Sie als XML-Datei auf Ihren Rechner herunter laden und in jeden neu erstellen EMIL-Kursraum rasch wieder einfügen und anpassen. Wählen Sie dazu unter Darstellungen -> Anzeigeformat die Option Häufig gestellte Fragen aus.  Der Titel des Eintrags ist dabei die "Frage", der Definitionstext Ihre "Antwort" dazu.
Eröffnen Sie das FAQ-Glossar für Kommentare über "Einträge" -> "Kommentare" -> "Ja", um auf weitergehende Fragen der Kursteilnehmenden aufmerksam zu werden; für einen eher dialogbasierten Ansatz empfiehlt sich jedoch das Forum.

Glossar als Mediengalerie

“Um einen Diskussionseinstieg thematisch vorzubereiten, möchte ich den Studierenden die Möglichkeit geben, eine kleine Sammlung von kurzen Videoclips mit einer Bewertung zu kommentieren.“ 

Erstellen Sie ein Glossar mit durchnummerierten oder betitelten Einträgen, in die Sie Videos oder andere Medien einfügen. In den Einstellungen können Sie unter "Einträge" -> "Kommentare" -> "Ja" Ihren Kursteilnehmenden erlauben, personalisierte Kommentare dazu zu posten.


Was muss ich bei Glossaren beachten?

Es gibt keine Benachrichtigung bei neuen Kommentaren oder Eintragsänderungen.
Anders als bei Beiträgen im Forum besteht für Lehrende und Kursteilnehmende nicht die Möglichkeit, über Kommentare oder Veränderungen automatisch benachrichtigt zu werden.

Die Funktion, neue Einträge hinzuzufügen, kann nicht ausgeschaltet werden
Allerdings muss per Default-Einstellung jeder so gepostete Eintrag erst von Ihnen freigeschaltet werden.
Das Eingabefeld als solches kann aber ggf. zu Irritationen führen.

Es gibt weitere Möglichkeiten kollaborativer Texterstellung in EMIL.
Falls Sie nach Möglichkeiten suchen, um Texte mit Ihren Kursteilnehmenden strukturiert und kollaborativ zu erarbeiten und ggf. zu diskutieren, dann bieten sich das diskussionsbasierte Forum, das verlinkungsbasierte Wiki oder die suchfeldbasierte Datenbank als Alternativen an


Weitere Beispiele und Informationen zu Glossaren


8.1. Wie lege ich ein Glossar an?

Wie lege ich ein Glossar an?


Um ein Glossar anzulegen, wählen Sie den Button „+ Material oder Aktivität anlegen“ und danach „Glossar“ aus.

Sie gelangen nun in die Einstellungen zum Glossar. Sie können die Einstellungen jederzeit später wieder aufrufen, wenn Sie im “Bearbeiten”-Modus rechts in der Zeile von Ihrem Glossar auf “Bearbeiten” klicken und im Dropdown-Menü “Einstellungen” auswählen.


Falls Sie Änderungen in den Einstellungen vorgenommen haben, vergessen Sie nicht, diese anschließend ganz unten in den Einstellungen zu speichern!


8.2. Einstellungen des Glossars


ALLGEMEINES

Name
Der Name Ihres Glossars (Pflichtfeld)

Beschreibung
Hier können Sie beschreiben, welchen Zweck Ihr Glossar im Rahmen Ihres Kursraums hat.

Beschreibung im Kurs zeigen
Dies bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll, nicht erst, wenn man das Glossar geöffnet hat.

Glossartyp
Für ein einfaches Glossar nutzen Sie den voreingestellten Typ “Sekundärglossar”

EINTRÄGE

Ohne Prüfung
Wählen Sie “Ja”, wenn Ihre Kursteilnehmenden ohne Ihre Freigabe Glossarbeiträge hinzufügen dürfen.
Bei “Nein” wird den Kursteilnehmenden bei Eingabe eines Beitrags “Dieser Eintrag ist aktuell nicht sichtbar” angezeigt.
Sie erhalten bei Aufrufen des Glossars dann rechts oben unter “Einträge zur Prüfung Nein die Anzahl n an Beiträgen, die zur Freigabe anstehen. Klicken Sie auf das “Daumen hoch”-Icon neben dem Beitrag, um diesen freizugeben.

Kommentare
Wählen Sie “Ja”, wenn Sie personalisierte Kommentare zu den Glossarbeiträgen erlauben möchten.


DARSTELLUNG

Anzeigeformat

Wählen Sie hier eines von sieben möglichen Formaten für die Darstellung der Beiträge aus. “Wörterbuch (ohne Synonyme)” kommt einer klassischen Online-Glossargestaltung am Nächsten.

Einträge pro Seite

Bei sehr vielen oder umfangreichen Beträgen empfiehlt es sich, die Anzahl an Beiträgen pro Seite zu begrenzen, so dass im Glossar 'geblättert' werden kann.

Verfügbarkeit
Sie können das Glossar vor den Kursteilnehmenden verbergen, z.B. wenn Sie es selbst noch bearbeiten.


Vergessen Sie nicht, eventuelle Änderungen zu speichern!


Glossar exportieren und importieren

Sie können das Glossar auch in anderen EMIL-Kursräumen nutzen oder eine Sicherungskopie im .xml-Format für sich selbst anlegen. Sie können dies im Glossar selbst, rechts oben am Aktionsmenü (Zahnrad-Symbol) unter den Optionen “Einträge exportieren” und “Einträge importieren”, tun.


9. Wiki (Aktivität)

Unter einem Wiki wird eine Sammlung von Webseiten verstanden, die einfach untereinander verlinkbar, editierbar und erweiterbarer sind. In EMIL lässt sich einstellen, ob ein Wiki als ein von den Kursteilnehmenden kollaborativ erstelltes oder als ein persönliches Dokument gehandhabt wird. Wikis lassen sich exportieren und in andere Kursräume wieder importieren.


Wie kann ich ein Wiki in meiner Lehre einsetzen?

Hier nennen wir einige Beispiele für die Verwendung von Wikis in der Lehre.

Wiki zum Brainstorming und als Mindmap

"Ich verwende Wikis als ein Werkzeug für Brainstorming und Mindmapping. Die Kursteilnehmenden tragen ihre Ideen in das Wiki ein, wodurch eine für alle einsehbare verzweigte Ideensammlung entsteht. Die Hemmschwelle etwas beizutragen ist dabei niedriger, da das Anlegen neuer Seiten anonym passieren kann."

Wikis ähneln mit ihrer frei verlinkbaren und erweiterbaren Struktur einer Mindmap, bei der jeweils eine Wikiseite ein thematisches Element darstellt. Gemeinsame Wikis können von allen Kursteilnehmenden eingesehen, bearbeitet und erweitert werden, eine automatisch generierte Indexseite erleichtert dabei die Übersicht. Allerdings kann die Navigation in einem vorgabenarmen, umfangreichen und vielfach verlinkten Wiki schwierig sein - dies kann bei einem assoziativen Einsatz des Wikis aber auch wünschenswert sein.

Persönliches Wiki als Abgabeformat einer Hausarbeit

"Ich halte es für methodisch wichtig, dass Referenzierungen auf Quellen, z.B. Texte, Studienergebnisse, Grafiken, weitere Medienformate wie Videos etc. stets in einem nachvollziehbaren Kontext zum eigenen Gedankengang bei der Bearbeitung eines Themas erfolgen. Fußnoten sind mir da meist zu knapp. Ich möchte den Studierenden die Gelegenheit geben, kurz zu erläutern, wie sie auf ihre Quellen gestossen sind, ihre Einschätzung der Legitimität, ihr Fokus auf bestimmte Aspekte in den Quellen und ihre Kritik."

Wikis können einerseits eine normale Dokumentenstruktur mit Index, Haupt- und Unterkapitel abbilden, haben aber durch ihre Verlink- und Erweiterbarkeit die Möglichkeit, ausführliche 'Marginalien' und 'Fußnoten' zuzulassen, ohne dass der Textfluss gestört wird. Zu bedenken ist, dass das Format sich nicht als einfach rezipierbares Dokument - wie ein MS Word-Dokument oder ein PDF - herunterladen lässt: hier müsste ggf. Wikiseite für Wikiseite händisch per Copy&Paste in einem Dokument zusammen gefasst werden.

Wikis als übersichtliche Layoutmöglichkeit für hierarchisch angelegte Texte und Materialien

"Ich habe Texte mit zahlreichen Lektionen und Unterlektionen vorliegen. Ich möchte aber den Kursraum nicht mit Textseiten voller Kapitel und Unterkapitel vollstellen, das geht schnell auf Kosten der Übersicht."

Ein Wiki ist das einzige Textformat in EMIL, dass beliebig tiefe Texthierarchien ermöglicht. Weiterhin generiert jede Wikiseite einen Index aus allen Überschriften der jeweiligen Seite, denen im Editor das Format "Überschrift" zugewiesen wurde.

Wiki für die Dokumentation einer Referatsthemenzuordnung

"Meine Studierenden sollen sich selbst Referatshemen zuordnen, die sie bearbeiten wollen. Ich möchte, dass sowohl die noch zu vergebenden Themen als auch die bereits belegten und die bearbeitenden Studierenden dabei für alle frei einsehbar sind."

Auf einer Startseite des Wikis kann eine Liste mit Themen angelegt werden, hinter der sich die Studierenden mit ihrem Namen eintragen. Eine Unterseite des jeweiligen Themas kann von den bearbeitenden Studierenden verlinkend zur Liste angelegt und für die Ablage der jeweilig genutzten Literatur, von Dateien oder weiteren Medien genutzt werden und stellt so gleichzeitig eine Dokumentation der Referate für alle Studierenden zur Verfügung.
Achtung! Das gleichzeitige Editieren der selben Seite durch mehrere Studierende kann zu Datenverlust führen! Nutzen Sie zur Themenvergabe vorher die Aktivität "Abstimmung", kann dies den Editier-"Wettlauf" um Themen entzerren.

WAS MUSS ICH BEI Wikis BEACHTEN?

VORSICHT BEI GLEICHZEITIGEM EDITIEREN DER SELBEN SEITE
Das Wiki ist ein kollaboratives Textwerkzeug, stößt aber bei gleichzeitiger Editierung der selben Seite durch verschiedene Personen an seine Grenzen. Es wird üblicherweise eine Warnmeldung ausgegeben, wenn eine Seite gerade editiert wird, diese ist aber nicht immer zuverlässig. Für gleichzeitiges, kollaboratives (Vor)Schreiben am selben Dokument durch mehrere Personen, z.B. für ein Gruppenprotokoll während einer Seminarsitzung, empfehlen wir eine Etherpad-Software wie z.B. https://board.net/. Das Ergebnis kann danach in das Wiki übertragen werden.

ANONYMITÄT DER BEITRÄGE
Im Wiki selbst wird nicht automatisch angezeigt, wer was hinzugefügt hat (wie z.B. im Forum oder im Glossar). Trotzdem ist das Wiki nicht komplett anonym, da im Bearbeitungsverlauf nachverfolgt werden kann, wer wann welche Änderungen vorgenommen hat.


WO FINDE ICH WEITERE BEISPIELE UND INFORMATIONEN ZU Wikis?
Weitere Informationen zu Wikis auf moodle.org
Einstellungen und Einsatzszenarien zu Wikis auf moodle.org

(Letzter Zugriff: 29.04.2020)

9.1. Wie lege ich ein Wiki an?

Wechseln Sie zur Kursansicht und klicken Sie in der Kopfleiste auf das grüne Icon mit dem Stift, “Bearbeiten Einschalten”.

Suchen Sie sich nun ein bereits vorhandenes Thema aus bzw. legen Sie eines neu an und klicken Sie auf “+ Material oder Aktivität anlegen”. Wählen Sie dort Wiki unter den Aktivitäten aus.

Menü Material oder Aktivität anlegen

 

Sie gelangen nun in die Einstellungen des Wikis. Sie können die Einstellungen jederzeit später wieder aufrufen, wenn Sie im “Bearbeiten”-Modus rechts in der Zeile ihres Wikis auf “Bearbeiten” klicken und im Dropdown-Menü “Einstellungen” auswählen.

Wiki Dropdown

Falls Sie Änderungen in den Einstellungen vorgenommen haben, vergessen Sie nicht, diese anschließend ganz unten in den Einstellungen zu speichern!

 Speicher-Button

9.2. Einstellungen des Wikis


Wiki Einstellungen

ALLGEMEINES

Name des Wikis
Der Name Ihres Wikis (Pflichtfeld)

Beschreibung
Hier können Sie Ihr Wiki beschreiben.

Beschreibung im Kurs anzeigen
Diese Option bestimmt, ob die Beschreibung bereits im Themenabschnitt angezeigt werden soll oder erst, wenn man das Wiki geöffnet hat.

Wikimodus
Der Wikimodus legt die Bearbeitungsart fest. Es gibt zwei Optionen:

  • gemeinsames Wiki: alle benutzen und bearbeiten ein gemeinsames Wiki.
  • persönliches Wiki: alle Kursteilnehmenden haben ihr eigenes Wiki, das nur sie bearbeiten können.
 Name der Startseite
Geben Sie hier den Namen der Startseite Ihres Wikis ein. Der Name kann nicht nachträglich geändert werden (Pflichtfeld).


FORMAT

Standardformat
Hier können Sie das Bearbeitungsformat von Wikiseiten festlegen.

  • HTML: Der Texteditor ist verfügbar
  • Creole: Ein Markup-Editor für Wikis, der eine Werkzeugleiste hat
  • NWiki: Markup-Editor der MediaWiki ähnelt

Format vorgeben
Wenn diese Option aktiviert ist, kann bei der Erstellung einer neuen Wikiseite kein anderes Format ausgewählt werden.


WEITERE EINSTELLUNGEN

Verfügbarkeit
Wählen Sie “Auf Kursseite anzeigen”, damit die Kursteilnehmenden das Wiki sehen können. Die Einstellung “Vor Lernern verbergen” führt dazu, dass die Kursteilnehmenden das Wiki nicht sehen können, sondern nur Lehrende.

ID-Nummer
Die Vergabe einer ID ermöglicht es, die Aktivität in der Bewertungsberechnung zu identifizieren. Wenn die Aktivität für keine Berechnung verwendet wird, kann das Feld frei gelassen werden. Es ist auch möglich die ID bei der Bewertung zu vergeben, aber sie kann nur in der Aktivitätseinstellung verändert werden.

Gruppenmodus
Bei dem Gruppenmodus kann zwischen drei Optionen gewählt werden.
  • Keine Gruppen: Im Kurs gibt es keine Gruppen und alle nutzen das Wiki zusammen.
  • Getrennte Gruppen: Es gibt getrennte Gruppen im Kurs. Auf diese Weise können Kursteilnehmende nur Gruppenmitglieder ihrer eigenen Gruppe sehen, alle anderen sind für sie unsichtbar.
  • Sichtbare Gruppen: Es gibt sichtbare Gruppen im Kurs. Auf diese Weise arbeiten Kursteilnehmende in ihren eigenen Gruppen, können die anderen Gruppen aber sehen. 

Der Standardmodus für alle Aktivitäten im Kurs ist der Gruppenmodus auf Kursebene. Allerdings kann jede Aktivität, die Gruppen unterstützt, ihren eigenen Gruppenmodus haben. Falls der Gruppenmodus auf Kursebene erzwungen wird, werden die Gruppenmoduseinstellungen für alle Aktivitäten ignoriert.